ich bin es schon wieder. Es ist nicht zu fassen, erst verreckt mir der kleine Motor,
nun auch noch der größere
. Waren es alles meine Fehler ? 
War letzens mit meinem neuen Taurus schweben, doch mein (gebrauchter) Motor hatte an diesem Tag
keine Lust und baute schlagartig Drehzahl ab (ging aber nicht aus). Natürlich, glücklich über die
gelungene Notlandung, habe ich dann doch noch verrissen
und das Modell bohrte sich seitwärts in den Rasen.So war ich heute der Meinung ich muss den Motor vor weiterem Fliegen neu einstellen.
Taurus ist also repariert und ich habe mich gestern noch übers Motor Einstellen im Forum informiert.
Habe die Beiden Düsennadeln erstmal auf Werkseinstellung gedreht. Starten. Motor viertaktet stark und rotzt jede Menge
Ektoplasma aus dem Dämpfer. Daraufhin drehte ich die Teillastnadel soweit zu, bis er weniger viertaktete.
Kücken weiter geschlossen, Teillastnadel wieder weiter zu, bis er weniger viertaktete usw. bis er, meiner Meinung
nach, recht ordentlich im Leerlauf lief (und vorallem ohne Strom an Glühkerze anblieb) und die Kupplung trennte.
OK dachte ich - Rauchfahne ist auch gut, also mal ne Runde drehen.
Nun brauchte der Motor erstmal ne ganze Zeit, bis er überhaupt auf Touren kam, also aus dem viertaktern heraus zu kommen.
Langsam öffnete ich das Kücken immer weiter. Plötzlich tourte er auf und schnurrte danach wirklich super. Auch wieder in den
Leerlauf zurück und wieder Gas diesmal alles in einem durch ohne schütteln. So habe ich dann meine erste Runde
endlich gedreht.

Tank verflogen und nach dem Abstellen sofort Temperatur gemessen: 47° Grad zwischen Kopf und Dämpfer. Kann nicht sein!
Nochmal mit dem Finger überall gefühlt - warm aber nicht heiss. Hmm, toll dacht ich dann ists ja wunderbar. -Autsch- Dämpfer
ist doch sehr heiss.

Habe das Motörchen kurz abkühlen lassen und dann neues Spiel neues Glück... wieder diese Startprobleme. Er braucht ne
Zeit um aus dem viertaktern ins schnurren zu kommen. -Alles klar, er läuft zu fett! So habe ich die Teillastnadel noch nen Tuck
zu gemacht (mittlerweile ist die nur noch 1,5 Umdrehungen auf) - Es wurde aber nicht besser. Aber noch weiter zu wollte ich
sie nicht machen, da ich von den 3-3,5 Umdrehungen schon weit entfernt bin. Also habe ich die Vollastnadel etwas geschlossen.
So ging das heute nen ganzen Tag. Schräubchen hier Nadel da. Zwischendurch habe ich immer mal nen Tank verflogen.
Insgesamt fast eine Gallone. Das pafft was weg!
Aber die Startprobleme lösten sich nicht in Luft auf. Und wirklich - Donnerschlag - mit dem letzen Schluck aus dem Kanister noch einen Tank gefüllt.
Der letzte für heute - noch schnell eine Runde vorm Regen fliegen. ----
Motor an, Modell auf dem Boden gestellt und *BONG* - Motor aus. Totenstille.
Schei*** - Nochmal starten... --- *QUIITSCH*
Hmm... Irgendwie klemmt da was. Somit steckte der Motor fest. Nix geht mehr.
Gehen sie nicht über Los. :/
Zuhause habe ich den Motor gleich einmal zerlegt. Alles richtig schön ölig und blank. Keine Rillen oder Riefen in der Laufbuchse.
Nur ganz leichte, ich nenne es Mal Kratzer am Kolben, die man mit dem Fingernagel erfühlen kann. Doch der Kolben geht nur noch 2/3 in die Buchse und klemmt dann fest. Was kann das sein ? Wieso und Warum ?
Was meint ihr ? Neuen Kolben ? Oder doch eine ganze Laufgarnitur mit Kolben ? Und vorallem was habe ich denn so falsch gemacht ?
Wer bis hier hin durchgehalten hat, hat bestimmt auch noch einen Ratschlag für mich übrig ?!

lg Marcus



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