Hallo
ich baue gerade eine Unimechanik 2000 für eine Lama von Hallmannn zusammen.
In der Beschreibung steht man kann einen Motor OS 91 Fx Bestellnr. 1922 oder
den FX Bestellnr. 1816 verwenden.
Wo ist denn da der Unterschied, sind beide gleich gut ?
oder gibt es mit einem von beiden Probleme ?
Vom Preis gefällt mir der 1816 besser.
Nimm den FX-HGL, der hat den Extremkühlkopf. Wenn du 0% Nitro fliegen willst, dann noch den Lötterle-Vergaser u.alles wird gut.
Ich habe ihn in dieser Kombi mit Zimmermann-Reso verbaut(allerdings im Futura SE) u.bin begeistert. Es könnte aber Platzprobleme geben wegen dem Kopf. Ich habe aber den Luftschacht ausgespart. Es soll aber auch gehen, wenn man den Kopf seitlich bearbeitet.
Also der Motor mit der Best. Nr 1922 ist OK. Der Motor mit Best Nr. 1816 ist ein reiner Flächenflug Motor. Schaue auf die Graupner Homepage, da ist alles aufgeführt mit Bildern.
Hi,
die UNI Mechaniken kommen am besten mit den Motoren mit langgeschliffener Kurbelwelle zurecht.
Da passt dann auch die kugelgelagerte Kupplung drauf.
Insofern scheidet der 1816 aus, da er die 9,5er Kurbelwelle hat.
Zudem weist der 1816 eben keinen Extremkühlkopf auf, der bei dem 1922 (als Helimotor) verbaut ist.
Im ßbrigen ist der 1922 mit seinem grossen Kühlkopf problemlos und ohne jede Nacharbeit in der UNI 2000 unterzubringen.
als langjähriger Nutzer der UNI-Mechanik, ursprünglich noch aus Ewald Heims Vertrieb und Herstellung, muss ich vor der Verwendung eines so starken Motors aus der 91 er Serie warnen.
Schon mit einem 60 er Motor ist die Mechanik gelegentlich überlastet und es können die Zähne des Delrinzahnrades abgefräst werden. Warum? Ewald Heim hatte dieses edle Teil aus gespritzem Spezialkunststoff hergestellt und die Grössenmasse so bestimmt, dass das Zahnflankenspiel zum Stahlritzel perfekt gepasst hat.
Die gefrässten Delrinzahnräder des derzeitigen Herstellers sind leider kleiner (von Graupner bestätigt! , sodas die Kunststoffzähne nur verkürzt ineinderkämmen. Bei einer starken Belastung des Getriebes ( zB kräftiges Abfangen aus Extremfluglage ) können die Zähne weggeschlagen werden. Was das für den Heli im Flug bedeutet, braucht nicht weiter beschrieben zu werden. Drehzahl ist schon im Keller, zum Auftouren zu einer ordentlichen Autorotation reicht meistens die Höhe nicht usw. Also Totalschaden!
Ich habe eine Plastiktüte voll dieser karieskranken Delrinräder, aber auch noch jeweils eines aus Heims Produktion zum Vergleich.
PS: eine ordentliche Justage des Flankenspiels ist bei der UNI Mechanik mangels fehlender Langlöcher in den Lagerböcken nur eingeschränkt möglich.
Ich fliege meine beiden UNI-Mechaniken im MegaStar noch bis zu deren (natürlichem! Ende, bin aber inzwischen schon auf eine andere Mechanik umgestiegen. Es gibt Helis, die kriegst Du in der Luft nicht kaputt! Dafür sind die 91 er gedacht.
Mit einem gut eingestellten 60 er für die UNI Mechanik im LAMA bist Du auf der sicheren Seite .
Viele Grüsse
Otto
Hallo
Ich fliege die Lama von Hallmann mit Uni-Mechanik und einem ßS 61.
Flott und agil und für Scale Flüge genau richtig und ausreichend. Ich bestätige die Bedenken zur Verwendung eines 91er Motors.
Der OS 61 hat aber einen Nachteil ( ich habe genau das als Frage im Scale Forum mit z.Zt. noch keinem Tipp ) : Das Geräusch der 61er ist laut und passt nicht zum Scale einer Lama.
Na ja - wenn man es genau nimmt müsste dann eine Turbine her - aber wer kann sich das schon leisten ??
Hallo Otto,
die Stahlritzel der UNI 2000 wurden schon seit 99 "geändert", das erkennt man daran, dass der Wellendurchmesser größer ist.
Alte Nr. 4450.7 10/97
neu 4448.7
Verstärkte Vorgelegewelle
Welle ß 8 mm mit Präzisionsritzel zum Nachrüsten einer vorhandenen UNI-MECHANIK 2000 (ab Serie ´99 im Lieferumfang enthalten). Erforderliche Kugellager Best.-Nr. 4448.31
was Dieter sagt stimmt! wenn eine "alte" UNI Mechanik mit dem Spritzguss Zahnrad auf Delrin Zahnrad umgestellt wird, dann muss auch die alte Vorgelegewelle (mit dem dünnen 5mm Schaft) auf die neue mit 8mm Schaft (Best.Nr.4448.7)ausgetauscht werden. (Steht leider nirgends) Bei der alten Welle war der Zahnraddurchmesser kleiner, weil der an die Zahnräder aus Spritzguss angepasst wurde! Also ich habe mit meiner Uni noch kein Delrinzahnrad in der Luft zerstört und kann auch noch keinen Verschleiß an den Zähnen feststellen!
Schade eigentlich, dass eine gute, wenn zugegeben auch in die Jahre gekommene Mechanik, durch Unwissenheit so schlecht gemacht wird!
Das Preis Leistungsverhältniss dieser Mechanik ist sicher mehr als o.k.!
das Problem mit den Delrin-Zahnrädern ist 1999 im ROTOR erstmalig veröffentlicht worden. ( ROTOR 7/99, Seite 11).
Zitate: ....der Eindruck, dass das Delrin-Zahnrad der UNI-Mechanik 2000 kleiner ist als das gespritzte Zahnrad ist zwar richtig..... und ....Laut Graupner soll mittlerweile ein entsprechender Hinweis den Bedienungsanleitungen beiliegen....Ende Zitate.
Bis heute ist noch kein Hinweis auf eine zwingend notwendige Kombination neue Vorgelegewelle plus Delrin-Zahnrad aufgetaucht.
Die Zerstörungen der fotographierten Zahnräder waren vor und bis 1999. Deshalb dann auch der Artikel in ROTOR.
Es wurden also wenigstens bis zu diesem Zeitpunkt von Graupner die "alten" Vorgelegewellen mit den neuen Delrin-Zahnrädern zusammen verkauft.
Ich muss hier auch nochmals auf meinen letzten Satz meines Beitrages hinweisen:....Mit einem gut eingestellten 60 er für die UNI Mechanik im LAMA bist Du auf der sicheren Seite ....Darin kann ich nun wirklich keine Schlechtmache erkennen.
Immerhin hat Joerg 35075 ebenfalls Bedenken bestätigt.
Mein Beitrag resultiert aus den Erfahrungen der vergangenen Monate mit dem Betrieb eines neuen NT und dem 91 er OS FX. Bis der Motor und die Gaskurve so seidig fein zueinderpassten, wie es jetzt flutscht, waren anfängliche "Bocksprünge" des Motors nicht zu vermeiden. Der NT hat das problemlos hingenommen, einer UNI-Mechanik würde ich die wenigen unbeabsichtigten ßber-Power-Spitzen eines 91er Motors nicht zumuten.
Ich fliege immer noch mit 2 MegaStar und UNI-Mechanik incl. 61 er Motor, Power reicht im ßberschuss und ich habe viel Spass (gezeigt auch in Aldingen 2004). Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang gerne an Ewald Heims schwäbischen Spruch :" Bei mir goats!".
die in der Montageanleitung Seite 12 erwähnte spielfreie Ausgangsposition konnte ich auch mit Teil 4448.7 in beiden MegaStars nicht herstellen.
Das dennoch reichliche Zahnflankenspiel interessiert mich nicht mehr: Ich hatte genug Schaden.
Ich zwinge die UNI-Mechanik im MegaStar eben nicht mehr zu Belastungen, für die sie Ewald Heim nicht konstruiert hat. Auch nicht mit gelegentlich überstarken Motoren.
Wie gesagt, dann goats guet.
Grüsse
Otto
PS: Ein MegaStarRumpf ist immer noch billiger und einfacher zu ersetzen als ein LAMA-Rumpf.
Deshalb habe ich mich in dieses Forum hier eingeblendet.
Wenn andere damit vor Schaden bewahrt werden können, hat es seinen Sinn erfüllt.
Hallo
ich möchte mich bei allen die hier gepostet haben bedanken.
Die Erkenntnisse die ich hier gewonnen habe werde ich in meinem weiterbau
der Lama einbringen.
Ich hatte hier nicht den Eindruck dass etwas schlecht gemacht wird, sondern
dass gute Tipps eingestellt wurden. :loeblich:
Gruß
Ozzzi
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