ßfters habe ich hier schon gelesen, dass man bei wenig bis null Nitro die Verdichtung erhöhen könnte.
Beim C Spec ginge das am besten durch weglassen der Kopfdichtung.
Nun kommt der Kolben im OT dem Kopf da sehr nahe, deshalb meine Frage:
Also Kopfdichtung weglassen geht ohne Probleme.
Der Kolben berührt nicht die Kerze/die Dichtfläche des Kopfes.
Hatte bei meinem OS auch die Dichtung rausgeschmissen und nie ßrger, aber ein Kollege hat sich den Kolben dadurch beschädigt (selbst Schuld, aus unbekannten Gründen hatte er ein Kerze mit Steg die eigentlich für Car-Motore gedacht ist).
Mit normalen, für Heli- und Flächenmotore geeigneten Kerzen passiert da gar nix.
Moin,
das finde ich nicht so richtig Maik.
Gerade der Hobbyflieger kann hier sich das Leben einfacher machen. Und was ist schon dabei? Ich bekomm den Motor selbst durch die magerste Einstellung nicht zum sauberen Laufen? Na und, dann erhöh ich die Verdichtung, ist genau dasselbe als wenn ich die Vergasereinstellung ändere oder einen "Spezialvergaser für wenig Nitro" aufbaue. Man muss nur in der Lage sein den Zustand des Motors sicher zu beurteilen, also auch wieder wie bei der Einstellung der Düsennadeln.
Meine Regeln:
Nach ca. 30Litern beurteile ich den Leerlauf. Ist der brauchbar seh ich wie der Heli schwebt. Zündet er dort zwischen, oder klingelt, magerer stellen. Wirds besser mit dem Lauf, fängt der Motor aber aufgrund des mageren Gemischs an in Reso zu kommen, gibts nur ein: Zylinderkopfdichtung raus. Dann wird der Leerlauf etwas hakeliger und braucht eine Korrektur, aber im Schweben kann ich fetter stellen und das Zwischenzünden ist weg. Für Vollgasfliegen stell ich überfett ein und magere dann schrittweise um 2~3Klicks pro Flug auf der Vollgasnadel ab. Fertig!
Mir ist kein japanischer Motor bekannt bei den die obrigen Regeln nicht anzuwenden sind, und für mich sind sie mittlerweile Satndart. Es ist halt immer noch so das die japanischen Motoren von der Verdichtung auf mind. 15% Nitro eingestellt sind. Will ich mit geringeren Werten fliegen muss ich hier ansetzten und die Verdichtung entsprechend einstellen.
Gruß
Jörg-Michael
Mich würde brennend interessieren, ob eine Erhöhung der Kompression bei "werksneuen" Motoren, die noch Einlaufen müssen, OK ist, oder ob man sich nicht evtl. dabei die Laufgarnitur ruinieren kann und erst nach einigen Laufstunden den Umbau vornehmen sollte.
Ansonsten kann ich berichten, dass bei meinem schon einige Zeit laufenden OS 91 SX das Erhöhen der Kompression Wunder gewirkt hat, was das Laufverhalten angeht, bin hellauf begeistert. War ein super Tip von Jörg-Michael .
Wenn da mal die Pleuelfüsse Eurer Motoren nicht die Grätsche machen. :rolleyes: Die werden bei höherer Kompression nämlich mehr beansprucht! Ein geplatzter Pleuelfuß ist auch die Haupttodesursache bei Modelldieseln, die nicht richtig gehandhabt wurden.
Ich kann mir aber auch gut vorstellen, daß das bei nem 91er Motor nicht soooo viel ausmacht wie bei nem 36er o.ä.. Wäre mal ganz interessant, baugleiche Motoren mit unterschiedlichen Gemischkompressionen auf einem Prüfstand zu vergleichen, was Leistungsverhalten, Verbrauch und Lebensdauer anbelangt.
ßhm,
Du hast das scheinbar noch nicht richtig verstanden martin.
Es gibt ja keine höhere Belastung gegenüber dem Serientriebwerk und seiner Auslegung für Nitrowerte ab 15%. Das ist ja der ganze Knackpunkt. Man erreicht mit Sprit geringeren Mitrowerten nicht die Verdichtung und den Mitteldruck für den der Motor gebaut ist. Also muss ich nachhelfen, und das ist kein Tunig wie einige meinen, nein, das ist ganz einfaches Einstellen, mehr noch nicht.
Und dann läuft auch ein OS mit Nitro um die 5~10% recht brauchbar und setzt dem Heck nicht so fürchterlich zu.
Das ßndern der Verdichtung lohnt erst ab 20~30 Litern, vorher läuft sich ein 15er immer noch ein wenig ein. Es gibt auch Exemplare die brauchen keine ßnderung, man muss nur genau hinhören und sehen.
Gruß
Jörg-Michael
Ich habe gerade die Kopfdichtung meines OS70SZ-H ausgebaut um ebenfalls mal den Effekt auf die Motortemperatur zu testen, bin allerdings aufgrund des Wetters noch nicht dazu gekommen.
Aber ich habe mal den Meßschieber angesetzt: Der Dichtungsring ist 0.2 mm dick, der Brennraum hat einen Durchmesser von 26mm. Das Entfernen der Dichtung kommt also einer Verkleinerung des Brennraumes um 106,18mm² gleich. In Relation zum Ursprungshubraum sind das 9.2 Promille. Bringt's das denn wirklich? Lasse mich gerne davon überzeugen....
Beim Hubraum wird noch unterschieden zwischen dem rechnerischen und dem effektiven
Hubraum über den Steuerschlitzen.
Dadurch ergeben sich 2 verschiedene Werte für die Verdichtung, je nach Betrachtugsweise.
Jetzt rechne mal deine Werte durch, mit Vergleich vorher - nachher, und du wirst schon einen deutlichen Unterschied feststellen !
Hallo Klaus!
Du hast natürlich Recht. Es war Unsinn den Hubraum als Bezugsgröße zu verwenden. Korrekt ist der Bezug auf die Größe des Brennraums, der ja viel kleiner ist. Dadurch steigt das Verhältnis schon erheblich.
Gibt's zur Brennraumgröße evtl. Daten über OS-Motoren?
Auf der Homepage von OS - www.osengines.com - findest du unter den Helimotoren nur beim 91er C-Spec ganz unten in blau den Zusatz: Additional specifications.
Wenn du da draufklickst, öffnet sich eine Seite mit einer Masse an Zusatzdaten, u.a.:
Brennraumvolumen: 1,053 ccm
Verdichtungsverhältnis: 15,2/1 geometrisch
10,6/1 effektiv
Ich nehme an, dein 70er OS wird sich da nicht grundlegend unterscheiden.
Falls du es genau wissen willst, einfach Brennraum auslitern:
Kolben in OT, kleine Spritze(ca 2ccm mit Messkala) mit ßl füllen und durch das Kerzenloch bis Unterkante Gewinde einfüllen, und schon kannst du dein Volumen ablesen.
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