Fazit für mich: LiPo's kommen vorerst nicht in meine PowerCat und ich bleibe bei 2x 6 Zellen NiMh, auch wenn mein Weatronic Empfänger damit umgehen kann.
ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
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Sycorax
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
Das dachte ich auch mal, das man LiPo's nicht pflegen muss. Habe letzten Herbst dann zwei 4600er 4S Packs ( flieg ich im Eco8 seit 1,5 Jahren ) für den Winter vorbereitet und gut weg gepackt. Die Packs hatten ca. 40 Zyklen drauf, die volle Kapazität und Leistungsfähigkeit. Vor 2 Monaten wollte ich dann nochmal mit dem kleinen fliegen, die Packs also entmottet und nachgeladen. Ging auch nur die erwartete Menge an Strom rein. Beim fliegen kam die Ernüchterung: Kein Dampf mehr und der Heli kam nicht mehr vom Boden weg. Zu Hause mal gemessen ... selbst bei nur 2A Belastung Spannungseinbruch von 14,8V auf unter 9,6 ! Ich habe sie dann langsam entladen .. wieder voll geladen .. die Kapazität stimmt nach wie vor, aber die Akkus sind nicht mehr belastbar und zwar bei beiden Packs. Nur durch Lagerung ( ca. 80% geladen wie empfohlen ) haben die sich zerstört.Zitat von Acer99
Fazit für mich: LiPo's kommen vorerst nicht in meine PowerCat und ich bleibe bei 2x 6 Zellen NiMh, auch wenn mein Weatronic Empfänger damit umgehen kann.
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Acer99
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
Hallo Sycorax!
Ja, etwas ähnliches ist mir mit meinem Akku für den Joker auch schon passiert.
Die Anforderungen an einen Empfängerakku dürften sich jedoch erheblich von denen eines Antriebsakkus unterscheiden. Aber klar, Du hast Recht, unter Last einbrechen dürfen beide nicht.
Ich teste daher ab und an alle meine Akkus mit watts up. Auffälligkeiten bei den Lipos habe ich bislang nicht gemerkt. Und auch NiXY sind mir nach Lagerung schon unbemerkt "gestorben". Das Problem, das Du beschreibst, ist da, dürfte aber Zellenunabhängig sein.
Gruss
Oliver
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Acer99
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
Hallo!
Habe jetzt einige Flüge mit der Zyclone hinter mir. Aufgrund einiger Baufehler, deren Ursache zwischen meinen Ohren zu suchen ist, bin ich einmal nach Verlust Heck unsanft eingeschlagen. Der Wiederaufbau verzögerte sich etwas, da parallel dazu am Heck etwas geändert wurde.
Trotz oder gerade wegen des Einschlags kann ich sagen, dass sich das Grundkonzept der Mechanik bewährt hat. Die Turbine hat nichts abbekommen, was das Wichtigste sein dürfte. Der übrige Schaden war vergleichbar mit dem, den ich auch bei Abstürzen mit meiner Nova und dem Acrobatic zu verzeichnen hatte.
Der Heli fliegt erwartungsgemäß. Insbesondere Dank der Feineinstellung von Bernd Pöting liegt gerade beim Schwebeflug der Heli "wie ein Brett". ßbertrieben ausgedrückt ist man fast versucht, den Sender mal abzustellen, um in Ruhe eine zu rauchen
Im Flug auch mit niedrigen Drehzahlen kann die Turbine ihre Kraft kaum verheimlichen. Der Heli ist ob seines Gewichts natürlich nicht um die Ecken zu hacken wie ein MP, jedoch hat man das Gefühl, das Leistung nicht der limitierende Faktor ist.
Im Gegensatz zur "fest verdrahteten" PHT3 merkt man Drehzahlschwankungen am Kopf angesichts der Gasuntersetzung. Die Turbine regelt aber hervorragend nach, so daß auch bei provozierten Lastwechseln Schwankungen an der Kopfdrehzahl den Flug nicht stören.
Man merkt die ßnderung des Schwerpunkts durch den Kerosinverbrauch. Diese ßnderung ist aber durch ein Klick an der Trimmung kompensiert. Durch die Tankanordnung bekommt man andererseits eine geringe Stirnfläche mit entsprechend geringem Widerstand, was sich wiederum positiv auf die Flugeigenschaften auswirkt.
Der Kerostart hat jetzt ca. 20 Startvorgänge absolviert, ohne einmal versagt zu haben. Allein die werkseitig eingestellte Anlaufspannung der Pumpe habe ich etwas reduziert, um die optisch eindrucksvolle und technisch unschädliche Flammenentwicklung beim Start zu vermeiden. Das Handling des Helis wird damit leichter als die eines E-helis. Kurz mal vollgetankt, den Heli hingestellt, RC an und starten. Unterschiede beim Startvorgang bei -2 Grad und +30 Grad Aussentemp habe ich nicht festgestellt. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, lagen die Startemps erheblich _unter_ den Temps bei der PHT-3 mit Gasstart.
Angesichts der Euronen, die da so um mich herumfliegen, habe ich es bislang recht ruhig angehen lassen. Aber die Aufzeichnung der Tempwerte auch nach Vollpitcheinlagen läßt vermuten, dass die Turbine nicht ansatzweise an ihre Limits kommt und auch dickste Scalehelis mit ausreichend Leistung versorgt werden können.
Mein Dank nochmals an dieser Stelle in Richtung Bernd, von dem ich dem Heli nach seiner Reperatur perfekt eingestellt und eingeflogen zurückerhielt. Nein Bernd, ich werde niemals Pitch links fliegen
Gruss
Oliver
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kateshi
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
Hallo Acer,
Bin auf der Suche nach ner Biene Trainer und auf folgende 2 Produkte gestossen bin. Der Evo2s von Scalecopter oder der von Mobb mit TS Mechanik.
Vorraussetzung ist das die Biene ne SPT5-H sein muss. Nun habe ich die Qual der Wahl. Das beide Heli sicher qualitativ i.o. sind bin ich mir sicher doch wo liegt der in meinen augen imense preisunterschied? Mein Herz schlägt fuer den Evo2S, da die Verarbeitung soweit auf den Fotos zu sehen sind ne spur edler erscheinen was vielleicht auch auf die bessere Flugeigenschaften zurückzuführen sind. Hatte bislang noch kein Verbrenner Heli der den Tank vorne hatte also nicht sichtbar. Psychologisch vielleicht ein tick wo man umschalten muss.
Kannst du mir ein paar gute Gründe fuer Evo2s nennen?
Falls es ein Evo sein sollte so würde ich die Mechanik vom Werk aus einbauen lassen. Die Elektronik würd ich selber übernehmen.
Noch kurz zu meiner Person. Komme aus der CH, bin 37 und widme mich seit 1 Jahr dem Heli fliegen. Mein Hangar ist mit Freya Evo, Synergy N9 und Roxxter55 bestückt.
Mein Traum ist sicher mal ein Fullscale EC120 zu besitzen doch fuer den Anfang scheint mir ein Trainer das beste um erfahrungen zu sammeln.
Gruss
kateshi
Allen Pilotinen/Piloten ein gesundes, erfolgreiches und absturzfreies 2007 Wünsche !
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Acer99
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
Hallo Kateshi,
ich hab noch nicht zusammengerechnet, wie gross der Preisunterschied zwischen der "Alpha TS" und der Zyclone ist, aber soviel kann es eigentlich nicht sein.
Wenn man gute Gründe für einen Heli nennen soll, läuft man immer Gefahr, damit den anderen negativ zu beurteilen. Vorweg: Das ist nicht meine Intention, ich kann es auch gar nicht, da ich die TS noch nie live gesehen habe. Nun denn:
Was an der Zyclone sicher ein Pluspunkt ist, ist der Schutz der Turbine. Die sitzt nämlich fast in einer Art "Alukäfig" und ist dadurch optimal geschützt.Nicht zu unterschäten, denn die Biene ist nunmal das teuerste Teil. Bei der TS ist das eigentlich auch ganz gut gelöst. Bei manchen "Conversions" sitzt das teure Teil aber sehr exponiert vorne im Heli. Imho separiert da schon ein kleiner Bumms das Kerntriebwerk von der zweiten Stufe.
Der Heli steht auf einem Alulandegestell. Sicher, das geht auch leichter, hat aber Vorteile. Dieses Alu bricht nicht, sondern selbst wenn man den Heli hinknallt, verbiegt sich die Kufenaufnahme und nimmt dadurch eine Menge Engergie auf. Bei einem anderen Heli hatte ich im Winter nach nur etwas unsanfterer Landung einen Umkipper, weil das Plastegestell einseitig wegbrach, Schaden um 500 €.
Der gesamte Antrieb sieht so aus, als könne er die doch immense Leistung der Biene verdauen. Es ist ja nicht nur die Dauerlast, die es zu bewältigen gilt, sondern insbesondere die Spitzenlasten, wenn man z.B. nach einem Loop, der arg nah am Boden endet, ordentlich Pitch reinschiebt. Dann "bullert" die Biene los und wird einiges an Drehmomenten "preisgeben". Wenn ich mir da so manche Konstruktion der Amerikaner ansehe, die bei der Biene ein Standardrobbezahnrad einsetzen, das auf vielleicht 3 PS ausgelegt ist, wird mir ganz Karusselig.....
Die Platzierung des Tanks hat Vor/Nachteile. Nachteil m.E. natürlich die Veränderung des Schwerpunkts, was aber durch einen Klick an der Trimmung wie gesagt kompensiert werden kann. Nachteil für manche ggf, dass man den Spritstand nicht sieht. Mir isses egal, denn nach 8.30 Min sollte der Heli latest wieder am Boden sein. Bei mir ist nach max. 9 Min der Ofen aus, gerechnet ab Anlassvorgang! Ein etwas grösserer Tank stünde daher auf meiner Wunschliste, ist aber wohl so ohne weiteren nicht machbar, ggf. kann man den Hopper größer machen.
Der Vorteil aber ist, und das merke ich im Vergleich zur Powercat, dass die Zyclone deutlich schmaler baut, da sie nicht rechts/links die Tanks sitzen hat. Das ist aerdoynamisch natürlich von Vorteil, was ich auch meine zu spüren.
Insgesamt macht die Mechanik einen sehr robusten Eindruck, inbesondere wenn ich mir HR-Welle, Heckantriebswelle und Heckrotorgetriebe anschaue. Mir sind die gekapselten Heckgetriebem, in denen systembedingt vergleichsweise kleine Kegelzahnräder werkeln, nicht ganz geheuer. Bei der Zyclone sind zwei dicke Delrinzahnräder, die offen liegen und denen man mit einem Blick ansieht, ob sie noch ok sind.
Wenns die erste Turbine ist, ist es sicherlich keine schlechte Idee, den Einbau vom Fachmann vornehmen zu lassen. Zwar ist das an sich auch kein Hexenwerk, kleine Fehler sind aber entweder schwer zu lokalisieren (Undichtigkeiten im Kraftstoffsystem als Beispiel, da hat man ja schon ein paar Strippen zu verlegen) oder münden gleich in einen teuren Crash.
Die "Handwerker" von Scalecopter sind da sicherlich eine gute Wahl. Ansonsten ist aber mein Tipp, den Heli soweit wie gewünscht von Bernd Pöting aufbauen zu lassen, denn er hat a) immens viel Erfahrung auch im Turbinenbereich und b) arbeitet äußerst sorgfältig.
Darüber hinaus - das ist zumindest meine Meinung - bricht man sich auch als Modellbauguru keinen Zacken aus der Krone, wenn man den vermeintlich flugfertigen Heli nochmal crosschecken läßt. Es ist eine Binsenweisheit, aber vier Augen sehen mehr als zwei und niemand ist unfehlbar. Lieber mal ein paar Euros bei einem Fachmann investiert, als 10 Kiloeuros im Dreck liegen zu haben, weil man im Eifer des Gewechts einen Flüchtigkeitsfehler gemacht hat........
Oliver
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kateshi
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
Hallo Acer,
Danke fuer deinen sehr Ausführlichen Bericht. Zwischenzeitlich habe ich von Scaltecopter (thanks to Lars) eine erste Offerte fuer ein Gesamt Paket erhalten. Kann sein das die Mwst. auch bei den Bienen angezogen haben? Die Biene in Germany wird z.zt. bei ca. 5100.-- Euronen gehandelt. Dazu kommt noch das ich x1.58 Umrechnugsfaktor (sfr) habe. Bei Cyberheli wird die Biene fuer $4850.-- abgeboten. Fuer mich liegt der Preisunterschied bei guten sfr. 2'000.- . Da ich die Bordelektronik nur vom feinsten ausrüsten möchte (Lipo, usw) scheint mir das Angebot bei Cyberheli am günstigsten. Werde den Jungs in HongKong mal ne Offerte fuer die Biene machen lassen,..evtl. gehen die noch mit dem Preis einbischen runter.
Ansonsten sagt das Herz zu 100% fuer den Evo2.
Gruss
Kateshi
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Acer99
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
Hallo!
Cyberheli kenne ich nicht. Der Preisunterschied ist erheblich. Ggf. kommt da aber auch wieder Zoll & Steuer drauf? Wer übernimmt die Gewährleistung/Support?
Verstehe aber den Hinweis mit der Bordelektronik nicht?! Hast Du von Cyberheli ein Angebot über das Gesamtpaket bekommen? Welche Komponenten?
Imho liegt die Zyclone ready to fly bei ca. 9500 €. Es mag günstiger gehen, dann stellt sich jedoch die Frage, weshalb.
Weiteres auch gern per PM, interssiert ggf. nicht jeden hier.
Gruss
Olli
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Acer99
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
Nachtrag: Wenn man mal den Dollarkurs 1:1 zum Euro rechnet, ist die HongKong Biene doch teurer als bei Jetcat, oder?
Olli
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Swiss UAV AG
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
Hi Kateshi,
Du darfst natürlich nicht vergessen, dass das Dir gemachte Angebot 19% deutsche MwSt enthält. die im Falle des Exports in die Schweiz schließlich nicht anfällt, sondern nur die Euch üblichen 7,6% plus Zoll.
Da ist also noch ein Sparfaktor drin
!
In Summe dürfte damit das Angebot wieder dem von Cyberheli entsprechen....
Gruss,
Lars
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Acer99
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
In Richtung Schweiz :-)
Buy cheap, buy twice
Sicherlich ist nichts dagegen einzuwenden, ein bestimmtes Produkt dort einzukaufen, wo es am preiswertesten ist. Aber ein Turbinenheli ist regelmäßig etwas supportträchtiger, von daher würde ich Personen als Vertragspartner wählen, die halbwegs in meiner Nähe sind und die auch meine Sprache sprechen.
Ich meine, Du sparst keinen Cent/Rappen, wenn Du die Biene in Fernost kaufst. Zudem das Gewiggel mit Zoll etc. Die Biene hat zudem eine Reise um die Welt hiner sich, bis sie bei der ankommt. D-HG-Schweiz. Was machst Du, wenn Du 5 Mille abgedrückt hast, die Packung öffnest und die ECU fehlt, der Akku ist hin und zudem ist ne Delle im Gehäuse. Eben!
Daher: Herrn Kulossek von JetCat anrufen, Turbine mit Kerostart bestellen und gut ist.
Auch die ürbigen Komponenten würde ich nur mit deutschem Support kaufen. Klar bekommst Du Gyro/Servos irgendwo als reine "Futabas" preiswerter als bei Robbe, dafür hast Du aber auch Null Gewährleistung.
Bei der Stromversorgung ist doppelte Auslegung imho fast Pflicht. Ich habe gute Erfahrung mit 2x 2400er LongGos an VS Duo Schalter von Kurt Moraw gemacht. Empfänger halt das PCM Topmodell des jeweiligen Herstellers; gleiches gilt für die Servos. Da nur drei Servos für die TS zuständig sind, sollten die genügend Leistung haben. Aus Spass an der Freud habe ich fürs Heck ein GY611, aber ein gy401 mit gutem Servo reicht allemal.
Da ich keine Empfangsbesonderheiten an der Zyclone feststellen kann, meine ich, dass man auf Doppelreceiver o.ae. verzichten kann. Lieber den einen Empfänger kompromißlos plaziert mit sinnvoller Antennenverlegung, als das ganze zweimal, dann aber nur suboptimal. Wenn die Anlage vernüftig geprogged ist, kann man an der ECU failsafe counts und times auslesen, bei mir ist alles bei null, auch wenns mal an die Sichtgrenze geht und z.B. Turns geflogen werden, bei denen die Kohleblätter die Antenne abschirmen.
Die 6Zellen Nicds für die Turbine reichen allemal. Ich hatte aber vorher in der Powercat auf Lipo umgestellt. Der 4000er Longgo passt aber bei der Zyclone nicht unten in den "Akkuschacht". Werde daher mal 4800 Konis testen, 2S.
Olli
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JensLein
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
Hallo Olli,
hallo Leute,
Olli, ich hab mir Deine Empfehlung von letztem Jahr zu Herzen genommen und werde jetzt meinen elektrifizierten Big Airwolf mit dem Emcotec DPSI BIG und zwei LongoS 2500 ausstatten und somit meinen ersten von drei Helis von NiCd auf Lipo-Empfängerstromversorgung umbauen.
Gleich Doppelstromversorgung, weil mit dem Airwolf dann incl. 10s-Flugakkus auch schon über 4400.-Euro in der Luft rumfliegen. Ausserdem stecken in dem Modell jede Menge Arbeitsstunden drin und eine gescheite Ausstattung gibt ein sichereres Gefühl.
Meinen E-Tornado werde ich gleich danach dann wahrscheinlich einfach mit dem DPSI LR und einem LonggoS 3300 ausstatten.
Im Verbrenner bleiben, weil hauptsächlich im Winter geflogen, erstmal die NiCd drin!
Letztens hatte ich fast die Möglichkeit, günstig einen noch nicht aufgebauten EVO2S mit SPT5-H zu erwerben. Für den mir angebotenen Preis hätte ich das Teil ohne zögern gekauft. Der Käufer hat es sich nach zwei Wochen dann doch anders überlegt, leider! Ich hätte Ihm nicht so viel Zeit lassen sollen, so konnte er zu lange überlegen.Zitat von Acer99
Wenn die Anlage vernüftig geprogged ist, kann man an der ECU failsafe counts und times auslesen, bei mir ist alles bei null, auch wenns mal an die Sichtgrenze geht und z.B. Turns geflogen werden, bei denen die Kohleblätter die Antenne abschirmen.
Olli
Jetzt werde ich wahrscheinlich noch ein, vielleicht zwei Jahre warten bis ich mir eine Biene kaufe! So hab ich auch Zeit, mir noch den einen oder anderen Groschen auf die Seite zu schaffen. Ich werde die Szene und die Beiträge hier aber mit Interesse weiter mitverfolgen!
Du schreibst, dass man an der ECU die Failsafes auslesen kann!
Hast Du die Turbine, also den Kanal der Ansteuerung so programmiert, dass die Biene bei einem Failsafe abschaltet, was man eigentlich aus Sicherheitsgründen so machen sollte und nach welcher Zeit macht sie das dann tatsächlich und welche Störungen ignoriert sie noch ohne Absteller?
Stellt man das wie herkömmlich über den Sender und PCM-Empfänger ein oder kann man an der ECU selbst auch Einstellungen hierzu vornehmen?
Gruß Jens
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Acer99
Re: ZYCLONE EVO2S +Erfahrungen
Die Einstellerei von Failsafe läuft eigentlich normal ab. Ich schreib das hier aber aus der Erinnerung, gemacht habe ich es nach Manual, wenn Abweichnungen auftauchen, liegts an meinem Gedächntnis.
Grundsatz: Störung = FS dort, wo Turbine aus. Aber: DIe ECU ist "intelligent", ausserdem wird bei Robbe/G3 sofort bei Störung Hold ausgegen und nicht wie bei imho anderen Herstellern nach einer gewissen Verzögerung. Das kann bei einer Turbine nicht immer unbedingt gewollt sein, da bei der minimalsten Störung der Ofen aus ist. Von daher kann man der ECU sagen, was sie machen soll, wenn vom Empfänger ein FS kommt, also z.B. erst runterregeln auf Leerlauf, dann nach Zeit x ms aus.
Normalerweise hat man die Bienensteuerrung auf einen Schieber, ich zumindest, der von 0-100% geht. 0 ist aus, 50 ist Idle, 100 ist Run/Start. Nun denn, was für einen Wert soll man denn dann als den FS Wert angeben, eigentlich geht ja nur null. Dann weiss aber die Ecu nicht, ob 0 abschalten heissen soll oder FS. Das ist also noch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Sicher führen mehrere Wege nach Rom. ich habs, da es für mich übersichtlicher erscheint, es einfach so gemacht: Bei "Servoweg" den Bereich vergrößert, also zb- auf -10 - 100. Dann ins FS Menü und als FS Wert -10 angegeben (dafür musste der Weg vorher eben vergößrert werden, da -10 sonst nicht anwählbar). Danach "Servoweg" wieder auf Standard, so dass der Schieber wie gewollt wieder von 0-100 geht. Kommts jetzt zur Störung, bekommt die ECU vom Empfänger den "eindeutigen" Wert von -10 geliefert und "weiss", Störung!
Mit diesem "Wissen" kann sodann das, nennen wir es mal Störungsprogramm, durchlaufen werden, welches recht frei konigurierbar ist. Grunsatz: Kommt Störung, dann möglichst schnell auf Leerlauf (oder andere Drehzahl), ich bin da recht humorlos, das ist bei bei bei 0,1 Sek und runter auf Leerlauf. Dann kann kann man einstellen, wie lange den mit Leerlauf gearbeitet wird, bis abgeschaltet wird. Auch ist hier imho ein möglichst kurzer Zeitraum einzustellen, ich hab da die 2 Sek. Sicher kann man sich da "streiten", wie lange man Zuwarten läßt, bis abgeschaltet wird, aber ich bin der Meinung, wenns länger als 2 Sek dauert, liegt die überweigende Wahrscheinlichkeit vor, dass es noch viel länger dauern wird. Lieber einmal mit AR runter oder den Heli in den Dreck geworfen, als mit laufender Turbine irgendwo einschlagen.
Und zum Thema warten und sparen: Dafür bin ich zu ungeduldig :-) Ich würde eher für ca. 5 Mille eine gebr. Powercat o.ae. kaufen, ein jahr fliegen (und sparen), die dann ungefähr zum gleichen Kurs wieder verkaufen und auf SPT5-H "updaten". Bei mir wars jedenfalls so, dass ich anfangs sehr vorsichtig umhergeflogen bin, da wars völlig egal, was der Heli kann, denn ich konnte deutlich weniger bzw. habe deutlich weniger gemacht. Anders ausgedrückt: Letztlich machts keinen Unterschied, ob man mit nem Audi oder einem Ferrari mit 50 durch die Satdt fährt. Erst nach einiger Zeit, wie gesagt gilt nur für meine Person, kommt man vielleicht dazu, mehr Leistung fliegersich zu benötigen, als die PHT-3 abliefern kann. Zudem: Die ca. 6-8 kw der spt wird man so - wenn überhaupt - so ohne weiteres gar nicht umsetzen können. Mehr als z.b. 12 Grad Pitch bei 1450 am Kopf macht kaum Sinn, denn da reißt es die 10 kg schon gen Himmel, was der Biene nur ein gelangweiltes, leichtes erhöhen der Pumpenspannung abringt :-). Vorteil: der Biene wird nur Halblast bis 2/3 Last abverlangt, die Temps sind niedrig, die Standzeit erhöht sich. Volllast dagegen kostet Lebenszeit, bei jeder Turbine. Ein Grund, weshalb z.B. in der Verkehrsfliegerei zum Starten nur der für jeden Start präzise errechnete Schub gesetzt wird, den es braucht, den Flieger zu bestimmten Eckdaten in die Luft zu bekommen.
Olli
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