Hallo Rüdiger,
der Zyclone ist so ausgewogen, dass er Anfangs vorlastig fliegt und mit zunehmend leerem Tank neutraler wird. Wenn man allerdings innerhalb von 10 Minuten Flugzeit bleibt, ist die Veränderung kaum spürbar. Wir hatten Anfangs überlegt, den Tank im Kufenlandegestell zu integrieren. Das werden wir auch nochmal versuchen, ist jedoch mit erheblichem Aufwand verbunden. Piloten, die das Modell bisher bewegt haben, haben sich nicht negaitv über die leichte Schwerpunktverlagerung geäussert, zudem sie nur bei wirklich langen Flugzeiten auffällig wird.
Zum Thema warum überhaupt ein Trainer ?
Ist ganz einfach; viele Piloten wollen sich zunächst mit der Technik vertraut machen und am Anfang nicht gleich ein teures Rumpfmodell riskieren, bei dem erheblicher Bauaufwand besteht. Man schaubt ja nicht mal so eben am Wochenende ein Rumpf zusammen und geht dann fliegen (siehe Deine UH1-C Mirco)....das geht mit dem Trainer sicherlich schneller.
Die Vergangenheit der letzten drei Jahre hat gezeigt, dass nahezu jeder Kunde seinen Zyclone als Trainer behalten hat und eine weitere Mechanik und Düse in einen Rumpf eingepflanzt hat. Ein Trainer nimmt man halt mal schneller mit zum Fliegen und traut sich auch mehr zu....wenn der innere Schweinehund mal überwunden ist; beim Rumpfmodell fliegt doch immer ein wenig die Angst mit und der Gedanke an den Kleinwagen, den man da bewegt.
Ich finde einen Trainer sinnvoll, für Methanoler, wie für Benziner, wie eben auch für Turbinen....
Schönen Sonntag noch ! Ich geh jetzt die Tour de Swiss mit einem Zyclone als Kamerahubschrauber begleiten. Heute ist Zeitfahren !
Grüße,
Elliot

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