Ich habe noch einen Blick in meine Notizen geworfen. Im 500H ist das innere/hintere Lager ein 5x11x5mm, d.h. identisch mit den T-Rex 450 Rotorwellenlagern. Da diese Größe sehr weit verbreitet ist, sind alle Qualitäten und Ausführungen einfach erhältlich. Wenn ich mich recht entsinne, gibt es diesen Typ auch recht günstig als Paar für den Outrage als keramik-Hybridlager. Das vordere (ritzelseitige) Lager ist übrigens nicht gleichermassen belastet (vorausgesetzt, Spiel von Ritzel und Hauptzahnrad ist ordentlich justiert.) Wenn man kein Keramiklager erhält, tut es auch ein gutes Standardlager, dass für die hohen Drehzahlen ausgelegt ist. Ein SKF-Industrielager beispielsweise kostet aber mehr als ein billiges Keramik-Lager.
Ansonsten empfehle ich, den Motor zunächst ruhig mit dem Werkslager zu fliegen, jedoch das Glockenspiel nach dem Kauf und regelmässig nach den Flügen zu checken. Wackelt die Glocke eines (beliebigen) Outrunners dieser Größe auch nur wenig, sollte man das Spiel schnellstmöglich beseitigen, da die Belastungen bei den hohen Drehzahlen doch beträchtlich sind. Wer seine Motoren nicht regelmässig checkt, sollte zumindestens fleissig Autorotation üben...
Grüße,
Klaus

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