sicher ist die Frage nach der richtigen 'Befeuerung' eines bestimmten Helis hier schon öffters gefallen. Nach einigem Lesen in Beiträgen und sonstiger Recherchen habe ich mir für meinen speziellen Fall eigene Gedanken gemacht und eine Abschätzung getroffen, die ich hier gerne einmal vorstellen möchte. Evtl. habt Ihr ja genauere Angaben zu meinen Schätzwerten oder seht gleich einen Fehler in meiner Darstellung

Ich stehe vor der Frage, meine Hirobo Eagle SPI mit einem Pyro 700-45 oder 700-52 auszurüsten und diesen dann mit 10S oder mit 12S zu betreiben. Ich habe nun für meine Abschätzung die möglichen ßbersetzungsverhältnisse, die geforderten Drehzahlen, den mindest Leistungsbedarf und das Leistungsdiagramm von Kontronik herangezogen.
Der anvisierte Flugstil ist F3C.
Für das ßbersetzungsverhältnis kann man für das Motorritzel zwischen 10T, 11T und 12T wählen. Für das Hauptzahnrad kommen 91T, 93T und 95T in Frage. Mithin sind das neun mögliche Kombinationen.
Als Drehzahlen strebe ich 1500rpm im Schweben und 2000rpm im 'Acro' an.
Nach einigen Recherchen schätze ich den Leistungsbedarf einer Hirobo Eagle III beim Schweben auf 1,33kW. Diese Leistung ist als Dauerleistung im Sinne des Leistungsdiagramms von Kontronik zu sehen. Für diese Dauerleistung muß der Pyro (egal ob -45 oder -52) eine mindest Drehzahl von ca. 10600rpm haben um gerade noch im grünen Bereich zu laufen. Eine Leistungsreserve von 10% ist nie verkehrt und somit steigt die mindest Drehzahl auf 10600/0.9= gerundet 12000rpm.
Somit fallen die drei ßbersetzungsverhältnisse 91/12, 93/12 und 95/12 schon mal aus. Bei diesen liegt die Drehzahl des Pyro unter den genannten 12000rpm. Während der Schwebeflugfiguren wird das System außerhalb des grünen Bereichs betrieben.
Bei den verbleibenden sechs möglichen ßbersetzungsverhältnissen habe ich pro Drehzahl die notwendige Spannung im Sinne der KV-Angabe der Motoren berechnet (Pyro Drehzahl / KV = Spannung).
Bezogen auf 10S bzw. 12S ergibt sich eine Regleröffnung in Prozent. Diese sollte bekanntlich 3/4 des möglichen Bereichs betragen, also um die 75% (um noch eine Regelreserve zu haben). In der Tabelle habe ich die Regleröffnung farbig markiert:
grün: Werte zwischen 50% und 75%
orange: Werte zwischen 75% und 100%
rot: Werte über 100% (geht ja nicht mehr wie der Akku hergibt)
Neben der 'Pyro rpm Drehzahl' fürs Schweben ist ein Prozentwert angegeben. Dieser gibt den Abstand in Prozent von den oben genannten 12000rpm an, mithin der Abstand zum roten Bereich im Leistungsdiagramm.
Für mich ergibt das ßbersetzungsverhältnis 95/11 mit dem Pyro 700-52 und 12S den größten Sinn.
Eine ähnliche Kombination (95/11 jedoch 700-45 und 10S) wird erfolgreich von Christian Rose geflogen. Laut meiner Darstellung sollte er Probleme beim Schweben haben. Hat er aber nicht!!! Somit stellt sich die Frage, wo in meiner Abschätzung Fehler gemacht werden.
Wer hierzu sinnvolle Ergänzungen hat möchte sie doch bitte mitteilen

Liebe Grüße
Holger

=> ach dann muss ich es Ihnen erklären (in Anlehung an eine alte Baumarkt-Werbung) 
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