gib mir bitte mal ein Beispiel für einen Flugzustand, bei dem bei Zunahme des Pitchwinkels die Last am Rotor abnimmt.
Warum "abnimmt"? Es reicht die Frage nach "um wieviel verändert sie sich". Und diese Frage wird dir nur die Drehzahlveränderung definitiv beantworten können. Und wenn die Zeitspanne zwischen "Pitch nimmt zu" und "Drehzahlveränderung" nahezu 0 ist (wie es z.B. Taumel sagt), oder nur im Millisekundenbereich liegt, was hast du dann gewonnen? Die Höhe des Lastwechsel bekomme ich auch aus der Drehzahldifferenz heraus, und kann - wie die Praxis ja schließlich auch zeigt - sehr geziehlt nachregeln. Mit feed forwarding schieße ich auf Verdacht (um ein paar Millisenunden) vor, um dann letztlich das Ergebnis im Zweifelsfall doch wieder zu korrigieren (=> Hochtouren).
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Nö - nie war die Rede davon, dass schon vorher positiv Pitch war - außerdem ist das doch nur ein vereinfachtes Beispiel - da macht es keinen Sinn sich auf die Zahlen zu versteifen
Aber wie schon gesagt - jeder verwendet das, was ihm am Liebsten ist - verstehe da den "Klassenkampf" hier nicht ganz
Am Besten wäre ein Regler, der gleichzeitig auch FBL ist - der weiß dann "viel" -
aber solange wir da getrennte Geräte verwenden, wissen sie immer nur "die Hälfte", was eben bei beiden Methoden Vor- UND Nachteile hat.
"plus 3 Grad positiv Pitch" war da für mich völlig eindeutig Aber wirklich egal: beim Rest stimmen wir ja überein... ich führe sicher keinen Klassenkampf - siehe mein 1. Post zum Thema. Jedem seine Präferenz / Gewichtung der Vor- und Nachteile.
Und JAAAAA: wir alle bräuchten einen "V-Tronik" oder "Kon-Stabi" als perfekte Lösung
Meine Frage ist durchaus ernst gemeint. Ich vermute mal, dass ich irgendwo einen Denkfehler mache. Ich würde aber gerne wissen wo.
Und Deine Antwort hilft mir in keiner Weise.
Ich will hier weder das eine noch das andere System schlecht oder schön reden. Verwende selbst Kontronik Regler mit deren internem Govenor.
Die dabei auftretenden Drehzahlschwankungen stören mich bei einem Flugstil nicht.
Warum "abnimmt"? ...Und wenn die Zeitspanne zwischen "Pitch nimmt zu" und "Drehzahlveränderung" nahezu 0 ist (wie es z.B. Taumel sagt), oder nur im Millisekundenbereich liegt, was hast du dann gewonnen? ....
Die Zeitspanne ist die, welche zwischen dem "Wissen" des Stabi um die bevorstehende Drehzahländerung (und zeitgleichem Befehl an die Servos "von 3 auf 13 Grad positiv Pitch" und an den Regler "Leistung sanft um XXX hoch") einerseits und andererseits der mechanischem Umsetzung durch die Servos (0.2-0.5 Sekunden für kompl. Umsetzung), der ßberwindung der Massenträgheit des Rotors(0.xx Sekunden) und dem Auftreten eines relevanten Drehzahleinbruches und dem Erkennen und Reagieren des Reglers liegt. Dann sind eben max. ein paar Zehntel Sekunden vergangen und es muss mit entspr. höherer Leistungszugabe (Stromspitzen) die Drehzahl wieder angehoben und stabilisiert werden. Im Gegenzug neigt die Stabi-Regelung bei manchen scheinbar zum Auftouren... ich habe das Problem nicht. So haben eben beide Systeme Stärken und Schwächen. In jedem Fall liegt das im Zehntelbereich... Relevanz für uns?
Die Zeitspanne ist die, welche zwischen dem "Wissen" des Stabi um die bevorstehende Drehzahländerung (und zeitgleichem Befehl an die Servos "von 3 auf 13 Grad positiv Pitch" und an den Regler "Leistung sanft um XXX hoch") einerseits und andererseits der mechanischem Umsetzung durch die Servos (0.2-0.5 Sekunden für kompl. Umsetzung), der ßberwindung der Massenträgheit des Rotors(0.xx Sekunden) und dem Auftreten eines relevanten Drehzahleinbruches und dem Erkennen und Reagieren des Reglers liegt. Dann sind eben max. ein paar Zehntel Sekunden vergangen und es muss mit entspr. höherer Leistungszugabe (Stromspitzen) die Drehzahl wieder angehoben und stabilisiert werden. Im Gegenzug neigt die Stabi-Regelung bei manchen scheinbar zum Auftouren... ich habe das Problem nicht. So haben eben beide Systeme Stärken und Schwächen. In jedem Fall liegt das im Zehntelbereich... Relevanz für uns?
Die Rechnung stimmt aber nicht ganz, denn solange an den Rotorblättern nix neues anliegt (mechanische Verzögerung der Servos) gibt es auch nichts zu reglen, es sei denn es gibt eine andere Störgröße als Pitch, und die kann das feed forwarding auch nicht früher erfassen.
Ich behaupte ja mal ganz dreist, dass wenn überhaupt das feed forwarding nur bei Vollpitch aus dem Schwebeflug einen theoretischen Vorteil hat
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feed forwarding ist immer Vorteil. Denn es weiß wie lang und wie groß die Laständerung ist. Der Regler weiß es nicht. Er muss warten bis es einbricht und fängt dann erst an nachzuregeln. Da er aber absolut blind ist muss er vorsichtig nach regeln damit es nicht zu ßberschwingern kommt, sprich er muss auch erst mal nach seiner nachreglung wieder warten was passiert. Diese Problem hat ein stabi aber nicht denn es weiß wo die sich die Stiks befinden und kann solange nach schieben wie nötig, die Drehzahl wird zusätzlich auch noch mit überwacht wie es auch der Interne Gov macht. Der Externe kann einfach das selbe und noch mehr.
Einziger Nachteil am externen gov ist das man es anständig ein fliegen und anpassen muss. Es ist nicht Plug and Play. Macht man das nicht oder kann es nicht, ist es schlechter als ein interne K Gov. Da ich meine wenige Zeit lieber zum fliegen nutze als zum einstellen nutze ich ganz einfach den K-Gov. Für mich reicht das. Ich würde aber trotzdem nicht auf die Idee kommen zu behaupten der externe Gov wäre schlechter.
Wie hoch sind denn die Drehzahl Schwankungen beim vstabi Gov? Alles über 50 in jede Richtung ist meiner Meinung nach Zuviel.
Eine gute Regelung versucht nicht nur die Drehzahl, sondern auch das Drehmoment konstant zu halten.
Eine Regelung die fast keine Drehzahlschwankungen zulässt geht nicht nur extrem auf die Akkus und das Getriebe sondern fliegt sich auch nicht sehr angenehm. Damit dürfte jedes Heck völlig überfordert sein.
Und das ist der große Vorteil vom Kontronik Governor: Der Regler weiß anhand der Drehzahl in Verbindung mit der Stromaufnahme wie viel Drehmoment anliegt und kann deutlich harmonischer Regeln.
Ein externer Governor hat ausser der Drehzahl keine Infos zur aktuellen Last am Antrieb, was sich gerne in einem unruhigen Heck bei Lastwechseln zeigt...
ich sehe die Sache ganz pragmatisch und formuliere die Fragestellung um in: welche Lösung ist die Beste für meine aktuellen und voraussichtlich zukünftigen Flugkünste.
Ich wage zu behaupten, dass man mit beiden Lösungen Ergebnisse erzeugt, die für 99,9% der User in diesem Forum mehr als super funktioniert und die Ansprüche voll erfüllt.
Ich fliege in allen Helis Vstabi Gov zusammen mit YGE oder Graupner Regler und bin extrem zufrieden. Ich bin mir sicher, dass ich das auch mit einem K-Regler-Gov sein würde, nur dass ich dann wahrscheinlich etwas mehr Geld ausgegeben hätte.
Für mich haben beide Lösungen ihre Daseinsberechtigung, hier kann man eigentlich nicht wirklich was falsch machen.
diese Diskussion kommt immer wieder mal auf. Udo hat den Daumen genau drauf: für die allermeisten von uns bieten beide Lösungen eine mehr als ausreichend gute Regelung. Ich persönlich bin seit mehr als 2 Jahren mit meinen beiden großen Helis mit FusionHawk-Reglern in Verbindung mit dem Governor vom Brain unterwegs- absolut problemlos. Die Regelung braucht sich hinter Kontronik nicht zu verstecken. Ich habs getestet, der Heli Jive der vorher im TDR verbaut war hat seine Sache nicht besser oder schlechter gemacht als die Kombination aus FusionHawk und Brain, die nun schon lange vor sich hinwerkelt...
Also, kann jeder machen wie er denkt, irgenwelche Vor- und Nachteile lassen sich immer finden.
Eine Regelung die fast keine Drehzahlschwankungen zulässt geht nicht nur extrem auf die Akkus und das Getriebe sondern fliegt sich auch nicht sehr angenehm. Damit dürfte jedes Heck völlig überfordert sein.
Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht, je stärker die Drehzahleinbrüche waren umso stärker brach das Heck aus.
Ein externer Governor hat ausser der Drehzahl keine Infos zur aktuellen Last am Antrieb, was sich gerne in einem unruhigen Heck bei Lastwechseln zeigt...
Mein Heck war noch nie so ruhig wie mit VStabi Governor.
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