Auszug aus der Anleitung des Kosmiks ... und das würd ich persönlich bei jeden BEC tun egal welcher name draufsteht
"Bei Verwendung des BEC (Schaltung zur
Versorgung des Empfängers aus dem
Antriebsakku) muss aus Sicherheitsgründen
immer zusätzlich ein geladener, ausreichend
großer Empfängerakku verbaut werden"
da die Strommessung mit dem Oszi. nur über zusätzlich eingeschleifte Widerstände möglich ist, habe ich den Strom leider nur mit Hilfe der Telemetriewerte kontrolliert, dieser lag zwischen 8A und 12A.
Ja, Strom messen ist immer ein wenig problematisch, da wäre eine Stromzange fürs Oszi gut...
Im Prinzip darf die Spannung ja einbrechen. Sie darf nur nicht soweit einbrechen, dass der Empfänger oder das FBL in den Brownout reinlaufen.
Grüße
Rolf
[FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]
Lies mal was Tom über das BEC von den neuen Kontroniks schreibt. Der hat das Einschaltverhalten auch mal analysiert und den Aufbau des BEC. Und außer teuer ist das nix...
Johannes, Du solltest fair bleiben und Tom nichts in den Mund legen, was er nicht gesagt hat. Er hat sich im JLog Forum auch schon gegen Deine Aussage geäußert. Mich würde mal interessieren, welches andere BEC den Versuch des TS überhaupt durchstehen würde.
GruÃ? Frank
"Wenn's einfach wäre, könnt's jeder"
Voodoo's/TDR 1/Diabolo's/Banshee's/Huey
Anmerken möchte ich nochmal, dass ich die reine Leistung vom BEC grunmdsätzlich für ok halte.
Positiv überrascht hat mich der recht geringe Spannungsabfall an den eher dünnen BEC-Kabel selbst. Um die Spannung direkt
am Ausgang vom Kosmik zu messen, wurde das Slave Kabel entfernt. Während der zweiten Messung wurde das System somit
nur über das Master-Kabel versorgt. An diesem ergab sich bei ca. 8A - 12A Last ein Spannungsabfall von
ca. 0,7V. Mit angeschlossenem Slave-Kabel wird sich dieser Spannungsabfall auf etwa 0,35V halbieren.
Erwartet hätte ich hier ein deutlich anderes Ergebnis. Zu beachten ist hierbei natürlich noch, dass die
GreenCap Bufferschaltung als Stütze diente.
Der Spannungseinbruch von ca. 1,1V innerhalb des BEC's selbst verursacht somit den deutlich größeren Anteil und
ist selbst mit extrem "dicken" Kabeln nicht zu vermeiden.
Wirklich unschön sind die bei jedem Einschaltvorgang auftretenden "Ripple" zwisch 3V und 4V.
Ebenso schlecht ist die bei einem Einschaltvorgang festgestellte Schwingneigung. Das BEC oszillierte mit etwa 100Hz
und die Spannung pendelte in Sägezahnform zwischen 2,2V und 4,3V. Bei dieser Schwingung sind auch die
stetig auftretenden "Ripple" zu erkennen. Habe die Schwingung über eine Minute beobachtet, ein
eigenständiges Abklingen trat nicht ein. Nur das Ab- und wieder Anklemmen des Versorgungsakkus half.
Gruß,
Dirk
Zuletzt geändert von BladeMaster; 30.03.2015, 08:35.
ich würde wetten das JEDES andere BEC, bis auf vielleicht das Linus HV BEC, schlechtere Ergebnisse liefern wird.
Wobei man das alles ganz stark relativieren muss, unseren dünnen Servokäbelchen kann das einfach auch nicht perfekt werden...
Das der Kosmik erst 5V ausgibt ist normal, erst wenn er ein gültiges Gassignal bekommt geht er auf die eingestellte Spannung hoch.
Wenn du ihn direkt am Empfänger einsteckst hast du sofort deine hohe Spannung.
So bekommt der Kosmik erst nach Initialisierung vom HC3SX das Gassignal und geht dann erst mit der Spannung hoch.
Danke für den Hinweis. Hatte auch Probleme, dass beim ersten Einschalten/Einstecken nicht initialisiert wurde. Erst nach einem Neustart.
Da ich den Jeti Rex3 Empfänger haben, wurde der Regler-Masterausgang jetzt im Empfänger direkt eingesteckt, der Regler-Slaveausgang an das FBL.
Das Initialisieren erfolgt jetzt mit dem ersten Einstecken das Flugakkus, da der Regler damit früher auf die leistungsfähigere höhere BEC Spannung geschaltet wird.
(der Masseschleife durch das nicht empfohlene Versorgen über FBL und Empfänger hat bei mir keine negativen Auswirkungen)
Ja mit einen zusätzlichen Empfängerakku bin ich überzeugt, dass es problemlos funktioniert. Das ist aber gegen mein Verständnis von Battery ELIMINATION Circuit.
Empfängerakkus habe ich seit über 10 Jahren nicht mehr, jetzt bei Kosmik und den 12s Helis dafür R2 Buffer.
Für das funktionierende Start-up pro Prozedere bei mir den Masteranschluss direkt am Empfänger Rex3 und den Slave in das Axon. (Failsafe am Rex3 nicht vergessen, für diesen direkten Regleranschluss)
Zuletzt geändert von diabolotin; 30.04.2019, 06:19.
... gehört dort hin, wo verbraucht wird, also ans FBL System.
Gassignal direkt vom Empfänger halte ich für vernünftig, also trenne ich die Master Leitung immer auf: Signal zum Empfänger, Plus und Minus ans FBL System.
Eine (schwächliche) Steckverbindung weniger, und die Masseschleife ist auch weg.
Den "Stützakku" sehe ich als Backup, da will ich etwas simples, mit geringstmöglicher Ausfallswahrscheinlichkeit. Also kommt ein Akku dran, ohne Schalter, direkt mit Steckverbindung. Vernünftig ausgelegt ist der sehr wartungsarm.
Vielleicht denken sich die Kontronik Leute auch etwas, wenn sie das in der Art empfehlen. Vielleicht sollt man das nicht so einfach durch eine komplexe Schaltung ersetzen, wenn man nicht sicher weiß, was da möglicherweise an unerwünschten Interaktionen zustande kommen kann?
Meinen bisher einzigen Ausfall eines BECs in zehn Jahren intensiver Fliegerei hatte ich übrigens mit einem Alu BEC von R² ...
Das Auftrennen des Regler-Masterkabel in Signal für Empfänger und Spannung an FBL ist sicher technisch das richtige, habe ich auch schon in Betracht gezogen.
Nach dieser Bestätigung durch dich, werde ich das übernehmen. (Einen Empfängerakku werde ich noch lange ablehnen.)
Danke für den Hinweis.
Zuletzt geändert von diabolotin; 30.04.2019, 08:42.
Gassignal direkt vom Empfänger halte ich für vernünftig, also trenne ich die Master Leitung immer auf: Signal zum Empfänger,
Es gibt FBL Systeme (zB. das Brain) die während dem initialisieren eine Plausibilitätsprüfung aller Sensoren durchführen. Sollte während dieser Prüfung ein Fehler festgestellt werden, wird dies durch verschiedene Taumelscheibenbewegungen dem Nutzer mitgeteilt und in den Log geschrieben. Ausserdem wird der Gaskanal gesperrt.
Das bedeutet man kann nicht mit fehlerhaften Sensoren starten.
Wenn man nun den Gasausgang nicht am FBL anschließt sondern an einem Empfänger, wird diese Sicherheitsfunktion untergraben.
Das kann natürlich jeder machen wie er will, ich finde nur das man es zumindest wissen sollte!
... kenne ich aber von den Systemen nicht, die ich bisher im Einsatz hatte: TotalG, 3G, 3GX, GPro, diverse BeastX, diverse VStabi, GY750, BD 3S(X), Axon, 3Digi
Außer wenn man Spektrum Satelliten direkt ans FBL System stöpselt, gibt´s da keinen Grund, das Gassignal NICHT direkt vom RX zu holen. Eher im Gegenteil, finde ich ...
Das Gassignal zu sperren wäre ja schon ok, nur geben einige FBL-Systeme überhaupt kein Signal aus. Würden sie statt dessen eine einlernbare Failsaveposition ausgeben, dann gäbe es gar nicht diese komischen Initialisierungsprobleme.
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