Die Spannungsverläufe wurden dabei an einem Ausgang vom BD 3SX abgegriffen.
Komponenten waren folgende:
3x TS Futaba BLS 177
1x Heck Futaba BLS 276
FBL BD 3SX
Empfänger Futaba R7008SB per SBUS gekoppelt
Kosmik 200 FW 4.5
JLog 2.6
Greencap Bufferschaltung
Beim Einschalten fällt auf, dass der Kosmik zunächst eine BEC Spannung von 5,6V liefert und erst nach
etwa 5,4 Sekunden die gewählten 7,3V anstehen.
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Was sehr unschön ist, und sicher dem einen oder anderen Setup Probleme bei der Initialisierung bereiten kann, ist die
nicht konstant ansteigende BEC Spannung. Beim Spannungsanstieg zwischen 3V und 4V gibt es einige Ripple mit einer
Aplitude von knapp 0,5V. Mein System scheint dies glücklicherweise nicht zu stören. Diese Ripple sind zudem recht
"konstant". Habe diverse male das System neu eingeschaltet, die Ripple waren bei jedem Start quasi identisch.
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Um mal zu sehen wie die BEC Spannung unter last aussieht, habe ich mit der Hand auf den Rotorkopf gedrückt und dabei
stetig pos/neg Pitch gesteuert. Das JLog zeigte dabei einen BEC-Strom zwischen 6A und 14A.
Die BEC Spannung bewegte sich dabei zwischen 5,9V und 7,6V.
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Folgend habe ich gleichen Belastungstest ohne Greencap Bufferschaltung gemacht.
Die BEC Spannung pendelte Dabei zwischen 4,7V und 8,9V ! Für die deutliche Spannungsüberhöhung
sind sicher die Rückströme der TS Servos verantwortlich, welche das BEC der Reglers nicht filtern kann.
Spannungseinbrüche von 7,3V Sollspg. auf 4,7V sind dabei sicher auch nicht ideal und teilweise den recht
dünnen BEC-Kabeln geschuldet.
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Nach diesem Ergebnis ist für mich klar, dass ich das BEC vom Kosmik grundsätzlich nicht ohne Bufferschaltung verwenden
werde.
Grüße,
Dirk


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