Das BEC vom Kosmik 200

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  • BladeMaster
    Senior Member
    • 10.09.2011
    • 3372
    • Dirk

    #1

    Das BEC vom Kosmik 200

    Habe gerade einen neuen Heli aufgebaut und beim Setup mal die BEC-Spannung mit einem Oszi. aufgezeichnet.
    Die Spannungsverläufe wurden dabei an einem Ausgang vom BD 3SX abgegriffen.

    Komponenten waren folgende:
    3x TS Futaba BLS 177
    1x Heck Futaba BLS 276
    FBL BD 3SX
    Empfänger Futaba R7008SB per SBUS gekoppelt
    Kosmik 200 FW 4.5
    JLog 2.6
    Greencap Bufferschaltung


    Beim Einschalten fällt auf, dass der Kosmik zunächst eine BEC Spannung von 5,6V liefert und erst nach
    etwa 5,4 Sekunden die gewählten 7,3V anstehen.
    ->

    Was sehr unschön ist, und sicher dem einen oder anderen Setup Probleme bei der Initialisierung bereiten kann, ist die
    nicht konstant ansteigende BEC Spannung. Beim Spannungsanstieg zwischen 3V und 4V gibt es einige Ripple mit einer
    Aplitude von knapp 0,5V. Mein System scheint dies glücklicherweise nicht zu stören. Diese Ripple sind zudem recht
    "konstant". Habe diverse male das System neu eingeschaltet, die Ripple waren bei jedem Start quasi identisch.
    ->


    Um mal zu sehen wie die BEC Spannung unter last aussieht, habe ich mit der Hand auf den Rotorkopf gedrückt und dabei
    stetig pos/neg Pitch gesteuert. Das JLog zeigte dabei einen BEC-Strom zwischen 6A und 14A.
    Die BEC Spannung bewegte sich dabei zwischen 5,9V und 7,6V.
    ->


    Folgend habe ich gleichen Belastungstest ohne Greencap Bufferschaltung gemacht.
    Die BEC Spannung pendelte Dabei zwischen 4,7V und 8,9V ! Für die deutliche Spannungsüberhöhung
    sind sicher die Rückströme der TS Servos verantwortlich, welche das BEC der Reglers nicht filtern kann.
    Spannungseinbrüche von 7,3V Sollspg. auf 4,7V sind dabei sicher auch nicht ideal und teilweise den recht
    dünnen BEC-Kabeln geschuldet.
    ->

    Nach diesem Ergebnis ist für mich klar, dass ich das BEC vom Kosmik grundsätzlich nicht ohne Bufferschaltung verwenden
    werde.


    Grüße,
    Dirk
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von JMalberg; 29.03.2015, 12:18. Grund: Fotos
  • Kami Katze
    Senior Member
    • 05.10.2012
    • 2577
    • Frank
    • Saarland

    #2
    AW: Das BEC vom Kosmik 200

    Die Bufferschaltung hilft Dir aber nicht gegen das schlechte Initialisieren. Da hilft nur die BEC Guard Schaltung von Linus (vertrieben über OptiPOwer)
    GruÃ? Frank
    "Wenn's einfach wäre, könnt's jeder"
    Voodoo's/TDR 1/Diabolo's/Banshee's/Huey

    Kommentar

    • Robdeflop
      Member
      • 02.02.2013
      • 294
      • Robin
      • Kreis Bernkastel-Wittlich

      #3
      AW: Das BEC vom Kosmik 200

      Hi

      Soweit ich weiß gibt der Kosmik die eingestellte BEC Spannung erst frei, wenn der Regler initialisiert hat, also wenn ein gültiges Signal am Regler anliegt

      Die Spannungsschwankungen liegen garantiert an den ßbergangswiderständen, ist bei mir leider auch so. Die Telemetrie am Empfänger zeigt mir Spannungseinbrüche von 8 auf 7V, der Kosmik bricht dabei gerade mal um 0,1 Volt ein.
      Habe 2x 0,35qmm Servokabel, allerdings fast einen halben Meter lang. Fliege schon lange ohne Elkos, allerdings habe ich den Optipower Ultra Guard verbaut. Fliege bis jetzt Problemlos, piepst bei Pitchpumps halt ab und zu mal der Sender, da der Schwellenwert auf 7,5V eingestellt ist (damit ich weiß wenn der Optipower aktiv ist).

      MfG, Robdeflop
      Diabolo Nitro, Diabolo 700 BE
      Goblin 700 CCE, Goblin 380 CE
      Jeti DS-16 CE

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      • BladeMaster
        Senior Member
        • 10.09.2011
        • 3372
        • Dirk

        #4
        AW: Das BEC vom Kosmik 200

        Ja schon klar, dass die langen BEC Kabel samt ßbergangswiderstand einiges an Spannung "fressen".

        Habe mir schon extra 0,5mm^2 Kabel von Nessel besorgt aber auch diese bewirken keine Wunder.

        Da beim Urukay der Regler sehr weit vorne sitzt und das Stabi hinten, komm ich um die langen Kabel nicht drum rum. Die Bufferschaltung leistet in diesem Fall wertvolle Hilfe.


        Gruß,
        Dirk

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        • Logo3030
          Member
          • 21.09.2004
          • 910
          • Gerd
          • Austria/Vorarlberg

          #5
          AW: Das BEC vom Kosmik 200

          Zitat von BladeMaster Beitrag anzeigen
          Nach diesem Ergebnis ist für mich klar, dass ich das BEC vom Kosmik grundsätzlich nicht ohne Bufferschaltung verwenden
          werde.
          ....scheint für den hohen Kaufpreis doch nicht ganz das "Gelbe vom Ei" zu sein....

          Kommentar

          • piotre22
            Senior Member
            • 27.04.2009
            • 3984
            • Peter

            #6
            AW: Das BEC vom Kosmik 200

            ich würde wetten das JEDES andere BEC, bis auf vielleicht das Linus HV BEC, schlechtere Ergebnisse liefern wird.
            Wobei man das alles ganz stark relativieren muss, unseren dünnen Servokäbelchen kann das einfach auch nicht perfekt werden...


            Das der Kosmik erst 5V ausgibt ist normal, erst wenn er ein gültiges Gassignal bekommt geht er auf die eingestellte Spannung hoch.

            Wenn du ihn direkt am Empfänger einsteckst hast du sofort deine hohe Spannung.
            So bekommt der Kosmik erst nach Initialisierung vom HC3SX das Gassignal und geht dann erst mit der Spannung hoch.
            Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

            Kommentar

            • olaf12
              Senior Member
              • 06.10.2010
              • 2539
              • Olaf
              • Pampaflieger um Dresden/Regensburg

              #7
              AW: Das BEC vom Kosmik 200

              Zitat von BladeMaster Beitrag anzeigen
              Habe mir schon extra 0,5mm^2 Kabel von Nessel besorgt aber auch diese bewirken keine Wunder.
              Deswegen wollte ich gerade einen neuen Thread aufmachen. Können wir aber vielleicht auch hier diskutieren?
              Mich wundert es, wieso bei so einem starken BEC nur solche "dünnen" Kabel mitgeliefert werden. Wäre es nicht sinnvoller gleich 0,5 qmm BEC-Kabel mitzuliefern?

              Ich bin auch gerade am Verkabeln eines Kosmik 200 und überlege mir 0,5qmm Kabel zu verwenden. Zur Absicherung habe ich dann noch den UltraGuard verbaut.
              GruÃ? Olaf

              [FONT="Garamond"]Diabolo 800; Diabolo 700 UL; Protos MAX[/FONT]

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              • Logo3030
                Member
                • 21.09.2004
                • 910
                • Gerd
                • Austria/Vorarlberg

                #8
                AW: Das BEC vom Kosmik 200

                Zitat von olaf12 Beitrag anzeigen
                Zur Absicherung habe ich dann noch den UltraGuard verbaut

                was sicherst du damit ab ?

                Kommentar

                • Tom_J3
                  Member
                  • 06.11.2010
                  • 139
                  • Thomas

                  #9
                  AW: Das BEC vom Kosmik 200

                  Zitat von olaf12 Beitrag anzeigen
                  Deswegen wollte ich gerade einen neuen Thread aufmachen. Können wir aber vielleicht auch hier diskutieren?
                  Mich wundert es, wieso bei so einem starken BEC nur solche "dünnen" Kabel mitgeliefert werden. Wäre es nicht sinnvoller gleich 0,5 qmm BEC-Kabel mitzuliefern?

                  Ich bin auch gerade am Verkabeln eines Kosmik 200 und überlege mir 0,5qmm Kabel zu verwenden. Zur Absicherung habe ich dann noch den UltraGuard verbaut.
                  Ich vermute, dass eher an den Steckern die Spannung abfällt...und nicht wegen dem zu geringen Kabelquerschnitt...

                  Kommentar

                  • mukenukem
                    Senior Member
                    • 14.11.2010
                    • 11187
                    • Johannes
                    • Wien

                    #10
                    AW: Das BEC vom Kosmik 200

                    Lies mal was Tom über das BEC von den neuen Kontroniks schreibt. Der hat das Einschaltverhalten auch mal analysiert und den Aufbau des BEC. Und außer teuer ist das nix...
                    [FONT="Arial Narrow"]TRex 250 3digi,AcrobatSE 3digi,TRex 550 3digi,TRex 700E V2 3digi,DX18, DX18G2[/FONT]

                    Kommentar

                    • BladeMaster
                      Senior Member
                      • 10.09.2011
                      • 3372
                      • Dirk

                      #11
                      AW: Das BEC vom Kosmik 200

                      Um zu testen ob die Spannungseinbrüche nur, oder zumindest überwiegend den BEC-Kabeln samt ßbergangswiderständen zuzuschreiben sind, habe ich
                      das Slave-Kabel vom Kosmik abgezogen und dort zusätzlich den Spannungsverlauf direkt am BEC Ausgang abgegriffen. Diese Spannungsmessung erfolge somit
                      lastfrei.

                      Im Bild bec-kosmik200-011.jpg und bec-kosmik200-012.jpg sieht man in gelb den Spannungsverlauf am BD 3SX und in blau den Spannungsverlauf direkt am Kosmik.
                      Um eine gewisse Last zu erzeugen wurde dabei, wie zuvor auch, der Rotorkopf per "Hand" belastet.
                      Die Spannung am BD 3x brach dabei von ca. 7,3V auf 5,52V ein. Direkt am Kosmik brach die Spannung von 7,3V auf 6,2V ein. Das BEC vom Kosmik ist somit
                      für einen Spannungseinbruch von ca. 1,1V verantwortlich, das BEC-Kabel samt ßbergangswiderstaänden für "nur" ca. 0,7V !

                      Der gesamte Spannungsabfall setzt sich somit aus Spannungsabfalls BEC + Spannungsabfall Kabel zusammen -> 1,1V + 0,7V = 1,8V


                      Desweiteren mußte ich feststellen, dass das BD 3sx bei einem Neustart nicht initialisierete. Der Blick auf das Oszi. zeigte auch sofort
                      den Grund dafür. Das BEC vom Kosmik oszillierte mit ca. 100Hz zwischen 2,2V und 4,3V. Siehe -> bec-kosmik200-010.jpg

                      Zusammenfassend finde ich die Ergebnisse ernüchternd und ich kann das BEC vom Kosmik bestenfalls mit "geht so" bewerten.


                      Gruß,
                      Dirk
                      Angehängte Dateien

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                      • Simon81
                        Member
                        • 28.11.2009
                        • 522
                        • Simon
                        • Stuttgart

                        #12
                        AW: Das BEC vom Kosmik 200

                        Finde deinen Test gut. Sieht man, dass das BEC selbst mit den stärksten Servos von Futaba (37 kg!) nicht kleinzukriegen ist.

                        Kommentar

                        • stern-fan
                          Senior Member
                          • 27.06.2012
                          • 3294
                          • Rolf
                          • Remseck (Kreis Ludwigsburg)

                          #13
                          AW: Das BEC vom Kosmik 200

                          Hallo Dirk,

                          Du hast ja sehr leistungsstarke Servos verbaut. Wie hast Du denn die Ströme gemessen?
                          Ich vermute, dass es teilweise heftige Strom-Peaks gibt, welche die Spannung stark belasten könnten. Möglicherweise konnte das Messinstrument - falls mit einem Aperemeter gemessen - die Spitzen nicht darstellen. Ich vermute noch wesentlich höhere Ströme.

                          Wird Zeit, dass Super HV Setups eingeführt werden (20V oder so).

                          Grüße
                          Rolf
                          [FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]

                          Kommentar

                          • OfficeCopter
                            PSG Support
                            • 16.08.2012
                            • 1235
                            • Dennis
                            • rund um Hamburg

                            #14
                            AW: Das BEC vom Kosmik 200

                            Mich würde der gleiche Test mal mit einem Linus BEC interessieren. Nur so als Vergleich.
                            Jeti DS-24 II & ZENYT SEVEN

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                            • BladeMaster
                              Senior Member
                              • 10.09.2011
                              • 3372
                              • Dirk

                              #15
                              AW: Das BEC vom Kosmik 200

                              Hi Rolf,

                              da die Strommessung mit dem Oszi. nur über zusätzlich eingeschleifte Widerstände möglich ist, habe ich den Strom leider nur mit Hilfe der Telemetriewerte kontrolliert, dieser lag zwischen 8A und 12A.

                              Grüsse,
                              Dirk

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