Regler mit aktivem Freilauf

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  • lordpepe
    lordpepe

    #1

    Regler mit aktivem Freilauf

    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einem Regler mit aktivem Freilauf; er soll bei Teillast kühl bleiben, da ich gerne mal mit niedrigen RPM und mal mit hohen RPM fliegen möchte. Ausserdem soll er ein BEC haben.
    Benutzen möchte ich ihn in meinem Trex Dominator 6s, weshalb er nicht allzu groß sein darf.
    Ich habe bis jetzt nur Modelle von Kontronik und YGE gefunden. Von den YGE Reglern gibt's noch diverse Klone, diese möchte ich aber nicht benutzen.
    Die Modelle beider Firmen haben soweit ich weiß nicht alles, was ich gerne hätte: Länge <= 60mm, 50-60A, BEC 6V, RPM output, Logging.
    Jetzt meine Frage: Kennt ihr noch andere Regler mit aktivem Freilauf?

    Grüße,
    Pepe
  • andre77
    Senior Member
    • 30.01.2012
    • 3435
    • Andre
    • Taunus +

    #2
    AW: Regler mit aktivem Freilauf

    Hi,

    außer mit der Größe (die hab ich gerade nicht zur Hand) wäre die Kombi Jive+JLog wohl das was Dich Glücklich macht

    Ich fliege mittlerweile in allen Helis diese Kombo und bin sehr zufrieden, im Logo 400 zB Jive 60LV mit 1500 - 2300 rpm (an 5S).

    Viele Grüsse
    Andre
    If you can't explain it simply, you don't understand it well enough

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    • lordpepe
      lordpepe

      #3
      AW: Regler mit aktivem Freilauf

      Hat der Jive denn einen Drehzahlausgang? Ich kann dazu auf der Kontronik Seite nichts finden. Ich würde gerne den Governor meines FBL benutzen. Kannst du mit sagen wie lang der Jive 60LV inkl. Kondensator ist?

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      • piotre22
        Senior Member
        • 27.04.2009
        • 3984
        • Peter

        #4
        AW: Regler mit aktivem Freilauf

        Der Jive hat einen der besten Govenors, da braucht man keinen externen Gov. Abgesehen davon gehts auch nicht mit den normalen Jives, nur mit dem Helijive geht das. Wie genau kann ich dir nicht sagen.
        Aber wie gesagt: bei einem Kontronik Regler nutzt man in der Regel keinen externen gov.
        Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

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        • Truesight
          Truesight

          #5
          AW: Regler mit aktivem Freilauf

          Zitat von lordpepe Beitrag anzeigen
          Hat der Jive denn einen Drehzahlausgang? Ich kann dazu auf der Kontronik Seite nichts finden. Ich würde gerne den Governor meines FBL benutzen. Kannst du mit sagen wie lang der Jive 60LV inkl. Kondensator ist?
          Wenn du zB den Vstabi Gov fliegen willst (Drehzahlanschluss), dann nein, der Jive hat keinen. Du brauchst dann nicht nur einen externen Drehzahlmesser, sondern auch mind. einen Helijive, denn die anderen Jives funktionieren nicht gut mit externen Govs.

          Wenn du nur die Drehzahl auslesen willst funktioniert ja fast jede Telemetrie (Drehzahlsensor) oder ein Jlog beim Jive.

          Kommentar

          • Diablol
            Senior Member
            • 03.11.2011
            • 4430
            • Mathias
            • Aalen &amp; Iffezheim

            #6
            AW: Regler mit aktivem Freilauf

            Zitat von lordpepe Beitrag anzeigen
            50-60A, BEC 6V, RPM output, Logging
            Zitat von lordpepe Beitrag anzeigen
            Benutzen möchte ich ihn in meinem Trex Dominator 6s
            Keine Ahnung ob dir das jetzt hilft aber
            1. kommen da gar nicht so viele ESCs in Frage.
            2. mMn ist ein aktiver Freilauf (gerade für ein 450er) völlig überbewertet
            3. du kommst soweit beim Dominator gar nicht runter das du das merkst
            4. deinen Wünschen nach nimm einen Castel EDGE der ist perfekt dafür
            "Because I was Inverted" - Maverick -

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            • Lenux
              Member
              • 06.06.2012
              • 431
              • Lennart

              #7
              AW: Regler mit aktivem Freilauf

              Moin!

              Also ein YGE ist in Kombination mit dem V-Stabi ziemlich genial, weil es ohne großartiges Basteln von sich geht, da der YGE direkt an das Stabi angeschlossen werden kann. Hab das mit einem 90LV gemacht und das geht ziemlich gut.
              Aber in einem 450er mit 6S musst du da keinen so großen Aufwand treiben. Da würde ich einfach einen YGE 60LV oder Castle verwenden und gut ist. Einen aktiven Freilauf habe ich persönlich im 450er noch nie benutzt.

              Schöne Grüße

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              • lordpepe
                lordpepe

                #8
                AW: Regler mit aktivem Freilauf

                Hm, ihr gebt mir zu denken. Ich würde gerne mit Drehzahlen um die 2800 Rpm fliegen und da habe ich eine Regler ßffnung von 50 bis 60 gemessen und gelesen, dass Regler ohne aktiven Freilauf bei solchen ßffnungen zu heiss werden können. Ist da gar nichts dran?
                Welche Version des YGE 60 hat einen Drehzahlausgang? Die von msh, oder alle ? Ich finde dazu nicht wirklich was.

                Kommentar

                • Lenux
                  Member
                  • 06.06.2012
                  • 431
                  • Lennart

                  #9
                  AW: Regler mit aktivem Freilauf

                  Moin!
                  Zitat von lordpepe Beitrag anzeigen
                  Welche Version des YGE 60 hat einen Drehzahlausgang? Die von msh, oder alle ? Ich finde dazu nicht wirklich was.
                  Ich hab gerade mal auf der Homepage von YGE geguckt und anscheinend haben nur die Regler ab 90A den V-Stabi Ausgang. Die dadrunter haben wohl nur einen Prog-Card Anschluss, der aber das Drehzahlsignal nicht mitgibt. Vielleicht weiß da jemand anderes mehr (oder mal bei Herrn Jung anrufen, der ist ziemlich umgänglich).

                  Zitat von lordpepe Beitrag anzeigen
                  Hm, ihr gebt mir zu denken. Ich würde gerne mit Drehzahlen um die 2800 Rpm fliegen und da habe ich eine Regler ßffnung von 50 bis 60 gemessen und gelesen, dass Regler ohne aktiven Freilauf bei solchen ßffnungen zu heiss werden können. Ist da gar nichts dran?
                  Das hängt damit zusammen, ganz plump gesagt, dass beim aktiven Freilauf der Strom auf der Platine anders als beim passiven Freilauf verteilt wird und somit die Verlustleistung im Regler geringer ausfällt. Der rückfließende Strom wird dann nämlich über Teile der Leistungsbausteine verteilt, da diese die Verlustleistung wesentlich besser abführen können, als die Dioden, die parallel zu den Leistungsbausteinen (FETs) geschaltet sind.
                  Also im Klartext: Es geht hierbei einfach nur darum eine Möglichkeit zur Verlustminimierung im Teillastbereich zu finden. Ja, man kann damit Temperaturprobleme behandeln, aber umritzeln würde ich als ersten Ansatz vorziehen. Geh einfach einen Zahn runter und du dürftest aus dem Bereich dem kritischen Bereich heraus kommen. Vorteil ist dann sogar noch eine erhöhte Drehzahlfestigkeit, da du mehr Kraft bei weniger Geschwindigkeit am Rotor hast.

                  Schöne Grüße

                  Kommentar

                  • freakystylez
                    Senior Member
                    • 09.08.2011
                    • 9332
                    • Stefan
                    • Mal hier,... mal da... :)

                    #10
                    AW: Regler mit aktivem Freilauf

                    Also den aktiven Freilauf mal aussen vor gelassen, wie wäre es mit dem Hobbywing 50A V3?

                    Hat ein gutes BEC, guter Governer (laut Tests knapp unter nem Kontronik - [SIZE="1"]Finde leider gerade die Quelle nicht[/SIZE]) und hat auch einen Signalausgang für Stabi-Regelung!

                    Ich bekomme den Regler in einer Kombo des Chase 360. Kann also leider noch keine persönliche Meinung abgeben.
                    Banshee 850 #05 / Voodoo 700 / KDS Chase 380 / DX18 / IISI

                    Kommentar

                    • ScorpionTDL
                      Member
                      • 15.07.2013
                      • 679
                      • Klaus Michael
                      • Leverkusen

                      #11
                      AW: Regler mit aktivem Freilauf

                      Zitat von lordpepe Beitrag anzeigen
                      Hm, ihr gebt mir zu denken. Ich würde gerne mit Drehzahlen um die 2800 Rpm fliegen und da habe ich eine Regler ßffnung von 50 bis 60 gemessen und gelesen, dass Regler ohne aktiven Freilauf bei solchen ßffnungen zu heiss werden können. Ist da gar nichts dran?
                      Ganz unabhängig vom Regler:
                      Wenn du primär die 2800 fliegen willst und du kein interesse an Drehzahlen >3000 hast dann pack ein 10er Ritzel statt des 11er drauf und die 2800 passen wunderbar.

                      Wobei ich auch den Align Regler viel mit 11er Ritzel und RPM < 3000 geflogen bin und er ist nie sonderlich heiß geworden.
                      Grü�e, Klaus

                      Kommentar

                      • johno
                        Member
                        • 24.07.2010
                        • 279
                        • Johann
                        • Holzkirchen

                        #12
                        AW: Regler mit aktivem Freilauf

                        Hi,

                        was bedeutet: "Regler mit aktivem Freilauf" ? Kann mir jemand das technische Prinzip erklären?

                        Vielen Dank!
                        Gruß Johno

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                        • lordpepe
                          lordpepe

                          #13
                          AW: Regler mit aktivem Freilauf

                          Hi,

                          Zitat von freakystylez Beitrag anzeigen
                          Also den aktiven Freilauf mal aussen vor gelassen, wie wäre es mit dem Hobbywing 50A V3?
                          mit dem Regler hatte ich auch schon geliebäugelt. Er soll sogar Telemetriedaten ausgeben, jedoch ist mir noch unklar wie man die lesen soll.

                          Zitat von ScorpionTDL Beitrag anzeigen
                          Wenn du primär die 2800 fliegen willst und du kein interesse an Drehzahlen >3000 hast dann pack ein 10er Ritzel statt des 11er drauf und die 2800 passen wunderbar.
                          Umritzeln möchte ich nicht, da ich vor habe mit niedrigen und auch hohen Drehzahlen zu fliegen. Zum einen möchte ich ruhigen Rundflug machen und das eben mit geringer Drehzahl, damit der Akku auch ein bisschen länger hält, und zum anderen mit hoher Drehzahl für 3D (auch wenn ich das jetzt noch nicht kann).

                          Kommentar

                          • Lenux
                            Member
                            • 06.06.2012
                            • 431
                            • Lennart

                            #14
                            AW: Regler mit aktivem Freilauf

                            Moin!
                            Zitat von freakystylez Beitrag anzeigen
                            Also den aktiven Freilauf mal aussen vor gelassen, wie wäre es mit dem Hobbywing 50A V3?

                            Hat ein gutes BEC, guter Governer (laut Tests knapp unter nem Kontronik - Finde leider gerade die Quelle nicht) und hat auch einen Signalausgang für Stabi-Regelung!
                            Hier: Der neue Hobbywing-Regler so gut wie Kontronik !(?) - RC-Heli Community

                            Zitat von lordpepe Beitrag anzeigen
                            Umritzeln möchte ich nicht, da ich vor habe mit niedrigen und auch hohen Drehzahlen zu fliegen. Zum einen möchte ich ruhigen Rundflug machen und das eben mit geringer Drehzahl, damit der Akku auch ein bisschen länger hält, und zum anderen mit hoher Drehzahl für 3D (auch wenn ich das jetzt noch nicht kann).
                            Ich fliege mit meinem Logo 500 auch 1700 und 2000. Das sind Welten! Vor allem, wenn du noch kein 3D kannst, dann würde ich dir durchaus empfehlen mit niedrigeren Drehzahlen anzufangen, da du einerseits erstmal ein Gefühl für das Pitch-Management bekommen solltest und andererseits man auch durchaus schnell mit hohen Drehzahlen überfordert ist. Die 450er werden damit nämlich ziemlich hibbelig
                            Vor allem wenn du später mal einen anderen Flugstil hast, wird sich auch dein Setup anpassen. Ich könnte z.B. auch noch höher mit den Drehzahlen beim Logo gehen, aber diese sind ein schöner Kompromiss aus Midi-Low-RPM und es dann die letzten 3 Minuten noch richtig krachen zu lassen.

                            Zitat von johno Beitrag anzeigen
                            was bedeutet: "Regler mit aktivem Freilauf " ? Kann mir jemand das technische Prinzip erklären?
                            Also es geht dadrum eine "vollständige Teillastfestigkeit" zu erzeugen. Das große Problem ist nämlich, dass der Motor durch die Spulen rückinduzierte Ströme verursacht. Diese fließen dann wieder über den Regler und verursachen dort Verlustleistung bzw. ganz einfach Wärme.
                            Wenn man sich nun den Schaltplan von den FETs (den Leistungsbausteinen, die man im Grunde wie kleine elektronische Schalter mit der Möglichkeit große Ströme schalten zu können ansehen kann) anguckt, wird man sehen, dass dort sogenannte "Freilaufdioden" eingeschleift sind, die die FETs in einer bestimmten Stromrichtung, nämlich der "Rückflussrichtung" kurzschließen. ßber diese Dioden werden die Rückströme, die vom Motor kommen, abgeleitet. Dioden nutzt man aus der Eigenschaft der Stromdurchlässigkeit in einer Richtung bzw. der Sperrung in der anderen, da man natürlich nur die Rückströme ableiten möchte, aber nicht das was man selber dort hinein gibt gleich wieder "verfeuern".
                            Das Problem dieser Dioden ist nur, dass dort durchaus hohe Ströme rüber gehen und damit diese sich sehr stark erwärmen bzw. ordentlich Verlustleistung erzeugen (Begründung über Diodenkennlinie, differenzieller Widerstand, etc. - Ist hier zur anschaulichen Erklärung nicht unbedingt notwendig).
                            Dieses beschriebene Verfahren nennt man auch "passiven Freilauf", welches bei jedem Wald und Wiesen Regler vorhanden ist, da diese Dioden-FET Kombination im Grunde eine Grundschaltung ist.
                            Der "aktive Freilauf" ist jetzt nichts mechanisches sondern etwas elektronisches. Wenn man die rückinduzierten Ströme vom Motor nun nicht über die Dioden abbaut, sondern über die weiteren FETs (genauer: Das zweite FET der Halbbrücke) im Regler ableitet, so ist deren Innenwiderstand wesentlich geringer und die Verlustleistung dadurch geringer. Das wird dadurch realisiert, dass man einfach den Baustein einschaltet und der Strom den Weg des geringsten Widerstandes geht.
                            Im Endeffekt geht es hierbei nur darum die Verlustleistung bzw. Aufbau von Wärme zu verringern. Da die FETs sowieso an der Kühlplatte liegen, kann man darüber natürlich nochmals schön leicht Wärme abführen und man hat so die gewünschte Teillast-Festigkeit.

                            Als kleines Beispiel:
                            * Diode: Es fällt ungefähr 1V bei 10A ab. Damit ergibt sich P = U*I = 1V * 10A = 10W
                            * FET: Ungefähr 5mOhm bei 10A. P = U * I = R * I * I = R² * I = 5mOhm * 10A = 0,0025W bzw. 2,5mW
                            Das im Vergleich: 10W würde man schon nicht mehr so gerne anfassen wollen. 2,5mW hingegen ist nicht mal handwarm.

                            Schöne Grüße
                            Zuletzt geändert von Lenux; 31.07.2014, 10:00. Grund: Technisches Detail vergessen.

                            Kommentar

                            • RedSky
                              Member
                              • 27.06.2011
                              • 644
                              • Oliver
                              • Peine

                              #15
                              AW: Regler mit aktivem Freilauf

                              Zitat von Lenux Beitrag anzeigen
                              Moin!

                              Ich hab gerade mal auf der Homepage von YGE geguckt und anscheinend haben nur die Regler ab 90A den V-Stabi Ausgang. Die dadrunter haben wohl nur einen Prog-Card Anschluss, der aber das Drehzahlsignal nicht mitgibt. Vielleicht weiß da jemand anderes mehr (oder mal bei Herrn Jung anrufen, der ist ziemlich umgänglich).


                              Das hängt damit zusammen, ganz plump gesagt, dass beim aktiven Freilauf der Strom auf der Platine anders als beim passiven Freilauf verteilt wird und somit die Verlustleistung im Regler geringer ausfällt. Der rückfließende Strom wird dann nämlich über Teile der Leistungsbausteine verteilt, da diese die Verlustleistung wesentlich besser abführen können, als die Dioden, die parallel zu den Leistungsbausteinen (FETs) geschaltet sind.
                              Also im Klartext: Es geht hierbei einfach nur darum eine Möglichkeit zur Verlustminimierung im Teillastbereich zu finden. Ja, man kann damit Temperaturprobleme behandeln, aber umritzeln würde ich als ersten Ansatz vorziehen. Geh einfach einen Zahn runter und du dürftest aus dem Bereich dem kritischen Bereich heraus kommen. Vorteil ist dann sogar noch eine erhöhte Drehzahlfestigkeit, da du mehr Kraft bei weniger Geschwindigkeit am Rotor hast.

                              Schöne Grüße
                              Also wenn Low RPM und viel im Teilastbereich, ist es auch besser eine Nummer größer zunehmen, als vorgesehen. Die werden dann nicht so warm, wie oben beschrieben, wird durch die mehr Anzahl der Fets die Wärme reduziert.
                              Wenn vorgesehen ein 60A ist, nimm lieber einen 80A. Regleröffnung 35-40% ist dann kein Problem. Wenns um längere Flugzeiten geht.

                              Gruß
                              Oliver
                              Zuletzt geändert von RedSky; 31.07.2014, 10:05.

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