Stator um 180grad gedreht, da wo die enden raus kommen.
Will rein aus fortbildungszwecken für mich wissen wie man das 4+1 lösen/verlöten kann.
Bild wäre nett.
Danke!
P.s. wicklung schaut gut aus, keine angst, will keine Kritik üben (auch wenn ich von der "nicht schoko-seite" spreche die ich sehen will)
Zuletzt geändert von garfield2412; 21.07.2013, 14:59.
1000V Test ist fehlgeschlagen...Gerät ist etwas älteres Semester und hat wohl mit mindestens 5000V draufgehauen...laut Anzeige waren es noch mehr....
Heute mal wieder etwas ausführlicher und vom PC aus.
Zu allererst möchte ich klarstellen das ein 1000V Test im Prinzip unabdingbar ist für eine zuverlässige Aussage ob ein Motor schlussfrei ist oder nicht.
Auch wollte ich oben mit meiner Aussage: "kleinere Motoren mess ich nur mit dem Multimeter" nicht für eine falsche Information sorgen.
Dies möchte ich keinem empfehlen und dient lediglich für mich zu einer ersten einschätzung.
Da ich bisher meine Motoren immer fertig gewickelt habe und dann einem Kollegen mitgab um einen 1000V Iso-Test zu machen habe ich vorher mit dem Multimeter "kontrolliert".#
Diese Möglichkeit steht mir nun leider nicht mehr zur Verfügung, da der Kollege den Arbeitsplatz gewechselt hat und nicht mehr auf ein solches Gerät zugreifen kann.
Die Motoren gingen danach immer durch den 1000V Test. Hinzufügen zu dieser Info möchte ich allerdings auch, das die Drahtstärken zwischen 0,7 und 0,9mm lagen und somit für mich unter "Spielzeugdraht" fallen und das wickeln dort sehr einfach ist. Zudem waren das meistens keine Füllgradoptimierten Wicklungen, sondern einfach leichte Querschnittserhöhungen mit dem eigentlichen Hintergedanken einen kühleren Motor zu schaffen oder ein Rewind wegen durchgebrannten Phasen.
Nun zu dem 850MX.
Der Motor war so wie ihr ihn auf dem letzten Bild gesehen hattet. Hinzu kam lediglich das ich die Enden blank gemacht habe um einen Messung durchführen zu können.
Der Kollege dem der Motor gehört hat sich ein 1000V Gerät geliehen. Dachten wir zumindestens.
Also Gerät aufgedreht und ran an den Motor.
Das Messgerät hat allerdings keine vernünftige Skala, sondern einfach zwei Ampereanzeigen für Spannung und Strom der fließt. Diese sind zudem noch analog.
Des weiteren gibt es keine Anhaltspunkte welche Zahl auf der Anzeige für wieviel Volt steht.
Hier stellte sich dann raus, dass auf allen Windungen ein Statorschluss vorhanden war.
Dies machte mich sehr stutzig da ich sorgsam gearbeitet hatte und ich mir nicht vorstellen konnte, das alle Windungen beschädigt sind.
Wir haben dann an dem Poti rumgedreht und herausgefunden, das bei 1/4 der maximalen Leistung, lediglich an einem Draht ein Durchgang auf den Stator herrscht.
Sobald man über die 50% Grenze der Leistung gekommen ist, waren 4 Drähte mit einem Durchgang vorhanden und ab 75% alle 6 Drähte mit einem Durchgang zum Stator gesegnet.
Nach dem Entfernen der Windungen, konnte an zwei Stellen eine leichte Beschädigung ausgemacht werden, was nicht die Schlüsse an allen 6 Leitungen erklärt.
Gestern habe ich dann weitere Tests gemacht. Bei voller Leistung schlägt das Gerät einen Funken bei zwei nebeneinander liegenden Drahtstücken. Bis zu 50% der Leistung habe ich einen Blitz durch die Statorisolierung bis runter zu circa 30% der Leistung.
Zudem habe ich nun erfahren das das Gerät nicht 1000 oder höchstens 3000V liefert wie uns erste Informationen zusicherten, sondern 5000V. Da hatte derjenige dem das Gerät gehört sich etwas vertan
Da ich aufgrund der Fehlersuche eh alle Windungen runtergeschmissen habe, kommt nun der selbe Spaß nocheinmal auf mich zu, nur habe ich nun den Vorteil gleich messen zu können.
Bei 1000V hatte ich lediglich ein Draht der nicht "ok" war.
Naja getraut hätte ich der Isolierung eh nicht mehr, wenn da ein Blitz auf den Stator entsteht, auch wenn man danach mit 1000V kein Durchgang hat.
Des weiteren habe ich gestern an einigen Stellen die Stator-Iso ausgebessert und gehe davon aus, das ich den Motor bis nächste Woche fertig stellen kann.
Dann gibts auch Infos zu der genauen KV und Abschlussbilder.
Ging alles drunter und drüber die letzten Tage. Hatte mich beim verschalten vertan und musste nochmal neu wickeln.
Irgendwie war das nicht mein Tag....
Motor läuft jetzt. 1000V ohne Ausschlag.
Bei dem jetzigen 5+5 haben wir am yge eine kV von 553, genau so viel wie der zuvor eingesetzte 4525LE.
Gewicht ist nun bei so ungefähr 610gr mit 5cm anschlusslänge.
Vorher waren's ja 570gr mit 60gr Kupfer. Das heist jetzt sind ca 100gr Kupfer drin.
Ich hoffe der Thread hat euch gefallen, auch wenn's manchmal etwas chaotischer war als am Anfang geplant.
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