ich mache mir zur Zeit Gedanken, wie ich meine Graupner Bell 212 auf einen Elektroantrieb umrüsten könnte. Leider habe keine wirkliche -Anleitung- im Netz gefunden. Da mein Wissen hier nicht ausreicht und ich nicht recht weiterkommen, benötige ich Eure Hilfe. Ich hoffe, ich bin hier im Oldtimerforum richtig (alternativ wäre ja auch -Elektro-Antriebe- denkbar), aber gerne möchte ich die Erfahrung von den Verbrenner-Piloten mit einbeziehen. Vielleicht kommt es hier auch weiteren Oldi-Piloten zu Gute, die sich Gedanken in diese Richtung machen.
Das -Warum- halte ich dabei nicht für ausschlaggebend, da es viele Gründe für und gegen einen E-Umbau gibt. Auch der Heli-Typ ist sicherlich nicht so wichtig. Gerne würde ich verstehen, warum sich nun eine bestimmte E-Antrieb-Kombination (= Motor, Regler, Akku) für den Einbau eignet - oder warum eben gerade nicht.
Ich habe mit einigen Piloten, die bereits einen solchen Umbau vollzogen haben, Kontakt aufgenommen. Es wurden dabei die unterschiedlichsten Kombinationen, die alle funktionierten!, genutzt. Auch waren die Auswahlkriterien vielfältig, aber leider für mich nicht richtig nachvollziehbar. Meist wurde noch Vorhandenes, oder von ähnlicher E-Heligröße vergleichbares Material verbaut. Oder ist es letztendlich fast egal (wenn man sich an bestimmte Regeln hält) welcher Antrieb genutzt wird? Das wäre dann auch eine Erkenntnis.
Aber wie würden diese Regeln lauten? Wie ist die beste Herangehensweise, die man dann auch auf andere Heli-Typen umsetzten könnte?
Ich habe schon Schwierigkeiten meine Ausgangslage zu definieren.
Daten meiner Bell:
=> Motor: 10ccm, 415g, 1,45PS bei 13.800 U/min, Drehzahl 1.800-16.000, wobei aber nur 1,2PS nutzbar sein sollen
=> Getriebe Hauptrotor: 9,928:1
=> Abfluggewicht: geschätzt ca. 4,5kg
=> Tankvolumen: 500ml
Aber wie hoch war die Systemdrehzahl (bzw. der genutzte Drehzahlbereich)?
Mein Ziel ist später eine mindestens vergleichbare Flugleistung. Für mich bedeutet das für meine Bell: Schwebeflug und leichter Rundflug bei gleicher Flugdauer, oder >10 Minuten.
Und nun stellt sich die Gretchenfrage:
Wie kann ich nun berechnen, welcher Motor mit welcher Zellenzahl meine Zielvorstellung am besten umsetzt?
Wie stehen die Größen: Motor-Leistung, Drehzahl und Flugzeit in Verbindung? Gibt es eine Formel zB für: Leistung: 1,2 PS, Kopfdrehzahl 1.200 Untersetzung 10:1 => 12.000 Umdrehungen somit Motortyp XY benötigt ??S-Zellenanzahl?
Welche Stellgrößen gibt es? Ist es grundsätzlich besser mehr Akku-Zellen zu nutzen?
Danke für Eure Beiträge und Unterstützung!
Liebe Grüße
Mark

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