nachdem ich hier immer mehr von hoch gegangenen LiPo's lese, habe
auch ich mir über eine einigermassen sichere Aufbewahrung Gedanken gemacht.
Da ich nun leider kein Eigenheim besitze sondern nur in einer
Dachwohnung zur Miete wohne habe ich mir folgende Lösung einfallen lassen:
Den Graupner-Koffer halte ich für sehr übertrieben.....
aber mit max. 20€ hat man - so denke ich - eine recht sichere
Lösung, die nach einem evtl. hochgehenden LiPo's noch nicht einmal
eine Sauerei in der Wohnung verursacht.
Einkaufsliste:
Eine Munitionskiste;
eine Kabelverschraubung (16mm - aus Metall);
eine Kupferhülse(8mm);
etwas Silikonschlauch (10mm Hitzebeständig bis 300 Grad)
und evtl. eine Kachel (als Feuerfeste Unterlage)
Als 1. bauen wir den Silikonschlauch wie im Bild zu sehen in Kabelverschraubung
ein; dazu den schwarzen Gummi ßBER den Silikonschlauch und die Hülse IN den Schlauch. Wenn man nun die Verschraubung zuschraubt klemmt der Silikonschlauch zwischen der Hülse und dem schwarzen Klemmgummi und sitzt
Bomebnfest ohne an einer scharfen Kante gequetscht zu werden.
Ein Loch in die obere Hälfte der Munitionskiste bohren, und die Kabelverschraubung ferstschrauben.
Die Kiste kann nun mit LiPo's sogar auf einem Holzschrank (wenn die Kachel unterliegt) neben dem Fenster gestellt und der Silikonschlauch nach außen (z.B. auf's Dach) gelegt werden.
Wenn nun tatsächlich ein Lipo hochgeht; kann der Qualm über den Silikonschlauch
nach außen entweichen. Der Silikonschlauch hält 300 Grad Celisus aus, das sollte reichen.
Ich denke nicht das mach dem Ausblasen des Lipos noch genügen Sauerstoff in der Munitionskiste ist und den (die) Akku(s) zum brennen zu bringen.
Recherchen haben ergeben das LiPo's in den allermeisten Fällen nur
ausgasen und nicht gleich im Feuerball explodieren.
Gerne stelle ich meine Kiste für ein Video-Doku-Experiment zur Verfügung.
müsste sich nur noch jemand finden der seinen Akku schrotten will.
vG Sören

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