Irgendwie muss man den Akku ja leer / leerer bekommen. Und nicht jeder hat das spezielle Equipment dafür. Wenn das allerdings für einen sehr teuren Scaler ist, was bei 9000mah sein könnte, dann vieleicht besser auch nicht schweben.
Wann stirbt ein LiPo?
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so ist es , deswegen auch mein Hinweis halb leer fliegen wenn man alle Zellen auf z.B. 4,1V bekommt. Und leer fliegen heisst ja nicht unbedingt 3D. Kann man 1 Minute über Boden schweben. Dann schauen ob der Akku heiß wird, wenn nicht 2 weitere Minuten schweben und dann die Zellspannungen anschauen.Zitat von Schraubehubbrauber Beitrag anzeigen
Irgendwie muss man den Akku ja leer / leerer bekommen. Und nicht jeder hat das spezielle Equipment dafür. Wenn das allerdings für einen sehr teuren Scaler ist, was bei 9000mah sein könnte, dann vieleicht besser auch nicht schweben.Nimbus 550 / T-Rex 500X / T-Rex 450L / Goosky S2 & S1 / (M2 Evo, M2 Explorer, M1, XK K110)
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Das ISDT kann ja auch auf 4,15 runterladen. Mache das doch mal und schaue, ob die "kaputte" Zelle proportional zu den anderen auch runtergeht in der Spannung, also hier dann auf 4,06 Volt wenn die anderen auch -0,5 geladen wurden und bei 4,15 Volt stehen.
Gruß ChristianSAB RAW Piuma @ 8s @ VBAR/NEO; BK117 in progress..........
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Die Spannung der einzelnen Zellen nimmt beim Laden zunächst gleichmäßig zu, aber hört dann bei einzelnen Zellen eben irgendwann auf.Zitat von Homer Beitrag anzeigenMhh also der Ri ist eigentlich ein eindeutiger Indiz für einen baldigen Zellentod. Da die nahezu gleich sind, würde ich das ausschliessen. Oder dein Lader kann das nicht richtig messen.
Was macht denn die Zelle beim Laden? Läd das Ladegerät auch alle Zellen bis 4,2 Volt?
Und dann erst "bricht" die Spannung der Zelle dann ein?
Ein schlechter Kontakt am Balancer ist auch möglich, würde sich aber am Innenwiderstand bemerkbar machen.
ich hatte sowas ähnliches auch mal. Bei mir war es ein Kabelbruch im Balancerkabel.
Fliege mit einer möglichen defekten Zelle würde ich lassen. Ich hatte schon zwei Aussetzer. Einmal ging mir fast der Akku hoch (Zelle im Flug gestorben, dann gebläht und gezischt), das andere Mal war eine Zelle mit einem Schlag hochohmig. Keine Spannung mehr am Regler. War beide Male nicht lustig.
Ich mach mal ein Foto vom Ladegerät, wenn es mit der Spannungszunahme nicht mehr weiter nach oben geht.
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Wie gesagt, das hatte ich auch bei Lipos mit Zellen die sich noch nicht entscheiden können ob sie weitermachen wollen oder nicht. Bei diesen Zellen geht beim Laden (je höher der Strom umso schneller) relativ schnell die Spannung hoch. Die erreichen dann zügig die 4,2 Volt und dann regelt der Lader natürlich runter. Und die anderen hinken hinterher. Je nach Einstellung packt es dann vielleicht der Lader irgendwann den Pack zu balancieren, oder er schaltet über die Zeit dann doch ab. Aber bei mir war dann der Ri von der besagten Zelle deutlich erhöht. Daher konnte ich das klar deklarierenzu viele Helis...
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Gast
Ja, "schnelles Hochhopsen" auf Ladeschluß-Spannung zeigt vermutlich kranke Cells. -- Die werden dann wohl genauso schneller als andere Cells "Runterhopsen" unter Load.
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So ist es Tom. Die Zellen, die schneller auf die Sollspannung kommen, sind die schlechtesten und nicht die besten im Pack. Je höher der Innenwiderstand einer Zelle bei der Ladung ist, um so schneller steigt die Zellenpannung an. Bei der Entladung fallen diese Zellen dann durch die geringste Spannung im Pack auf.CU,
Egbert.
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​Hallo Zusammen, ​
ich möchte meine Erfahrungen mit einem defekten LiPo-Akku teilen. Vor einiger Zeit hatte ich dasselbe Problem wie Reiner: Mein LiPo- Akku (Wellpower 6s 4200mAh, 35C, etwa 70 Ladezyklen) zeigte einen deutlichen Drift bei einer Zelle. Zunächst dachte ich, dass dies unproblematisch sei, und habe aber den Akku nur noch für einfache Schwebefiguren genutzt.
Leider wurde ich eines Besseren belehrt. Während eines Flugs brach plötzlich die Drehzahl ein, gefolgt von einem Zischen. Glücklicherweise konnte ich meinen Heli rechtzeitig landen und den Akku entfernen, bevor Schlimmeres passierte. Im Anhang findet ihr ein Bild vom beschädigten Akku.
Mein Fazit: Im Zweifelsfall sollte man einen LiPo-Akku der einen deutlichen Drift aufweist, austauschen. Es ist definitiv günstiger, als einen neuen Heli zu kaufen – und vor allem sicherer.
​​Zuletzt geändert von Thomas_6020; 19.12.2024, 21:40.
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Gast -
Danke für die Information Lieber Egbert,
na dann beschreibe ich euch das Szenario😉 : Ich habe einen 6s LiPo-Akku in einer 12s-Konfiguration in meinem Sab Goblin Havok mit 3-Blatt-Rotor verwendet. Diejenigen, die sich mit diesem Modell auskennen, wissen, wie die LiPo-Schiene aufgebaut ist. Die beiden 6s-Packs wurden oben und unten durch dünne GFK-Platten gestützt und anschließend eingeschrumpft.
Nach dem von mir beschriebenen Zischen habe ich sofort den Flug abgebrochen, bin gelandet und habe die Akkuschiene schnell entfernt. Doch dann ging alles recht schnell: Eine Zelle kollabierte, der Schrumpfschlauch riss, der LiPo blähte sich plötzlich um fünf Zentimeter auf, und die GFK-Schiene brach. Das Ganze passierte während des Schwebeflugs bei einer Drehzahl von 1450 U/min und einer Stromaufnahme von 20 Ampere.
Die LiPo-Akkus werden von mir grundsätzlich innerhalb der angegebenen C-Rate betrieben. Nur in seltenen Fällen erreiche ich kurzzeitig Spitzenwerte von über 120 Ampere. Mein bevorzugter Flugstill ist klassisches, weiträumiges Luftballett, angelehnt an die F3C Figuren.
​
Beste Grüße
Thomas
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anbei das Bild von Thomas, immerhin durfte er das Bild als persönliche Nachricht schicken:
IMG_0064.jpgZuletzt geändert von Timo1972; 20.12.2024, 13:31.Nimbus 550 / T-Rex 500X / T-Rex 450L / Goosky S2 & S1 / (M2 Evo, M2 Explorer, M1, XK K110)
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Thomas, was mich interessieren würde, war der Akku schon vorher aufgebläht? Die Zelle rechts ist die Zelle die "hoch" gegangen ist. Aber die Zelle links auf dem Bild scheint doch auch schon stark gebläht gewesen zu sein? Oder sieht man das auf dem Bild nicht richtig?Nimbus 550 / T-Rex 500X / T-Rex 450L / Goosky S2 & S1 / (M2 Evo, M2 Explorer, M1, XK K110)
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Die zweite Zelle von rechts ist auch gebläht. Das sieht man aber oft nicht, weil viele Hersteller die Zellenpacks mit Glasfasertape einwickeln. Bei diesem Pack gibt es diese Bandage aber nur im Bereich der Zellableiter.CU,
Egbert.
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