Hallo zusammen,
mein 6S Tattu mit 9.000 mAh zeigt eine große Zellendifferenz an. Die beste Zelle lädt noch bis 4,20 Volt, die schwächste nur noch bis 4,11 Volt.
Ist das nahe Ende des Akkus damit besiegelt? Kann ich den Akku noch mit sicherem Gefühl fliegen?
Grüße, Rainer
Nach meiner Erfahrung spielt das Alter des Akkus weniger eine Rolle (bei pfleglicher Behandlung) als die Anzahl Zyklen. Daher noch die ergänzende Frage (sofern Du das dokumentiert hast), wie viele Zyklen hat der Akku drauf?
Hallo,
der Akku ist 2 Jahre und 9 Monate alt, immer geladen mit 1,5 C, max. Stromspitzen in Scalehelis 70A, ca. 50 Zyklen,
ISDT Q8 Max als Ladegerät, Lagerung konsequent bei 3,8 Volt. Der Akku ist nicht gebläht!
Was heisst lädt nur bis 4.11V? Ist das die Leerlaufspannung nachdem der Ladevorgang beendet wurde? Lädst du ohne Balancing?
Eine echte Aussage über den Einzelzellenzustand in dem Pack erfährst du nur bei einem Entladen unter Last (die eingebaute Innenwiderstand Messung des Laders gibt aber auch schon einen Indiz)
Hast du die Möglichkeit der Einzelzellenüberwachung per Telemetrie während eines Fluges?
Andere einfache Möglichkeit ist das Laden eines oder mehrerer Akkus mit diesem Akku als Quelle mit gleichzeitig angeschlossenem Lipochecker um die Entladekurven der einzelnen Zellen zu vergleichen. Oder einzeln die Restkapazitäten durch 1s Laden direkt am Balancerstecker ermitteln....
Immer auch Bedenken: man weiss nie genau wie ein alt ein Akku wirklich ist, denn die Zeit in irgendwelchen Lagern oder in Läden sagt einem keiner. Das tatsächliche Produktionsdatum ist manchmal direkt auf den Zellen aufgedruckt, bloss da kommt man ja nur schwierig ran. Dazu scheint dies eine eher ungewöhnlich Grösse speziell für Drohnen zu sein.
Meine sehr subjektive Anmerkung: Tattu ist Gensace und meine Erfahrungen mit der Haltbarkeit und Qualtität von von Gensace Akkupacks ist sehr durchwachsen - schiessen schnell, aber nicht lange
Was auch noch interessant wäre zu wissen: wieviel Kapazität entnimmst du beim Fliegen? Wieviel lädst du nach?
Zuletzt geändert von trailblazer; 19.12.2024, 11:19.
Oft haben auch die Balancer-Steckverbindungen bloß einen schlechten Kontakt bei solchen Spannungsdifferenzen..
Übrigens würde ich mir weniger Sorgen machen beim Fliegen - selbst wenn eine Zelle aufgibt kannst du normalerweise noch landen - sondern vielmehr beim Laden - weil da wird dann die überschüssige Leistung gerne in "Hitze verbraten".. 😬
ok, dann zu euren Fragen:
Was heisst lädt nur bis 4.11V? Ist das die Leerlaufspannung nachdem der Ladevorgang beendet wurde? Ja
Lädst du ohne Balancing? Nein
Hast du die Möglichkeit der Einzelzellenüberwachung per Telemetrie während eines Fluges? Nein
wieviel Kapazität entnimmst du beim Fliegen? 7.200 mAh
Wieviel lädst du nach? vergleichbare Werte
​Oder dein Ladegerät hat ne Macke kann ich ausschließen, weil der gleiche Tattu und meine SLS LiPos perfekt geladen werden
Vermute mal der Innenwiederstand ist bei der einen Zelle deutlich höher wie bei allen anderen nein, alle bei etwa 2,5 Ohm
Ich habe inzwischen mit genspow telefoniert (Alexander Rositzki ode rso ähnlich)
Den Akku neu matchen mit einem Ladestrom von 0,5 A, und das zwei bis dreimal. Mal sehen, ob es hilft.
Grüße, Rainer
Naja, Herr Namensvetter 😊✋, - eine abkratzende Zelle wird evtl. hochohmig. In Serienschaltung der Zellen kackt dann die Spannung des ganzen LiPo ab, unter Last.
Ich machte ja den CVS16 für monitoring im Flug. Hauptzeichen für Warnung dabei - war mir averaging der Spannungsschwankungen der Zellen im Vergleich, wenn ein Mindestlaststrom auf LiPo.
Daher mal eine "billige Schnapsidee" zum Prüfen des LiPo hier:
- Eine konstante Last von paar Ampere ran. (z.B. ne fette 12V Autofunzel)
- Dann per Zappelmax oder sonstwat alle Zellenspannungen unter Load messen+notieren.
Dann mal sehen. ob welche von den anderen schwer abweichen.
Das klingt alles etwas merkwürdig. Akku ist mit 2-3 Jahren recht neu. Ohm Zahlen sind gut. Mit 1,5C Laden ist Lipo schonend. 80% leer fliegen ist gut ....
Geladen wurde hoffentlich nicht bei 0°C draussen?
Was ich nicht verstehe, das Ladegerät muss doch bis 4,2V balancen. Klar geht das bei so einem grossen Lipo eventuell lange. Aber das Ladegerät kann doch nicht einfach abrechen ohne Fehlermeldung.
Es hat ja ein Auftrag bis 4,2V zu laden. Vieleicht doch der Balancer Stecker? (Balancer "Stecker" am Akku oder Buchse auf der Platine).
Was man noch machen könnte wäre auf 4,1V laden. Danach nochmal die 4,2V probieren. Am besten die Werte aber mit einem Multimeter überprüfen.
Alternativ wenn man auf 4,1V laden kann, den Akku halb leer fliegen oder anderweitig leer machen und prüfen ob die Zellen in etwa alle die gleiche Spannung danach haben.
Hätte dann die besagte Zelle z.B. 3,6V und alle anderen 3,8V dann wüsste man auch das die Zelle ein Schuss hat.
Zuletzt geändert von Timo1972; 19.12.2024, 12:20.
Mhh also der Ri ist eigentlich ein eindeutiger Indiz für einen baldigen Zellentod. Da die nahezu gleich sind, würde ich das ausschliessen. Oder dein Lader kann das nicht richtig messen.
Was macht denn die Zelle beim Laden? Läd das Ladegerät auch alle Zellen bis 4,2 Volt?
Und dann erst "bricht" die Spannung der Zelle dann ein?
Ein schlechter Kontakt am Balancer ist auch möglich, würde sich aber am Innenwiderstand bemerkbar machen.
ich hatte sowas ähnliches auch mal. Bei mir war es ein Kabelbruch im Balancerkabel.
Fliege mit einer möglichen defekten Zelle würde ich lassen. Ich hatte schon zwei Aussetzer. Einmal ging mir fast der Akku hoch (Zelle im Flug gestorben, dann gebläht und gezischt), das andere Mal war eine Zelle mit einem Schlag hochohmig. Keine Spannung mehr am Regler. War beide Male nicht lustig.
Ja, - Verhalten im Charging, Balancing-Abweichung etc. zeigt nur evtl. was zum Ahnen. -- Verhalten unter Last zeigt es wirklich, - im Unterschied zwischen Zellen.
Meine vorgeschlagene "Schnapsidee" geht natürlich nur mit statischer Last am LiPo.
Hatte leider (hier dann nicht "leider" gewesen) selbstgemachte Erlebnisse: Nach Urknall, der fast das Haus abbrennen ließ, - machte ich den "Provokateur".
------ Hah! Tipp, falls Ihr einen Knaller für Sylvester braucht: Der LiPo muss nicht gesund, nicht mal voll geladen sein:
....... Draußen hinpacken, mit kleiner Bohrpistole von der Seite voll reinbohren. (Gusche dabei vorsichthalber verdeckt, + Schutzbrille, - obwohl Gefahr unwahrscheinlich)
Wow! ..kann das Knallen 😂​
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Shit, muss es editieren: Dass es hier mal richtig knallte, lag evtl/wahrscheinlich daran, dass es ein Lio von einem mobile phone war, was ich hier entwickelte.
Das Ding hatte feste, druckabschließende Umhüllung (aus Blech).
Mhh also der Ri ist eigentlich ein eindeutiger Indiz für einen baldigen Zellentod. Da die nahezu gleich sind, würde ich das ausschliessen. Oder dein Lader kann das nicht richtig messen...
Wahrscheinlich fehlt da ein kleiner aber sehr entscheidenden Vorsatz, der die Ri angabe um drei Größenordnungen nach unten korrigiert :-)
Merkt man nen sterbenden lipo nicht eher an der stromabgabewilligkeit?
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