Uralt-Akku (12S) nach langer Lagerung wieder in Betrieb genommen.

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  • Alex Reuter
    Member
    • 15.03.2001
    • 145
    • Alexander
    • Roßtal

    #16
    Hallo Timo,

    vielen Dank für Deinen Hinweis! Natürlich muss ich allgemein sagen, darf man bei all den Spielereien mit "fragwürdigen" Akkus die allgemeinen Sicherheitsrichtlinien nicht außer acht lassen!

    - Laden immer unter Aufsicht
    - Laden mit Temperaturüberwachung
    - Laden auf feuerfester Unterlage/Umgebung (am besten im Freien)

    Was den möglichen Ladestrom betrifft, so hatte sich das Pack bisher bei 2C verhalten wie immer, etwa Handwarm. In anderen Beiträgen im Forum war zu lesen, dass manche auch ältere Akkus (viele Zyklen) immer noch nahe ihres max. Ladestroms laden mit positiven Erfahrungen.

    Eine für mich bisher unbeantwortete und interessante Frage ist tatsächlich, ob sich der max. mögliche Ladestrom tatsächlich proportional zur tatsächlichen Kapazität verhält. Würde bei diesem Pack dann eher bedeuten, dass die 8A Ladestrom nicht mehr 2C-Laden waren sondern schon eher am vom Hersteller angegebene Maximum von 4C gekratzt haben dürfte?

    Ob dieses spezielle Pack nochmal seine Eigenschaften verändert weiß ich auch nicht. Daher spiele ich ja damit herum um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten. Weiter oben wurde ja von der Erfahrung berichtet, dass sich ein altes Pack durchaus nach ein paar Zyklen wieder etwas erholen kann.

    Vieles wird vermutlich auch von dem individuellen Zustand, Zellchemie, Aufbau usw. abhängen. Daher sind diese Beiträge auch nicht als allgemeingültiges Verhalten eines alten LiPo Akkus zu verstehen.​​
    *There's no gravity! It's the earth that s*cks!*

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    • thomas1130
      RC-Heli TEAM
      Admin
      • 26.11.2007
      • 25912
      • Thomas
      • Österreich

      #17
      Zitat von Alex Reuter Beitrag anzeigen
      Die ersten Ladungen habe ich am Pulsar 3 mit 1C im Konditionierungs-Programm (Condit) gemacht.
      Oha - der Pulsar hat so etwas? - ich knall damit immer nur die Akkus voll - was er wirklich super schnell kann.. 🥳

      ich sollte vielleicht doch mal die Bedienungsanleitung überfliegen 😬😁

      Aber ich hatte unlängst auch einen recht alten 14s Pack vom Shape S8 - den ich nach gut 2 Jahren Pause wieder in Betrieb genommen habe - und der hat sich nach ein paar Flügen wieder zu erstaunlichen Leistungen aufgeschwungen.. 👍

      Und was auch stimmt - diese Balancerstecker sind halt schon sehr "wackelig" - wenn eine Zelle so richtig ausreißt, ist zu 90% der Stecker und gar nicht die Zelle.. - bei mir zumindest..
      Stay hungry. Stay foolish.

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      • Chris Lange
        Senior Member
        • 13.05.2005
        • 5371
        • Christian

        #18
        Zitat von Alex Reuter Beitrag anzeigen

        Zum Innenwiderstand: Ich weiß nicht wie die Lader, hier im speziellen der Pulsar, das technisch überhaupt misst. Normalerweise verwendet man für präzise Widerstandsmessungen im niederohmigen Bereich in der Messtechnik die sog. Vierleitermessung (Kelivinkontaktierung oder auch Thomson-Brücke genannt). Auf die Schnelle fällt mir keine Schlatung ein, wie das über die vorhandenen Balanceanschlüsse realisiert sein könnte.
        Moin Alex,

        wie das im Pulsar umgesetzt wird kann ich dir auch nicht sagen. Es gibt einen entsprechenden Modus dafür, der sich Test nennt. In der Anleitung wird das wie folgt umschrieben:

        Prozesseinstellung – Test Wenn ein Test des Innenwiderstands der Akkupacks durchgeführt werden soll, werden zuerst – wie in den obigen Prozessen beschrieben – Akkutyp und Entladestrom eingestellt. Die zuverlässigsten Messwerte werden berechnet, wenn die Spannung des Akkupacks im Bereich der Nennspannung (z. B. LiPo 3,7-3,8 V/Z), und Entladestrom im Bereich von 1 - 2C liegt. Im Hauptdisplay wird der Innenwiderstand, der mit dem Ladekabel gemessen wurde angezeigt. Im Testdisplay werden oben links abwechselnd der Gesamtwiderstand (als Summe der einzelnen Zellen) und Durchschnittswert als gemittelter Wert aller Zellen (über Balancer-Kabel gemessen) angezeigt. Die Differenz zwischen dem mittleren Wert und dem Wert vom Hauptprozess-Display zeigt die Güte der eingesetzten Ladekabel und der elektrischen Verbindungen. Ein Test dauert 30 Sekunden und liefert recht zuverlässige Werte, die aber nach unterschiedlichen Messmethoden variieren können. Die Ri-Messungen während des Ladens bringen auch etwas andere (aber auch gültige) Werte, weil die Messmethode anders ist. Es werden immer die echten (wahren) Messwerte angezeigt, ohne die an eine bestimmte Messmethode anzupassen (schönzurechnen), um weitere echte Vergleiche mit Messungen durchführen zu können, die nicht mit dem Pulsar 3 durchgeführt wurden. Die Messung während des Ladens beginnt ca. 1 Minute nach Beginn des Prozesses und dauert bis zur ersten Stromreduzierung. Info: Die Messungen während des Ladens sind nur möglich, wenn Impulsbetrieb zugeschaltet ist (Pulse ON). Der Test kann wiederholt gestartet werden, ohne den Akkupack ab- und anklemmen zu müssen.
        Wenn ein Gerd Giese eine solche Behauptung aufstellt, würde ich mich jetzt blindes Vertrauen auf die Bank setzen und erwarten, dass die Behauptung von Gerd fundiert ist und entsprechend gegen gemessen.
        Moin

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        • Alex Reuter
          Member
          • 15.03.2001
          • 145
          • Alexander
          • Roßtal

          #19
          Hallo Zusammen,

          kleiner Nachtrag zum o.g. Akku-Pack.
          Ich habe nun mehrere Flüge mit dem Pack durchgeführt. Solange man mit dem Collective brav bleibt, und sich damit der Strom in Grenzen hält, ist es durchaus noch fliegbar. Ich habe mich zwar noch nicht an die Kapazitätsgrenze herangewagt, aber zwischen 1700 und 2000 mAh Entahme bleibt das Pack stabil und macht Stromspitzen zwischen 60A bis 80A ganz gut mit. Damit ist dann auch schöner slowmo Kunstflug möglich also nicht nur gemütliches Sonntag-Nachmittag Rundfliegen und bringt dennoch 7 Minuten Flugzeit.
          Auch scheint das Pack nach ein paar Zyklen tatsächlich wieder "aufgebaut" zu haben und stellt diese Ströme breitwilliger mit weniger Spannungsabfall bereit. Ganz wie weiter oben von jemand anderem berichtet.

          Da ich diesen Monat nach vielen Jahren wieder einem Verein beigetreten bin (MFG Grundig in Langenzenn), was etwas Geld gekostet hat, muss ich noch nen Moment auf neue Packs sparen. Aber ich will mich ohnehin im Schwerpunkt zukünftig mit niedriger Rotordrehzahl an ein langsames/softes 3D herantasten. Vorbild hierbei der Low-RPM Flugstil von Timo Wendland... Da ist das aktuelle Pack gar kein schlechtes Training fürs Pitchmanagement

          Viele Grüße,

          Alex
          Zuletzt geändert von Alex Reuter; 19.04.2024, 13:17.
          *There's no gravity! It's the earth that s*cks!*

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          • andreas_73
            Member
            • 07.03.2018
            • 293
            • Andreas
            • unter anderem: FMSVK Kleinenbroich / RCMC Düsseldorf / MHC Flandersbach / SMC Stürzelberg

            #20
            Zitat von Alex Reuter Beitrag anzeigen
            Hallo Zusammen,

            kleiner Nachtrag zum o.g. Akku-Pack.
            Ich habe nun mehrere Flüge mit dem Pack durchgeführt. Solange man mit dem Collective brav bleibt, und sich damit der Strom in Grenzen hält, ist es durchaus noch fliegbar. Ich habe mich zwar noch nicht an die Kapazitätsgrenze herangewagt, aber zwischen 1700 und 2000 mAh Entahme bleibt das Pack stabil und macht Stromspitzen zwischen 60A bis 80A ganz gut mit. Damit ist dann auch schöner slowmo Kunstflug möglich also nicht nur gemütliches Sonntag-Nachmittag Rundfliegen und bringt dennoch 7 Minuten Flugzeit.
            Auch scheint das Pack nach ein paar Zyklen tatsächlich wieder "aufgebaut" zu haben und stellt diese Ströme breitwilliger mit weniger Spannungsabfall bereit. Ganz wie weiter oben von jemand anderem berichtet.

            Da ich diesen Monat nach vielen Jahren wieder einem Verein beigetreten bin (MFG Grundig in Langenzenn), was etwas Geld gekostet hat, muss ich noch nen Moment auf neue Packs sparen. Aber ich will mich ohnehin im Schwerpunkt zukünftig mit niedriger Rotordrehzahl an ein langsames/softes 3D herantasten. Vorbild hierbei der Low-RPM Flugstil von Timo Wendland... Da ist das aktuelle Pack gar kein schlechtes Training fürs Pitchmanagement

            Viele Grüße,

            Alex
            Oh wie schön - das ist doch super. Und nebenbei bemerkt auch noch gut für die Umwelt, den Pack so lange zu nutzen, wie es sinnvoll und sicher geht. Klasse!
            mit SpaÃ? dabei :-)

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