Uralt-Akku (12S) nach langer Lagerung wieder in Betrieb genommen.

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  • Alex Reuter
    Member
    • 15.03.2001
    • 145
    • Alexander
    • Roßtal

    #1

    Uralt-Akku (12S) nach langer Lagerung wieder in Betrieb genommen.

    Hallo Forengemeinde,

    nach langer Abstinenz vom Heli fliegen, habe ich vor nun wieder ein wenig zu fliegen. Ist ja fast wie Fahrradfahren.
    Also Heli (TDR) gründlich gescheckt, ist okay... Nun aber die Frage, in welchem Zustand sich wohl meine Akkus nach einer mehrjährigen Pause/Lagerung befinden würden. Große Hoffnungen hatte ich mir natürlich nicht gemacht. Zwar habe ich die Akkus mind. 1mal im Jahr auf 3,8V Lager-Zellenspannung gebracht (meist waren die Zellen so bei 3,7V, muss aber nochmal in den Logs vom Lader schauen...).
    Die Lagerbedingungen waren auch nicht optimal, da ich nur in einer Wohnumgebung lagern kann wo es im Sommer schon auch mal recht heiß wird.

    Im Folgenden geht es nun um einen SLS APL 30C+ 4000mAh 12S Stickpack aus dem Jahre 2012. Die Zyklenzahl dürfte vielleicht bei ca. 100-150 liegen (Ja, das waren teure Flüge soweit ).

    Die ersten Ladungen habe ich am Pulsar 3 mit 1C im Konditionierungs-Programm (Condit) gemacht. Dabei ist aufgefallen, dass die 1. Zelle zunächst einen höheren Innenwiderstand hatte. Dieser schwankte so zwischen 7-9 mOhm während die restlichen Zellen um die 4-5 mOhm lagen.

    Der Spannungs-Drift zwischen den Zellen war dennoch nie größer als 20 mV in dieser Phase.

    Nach zwei bis drei Zyklen in dem Programm habe ich den Akku dann mit 2C geladen um mal eine Runde im Garten zu schweben. Dabei hat sich der Innenwiderstand von Zelle 1 dem restlichen Pack besser angeglichen (nur noch ein Delta von max. 2 mOhm über das Pack).

    Das anschließende Kampfschweben im Garten hatte ich zur Sicherheit sehr konservativ nach "nur" 2000mAh Entnahme beendet.

    Dann gleich noch einmal geladen (Akku noch warm) und wieder damit in den Garten, diesmal etwas mehr Kapazität (71% ) entnommen.

    Ich war erstaunt dass dies überhaupt noch so ging. In der Logauswertung nach diesem Flug konnte ich dann aber sehen, dass ich zur Landung genau den Punkt erwischt hatte an welchem die Spannung began deutlich abzufallen.

    Im Folgenden findet Ihr Screenshots der Logauswertung, die Log-Rohdaten vom heutigen Flug. Sowie zum Vergleich die selben Daten von diesem Akku aus einer Schwebesession von Ende 2012 als der Akku noch neu war (Leider habe ich dazu nur noch die .lov Datei, welche das Forum nicht akzeptiert daher nur das Bild).
    Leider sind die beiden Flüge nicht unbedingt vergleichbar, da mit unterschiedlicher Drehzahl und bei unterschiedlichen Temperaturen geflogen. Das Bild vom Innenwiderstand stammt vom Laden auf Lagerspannung nach diesem Flug.

    Ich denke, wirklich fliegen würde ich mich mit diesem Akku nicht mehr trauen so wie die Spannungskurve gesunken ist und so schnell wie der Akku am Ende eingebrochen ist.Aber dennoch hatte es mich gefreut, dass der Akku zumindest soweit noch funktioniert hat.

    Wie denkt Ihr darüber?

    Grüße,
    Alex

    ​
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    *There's no gravity! It's the earth that s*cks!*
  • miro911
    Senior Member
    • 15.02.2012
    • 1957
    • Jochen
    • Düsseldorf und Umgebung

    #2
    Respekt an den Akku. Und nun ein paar neue kaufen.
    TDR II Speed mit Pyro 900 Custom
    DiaboloS mit Scorpion 4540 Custom

    Kommentar

    • Domowoi
      Member
      • 18.01.2022
      • 27
      • Peter
      • Franken, Bayern, Deutschland

      #3
      Ich bin immer relativ vorsichtig mit den Angaben des Innenwiderstands durch das Ladegerät, denn dabei handelt es sich ja um minimale Unterschiede. In deinem Beispiel wenige Milliohm. Das kann auch mal durch einen nicht idealen Kontakt am Balancer zu Stande kommen. Wenn die Zelle 1 wirklich spürbar schlechter wäre, dann würde dir das deutlich auffallen nachdem du den Akku entladen hast. Grundsätzlich hätte ich also wenig Probleme diesen Akku noch zu verwenden. Klar immer genau im Auge behalten und die volle Kapazität und volle Strombelastbarkeit wirst du höchstwahrscheinlich nicht mehr haben.
      Zuletzt geändert von Domowoi; 09.03.2024, 19:21.

      Kommentar

      • DernetteMann1982
        Henseleit
        Teampilot
        • 07.11.2007
        • 4219
        • Holger
        • MFSV Haiger-Allendorf

        #4
        Ich habe die Erfahrung gemacht, dass länger gelagerte Akkus einige Zyklen Belastung brauchen, bis sie wieder volle Leistung haben.
        Auch vorwärmen ist bei den aktuellen Temperaturen noch Pflicht.

        Ich würde die Innenwiderstände beobachten und solange keine Zelle extrem ausreißt den Akku benutzen.
        Meist sinken die Innenwiederstände auch nach einigen Zyklen noch weiter.
        T-Rex 250, 450, 600, Bell 212 Twin Jet, Three Dee V4, MP V91, TDR, TDR 2, TDF, TDS, TDSF

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        • Heli87
          Senior Member
          • 11.10.2016
          • 8542
          • Torsten

          #5
          Ich bin der Meinung nach 12 Jahren kann man auch mal einen neuen Akku kaufen.
          Crash + neuer Akku kommt deutlich teurer.

          Kommentar

          • Chris Lange
            Senior Member
            • 13.05.2005
            • 5371
            • Christian

            #6
            Zitat von Domowoi Beitrag anzeigen
            Ich bin immer relativ vorsichtig mit den Angaben des Innenwiderstands durch das Ladegerät, denn dabei handelt es sich ja um minimale Unterschiede. In deinem Beispiel wenige Milliohm.
            Zuletzt hatte ich dazu mal eine erstaunliche Aussage von Gerd Giese gelesen. Er erklärte viele Lader für unfähig, die Widerstände absolut genau zu messen. Der Pulsar Lader ist wohl einer der wenigen, der das ordentlich macht.

            Zum Akku, solange der sonst nicht auffällig wird, würde ich den ebenfalls noch nutzen. Ich mache das bei mir meist von der Spannungslage im Flug abhängig. Bei 3,3V unter Last, ist bei mir die Grenze des Nutzbaren. Wenn so ein Pack schlechter wird, ist die Flugzeit der bestimmende Faktor über den Spannungsalarm und nicht mehr der Kapazitätsalarm, welcher die Landung einleitet.

            Abgestürzt bin ich mit der "Vorsorge" auch bei Altersschwachen Packs noch nie.
            Moin

            Kommentar

            • jobier
              Member
              • 16.12.2022
              • 125
              • Johann

              #7
              Ich denke, viel mehr als Schweben wird nicht mehr moeglich sein... So bald du etwas mehr Last anlegst, wird die Spannung einbrechen, und der Regler abregeln.

              Kommentar

              • Alex Reuter
                Member
                • 15.03.2001
                • 145
                • Alexander
                • Roßtal

                #8
                Moin Moin Zusammen,

                vielen Dank für euere Meinungen soweit!

                Ich werde mir mit Sicherheit neue Akkus kaufen. Ich will ja die volle Perfomance des Helis geniesen können Dabei denke ich über SLS Quantum 30-40C nach.

                Gemütlichen Rundflug könnte man mit dem Pack vermutlich schon wagen. Dabei sollte der Leistungsbedarf ja im Mittel eher geringer sein als im stationären Schwebeflug, vom Steigen/Beschleunigen mal abgesehen. Allerdings fehlt mir aktuell die praktische Übung bei der Autorotation, sollte der Regler doch abregeln oder gar wg. Unterspannung abschalten (muss mal schauen was ich da in Jive eingestellt habe).

                Zum Innenwiderstand: Ich weiß nicht wie die Lader, hier im speziellen der Pulsar, das technisch überhaupt misst. Normalerweise verwendet man für präzise Widerstandsmessungen im niederohmigen Bereich in der Messtechnik die sog. Vierleitermessung (Kelivinkontaktierung oder auch Thomson-Brücke genannt). Auf die Schnelle fällt mir keine Schlatung ein, wie das über die vorhandenen Balanceanschlüsse realisiert sein könnte.
                Zudem habe ich schon öfter bemerkt, dass die Messung vom Lader schon sehr stark, wie weiter oben schon erwähnt, vom Zustand der Balancerstecker abhängt und auch schon allein durch Bewegung dieser während des Ladens stark (negativ) beeinflusst werden kann.
                Wenn ich ehlich bin, kam es mir bisher bei dieser Messung auch nicht auf die absolute Genauigkeit des Messwertes an sondern ich betrachte die Werte eher als Relativmessung gesehen auf die Konstistenz innerhalb des jeweiligen Packs. Eben um erkennen zu können ob eine Zelle schlechter als die restlichen ist. Dies würde im Betrieb ja dann zu einer wesentlichen höheren Belastung der ohnehin schon schlechten Zelle führen - ein Teufelskreis würde beginnen...

                Vielleicht werde ich dieses Pack noch nicht entsorgen und es noch ein paar mal sachte belasten. Vielleicht kann ich die Erfahrung von weiter oben ja bestätigen, dass sich das Pack etwas erholt...

                Ich habe noch andere Packs, selbes Alter, andere Hersteller (MyLiPo, Turnigy, P-Ion), mal sehen wie diese heute im Zustand sind? Wenn interesse besteht, kann ich dies hier im Forum/Thread ebenfalls posten.

                Grüße,

                Alex
                Zuletzt geändert von Alex Reuter; 10.03.2024, 10:28.
                *There's no gravity! It's the earth that s*cks!*

                Kommentar

                • andreas_73
                  Member
                  • 07.03.2018
                  • 293
                  • Andreas
                  • unter anderem: FMSVK Kleinenbroich / RCMC Düsseldorf / MHC Flandersbach / SMC Stürzelberg

                  #9
                  Zum Schweben tun es die Akkus so wie Du das schreibst sicher noch eine ganze Weile. Auch für Rundflug und sanfte Figuren. So schnell regelt ein Jive ja nicht runter bei Unterspannung. Lass mal Telemetrie mitlaufen. Für 3D / härteren Kunstflug sind sicher neue Akkus nötig - sanftes Kampfschweben geht mit diesen hier sicher noch lange. Am Ende freuen sich bei mir auch immer noch Anfänger im Verein ("Heckschweber") über soclhe Akkus geschenkt (und länger nutzen ist ja schon auch unter Umweltgesichtspunkten gut).
                  mit SpaÃ? dabei :-)

                  Kommentar

                  • NFLY
                    Member
                    • 27.11.2013
                    • 444
                    • Bruno

                    #10
                    [QUOTE=Alex Reuter;n5767440............Zum Innenwiderstand: Ich weiß nicht wie die Lader, hier im speziellen der Pulsar, das technisch überhaupt misst. Normalerweise verwendet man für präzise Widerstandsmessungen im niederohmigen Bereich in der Messtechnik die sog. Vierleitermessung (Kelivinkontaktierung oder auch Thomson-Brücke genannt). Auf die Schnelle fällt mir keine Schlatung ein, wie das über die vorhandenen Balanceanschlüsse realisiert sein könnte.........[/QUOTE]
                    Die Bedingung für Vierleitermessung ist bei Akkus mit Balanceranschluß erfüllt. Das Ladegerät gbt zwei unterschiedlich hohe Entladeimpulse auf das Hauptakkukabel und mißt dabei die zugehörige Zellenspannung über das Balancerkabel. Die gemessene Differenzspannug geteilt durch den Differenzstrom ergibt den Gleichstromwiderstand.
                    ​

                    Kommentar

                    • VolkerZ
                      Member
                      • 05.08.2020
                      • 826
                      • Volker

                      #11
                      Ja "vorwärmen" auch bei neueren Zellen ist wichtig.
                      Es mag schon reichen die Zellen bei mittlerer oder hoher Drehzahl mal ordentlich Pitch zu geben im Schwebeflug. Das reicht meist schon um einen vorhandenen Schwachpunkt zu finden. Sollte der Regler dabei mucken setzt man fast wie gewohnt auf.

                      Gruß VolkerZ

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                      • Domowoi
                        Member
                        • 18.01.2022
                        • 27
                        • Peter
                        • Franken, Bayern, Deutschland

                        #12
                        Zitat von Alex Reuter Beitrag anzeigen
                        [...]
                        Ich werde mir mit Sicherheit neue Akkus kaufen. Ich will ja die volle Perfomance des Helis geniesen können Dabei denke ich über SLS Quantum 30-40C nach.
                        [...]
                        Zudem habe ich schon öfter bemerkt, dass die Messung vom Lader schon sehr stark, wie weiter oben schon erwähnt, vom Zustand der Balancerstecker abhängt und auch schon allein durch Bewegung dieser während des Ladens stark (negativ) beeinflusst werden kann.
                        Wenn ich ehlich bin, kam es mir bisher bei dieser Messung auch nicht auf die absolute Genauigkeit des Messwertes an sondern ich betrachte die Werte eher als Relativmessung gesehen auf die Konstistenz innerhalb des jeweiligen Packs. [...]
                        Akkumarken sind immer so ein Ding, da werde ich vermutlich gleich die nächste Diskussion lostreten aber ich bin mit SLS Quantum 40C ganz zufrieden. Allerdings ist es schon wieder einige Zeit her, dass ich Quantum gekauft habe und da kann es gut sein, dass es inzwischen schon komplett andere Chemie drinn ist.

                        Das mit der Abhängigkeit des Widerstands mit der physischen Position sind auch meine Erfahrungen. Die winzigen Pins im Balancer-Stecker eignen sich einfach nicht so recht für super genaue Messungen im Milliohm-Bereich also kann auch beim besten Messgerät und Messverfahren da mal ein falscher Wert rauskommen. Und dann gibt es noch duzend andere Variable, die man theoretisch auch beachten müsste.
                        Man kann damit ganz gut schauen ob die Zellen ungefähr gleich sind und wenn einem da was auffällt, dann muss man es weiter untersuchen. Am deutlichsten sieht man es meiner Meinung nach wenn man die Zellenspannungen nach dem Entladen anschaut. Wenn die noch nah beieinander liegen, dann kann der Innenwiderstand gar nicht weit auseinander sein.

                        Die Balancer-Normen kommen halt aus einer Zeit als die Ladegeräte auch nur im Bereich von 0,5A Balancerstrom konnten. Dafür reichen auch die lumpigsten Pins easy aus 😂

                        Kommentar

                        • Alex Reuter
                          Member
                          • 15.03.2001
                          • 145
                          • Alexander
                          • Roßtal

                          #13
                          Hallo liebes Forum,

                          nun bin ich mal dazu gekommen, die Logfiles des Pulsar 3 Laders zu diesem Akkupack auszuwerten.

                          Das erste Bild zeigt das "erwecken" des Akkus mittels "Cond" Programm im zweiten Zyklus. Im ersten Zyklus hatte ich an den Balancersteckern manipuliert um eine "bessere" Ri Messung zu erreichen. Dies hatte heftige Ausreißer in den Werten zufolge und das Log ist daher ungeeignet einen Eindruck über den Akku zu vermitteln.​

                          2024-03-07 SLS-APL_Ladekurven-Zellen_Cond 2.png

                          Die folgenden zwei Bilder zeigen jeweils eine vollständige Ladung. Das erste ist aus dem Jahr 2016 von Lagerspannung aus gestartet, das zweite die zweite Ladung direkt nach dem Entladen auf Lagerspannung durch den Pulsar.

                          2016-03-20-SLS-APL_Ladekurven Zellen.png

                          2024-03-07 SLS-APL_Ladekurven-Zellen 2.png


                          Und die letzten zwei Grafiken zeigen erneut den Vergleich aus 2016 zum Stand heute, diesmal mit dem Modus Storage auf 3,8V direkt nach einem Flug.

                          2016-03-20-SLS-APL_Ladekurven Zellen_Storage.png

                          2024-03-07 SLS-APL_Ladekurven-Zellen_Storage.png

                          Ich denke, man kann schon deutlich sehen, dass dieses Pack etwas "müde" geworden ist.
                          Vielleicht werde ich den Versuch wagen, das Pack mit höherem Ladestrom (3-4C anstelle 2C) und moderater Belastung (Rundflug mit Steigflügen oder sowas) etwas deutlicher Aufzuwecken?​

                          Das ganze habe ich nun hier gepostet damit diese Informationen für alle Akku-Interessierten zugänglich sind. Vielleicht hilft es ja jemandem weiter der mehr Ahnung über die Akku-Chemie und das daraus resultierende Verhalten hat...

                          Grüße,

                          Alex

                          PS: Und ja, sobald ich das Geld habe, bestelle ich mir zwei neue 12S Packs um wieder Spaß mit dem TDR haben zu können​
                          *There's no gravity! It's the earth that s*cks!*

                          Kommentar

                          • Alex Reuter
                            Member
                            • 15.03.2001
                            • 145
                            • Alexander
                            • Roßtal

                            #14
                            Das wichtigste hätte ich nun beinahe vergessen.

                            Wieder der Vergleich zwischen 2016 und 2024. Erneut Storage nach dem Flug mit Anzeige der Pack-Spannung im Verhältnis zur nachgeladenen Kapazität (selbes Logfile wie oben). Gelandet wurde jeweils bei erreichen des Kapazitätsalarms, eingestellt auf 70% (2800 mAh).

                            Die Kapazität des Packs hat demnach wohl am deutlichsten abgenommen.​

                            2016-03-20-SLS-APL_Ladekurven Zellen_Storage 2.png

                            2024-03-07 SLS-APL_Ladekurven-Zellen_Storage 2.png
                            Zuletzt geändert von Alex Reuter; 15.03.2024, 13:16.
                            *There's no gravity! It's the earth that s*cks!*

                            Kommentar

                            • Timo1972
                              Senior Member
                              • 25.10.2021
                              • 1081
                              • Timo
                              • München Süd

                              #15
                              Zitat von Alex Reuter Beitrag anzeigen
                              Hallo liebes Forum,

                              nun bin ich mal dazu gekommen, die Logfiles des Pulsar 3 Laders zu diesem Akkupack auszuwerten.



                              Ich denke, man kann schon deutlich sehen, dass dieses Pack etwas "müde" geworden ist.
                              Vielleicht werde ich den Versuch wagen, das Pack mit höherem Ladestrom (3-4C anstelle 2C) und moderater Belastung (Rundflug mit Steigflügen oder sowas) etwas deutlicher Aufzuwecken?​

                              Das ganze habe ich nun hier gepostet damit diese Informationen für alle Akku-Interessierten zugänglich sind. Vielleicht hilft es ja jemandem weiter der mehr Ahnung über die Akku-Chemie und das daraus resultierende Verhalten hat...

                              Grüße,

                              Alex

                              PS: Und ja, sobald ich das Geld habe, bestelle ich mir zwei neue 12S Packs um wieder Spaß mit dem TDR haben zu können​

                              Ich weiß zwar nicht was man da erwecken soll, aber egal, in dem Lipo finden ja chemische Prozesse statt, und wenn die Chemie im Akku hinüber ist, dann gibt es da nix mehr zum aufwecken.
                              So ein Lipo kann ja auch viel weniger C wie früher. Bitte bedenke das.
                              Und bitte bedenke das auch beim Laden. Dein Lipo hat ja eigentlich nur noch halb soviel Speicher, Somit musst du auch dein C um die hälfte reduzieren!
                              Ansonsten bitte schauen ob der Lipo warm wird bevor dir noch die Bude abbrennt. Ich würde so ein Lipo auf keinen Fall mit 3 bis 4C Laden. Das finde ich schon fast fahrlässig.
                              Nimbus 550 / T-Rex 500X / T-Rex 450L / Goosky S2 & S1 / (M2 Evo, M2 Explorer, M1, XK K110)

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