Der zu 100% offene Steller ist quasi wie ein umgelegter Schalter, - die Drehzahl ist von der Akkuspannung voll abhängig, schwankt also lastbedingt (kommt die durch den Motor selbst eingebrachte lastabhängige Schwankung hinzu) und sinkt kontinuierlich mit abnehmender mittlerer Akkuspannung (Entladekurve).
Der Steller, zu 100% offen, hat nur einen positiven Effekt: Volle Pulle. Alles andere ist negativ: Drehzahlschwankungen, überhöhte Drehzahl zum Anfang.
Nur 3D-Quäler werden dabei nix finden, wird die Last doch ohnehin immer ziemlich am Limit gehalten. Auswirkungen auf's Heck werden ausgesteuert bzw. erwartet man, dass hier der Kreisel zusätzliche Drehmomentschwankungen - durch den Hauptrotor/durch sich ändernde Heckrotordrehzahl - klaglos ausgleicht (was meist klappt).
Hast Recht: Was an Drehzahl mit zu 100% offenem Steller nicht mehr kommt, kann mir der Regler auch nicht herbei zaubern.
Daher ja die Idee, beim Ritzel 1..3 Zähne zuzulegen, dann aber zu regeln.
Das bringt zwar am Anfang etwas mehr Teillast für den ESC und wird möglicherweise den Motor in schlechterem Eta-Bereich arbeiten lassen (--> geringfügig mehr Energieverbrauch (?) ... auch etwas höherer mittlerer Strom), wäre aber die einzige Lösung, um mit gegebener Zellenzahl (hier 6S) und durch die Entladekurve der H5 eingebrachter hoher Spannungsvarianz am Ende doch noch zu halbwegs konstanter Drehzahl kommen zu können.
... vor allem, im letzten Drittel noch genügend Drehzahl zu haben.
Tom

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