Langlebigkeit von LiPo-Zellen

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • noch-ein-Günter
    noch-ein-Günter

    #1

    Langlebigkeit von LiPo-Zellen

    Hi Leute,

    folgende ßberlegung: Ich habe einen grossen E-Heli, in dem für viel Geld teure LiPos stecken.
    Nun werde ich aus bestimmten Gründen nicht so viel damit fliegen, weil ... unwichtig !

    Bekannt ist, dass der Lipo, auch wenn er schonend entaden wird, mit jedem Zyklus nicht gerade
    besser wird. Ein zweiter Punkt ist das stetige Altern und das möchte ich hier ansprechen.

    Angenommen, ich fliege nur 10 mal/Jahr (bitte jetzt kein Geschrei ) schonend damit, das wären
    dann nach 10 Jahren erst 100 Zylen und der LiPo wäre noch wie am ersten Tag ...
    Wahrscheinlich wird dem nicht so sein. Natürlich würde der LiPo nach der Entladung nur auf
    die Lagerspannung von 3.8 - 3.9 V pro Zelle geladen und erst kurz vor Nutzung voll geladen.

    Weiss jemand mehr über die Langlebigkeit bei geringer Nutzung ?


    Gruss Günter
  • bikerks
    Member
    • 18.05.2005
    • 296
    • Carsten

    #2
    Langlebigkeit von LiPo-Zellen

    Hallo Günter,

    bei bestem Umgang(Lagerung 30% Kap./niedrige Temp...ßberwachung...und ,und,und) mit dem Lipo wirst du bestenfalls aber auch mindestens durchschnittlich 2-3% pro Jahr an Kap.-Verlust haben.

    Da der Lipo wohl nicht immer bei 0 Grad gelagert wird...und....
    durch die chemische Reaktionen( zudem sehr temperaturabhängig) die in einem mit Lithium basierendem System herrschen, auf 10 Jahre gerechnet(Alterung), wohl mehr.

    Hinzu kommen dann noch der Gebrauch(10 Zylen im Jahr,wie du geschr. hast)..

    Lipos sind eben noch nicht ausgereift(das muß man so sehen). Zyklus für Zyklus kann man ßberraschungen erleben.... vor allem weil wir Helifreaks viel von denen verlangen.
    In 10 jahren ist der jedenfalls platt.....da leg ich 1000 Euro als Wetteinsatz auf den Tisch.

    Vor 10 Jahren gabs ja noch keine Lipos für Modellflug.

    Teste es doch einfach und schreib in 10 jahren einen Fred hier,was bei rausgekommen ist ...1000 Euro sind dann bestimmt nichts mehr wert,so also kein Risiko .

    Ausgereift sind meiner Ansicht nach nur die schweren NC-Zellen(aber wir Helifreaks testen doch gern ).

    Gruß
    Carsten

    Kommentar

    • GerdS
      Senior Member
      • 20.03.2005
      • 1219
      • Gerd
      • Bodensee

      #3
      Langlebigkeit von LiPo-Zellen

      Sehe ich genauso. Ich würde nicht mehr als vielleicht 4 Jahre von den LiPos erhoffen, dann dürften sie endgültig fertig sein.

      Apropos NiCd:
      Ich habe noch einen Satz von 1993, der nach wie vor seine Nennkapazität erreicht, aber durch gestiegenen Innenwiderstand nicht mehr hochstromgeeignet ist. Erreichbare Flugzeit in meiner alten Bell noch ca. 2 Minuten im Vergleich zu ca. 5 Minuten mit einem Akku ähnlicher Kapazität von 1999. Also selbst mit NiCd erreicht man nur mit Ach und Krach 10 Jahre unter Beachtung aller Akkuregeln.

      Gruß Gerd
      FPV mit Quadrocoptern und Booten, U-Boote

      Kommentar

      • noch-ein-Günter
        noch-ein-Günter

        #4
        Langlebigkeit von LiPo-Zellen

        ... Ich würde nicht mehr als vielleicht 4 Jahre von den LiPos erhoffen, dann dürften sie endgültig fertig sein ...
        Hmmm...

        Dann vielleicht doch ein Heli mit Benzinmotor, der Motor wird sich (zumindest bei mir)
        auch nach 10 Jahren noch bester Gesundheit erfreuen ...


        Gruss Günter

        Kommentar

        • JensLein
          JensLein

          #5
          Langlebigkeit von LiPo-Zellen

          Hallo Günter,

          ich hab auch einige teure Lipos im Einsatz und komme auch eher seltener zum Fliegen damit, weil ausser zwei E-Helis auch der Methanoler nicht zu kurz kommen will und zum Fliegen einfach immer wieder nicht genug Zeit zur Verfügung steht!

          Aber trotzdem ein Tip von mir!
          Versuche einfach mindestens 1mal pro Woche die Lipos im Heli zu gebrauchen und dann haben die Lipos nach 4 Jahren wenigstens mindestens 208 Zyklen weg und dann kannst Du die Dinger ruhigen Gewissens entsorgen!

          Bis dahin legst Du Dir einfach ab und zu etwas Geld zur Seite und so kannst Du Dir nach 4 Jahren dann einfach wieder neue Lipos zulegen!

          Gruß Jens! 8)

          Kommentar

          • GerdS
            Senior Member
            • 20.03.2005
            • 1219
            • Gerd
            • Bodensee

            #6
            Langlebigkeit von LiPo-Zellen

            Hallo Günter,

            Nach 10 Jahren ist der Spotzmotor-Heli so verharzt, verkokt und versifft, bzw. hat durch die vielen Vibrationen so viele Schäden abbekommen (das kenne ich von früher nur zu gut bei Scale-Modellen in Form von kleinen Rissen im Rumpf), dass Du an dem auch keine freude mehr haben wirst. Und wenn Du das Geld, das Du in Sprit. Reinigungsmittel und Schadensbehebung aufgrund Vibration investiert hast mal zusammenzählst, dann ist auch alle vier Jahre ein neuer Akku für den E-Heli drin.

            Gruß Gerd
            FPV mit Quadrocoptern und Booten, U-Boote

            Kommentar

            • JensLein
              JensLein

              #7
              Langlebigkeit von LiPo-Zellen

              Hallo Gerd,

              so dachte ich auch und bin gerade noch dabei, meinen Airwolf-Umbau vom Benzin- zum Elektro-Heli fertigzustellen!

              Schon nach nur einigen Schwebeflügen für die Einstellungen von Gaskurve etc. war der Heli trotz nur neuen Komponenten und neuem Motor G230RC, innen mit Sprit und ßl-Schmiere verschmutzt und der stinkt unter Umständen den ganzen Keller und das Auto aus!
              Und nach Problemen mit den Einstellungen der Gaskurve und des Drehzahlreglers stand dann endgültig der Umbau für mich fest, wenn der auch nicht billig ist!

              Gruß Jens! 8)

              Kommentar

              • GerdS
                Senior Member
                • 20.03.2005
                • 1219
                • Gerd
                • Bodensee

                #8
                Langlebigkeit von LiPo-Zellen

                Hi Jens,

                Sehr gute Idee!
                Das war immer meine Rede, mit der Sauerei. Ich hatte über die Jahre u.a. zwei Bell 222, eine von Heim, eine von Vario und die Spotzmotoren waren immer für unangenehme ßberraschungen gut. Irgendwo kam die Schmiere immer raus, Vergaser, Auspuffkrümmer... Und im Haus musste immer was darunter gestellt werden, damit die Brühe nicht aus dem Kühlschacht auf die Möbel lief.
                Und immer wieder Vibrationsrisse am Rumpf bzw. im 2K-Lack.

                abgesehen davon klingt Dein elektrischer Airwolf wesentlich mehr scale als mit einem dieser Zweitakt-Hammerwerke, noch mehr scale geht nur noch mit deutlich mehr Finanzaufwand per Turbine.

                Gruß Gerd
                FPV mit Quadrocoptern und Booten, U-Boote

                Kommentar

                • Fantus
                  Senior Member
                  • 25.05.2005
                  • 8357
                  • Torsten

                  #9
                  Langlebigkeit von LiPo-Zellen

                  noch mehr scale geht nur noch mit deutlich mehr Finanzaufwand per Turbine.
                  oder 4 Takter Sternmotoren ... aber die sind bald noch teurer ..
                  GruÃ?, Torsten
                  nein, das wird tatsächlich ohne 'h' geschrieben) :D

                  "Gott hat die Welt ja nur in sieben Tagen erschaffen können, weil es keine installierte Basis gab."

                  Kommentar

                  • GerdS
                    Senior Member
                    • 20.03.2005
                    • 1219
                    • Gerd
                    • Bodensee

                    #10
                    Langlebigkeit von LiPo-Zellen

                    oder 4 Takter Sternmotoren ... aber die sind bald noch teurer ..
                    Aber doch nicht in einem Airwolf ?(
                    FPV mit Quadrocoptern und Booten, U-Boote

                    Kommentar

                    • noch-ein-Günter
                      noch-ein-Günter

                      #11
                      Langlebigkeit von LiPo-Zellen

                      Versuche einfach mindestens 1mal pro Woche die Lipos im Heli zu gebrauchen ...
                      Ja, können vor lachen ...

                      Habe ja bereits einen schönen, kleinen E-Heli, s. Signatur. Das Teil ist leider rel. spät im Herbst fertig
                      geworden, seitdem ist wegen Wetter nix mehr mit fliegen. Jetzt gibt es einfach eine Zwangspause,
                      ob ich will oder nicht ...
                      Bei dem kleinen Heli ist das nicht so gravierend, die LiPos kosteten kein Vermögen. Bei einem richtig
                      grossen Teil gehen halt schon mal 800 - 1000 EUR für einen Akkusatz über den Tisch, dafür bekomme
                      ich viel Motor und noch mehr Sprit ...

                      > und bin gerade noch dabei, meinen Airwolf-Umbau vom Benzin- zum Elektro-Heli fertigzustellen!
                      Wie gross, bzw. wie schwer ist das Modell ? Was werden ungefähr die Lipos kosten ?
                      Und sind zwei Pack angedacht, oder soll's mit einem gut sein ?

                      Nach 10 Jahren ist der Spotzmotor-Heli so verharzt, verkokt und versifft, bzw. hat durch die vielen
                      Vibrationen so viele Schäden abbekommen ...
                      Weiss jetzt nicht, ob du mit "Spotzmotor" einen Methanoler oder einen Benziner meinst. Denn der
                      Benziner verharzt z.B. nicht ...
                      Einen Methanoler möchte ich aus genau dem Grund nicht haben, denn die Dinger sind mir als
                      ßl - "Sprühdose" in äusserst unangenehmer Erinnerung ...
                      Mit einem Modellauto mit 22 ccm Benziner habe ich jedoch sehr gute Erfahrungen gemacht, was
                      den Siff angeht. Beim Aufbau alles sauber abgedichtet, macht das Ding überhaupt keinen Dreck.
                      Nach dem Fahren mit Druckluft ausgeblasen und gut ist. Allerdings mit den Vibrationen ist das
                      so 'ne Sache ...

                      Zusammenfassend: Beide Systeme (elektrisch oder mit Benzin) haben Vor- und Nachteile ...
                      Ich denke mal, einen kleineren Heli elektrisch zu betreiben ist eine sehr gute Sache, hier käme
                      für mich niemals ein "Stinker" in Frage.
                      Bei einem grossen Heli (>= 8 Kg) habe ich mit dem Elektischen so meine Probleme, weil u.a.
                      zwei Akku-Sätze (a. 1000 EUR) nicht vernünftig zu vertreten sind. Zudem bei diesen Akkus immer
                      das Risiko besteht, dass sie trotz vorschriftsmässiger Behandlung eines Tages den Geist aufgeben,
                      bzw. nicht mehr richtig gehen und kein Mensch weiss warum ...
                      Ein Benzinmotor läuft bei mir nach 10 Jahren noch, da beisst keine Maus den Faden ab !
                      Und der Sprit wird nicht schlecht, bzw. den gibt's frisch an jeder Tankstelle ...
                      Das mit der Sauerei traue ich mir zu, in den Griff zu bekommen !

                      ßbrig bleibt wohl die Qual der Wahl ... X(


                      Gruss Günter

                      Kommentar

                      • GerdS
                        Senior Member
                        • 20.03.2005
                        • 1219
                        • Gerd
                        • Bodensee

                        #12
                        Langlebigkeit von LiPo-Zellen

                        Hallo Günter,

                        Hast recht, der "Spotzmotor" bezieht sich auf Methanoler.
                        Aber mit Benzinern habe ich auch einige Jährchen Erfahrung, mit KALT Baron 50 GS und ZG23, davon einer in einem Jet Ranger Rumpf.
                        Die verharzen zwar nicht, aber verkoken drch ßlkohle. Einen Motor habe ich durch wiederholtes Fliegen auf einem Parkplatz geschrottet, durch den angesaugten, aufgewirbelten Staub. Und der Platz war eigentlich optisch ziemlich sauber.
                        Im Rumpf gab es ziemliche Probleme mit der Wärmeabfuhr, wobei mir sogar mal die Rumpfwand in Schalldämpfernähe (falls man das Ding überhaupt Schalldämpfer nennen sollte) weich wurde.
                        Auch die Zündung ist immer mal wieder als Ursache für Funkstörungen gut.
                        Und wenn Du sie mit in die Wohnung nimmst, hast Du einen allgegenwärtigen Benzingeruch, dafür sorgt schon der Luftansaugfilter im Vergaser, aber nicht nur der.

                        Aber alles in allem waren die Benziner trotzdem einfacher im Betrieb als die Methanoler und natürlich auch billiger beim Fliegen.

                        Du hast schon recht, dass man zu große Modelle (8 kg) heute nicht vernünftig elektrisch betreiben kann, auch wenn das Vario gerade mit einer UH 1-D wieder neu versucht. Aber muss es wirklich so groß sein?

                        Ich beschränke mich inzwischen auf die 30er Größe, die nebenbei auch nicht ganz so gefährlich sind wenn mal was schief geht und vor allem problemlos zu elektrifizieren sind, wie meine inzwischen 12 Jahre alte Bell 222 mit Einziehfahrwerk beweist. Die wiegt immerhin auch stattliche 4,25 kg bei 127 mm Rotordurchmesser, hat genügend Leistung zum Scale-like fliegen und fühlt sich am Knüppel genauso an wie früher meine alte Methanoler Bell von Vario. Hat die Flugruhe für sich gepachtet und fliegt wie auf Schienen.

                        Und wenn ich unbedingt ein Großmodell in Scaleausführung haben müsste und auch das notwendige Kleingeld dafür hätte, dann würde ich auch auf den Scale-Antrieb Wert legen. sprich, es käme heute eine Turbine rein, solange es sich nicht um ein Modell der Bell 47, R22/44 oder Sikorski mit Sternmotor handelt...

                        Aus meiner Sicht verhunzt nämlich nichts mehr den Scaleeindruck eines Modells, als wenn das turbinengetriebene Original im Modell durch ein Zweitakt-Hammerwerk angetrieben wird, mit einer Geräuschkulisse meilenweit weg von dem was man eigentlich zu hören erwarten würde.
                        Aus diesem Grund sind wohl auch Impeller-Jetmodelle ziemlich vom aussterben bedroht, zumindest die spotzmotorbetriebenen.

                        Eigentlich kommt man diesem Turbinensound mit Elektroantrieb relativ nahe, wie ich an meiner Bell feststellen konnte.

                        Gruß Gerd
                        FPV mit Quadrocoptern und Booten, U-Boote

                        Kommentar

                        • noch-ein-Günter
                          noch-ein-Günter

                          #13
                          Langlebigkeit von LiPo-Zellen

                          ... und wenn Du sie mit in die Wohnung nimmst, hast Du einen allgegenwärtigen Benzingeruch ...
                          War ich doch heute nachmittag bei einem, der das bereits hat, was ich vorhabe zu bauen. Und da standen
                          in der Wohnung im Hobbyraum gleich zwei Benzin-Helis mit ZG230RC herum. Habe mich sehr gewundert,
                          denn es war nicht der geringste "Gestank" wahrzunehmen !
                          Denn derjenige benutzte ein "Arbeitsbenzin" von der Firma STIHL, das sei absolut geruchsfrei und auch von
                          den Emissionen weniger schädlich. Allerdings ca. doppelt so teuer wie Benzin ...

                          > Im Rumpf gab es ziemliche Probleme mit der Wärmeabfuhr, wobei mir sogar mal die Rumpfwand
                          > in Schalldämpfernähe (falls man das Ding überhaupt Schalldämpfer nennen sollte) weich wurde.

                          Der Rumpf soll hier eine Lama werden, da ist das Problem mit der Kühlung eher von sekundärer Natur.

                          > käme heute eine Turbine rein ...
                          Das habe ich auch in Betracht gezogen, aber nach dem ersten Angebot habe ich das abgehakt, denn die
                          Kosten sind jenseits von Gut und Böse. Zusätzlich störe ich mich an dem Einschicken der Turbine
                          alle 50 Stunden. Ferner ist mir da zuviel Elektronik (ECU/GSU) mit an Bord, bzw. wird zusätzlich
                          benötigt. Und damit es richtig Scale ist, muss z.B. die Lama richtig gross sein, damit die hinter dem
                          Hauptrotor angeflanschte Turbine die im Verhältniss richtige Grösse aufweist ...

                          > Eigentlich kommt man diesem Turbinensound mit Elektroantrieb relativ nahe ...
                          Richtig. Beim Hochdrehen meines kleinen E-Helis hört sich das schon beinahe an wie eine Turbine.
                          Aber wir sind uns offensichtlich einig, dass das Ganze bei grösseren Helis einfach nicht mehr
                          vernünftig ist ...

                          > Aber muss es wirklich so groß sein?
                          Eigentlich jein. Bei meinem "Kleinen" habe ich das Problem, dass ich nicht so weiträumig fliegen kann,
                          wie ich gerne möchte. Denn dann kann ich aufgrund der Grösse die Fluglage nicht mehr eindeutig
                          erkennen. Zum zweiten ist der "Kleine" doch recht zappelig und zum dritten auch recht windempfindlich.
                          Diese Probleme hätte ich mit einem grösseren Heli nicht mehr, bzw. weit weniger ...

                          > ... verhunzt nämlich nichts mehr den Scaleeindruck eines Modells, als wenn das turbinengetriebene
                          > Original im Modell durch ein Zweitakt-Hammerwerk angetrieben wird ...

                          Bisher kann ich das nicht beurteilen, aber ich bekomme diese Woche noch den betreffenden Heli
                          mit "Spotzmotor" vorgeflogen. Danach werde ich wissen, wo der Hammer hängt ...

                          > ... einen Motor habe ich durch wiederholtes Fliegen auf einem Parkplatz geschrottet, durch
                          > den angesaugten, aufgewirbelten Staub ...

                          Oha !!! Hatte das Modell keinen Luftfilter ? Oder ist der unwirksam, was feinen Sand angeht ?


                          Gruss Günter

                          Kommentar

                          • GerdS
                            Senior Member
                            • 20.03.2005
                            • 1219
                            • Gerd
                            • Bodensee

                            #14
                            Langlebigkeit von LiPo-Zellen

                            Hi Günter,

                            Doch, der Motor hatte sehr wohl einen Luftfilter. Du kennst ja sicher diese Walbro-Vergaser von Deinem Kumpel, und da war noch eine Box mit Choke-Klappe und Schaumstofffilter davor.
                            Aber da der Baron ein Trainer war, war der Vergaser samt Filter natürlich nicht noch durch einen Rumpf geschützt und irgendwie hat es dann doch Feinstaub durch den Filter geschafft...

                            Von zappelig der Größe entsprechend kann übrigens bei meiner Bell absolut nicht die Rede sein, dürfte an ihrem Gewicht liegen.
                            Im Moment baue ich übrigens eine neue Bell 222 auf Basis des Logo 10 3D, da ich die alte zwecks Ersatzteilmangel (Kyosho Concept 30 SR Basis) langsam außer Dienst stellen will. Ich müsste sie normalerweise auch so langsam auf Brushless und Lipo umrüsten, aber das lohnt sich aus besagtem Grund nicht mehr.

                            Gruß Gerd
                            FPV mit Quadrocoptern und Booten, U-Boote

                            Kommentar

                            • JensLein
                              JensLein

                              #15
                              Langlebigkeit von LiPo-Zellen

                              Hallo Leute,

                              der Big Airwolf, bei dem der Benzin-Motor rausflog, wird elektrifiziert mit 8000er Lipos ca. 10- 10,5kg wiegen und hat einen 1,8m Rotorkreis!

                              Mit dem entsprechenden Motor und einem zweiten Akku-Satz komme ich dann rein rechnerisch auf akzeptable Werte, die sich dann aber in der Praxis natürlich noch bestätigen müssen! Hier muss dann aber höchstens noch die ßbersetzung optimiert werden!

                              Die einfachere Handhabung ohne jeglichen Gestank, Siff und ohne jegliche Einstellerei des Vergasers und einer kompliziert erflogenen Gaskurve hat mich zu dem Umbau bewegt!
                              Die nicht unerheblichen Mehrkosten gegenüber dem Benzinantrieb standen für mich hier außer Frage! Die beiden Akku-Sätze kosten nun mal, noch günstig eingekauft, immerhin noch ca.1500.-Euro!

                              Wenn der Umbau aber abgeschlossen ist und der Heli mit dem einem Turbinenantrieb ähnlichsten Betriebsgeräusch, dem Elektro-Antrieb, vor mir schwebt, sind die Kosten und die investierte Arbeit des Umbau´s erstmal vergessen und das nächste Projekt wird dann gleich mit E-Antrieb aufgebaut!


                              Gruß Jens! 8)

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X