Hallo,
solange Diskussionen sachlich bleiben habe ich auch nix dagegen.
Hmm by the way. Es ist zwar schon 40 Jahre her seit ich das gelernt habe, aber Impedanz fällt bei Spulen an. Bei einem geraden Leiter habe ich das noch nicht gehört. Naja da kannste alt werden wie ne Kuh man lernt immer noch dazu
Gruß Peter
Kraken 700, 2xGoblin 500 Sport
Jeti DS 16; BD 3SX; Axon
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@Peter: genau das ist der Grund, warum Unterseekabel nicht mit Wechselspannung, sondern mit Gleichspannung betrieben werden, da die (hier vorwiegend kapazitiven) Verluste bei der Leitungslänge sonst zum echten Problem werden. Aber das kommt jetzt etwas vom Thema ab, auch wenn es dem Verständnis der Problematik zuträglich ist. Siehe z.B. Seekabel - Wikipedia und Hochspannungs-Gleichstrom-ßbertragung - Wikipedia
also ich ich geh mal davon aus, dass Leiterquerschnitt min. 4 mm² beträgt.
Deshalb sprechen wir hier von einem spezifischen Leiterwiderstand der im mOhm Bereich sich aufhält, maximal. Dadurch ergibt sich einen Spannungsabfall im Microvoltbereich.
Sorry, aber das zeigt nur dass du keine Ahnung davon hast.
Es geht ja gar nicht um den Leitungswiderstand ! Dann wärs einfach, dann müsste man einfach nur entsprechend dicke Kabel nehmen und alles wäre gut.
Es geht darum dass jede Leitung in direkter Abhängigkeit Ihrer Länge eine Induktivität darstellt, wenn du so willst eine Spule !!! Deshalb ist immer von Leitungslänge, nicht Querschnitt die Rede.
Diese Induktivität führt bei Schaltreglern, nichts anderes sind die 3 Endstufen eines BLS Reglers, dann dazu dass am Eingang des Reglers starke Spannungs-Einbrüche und Spitzen auftreten.
Die Elkos machen nichts Anderes als diese Leitungsinduktivität zu kompensieren.
Das ist der sog. Ripple Strom. Elkos in der Größe wie sie an den Reglern verbaut sind können i.d.R. nicht mal 10A ab, zumindest lt Datenblatt. Also werden sie warm, dann heiß und irgendwann platzen sie. War grad mal ein paar Wochen her dass genau das jemand hier im RCH beschrieben hat.
Siehe hierzu auch die Berichte über unterdimensionierte Elkos in den Schaltreglern von Fernseher-Netzteilen und Computer Motherboards. Damit kann man relativ gut die Lebensdauer eines Gerätes begrenzen.
Es gibt diverse Dokumente hierzu bzgl. BLS Regler, eines auch von Castle Creations, das hatte ich hier mal gepostet.
Aber so lange diejenigen denen noch nichts passiert ist immer alles besser wissen, wird es Andere geben denen auifgrund deren Ratschläge halt doch was passiert.
Die Elkos sollten Low-ESR sein, (war hier im RCH sicher schon ein duzend mal besprochen.)
Spannung mindestens die Akkuspannung. 12s = 48V, damit Elko 50V mindestens.
Wert : > 1000uF, 2200uF / 4700uF bei 50V wär so was Typisches.
Evtl auch 4x 1000uF da kleiner und leichter zu verbauen.
die Elkos kommen so nah wie möglich an den Regler und am besten direkt in die Zuleitung.
Bei meinem E700 hat der 2200uF Elko den Ripple von 1,8 auf ca. 0,6V gesenkt.
Lt. CC ist über 1V nicht gut, und ab 2V gefährlich.
Und :
Robert hat gefragt ob beim Verlängern was passieren kann : Ja kann es definitiv.
Deshalb MUSS es aber noch nicht passieren, die Belastung des Reglers und der Elkos hängt u.A. vom Flugstil und vom Zustand der Akkus ab, deren Innenwiderstand verschlimmert die Belastung der Elkos zusätzlich.
ich selbst würde den Akku so verwenden, wie Du ihn konfektioniert hast.
Wie einer meiner Vorredner sagt, hast Du diese Situation bei jedem Stickpack, teilweise sogar mit einer Steckverbindung, was den Widerstand nochmals erhöht.
Eventuell die interne Verbindung zwischen den Akkus auch noch löten, falls Du 12-S am Stück laden kannst, beim Löten die Leiterenden mit etwas Messingrohr oder einer Aderendhülse verbinden.
Den Querschnitt zu erhöhen bringt nicht viel. Wir reden hier bei einer Leiterlänge von 25 cm von 0,45 milliOhm (von 5 mm² auf 10 mm²), um die sich der Widerstand verringert. Sind dann bei 100 Ampere Strom 45 mV weniger Spannungsfall.
Das wäre mir den Aufwand nicht wert.
Der Hauptgrund für die Spannungsreduktion bei Belastung ist doch der Innenwiderstand des Akkus. Hier haben wir bei 12 Zellen und 5 Ah Kapazität etwa 30 bis 50 milliOhm. Hinzu kommen die Leitungswiderstände und die ßbergangswiderstände der Steckverbindungen. Die müssen wir zum Ri des Akkus hinzuaddieren.
Jetzt bricht die Klemmenspannung am Regler bei 100 Ampere mal gleich um 5 Volt zusammen.
Dieses Zusammenbrechen der Spannung sollen die Kondensatoren am Eingang des Reglers reduzieren (abpuffern). Hierbei werden die Kondensatoren entladen und wieder geladen.
Da die Kondensatoren auch einen Innenwiderstand haben, werden sie hierbei auch warm.
Die technische Entwicklung hat uns inzwischen Low-ESR-Elkos gebracht (niedriger äquivalenter serieller Widerstand; low equivalent serial resistance). Aber auch diese Kondensatoren werden durch die pulsierenden Ströme warm, bzw. heiß. Dies führt auf Dauer zu einem Austrocknen des Elektrolyts, der Innenwiderstand erhöht sich, Teufelskreis, Defekt.
Ist übrigens eine der Hauptursachen für den Ausfall von Schaltnetzteilen.
Ich selbst habe keine zusätzlichen Kapazitäten am Regler verlötet und bis jetzt keinen Ausfall gehabt. Das soll aber nichts heißen. Kann durchaus morgen passieren. Insofern keine schlechte Idee, hier etwas zu tun.
Die Qualität der verwendeten Elkos ist je nach Reglerhersteller sicherlich auch unterschiedlich. Gute Low-ESR´s sind halt auch teurer (you get what you pay).
Ob man das ganze als Schwingkreisproblem betrachten kann, da bin ich mir nicht so sicher. Die Induktivität ist hier gering, die Leitungen liegen eng beieinander. Würde das ganze dann auch eher als Parallschaltung von L und C betrachten.
@ ThomasC: hast Du die Spannungsüberhöhung um ein Vielfaches einmal selbst gemessen?
Da müssten die besagten Eingangselkos am Regler doch reihenweise den Geist aufgeben. Vertragen doch in der Regel nicht mehr als 63 Volt!
Aber wie gesagt, lasse mich da gerne belehren! Meine Kenntnisse sind speziell hier etwas lückenhaft.
Wollte Dir Robert auch noch vorschlagen, den Regler am Heckgehäuse zu verbauen. Sehe allerdings, dass der von Dir verwendete Regler etwas unhandlich ist. Liebe es einfach, dass ich bei meinem TT E 720 zum Akkuwechsel nicht die Haube abnehmen muss. ßndert allerdings nichts an der Notwendigkeit, die eine Akkuleitung zu verlängern.
Wenn ich jetzt hier eventuell etwas wiederholt habe, was schon dargestellt wurde, so liegt das daran, dass ich meinen meinen Beitrag zweimal schreiben musste. Hatte die erste Version aus Versehen gelöscht. Ja, manchmal könnte man sich in den Allerwertesten beißen!
Die hier auftretende Leiterschleife besteht doch nur aus einer Windung und hat bei eng parallel verlaufenden Leitungen keine große Fläche, so dass die Induktivität doch eher gering sein müsste.
Aber wie gesagt, bin da nicht mehr so fit (vielleicht war ich es auch nie ).
Zu den ßberschneidungen in unseren Aussagen habe ich schon was geschrieben.
Hätte mir manchen Satz sparen können.
Hallo Robert,
... Dieses Zusammenbrechen der Spannung sollen die Kondensatoren am Eingang des Reglers reduzieren (abpuffern). Hierbei werden die Kondensatoren entladen und wieder geladen. ...
Gruß, Wolfram
Sorry, dass stimmt so nicht.
Die Kapazitäten kompensieren die Leitungsinduktivität und sollen den Ripple Strom begrenzen bzw. vermindern.
Der Gleichstrom Leitungswiderstand und der Spannungsabfall ist hier nicht von Bedeutung, da man diesen einfach mit hochwertigem Kabel und größerem Querschnitt verringern könnte.
dass der Leitungswiderstand, also der Kupferanteil (berechnet mit R = Länge/(Kappa mal Querschnittsfläche)), hier keine tragende Rolle spielt habe ich selbst geschrieben.
Sehe nach wie vor die Hauptursache für das Zusammenbrechen der Spannung im Innenwiderstand unserer verwendeten Akkus. Eben "Reale Spannungsquelle".
Hat denn jemand eine Vorstellung über die Größe der Induktivität der Leitung?
@ garth: hast Du bei Deinen Messungen (1,8 Volt auf 0,6 Volt) auch mal die Stromdifferenz gemessen? Dann könnte man nämlich mal ein bisschen rückrechnen.
Die vorgesehene Kapazität durch Parallelschaltung von Kondensatoren zu erreichen, ist hier sehr sinnvoll, da durch die Parallelschaltung der ESR nochmals sinkt.
Die Reglerhersteller sparen da in jeglicher Hinsicht. Das Teil soll ja auch noch leicht sein.
Ein Power-Jive-120 hat hier lediglich 2 mal 330 µF parallel, bei lediglich 50 Volt Spannungsfestigkeit. Bei 12-S irgendwie grenzwertig, bei 63 Volt Nennspannung des Kondensators wären die Reserven gößer.
Werde mal über ergänzende Kapazitäten nachdenken. Gerade für solche Anregungen ist so ein Thread ja auch gut!
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