Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
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Percht83 -
AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
Man muss es auch nicht übertreiben mit dem "Lipo-Vodoo"... Lipos innerhalb ihrer Spezifikationen zu betreiben (mit genug Luft nach oben) ist kein "Quälen".
Und nach meiner Erfahrung ist es viel wichtiger die Lipos über ihre ganze Lebensdauer möglichst gut zu behandeln, das am Anfang ist dagegen relativ unwichtig.Helis, Flächen, Copter, FPV
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Percht83
AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
Bin auch der Meinung das man es nicht übertreiben sollte, einen neuen Akkus mit 3C zu laden finde ich allerdings etwas viel. Bin kein Experte was das Thema Akkuchemie etc. angeht und muss mich daher auf das verlassen was andere zu dem Thema raten (siehe Gerd Gieses LiPo ABC).
Sehe ich genau so.Zitat von Xeno Beitrag anzeigenUnd nach meiner Erfahrung ist es viel wichtiger die Lipos über ihre ganze Lebensdauer möglichst gut zu behandeln
Darüber lässt sich streiten. ;-)Zitat von Xeno Beitrag anzeigendas am Anfang ist dagegen relativ unwichtig
Grüße
Chris
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AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
Das ist genau nicht wichtiger oder unwichtiger, wie die Behandlung über die restliche Lebensdauer. Man kann einen Lipo gleich beim ersten Lade, oder Entladevorgang schädigen, wenn man nicht aufpasst und keine Ahnung hat.Zitat von Xeno Beitrag anzeigendas am Anfang ist dagegen relativ unwichtig.XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Walkera Devo10
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AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
Ja, das meinte ich eigentlich auch, einfach von Anfang an gut behandeln. Ich lade am Anfang etwas langsamer als später, mache aber keine Zyklen-"Einfahrprozedur" oder so, wo ich den Lipo 20 mal lade und entlade mit steigenden Strömen, wie das manche machen. Das finde ich unnötig.Helis, Flächen, Copter, FPV
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AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
Wie genau macht man das und welche Schäden entstehen den genau?
Zitat von raimcomputi Beitrag anzeigenMan kann einen Lipo gleich beim ersten Lade, oder Entladevorgang schädigen, wenn man nicht aufpasst und keine Ahnung hat.<-- Free Content Delivery System for your BBoard!
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AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
Das mache ich auch nicht. Aber die ersten drei vier Zyklen wird halt etwas piano gemacht. Sprich nur mit 1C laden und auch beim Entladen etwas ruhiger angehen lassen.Zitat von Xeno Beitrag anzeigenmache aber keine Zyklen-"Einfahrprozedur" oder so, wo ich den Lipo 20 mal lade und entlade mit steigenden Strömen, wie das manche machen. Das finde ich unnötig.
RaimundXK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Walkera Devo10
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AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
Indem man den Lipo außerhalb der Spezifikationen betreibt. Sprich, indem man ihn mit zu viel Strom läd, oder entläd. Oder indem man ihn zu weit entläd, oder zu weit läd. Außerdem soll man Lipos niemals vollgeladen rumliegen lassen. Lipos auch nicht in der prallen Sonne liegen lassen. Das sind so auf die schnelle ein paar Punkte, die mir eingefallen sind.Zitat von Calimeroohnesombrero Beitrag anzeigenWie genau macht man das und welche Schäden entstehen den genau?
Schäden können halt dicke Backen sein, oder Kapazitätsverlust. Im schlimmsten Fall kann der Lipo auch explodieren.XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Walkera Devo10
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AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
Ich finde es nicht nur unnötig, sondern es widerstrebt mir 20 Flüge zu "verschenken".Zitat von Xeno Beitrag anzeigenwo ich den Lipo 20 mal lade und entlade mit steigenden Strömen, wie das manche machen. Das finde ich unnötig.
Gruß Klaus
Wer emotional wird hat keine sachlichen Argumente mehr und somit verloren.
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AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
20 ist sicherlich stark übertrieben. Trotzdem sind 20 schonende Wartungs-Zyklen oder wetterbegründet umsonst passierte Zyklen keinesfalls so schädlich wie 20 Flüge (sondern eher so wie vielleicht vier). Mit einem nutzlos geladenen Akku verschenkt man keinen Flug-Zyklus.Zitat von Klaus Ortner Beitrag anzeigenIch finde es nicht nur unnötig, sondern es widerstrebt mir 20 Flüge zu "verschenken".
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Worker
AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
Bei dem ersten Ladevorgang wähle ich 0,5C.
Entladen wird der Akku beim Flug.
Folgende Ladevorgänge mit 1C.
Da habe ich bis dato sehr gute Erfahrungen gemacht.
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AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
20 war nur irgendeine Zahl... hängt euch nicht dran auf.
Ich bekomme die neuen Lipos und Löte die Stecker dran. Da sie ja schon fast voll geliefert werden, lade ich sie mit nur 1-2C voll, dauert ja nicht lange. Natürlich nur, wenn ich sie gleich benutzen will, ansonsten entlade ich sie gleich auf <= 3,70V.
Danach werden sie normal verwendet, also mit 2-4C geladen und mit so viel C entladen, wie das Modell eben benötigt.
Bisher hat sich keiner beschwert.Helis, Flächen, Copter, FPV
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AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
Also den Flugstiel (Besen) meiner Frau gebe ich auch nicht her, dennoch hat sie einen schönen Flugstil damit.Zitat von Hobbit Beitrag anzeigenEtwas anderes gibt mein Flugstiel auch nicht her... :-)
Nichts für ungut, musste raus.
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AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
O ha, und das musste ausgerechnet mir passieren, wo ich doch sonst immer so motiviert versuche die Rechtschreibung zu achten...Zitat von elo Beitrag anzeigenAlso den Flugstiel (Besen) meiner Frau gebe ich auch nicht her, dennoch hat sie einen schönen Flugstil damit.
GruÃ? Peter
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AW: Tolerierbare Zellendrift bei nagelneuem LiPo?
Wenn ein Akku im Auslieferungszustand leichten Zellendrift hat, sag das noch nicht viel über den Akkuzustand aus. Meistens bedeutet so ein Zellendrift im Auslieferungszustand nur, das der Akku nur schon etwas länger im Regal gelegen hat.
Beim Laden sollte der Akku nur möglichst kurz in der CV-Phase verweilen(schont den Akku). Da manche Zellen im AUslieferungszustand oft einen leichten Zellendrift haben, lädt man den ersten Ladezyklus nur mit 1C, und lässt wenn möglich den Balancer schon ab 3.85V arbeiten. Den ersten Entladezyklus sollte man auch am Lader mit maximal 3C auf 3.7V machen. Das wiederholt man dann noch zweimal und lässt dabei den Balancer erst ab 4.2V arbeiten. Beim letzten Entladezyklus entlädt man den Akku auf 3.6V und mit möglichst hohen Entladestrom(5C aufwärts). Da zeigt sich dann auch, ob die Zellen möglichst gleichen Innenwiderstand und Kapazität haben(SPannungsverlauf der Entladekurve).
Ne defekte Zelle im Akkupack zeigt sich dann durch höheren SPannungsanstiegt während der CC-Phase, und höheren SPannungsabfall während und besonders am Ende der Entladephase.
NAch so einer Akkuformierung zeigt ein guter Akku weder in der CV-Phase noch kurz vor Ende der Entladephase einen deutlichen Spannungsdrift.
Klar kann man auch einen neuen Akku gleich mit voller Lotte laden und entladen. ABer dann geht man das Risiko ein, das die Ladezustände der einzelnen Zellen noch nicht optimal aneinander angeglichen sind, und somit beim ersten Verwenden im Modell, eine der Zellen unnötig tief entladen wird. So eine Zelle nennt man dann Opferzelle, weil sie dann auch bei zukünftigen Lade- und Entladephasen immer hinterher hängt(längere CV-Phase und niedrigere SPannungslage kurz vor EntladeEnde als die anderen Zellen im Akkupack).
Zum Entladen sollte man seinem Lader ne Endladelast gönnen, damit der LAder selbst nicht die ganze Entladeleistung aufbringen(verbraten) muß.
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