Und was du noch nicht geschrieben hast, glaub ich zumindest......
Ist der Akku denn jetzt auch tatsächlich leer?
Davon bin ich eigentlich ausgegangen, nachdem er um die 12 Stunden tauchen war. Aber nachdem du gefragt hast, hab ich gedacht, schau mer doch mal nach. Eigentlich dachte ich er wäre völlig tot.
Doch er schafft es immer noch auf 1,3V (komplett gemessen, nicht die einzelnen Zellen). Wobei das bei nem Lipo ja auch tot bedeutet.
Es kann sich Flußsäure bilden, wenn man den Akku in Wasser gibt.
ßtzend, hoch giftig.
Bei Einatmen Arzt aufsuchen, dringend.
Fluorwasserstoff, Flußsäure, Hydrogenfluoride und elementares Fluor erzeugen auf der Haut starke, tiefgehende, schmerzhafte Verätzungen...
Deshalb bestelle ich nach dem Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahncreme auch immer gleich den Kampfmittelräumdienst zur Reinigung des Bades und begebe mich selbst schleunigst in ärztliche Behandlung, um die Gesichtskonturen zu rekonstruieren.
Man sollte vielleicht mal die Kirche im Dorf lassen...
Schlimmer als die hier schon genannten gängigen Haushaltreiniger ist das Ergebnis der Elektrolyse des Akkus auch nicht.
Diese Variante der Entladung ist meines Erachtens ausgesprochen dämlich, denn sie schafft keinerlei Sicherheit (aufgrund der bereits erwähnten Reaktionsfreude von Lithium mit Wasser), entlädt unvollständig (aufgrund des vergleichsweise hohen Widerstands der Salzlösung), macht aber unnötig ungesunde Brühe.
Mein Tipp: Wegkippen und nicht nochmal machen.
Wer bei der Entladung des Akkus damit rechnet, dass der Akku hoch geht, der steckt den Akku in einen Eimer mit Sand und entlädt ihn dann auf dem Balkon.
... und danach zügig ab in den Wertstoffhof.
Die Brühe (wenn sie wirklich giftig wäre) kann man übrigens nicht im Wertstoffhof entsorgen, dafür gibt es in Deutschland Sonderabfallsammlungen (welche nur in Ausnahmefällen im Wertstoffhof sind).
Was ist mit den ganzen Kupferbedeckten Dächern? Und Dachrinnen?
Da hängt ja auch jede menge Zinn dran vom verlöten.
Kommt regen Regen dran, hast ne schöne Batterie zwischen den verschiedenen Metallen.
Lösen sich da keine Ionen?
Oder meine Kupferabfälle wenn ich ein Kabel abknipse und es fallen ein paar Drähtchen auf den Boden. Die Saug ich weg und kommen in den Müll.
Lösen sich da auch keine Ionen?
Umweltschutz finde ich klasse und praktiziere ihn selbst auch, aber, ich bin auch nicht päpstlicher als der Papst.
Ich gehe mit Axels Aussagen konform.
Fazit für mich - Viel Wind um nichts.
Gruß Klaus
Wer emotional wird hat keine sachlichen Argumente mehr und somit verloren.
dem würde ich so nicht ganz zustimmen, evtl. ist es nicht das Problem mit Kupfer und Zinn, aber auf jeden fall erzeugt der Lipo im Salzwasser nicht unbedingt ein reines Drinkwasser. und die beste "Problemmüllenstorgung" ist die Vermeidung des Selbigen.
So ziehe ich die Entladung per Lastwiderstand, und wenn es nur eine einfache Glühbirne ist, bei 6S kann man ja z.B. zwei H4 Autoglühlampen in Reihe schalten (wenn z.B. der Abblendlichtfaden schon defekt ist tauscht man sie ja aus.... und man hat auch hier noch eine Wiederverwendung)
ob man jetzt alle Zellen einzeln entladen muss und man sich eine Widerstandsarray baut, ist wohl mal wieder etwas übertrieben... aber da es ja keine extra kosten erzeugt hat kann jetzt wenigstens sicher und ohne Gefahr meine Lipos restlos entladen.
Goblin 420, JR Propo Forza 450 ; cHP-120B + V120D02S
TX: Radiomaster TX16S
Ich frage mich nach wie vor, woher der Irrglaube kommt dass LiPo/Ion + Wasser = Böse.
In Lithium-Ionen-Akkus kommt kein reines Lithium vor. Die Lithiumverbindungen sind relativ unbeeindruckt von Wasser. Es gibt sogar Tabletten die Lithium enthalten, trotzdem explodiert man nicht wenn man sie schluckt. Da kommt nichtmal ein leiser brennender Rülpser
ob man jetzt alle Zellen einzeln entladen muss und man sich eine Widerstandsarray baut, ist wohl mal wieder etwas übertrieben...
Ich finde das nicht übertrieben. Da man ja bei einer Entladung mit einer externen Last wie einer Glühlampe die einzelnen Zellen in der Regel nicht überwacht, könnte es schon funken, wenn die Zellen sehr unterschiedlich sind. Auf der sicheren Seite ist man am Ladegerät, weil da über den Balancer die Einzelnen Zellen überwacht und bei Bedarf sogar noch balanciert werden, so das am Ende auch alle Zellen gleich leer sind.
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