Bin mit meinem Akku Nummer 46 vom Jahr 2012 den 83. Flug mit dem Walkera New V120D02S, übrigens ein sehr empfehlenswerter und perfekter Heli, geflogen, als in der 6. Minute plötzlich die Leistung abrupt absackte und der Heli auch. Ich dachte mir nichts dabei, da ich eh schon dringend an die Landung gedacht habe, mich bereits auf den McDonald's freute und landete.
Daheim wollte ich dann die Spannung messen, und - da kam nix! Bisschen rütteln und, voila, Wackelkontakt. Auf die Idee, dass meine eigene Löterei (Goldies) schadhaft geworden sein könnte, bin ich gar nicht gekommen, und so habe ich den LiPo flugs zerlegt. Hmm, aber der sah innen drin aus wie neu, perfekt verlötet, und alles an der Kabelei und deren Polsterung recht vorbildlich gestaltet.
Dann wollte ich doch mal zum Goldy vordringen und begann den Schrumpfschlauch abzuschaben. Zack, schon bei der ersten Berührung mit dem scharfen Messer hatte ich den Goldy allein in der Hand. Aber er ist nicht bei der Lötstelle abgerissen, sondern das Kabel ist mittendrin irgendwo gerissen, trotz unbeschädigten Kabelmantels. Das wusste ich nicht, dass es sowas gibt.
Allerdings ist das Kabel auch viel zu dünn (siehe am Foto die Relation zu den 2mm Goldies). Das ist dann nämlich auch die einzige Schwachstelle des MyLiPo Akku (1s, 600mAh), der sonst nach all den Jahren noch wie neu geht. Schlimm ist jetzt weniger die Reparaturzeit von 20 Minuten, sondern das Walkera Trauma, welches ich zukünftig bei solchen Miniakkus haben werde. Weil man ja nicht reinsieht!


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