Lade meine Akkus fast immer am Abend davor, wenn ich z.B am nächsten Tag fliegen will und weis das ich erst spät von der Arbeit komme. Da will ich fliegen und nicht laden Lagere Allerdings die Akkus immer im feuerfesten Koffer im Bad auf den Fliesen
Bei meinen 6S beherzige ich das auch aber bei den 3S für 9 Euro das Stück ist es mir wichtiger, dass ich jederzeit fliegen kann.
Ich lade meine auch immer am Vorabend, bin aber trotzdem der Meinung, dass man persönliche Ansichten nicht als Fakten verkaufen sollte. Und Stefan schreibt das nicht wegen der erhöhten Gefahr sondern wegen der Lebensdauer. Du solltest schon mal genauer lesen, bevor Du hier irgendetwas verbreitest. Das schreibt auch nicht Stefan, sondern es stammt von Gerd Giese.
Lipos richtig lagern
Das Lagern eines LiPo bei korrekter Akkuspannung sorgt dafür, dass der Akku möglichst wenig altert. Wichtig ist dabei, dass eine falsche Benutzung (siehe Entladeregeln von oben) den Akku deutlich mehr zusetzt als die korrekte Lagerung!
Kühl und trocken ist Voraussetzung und die LiPos sollten nicht vollgeladen gelagert werden. Auch nicht, wenn es nur über eine Nacht ist. Die Nächte summieren sich gern e und führen in der Summe zu einer Schädigung des Akkus, dabei unterscheidet man:
Kurzzeit:
Wer mit seinen LiPos spontan -Einsatzbereit- sein möchte, lädt den Akku auf etwa 4,1V
Zellenspannung vor und lagert ihn anschließend sicher und geschützt.
Dann kurz vor dem Einsatz im LiPo - Programm voll Laden (dauert nur wenige Minuten) und ab geht-s. Wer auf ca. 5% bis 8% der Nutzkapazität verzichten kann darf gerne sofort loslegen.
Langzeitlagern:
Bei längerer Lagerung (ab zwei Tagen), ist eine Zellenspannung von 3,65V bis 4,0V aus
Sicht des LiPos völlig in Ordnung. Das ist auch der Grund, warum immer wieder die (mittleren)
3,80V bis 3,85V pro Zelle zu lesen sind.
Energietechnisch sind die (hier wären es 40% bis 50%) aber nicht ganz unproblematisch, dabei gilt: Je weniger Energie im Akku ist, umso weniger muss im Falle eines Supergaus (Kurzschluss) die gespeicherte Energie abgebaut werden. Leider ist der Energiegehalt ab
3,8V/Z derart hoch, dass im Fehlerfall (Supergau) des Akkus mit einer totalen Selbstzerstörung zu rechnen ist. Dabei entstehen extrem hohe Temperaturen die Sekundärbrände (Entzündungen im Umfeld des Akkus) nach sich ziehen können!
Daher wäre eine Lagerspannung von 3,70V - 3,75V (im Leerlauf gemessen, dabei kommt es schon auf 0,05V an!) deutlich geeigneter. Das entspricht einem Energiegehalt von etwa 10% -
20%. Hierbei wird bei den LiPos genauso die Lagersicherheit erhöht und energietechnisch enthält er nicht mehr die Leistung um einen Brandschaden im Fehlerfall anzurichten.
usw.
GruÃ? Frank
"Wenn's einfach wäre, könnt's jeder"
Voodoo's/TDR 1/Diabolo's/Banshee's/Huey
Wenn das jetzt nicht ironisch gemeint war ziehe ich jetzt virtuell meinen nicht vorhandenen Hut
Irgendein FAQ irgendeiner Website zitieren ist zuerst auch nur persönliche Ansichten statt harte Fakten verbreiten.
Denn was hilft das Wissen um die "reine Lehre", wenn die dort postulierten "harten Fakten" im realen Leben keine messbare Auswirkung haben?
Nach meinen Messungen über mehrere Jahre und mehr als 100 Zyklen pro Akku scheint die korrekte Lagerung (leer, kalt und trocken) KEINE messbare Auswirkung zu haben.
Entscheidend war bisher nur die Qualität des Herstellers (Technologiesprung?):
1) Hersteller A: Akkus immer voll geladen über 2 Jahre rumliegen lassen, > 150 Zyklen
=> Innenwiderstand / Leistung wie am 1. Tag
2) Hersteller B und C: Akkus perfekt behandelt (leer und kalt gelagert, warm geladen), teilw. weniger als 50 Zyklen
=> Innenwiderstand deutlich erhöht / Leistung <70%
...und ja - unter 2) findet sich auch ein bekannter "deutscher" Hersteller.
Entscheidend war bisher nur die Qualität des Herstellers (Technologiesprung?):
1) Hersteller A: Akkus immer voll geladen über 2 Jahre rumliegen lassen, > 150 Zyklen
Ich denke, das kann man nur mit billigen Akkus oder solchen mit geringer C-Rate machen. Je leistungsfähiger der Akkus ist, desto kritischer ist die Lagerung.
Ich denke, das kann man nur mit billigen Akkus oder solchen mit geringer C-Rate machen. Je leistungsfähiger der Akkus ist, desto kritischer ist die Lagerung.
Begründung? Oder einfach so ein "Gefühl"?
Bezeichnest du C-Raten von 35 bis 65 als gering?
Wie schon gesagt - waren auch teurere Lipos dabei...
Nach meinen Beobachtungen kommt es weniger auf Lagerung als auf Chemie/Herstellungsprozess an.
Und da muss man wohl Glück haben und die Richtigen finden
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