Ist es aber nicht so das mit der C-Rate angegeben ist wie stark der Akku belastet werden kann ohne Schaden zu nehmen und nicht wie viel man generell rausgezogen bekommt.
Das eine hängt natürlich auch mit dem anderen zusammen.
Man sollte sich beim Kauf dann überlegen ,und sich nachher auch nicht wundern wenn sie schneller altern, wie stark man seine Akkus belasten will-muss-kann...
Man sollte sich beim Kauf dann überlegen ,und sich nachher auch nicht wundern wenn sie schneller altern, wie stark man seine Akkus belasten will-muss-kann...
Genau das habe ich ja gemacht. Mein Heli braucht ca. 10C. Also habe ich mir 25C-Lipos besorgt. Und trotzdem knicken die bereits bei den 10C ein.
Ich muss mich mal schlau machen, ob es solche kleinen 1S Lipos überhaupt bei den einschlägigen Marken gibt.
Welche Temperaturen haben denn die Lipos bei den Startvorbereitungen, also kurz vor dem Abflug?
Zimmertemperatur, also ca. 22 Grad. Ich fliege mit dem Heli ja nur drinnen. Draussen bräuchte man mit den kleinen 1S Lipos gar nicht erst anfangen, bei den Temperaturen.
Erreiche ich mit einem Akku, der eine bestimmte Kapazität hat, aber eine hohe C-Rate, bessere Flugzeiten, als mit einem Akku, der die selbe Kapazität, aber eine niedrige C-Rate besitzt.
Nein, weil die hohe C-Rate u.A. durch Akku interne massivere Ableiter "erkauft" wird.
Vegleiche die Zippy Compact 25C mit z.B. 60/90C Typen.
Die Compact sind ca. 25% leichter. d.h. du hast bei gleichem Gewicht mehr Kapa dabei.
Deine ßberlegung daß die Verlußte bei hoher C-Rate geringer sind ist grundsätzlich richtig, fällt aber mit evtl.1-2% Vorteil gegenüber 25% Gewichtsnachteil nicht ins Gewicht.
Zitat:
Zitat von helliflo
Ja es stimmt die neue Akkugeneration ist anfälliger geworden als z.B. alte Zippys oder ähnliches.
Dachte die Nanotech sind extra für höhere Standfestigkeit und weniger einbruchverhalten entwickelt worden.
Ja, aber nicht für lange Lebensdauer, sondern für viel Kurzzeitpower für die 3D Zappler. Ich war mit den Dingern, von denen ich viel hatte am verzweifeln, kaum 50 Zyklen drauf gebracht. Nun fliege ich die Compact mit 25C und die sind nach über 100 noch Top. Aber ich zapple nicht 3D, und komm mit 25C bei 5Ah (125A) halt auch aus.
Wieso sonst wird immer empfohlen lieber Akkus mit mehr C zu verwenden, wenn das eher kontraproduktiv wäre?
Weil die "Gemeinde" traditionell auch "am Freitag" noch glaubt, was man "seit Montag" weis, vollkommen unabhängig davon was man am "Mittwoch" erfahren hat. Stichwort "Beratungsresistenz"
Bei einem Turnigy China Lipo heist 30C halt nur dass er bei der Last nicht gleich explodiert.
Wie viele sind denn bei überschreiten der C-Rate schon "explodiert" ?
Dass die Spannung einbricht ist bekannt, von Explosionen hab ich noch nix gehört!
Wenn du jetzt einen 45c Akku verbaust wird sich der durchschnittliche Stromverbrauch nicht senken sondern eher steigen da der Akku mehr Strom geben kann.
Falsch. Solange der Motor bei 100% Regleröffnung nicht einbricht holt er sich eine bestimmte benötigte Leistung aus dem Akku. Bricht die Spannung etwas mehr ein, erhöht sich der Strom. Die gezogene Menge bleibt gleich.
Ausnahme : Der Regler schlägt bei 100% an, dann bekommt er aus dem 45C mehr Leistung als aus dem Schwächeren
Schweigen bedeutet nicht Zustimmung. Es ist das Desinteresse, mit Idioten zu diskutieren
Also könnte es bitte noch mal jemand in wenigen Worten zusammenfassen. Wenn mein Heli im Durchschnitt einen Stromverbrauch von 10C hat, ist es dann besser, einen Akku mit 25C zu nehmen, oder lieber einen mit 40C?
Wenn mein Heli im Durchschnitt einen Stromverbrauch von 10C hat, ist es dann besser, einen Akku mit 25C zu nehmen, oder lieber einen mit 40C?
Das kommt drauf an. Wenn du viele Akkus hat, wird der 40C Akku sich eher totlagern als der 25C. Wenn du nur 2 Akkus hast und mit heftigen Strompeaks fliegst trotz geringen Durchschnittstroms, wird der 40C wohl besser sein.
^^richtig es kommt drauf an wie der Durchschnitt zustande kommt. Bei gleichmäßigem Rundflug hätte ich jetzt eher zu einem echten 25C tendiert. Aber wie gesagt 25C kann jeder Hersteller drauf schreiben wie er lustig ist.
Schätze einfach ein wie dein Leistungsbedarf ist. Und 40C gehört schon in die Oberklasse.
Viel mehr kann man aus Lipos gar nicht ziehen, daher wird das meist von den Profis geflogen.
Um noch mehr Verwirrung zu stiften. Wenn möglich ist es immer besser mehr Strom aus mehr Kapazität zu nehmen als aus der C Rate. Das muss man aber auch kalkulieren je nach Setup, Flugstil.
Wenn möglich ist es immer besser mehr Strom aus mehr Kapazität zu nehmen als aus der C Rate.
Sehe ich auch so. Geld und Gewicht lieber in etwas mehr Kapazität investieren als in die C-Rate! Wiederum vor allem dann, wenn du Wert auf lange Lagerung legst (was aber eh zunehmend aus der Mode kommt).
Also könnte es bitte noch mal jemand in wenigen Worten zusammenfassen. Wenn mein Heli im Durchschnitt einen Stromverbrauch von 10C hat, ist es dann besser, einen Akku mit 25C zu nehmen, oder lieber einen mit 40C?
Die Frage ist so nicht zu beantworten, weil nichtvollständig...
Definiere Besser !? Besser in Bezug auf was ? Worauf basierend ? ( gleiches Gewicht ?)
Mein Weg : Bei gleichem Gewicht weniger "C" und dafür mehr Kapa = Für mich "besser"
Ich fliege aus den Compact 5000er 3500mAh lt. HOTT Telemetrie raus, und die Akkus halten ewig.
Schweigen bedeutet nicht Zustimmung. Es ist das Desinteresse, mit Idioten zu diskutieren
Wenn die wirkliche C-Rate zum Antrieb passt, ist es eigentlich optimal im Bezug auf die Flugzeit. Die Spannungslage ist dann gut und man kann den Akku ziemlich leer fliegen (die bekannten 20%).
Noch mehr C heißt in der Regel eine noch höhere Spannunglage und mehr Gewicht. Bei den kleinen Microhelis die viele mit 100-100-100-100-100 Gaskurve fliegen bringt das dann in der Tat mehr Leistung am Rotor (und ggf. auch am Heck). Dafür steigt das Gewicht, was den Effekt zumindest teilweise wieder ausgleicht.
Längere Flugzeiten erreicht man in diesem Szenario eher nicht, weil die höhere Spannungslage zu einer höheren Stromaufnahme führt, weil die Drehzahl steigt. Man wird also insgesamt sogar kürzere Flugzeiten haben (Höherer Strom + mehr Gewicht = Höhere Leistungsdurchsatz pro Flugminute).
Anders sieht es aus, wenn man mit einer geregelten Drehzahl fliegt (Also Regler im - echten - Governor oder z.B. V-Stabi Governor) und dem Regler genug "Luft" zum nachregeln gibt. Jetzt wird die Stromaufnahme eher sinken, weil durch die höhere Spannungslage der Regler nicht so weit "aufdrehen" muss um die gewünschte Drehzahl zu erreichen (er schaltet kürzere Stromimpulse und erreicht trotzdem die Drehzahl). Aber auch das wird teilweise durch das höhere Gewicht ausgeglichen. Unterm Strich kommt aber meist eine etwas längere Flugzeit heraus, wenn man die zusätzlich verfügbare Leistung nicht "verheizt". ßppig ist der Zuwachs aber eher nicht. Die bessere Spannungslage kann man in der Regel auch durch mehr Kapazität erreichen: 4000 mAh 30 C bringen eine ähnliche Spannungslage wie 3000 mAh 40C (immer vorausgesetzt die C-Angaben stimmen). Allerdings wiegen die 4000er auch etwas mehr. Trotzdem bekommt man in der Regel mehr Flugzeit, da man ja in diesem Fall immerhin 33% mehr Kapazität hat. Das bringt jedenfalls wesentlich mehr als höhere C-Raten.
Doof ist es, wenn die (wirkliche) C-Rate zu niedrig für den Stromverbrauch des Antriebs ist. Nun muss der Regler länger "antreiben" - unterm Strich steigt der Strom. Außerdem kann man den Akku nicht so leer fliegen wie einen mit korrekt ausgewählter C-Rate, da die Spannung oft schon einbricht wenn der Akku noch 30% Restkapazität hat. Hier sinkt also - trotz des geringeren Gewichts - die Flugzeit.
Fazit:
1. Bei voll aufgedrehtem Regler sinkt die Flugzeit mit hoher C-Rate der Akkus
2. Bei zu schwachen Akkus sinkt die Flugzeit
3. Bei korrekt gewählten Akkus mit guter Spannungslage ist "eigentlich" das Optimum erreicht
4. Eine "zu hohe" C-Rate bringt wenig, weil die Vorteile in der Flugzeit gering sind und weitgehend durch das höhere Gewicht aufgefressen werden.
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