als Wiedereinsteiger habe ich zum Thema Lipo's bereits einiges gelesen. Vieles hat mich schlauer gemacht, manches auch verwirrt.
Ich möchte mit einem T-Rex 700 und 12S / 5000 mAh so lange wie möglich fliegen, ohne die Akkus oder das Modell zu gefährden und suche einen praktikablen Weg, mich an diese "Grenze" auch unter Berücksichtigung der alternden Akkus heranzutasten.
Das Modell habe ich nun mit dem Graupner Elektric Air Modul ausgerüstet und habe eine mx-16 Hott.
ßberlegungen:
- Ich fliege nur in Normallage, kein 3D
- Die ausgeflogene Kapazität zeigt mir der Sender zwar an, aber kann ich auch nach 100 Lade/Entladezyklen noch 75% von 5000 mAh entnehmen oder liegt der Heli vielleicht dann schon im Dreck?
- Toll, dass ich die Einzelzellenspannung oder Gesamtspannung überwachen kann, aber 3,6V unterschreite ich unter Last (auch im Schwebeflug) häufig.
Die Idee: Ich nehme einen möglichst neuen Akku, lade ihn voll und fliege 3750 mAh aus. Bei 3700 notiere ich beim Schweben (also unter Last) die Zellenspannung. Dann Landung. Eigentlich müsste ich ich im Leerlauf nun 3,6V Zellenspannung haben. Habe ich mehr, könnte mann ja noch mal 100 mAh raus lutschen und kurz vor der Landung wieder die Zellenspannung unter Last merken.
Irgendwann bin ich an dem Punkt, wo nach der Landung 3,6 V anliegen. Der Akku ist jetzt also "leer" unter Berücksichtigung guter Akkupflege.
Demnach wäre die Zellenspannung kurz vor der Landung die, die ich als Warnspannung in der Anlage einstelle. Mit höherem Alter der Akkus dürfte dieser Punkt u.U. dann von z.B. 3800 mAh in Richtung 3500 mAh ausgeflogener Kapazität wandern, aber eben für mein Modell und Flugstil immer auf der sicheren Seite sein, oder?

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