Da unterstelle ich mal den Bläh-Leuten, dass sie ihre Zellspannung unter Last nicht kennen.
genau das ist ja der Trick die Zellenspannung muss man halt über ein Lipoblitzer oder Telemetrie kennen, dann kann man Timer und andere Hilfsmittel in die Tonne werfen
Flieg meine APLs nach Blitzer, und lade auch manchmal 120% Kapa nach...je nach dem, aber die Zellenspannung unter Last ist halt nie unter 3,3V meist bei 3,4V und leben seit 150 Zyklen so und ohne irgendwelche Krankheitserscheinungen.
Da unterstelle ich mal den Bläh-Leuten, dass sie ihre Zellspannung unter Last nicht kennen.
Posting #8 dürfte schon ganz gut hinkommen.
Ich fliege grundsätzlich mit LIPOBLITZR . Meine Lipos werden nie unter 3,6 Volt / Last entleert.
Vier SLS u. Rockamp überstehen diese schonende Behandlung seit drei Jahren mit über 300 Zyklen!! Und sind heute noch voll einsetzbar.
Ich zähle mich also nicht zu den " BLßH - LEUTEN
Und trotzdem hab ich ein Montagsakku erwischt. Der mit Sicherheit von Stefan ausgetausch wird.
Gruß
Rolf
MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.
johannes0309 folgende Fragen:
Zellspannung nie unter 3,3 bzw. 3,4 V. Aber bei wieviel Last?
Und auch nicht für 0,5 sec.? Ich nehme an, dein Lipo-Blizter schlägt bei unterschreiten z.B. der 3,4V Alarm. Was aber wenn du bei z.B. 50% Restkapazität voll Pitch reinhaust? dann schlägt er Alarm und du landest? Oder meinst du unter (reproduzierbarer) Last z.B. beim Schweben?
Ich habe am Lipo-Blitzer von 0,5 sec auf 1 sec Dauer der unterschrittenen Spannung eingestellt und siehe da: Ich muss statt 60% Kapazität dann 80 - 85% nachladen - je nach Stromspitze im Flug, also je nach Flugstil.
Lipo-kennlinien zeigen, dass auch ein voller Lipo mit hohen (aber C-Raten konformen) Stromspitzen unter 3,5V gezwungen werden können. Hängt eben vom Lipo ab.
Und vom Antrieb und vom Flugstil und von der Aussentemeratur und ggf. sogar von den Steckern, Kabeln, der Regelcharakteristik, dem Alter des Lipo usw.
Ausserdem: Das würde bedeuten, dass ich den Akku bei gemächlichen Kopfdrehzahlen zum Schluss leer zuzeln kann, da er bei geringem Strom bis kurz vorm Umknikken der Kennlinie oberhalb 3,4V bleibt. Also kann man zum Schluss noch mal 5 min um den Kreis gurken?
Woher stammt die Info eigentlich, dass Spannungen unter 3,4V (egal wie kurz) zur Reduzierung der Lipo-Lebensdauer führen?
Da noch 100 andere Faktoren die Lebensdauer eines Lipo beeinflussen und vermutlich auch eine Serienstreuung bemerkbar wird, helfen Erfahrungswerte aus den eigenen paar Packs nur begrenzt weiter.
Gibt es eigentlich Infos von einem Hersteller?
Habe noch nie ein Datenblatt eines Herstellers gesehen oder entsprechende Anwendungshinweise.
So lange es in der Praxis - bis auf Ausnahmen - einigermaßen funktioniert mit den Lipos ist vielleicht das beste man hat einfach Spass beim Fliegen und gut.
Offenbar ist es leider wie oft: Verlässliche Angaben gibt es kaum, nur Anhaltspunkte aus der Praxis. Aber wenigsten die gibt es dank solcher Foren.
Grüße
also ich habe auch ein großes Probelm mit meinen SLS 5S 3300mAh 30C Akkus.
Die haben jetzt ca. 40 Zyklen drauf und sind am Ende!
Sie werden sehr heiß und dick.
Ich fliege sie im Rex 500 mit Spitzen von 110A (CC ICE Logger und Jeti)
Leider sind die Akkus jetzt schon ein Jahr alt, da ich mit dem 500er nicht oft zum fliegen komme, also wird es mit Umtausch auch schlecht aussehen, na ja
Für fast 70 Euro pro Akku finde ich das schade.
ßber den Service von SLS kann ich nichts sagen, da ich ihn nicht kontaktiert habe.
Aber ist leider meine Erfahrung.
Moin Seven
Richtig, klar ist die Spannungslage vom Strom abhängig. Und die Akkus folgen halt mehr oder weniger der Kennlinie, dadurch können die Anfangs nicht einfach mal weiter einbrechen bei Belastung, sonst ist einfach die C-Rate zuniedrig. Und zum Ende hin ist klar das man da nicht mehr so viel bolzen kann wenn die Spannungslinie absackt. Dann kann man ein Gang runterschalten in low rpm und ganz soft noch den Akku leer fliegen, bis die Spannung bei zB. 3,4V angekommen ist und dann lande ich.
Die Zellenspannungsangaben gibt es eigentlich bei vielen Herstellern wo drauf steht z.B. nie mehr als unter 2,8V entladen oder so. Und wenn man sich mit der Lipo-Technologie etwas wissenschaftlich auseinander setzt findet man schon einige Sachen, das möchte ich nicht für mich beanspruchen, dass ich das gemacht hätte.
Edit2: hört sich nicht so gut an Ronny, aber hast du die auch immer bei 3,8V je Zelle gelagert? Ich hab mir nämlich auch schon Akkus kaputt gemacht da ich die immer voll liegen lassen habe...
Gruß, Johannes
Zuletzt geändert von johannes0309; 15.06.2011, 13:36.
ja, darauf habe ich immer geachtet. Ich hatte nämlich sehr viel "Angst" vor den Lipos und bin auch einer der wenigen der die Akkus schon immer im Brandschutzkoffer hatte.
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