Gehärtete Haupt und Blattlagerwellen?
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Andi Gysi -
Gehärtete Haupt und Blattlagerwellen?
Hallo,
früher (ist schon eine Weile her) gab es mit ungehärteten Blattlagerwellen und Alu-Blatthalter einige Probleme. Blattlagerwellen konnten im Flug einen kleinen Schlag (ein zwei Zentel) bekommen. Der Spurlauf stimmte dann nicht mehr. Auch beim sehr harten Aufsetzen (Hubi blieb ganz) konnte die Blattlagerwelle schon "krumm" sein. Mit gehärteten Blattlagerwellen war das Problem eigentlich beseitigt.
Selbst neue Blattlagerwellen (ob gehärtet oder ungehärtet hatten einen Schlag von bis zu 2 Zentel. Bei 3 und mehr schüttelt der Heli bzw. der Spurlauf ist nicht i.o.
Wie gesagt, es ist schon eine Weile her.
Heutige "ungehärtete" Blattlagerwellen sind sicherlich aus einem anderen Material wie früher. Ziehe heute aber immer noch gehärtete vor - rein aus dem Gefühl heraus.
Einen fliegerischen Unterschied wird man nicht merken.
Gruss
jochen
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Peter.P
Gehärtete Haupt und Blattlagerwellen?
Hallo Leute !!!
Schade , Schade !!!!!!! :evil:
Leider wieder mal aus einem normalen Beitrag ein Schlammschlacht geworden. X(
Ich habe so das Gefühl,wenn in Deutschland,Einer einen Anderen nicht anpinkeln kann,
ist man nicht zu frieden. 8o
Also in dem Sinne kloppt euch weiter
Mfg Peter
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Fred2
Gehärtete Haupt und Blattlagerwellen?
ßblicherweise verwendet man oberflächengehärtete Wellen in Hubis, deren Freilauf direkt auf der Welle läuft.
Sehr leichte, hohlgebohrte Wellen bekommen durch Härtung erst die nötige Steifigkeit.
Eine oberflächengehärtete Welle im Rappy hat folgende Nachteile:
- Sie leitet beim Crash mehr Energie weiter, also mehr Schaden am Chassis usw.
- Der Stellring mit den Madenschrauben beschädigt das Materialgefüge. Kann zum Bruch führen! Muß also durch einen Klemmring ersetzt werden.
- Gehärtete Wellen müssen nach jedem Crash ausgemustert werden, auch wenn sie noch rund laufen.
Fred
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Trigonom
Gehärtete Haupt und Blattlagerwellen?
Also ich habe letztens bei uns am Platz zugesehen, man glaube es kaum, wie unser Helikammerad eine leicht gekrümmte Blattlagerwelle auf einer Tischplatte und einem Schraubenzieher wieder ausgerrichtet hat.Gehärtete Wellen müssen nach jedem Crash ausgemustert werden, auch wenn sie noch rund laufen.
Fred
Das ganze hat so funktioniert:
Die Welle wird untersucht wo sie krumm ist und mit dem Schraubenzieher wird ihr an der Stelle ein kleiner Schlag verpasst. Somit rutschen die Atome wieder in ihre "alte" Position zurück und die Welle wird wieder einigermaßen gerade.
Sollte jetzt jemand schreiben der spinnt woll, der möge sich gerne mit Metallphysik beschäftigen (kubisch-raumzentriert, kubisch-flächenzentriert, etc.) und nicht irgendetwas sinnloses schreiben.
Habe einen metallischen Beruf erlernt, na ja nur zur hälte, denn ich bin Mechatroniker.
Auch ich wurde anfangs stutzig und habe es erst dann geglaubt, als der Heli wieder flog. Vorher starke Vibrationen, Nachher war es weg.
Die Welle war übrigens gehärtet. Und übrigens muss man Wellen nicht unbedingt nach einem Crash tauschen, das kommt nur auf die Art des Aufschlages an. Prüfen tu ich trotzdem alle, ob sie noch gerade sind, aber nur wegen eines Absturzes werden sie nicht gleich zwangsweise gewechselt.
@Uwe:
Ich würde Dir die Orginalen Wellen empfehlen, ausser Du fliegst harten 3D, da geben die Wellen nicht so schnell nach, da sie ja härter sind.
Ich habe nur Orginalwellen drin im Raptor und würde sicherlich keinen Unterschied merken. Ich habe auch keinen Unterschied beim Sky Fox festgestellt.
Denn Belastbar sind harte und weiche genau so, solange sie richtig hergestellt wurden.
@all:
Meine Heckrotorwelle hat 3 unsanfte Landungen mitgemacht. Jetzt wird sie gewechselt, denn die letzte gab ihr den Rest. (Bei der Autorot. isser mir hängen geblieben). Man muss nicht immer gleich alles tauschen nur weil man gecrasht ist. Meine Rotorblätte hatten einen leichte Kerbe aussen, da isser mich auch bei der Autorot. hängen geblieben. Die flog ich weiter und die hielten.
Warum ich das schreib, weil ich meine Erfahrungen weiter gebe!!!
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Gehärtete Haupt und Blattlagerwellen?
hallo
vorteil einer harten (randschicht gehärteten) welle ist der,
dass sie nicht oder so gut wie nicht einlaufen. das problem
hat man bei weichen wellen schon.
und ja, 2 hochglanz polierte metallflächen haben mehr
reibung als nicht polierte. lernt man in physik
-> man nehme 2 polierte metallteile (z.b. endmaße)
und reibe sie ein wenig aneinander. effekt:
das eine "klebt" an dem anderen fest.
wieso dass denn? und wieso müssen die weichen nicht getauscht werden?Gehärtete Wellen müssen nach jedem Crash ausgemustert werden, auch wenn sie noch rund laufen
mfg
hermann
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Rene D.
Gehärtete Haupt und Blattlagerwellen?
Hallo!
Das mit den polierten Metallflächen und der erhöhten Reibung ist im Grunde ja schon richtig.
Aber....
)
In dem speziellen Fall der Haupt- und Heckrotorwelle hat das keinen spürbaren Einfluss. Egal wie blank man die Teile poliert. Ausschlaggebend ist eher das Passungsspiel. Aus folgenden Gründen:
Die sich berührenden Flächen sind konvex/konkav. Durch das Passungsspiel ( bei Rotorwelle/Taumelscheibe schon mal mindestens 3-4/100mm , ansonsten würde jedes Staubkörnchen zum Fresser führen) berühren sich immer nur ein kleiner Teil der bogenförmigen Flächen.
Rein theroetisch wird die Fläche um so kleine je glatter die Flächen,je größer das Passungsspiel und je exakter die Rundheit der Bauteile. Der "Streifen" (laienhaft ausgedrückt) an dem sich die Bauteile berühren wird also kleiner je glatter die Flächen sind. Also wird die Reibung erst mal weniger.
Ausserdem wird radial kein Druck immer nur auf eine Stelle auf die sich berührenden Flächen ausgeübt.
Durch die Steuerbewegungen der Taumelscheibe ändert sich der Punkt an dem sich die Bauteile berühren permanent.
Je enger das Passungspiel um so größer die Berührungsfläche. Um so größer ist auch die Gefahr des Kaltverschweissens bei zu glatter Oberfläche.
In dem speziellen Fall muss ich Freddy (zwar ungern weil er sich nicht benehmen und sachlich diskutieren kann) Recht geben.
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