wie schon einige andere auch sagten, spare nicht an den Servos und am Kreisel. Du hast im wesentlichen zwei Möglichkeiten: glaube den Leuten, die dich vor Dummheiten bewahren wollen oder mache selbst die Erfahrung, das richtige Servos/Kreise am Ende doch billiger gekommen wären.
Hier ein paar preiswerte Servos, die sich im Heli bewährt haben:
- Graupner C4041 (nicht für extremen Kunstflug)
- Graupner C4421 (sehr robust, leider etwas spielbehaftet)
- Futaba 9202 (nicht für extremen Kunstflug)
- Futaba 9206 (relativ teuer)
- Futaba 9252 (digital, nur in Asien günstig zu bekommen, dann aber das beste Preisleisungs-Verhältnis)
Eine sinnvolle Kombination wäre z.B. S9202 für Nick, Roll und Gas sowie 9206 für Pitch.
Ich fliege im Rappi die 9252er auf allen Funktionen außer Gas (hier 9202) und bin damit absolut zufrieden, auch nach drei Jahren und mehr als 150 Liter Sprit noch.
Zum S3152 kann ich aus eigener Erfahrung nichts berichten, soweit ich weiß, sind die auch noch recht neu. Allerdings wäre ich nicht bereit, meinen Heli quasi zum Testobjekt zu machen, so lange noch keine eindeutigen Erfahrungen vorliegen. Das wesentliche Merkmal eines Heliservos sind nicht Millisekunden oder Newtonmeter, sondern Vibrationsbeständigkeit. Sowohl auf der elektrischen als auch auf der mechanischen Seite. Das wird natürlich in den hochglänzenden Katalogen nicht erwähnt...
Wenn Du die Preise dieser hier genannten Komponenten mit irgendwelchen Servos, die für E-Segler gedacht sind, vergleichst, vergiss nicht, die Kosten für einen zweiten (dritten, vierten, ...) Raptor-Baukasten dazu zu addieren.
Zum Kreisel: Gy-401 + 9253 oder 9254 sind im unteren Preissegment eigentlich noch immer konkurrenzlos. Soll ein Nicht-SMM-Kreisel das gleiche Preis-/Leistungsverhältnis haben wie der 401, darf er maximal 5 EUR kosten. Ein besonders vielversprechender Weg zum ersten Crash wegen "Heckrotorausfall" ist übrigens die Kombination guter Kreisel und ein normales, nicht für den Kreiselbetrieb konstruiertes Servo. Dazu müsste aber die Suchfunktion seitenweise Ergebnisse liefern.
Zu den Schmierproblemen: zumindest meinen Rappi würde ich als vollständig selbstschmierendes System betrachten . Das Problem ist eher, die Schmiere wieder ab zu bekommen... Etwas Silikonöl kann an Kugelgelenken jedoch manchmal durchaus hilfreich sein.
Viele Grüße,
Holger
PS.: bitte teilweise deutliche Worte nicht falsch verstehen, aber irgendwie kommen mir Deine Gedankengänge aus meinen eigenen Anfängen in der Heli-Fliegerei bekannt vor...
ich hab mal die Suche bemüht, und herausgefunden, dass es durchaus positive erfahrungen zum S 3152 gibt.
Klar, jeder Heli-Pilot hat zu den Servos eine mehr oder weniger andere meinung...
Aber mit dem gedanken, extrem teure ausrüstung zu kaufen, die ich möglicherweise, wenn ich außerordentlich viel pech habe, schnell in den sand setze, kann ich mich nicht anfreunden
ich meine, dass ich mit den S 3152 einen guten mittelweg gehe, deshalb bleibe ich dabei... legidlich über das heckservo bin ich noch am nachdenken
zu den Schmierstoffen, ich habe im i-net eine teileliste zu dem Rappi gefunden, darin waren welche aufgelistet... ich habe aber nicht sehen können, ob sie zum lieferumfang gehören, oder legidlich als angebot da stehen.
also, wegen dem heckservo denk ich ernsthaft grad doch über schnelleres Servo nach.
mein problem ist grad die geschichte mit dem Hauptrotordrehmoment, also wenn man mehr pitch gibt, der heli mehr um die Rotorachse herum giert...
kann man beim heli gleich einen empfindlichen Heading Hold (mit schnellen servo) einstellen, damit ich mir über das drehmoment keine sorgen machen muss? Oder bin ich da auf dem holzweg und muss den senderseitigen statischen Heckrotor-Ausgleich (Mischer) benützen.
zu den Servos: mir ist eigentlich noch kein Servo in Folge eines Crashs irreparabel kaputt gegagen (die Getriebe kann für 5-10 EUR wechseln). Andersrum hab ich das allerdings schon mal geschafft: Graupner Uni-Mechanik, 5077-Servos: Eigentlich war die Mechanik nur als Reserve gedacht, aber irgendwann bin ich doch in die Versuchung gekommen. Die Servos lagen gerade rum, wird schon den einen Flug halten, usw. Nun ja, zum Flug ist es nicht gekommen, eins der Rollservos ist am Boden vor dem Start bei halber Drehzahl auf Endanschlag gelaufen, Heli kippt um, den Rest kann man sich denken. Kosten: ca. 300 EUR (Blätter, Starrantrieb, Heckrohr und ein paar Wellen/Lager). Dafür hätte ich knapp 2 Sätze a 3 Stück S9252-Digitalservos bekommen...
Zum Heading-Hold: kannst Du ohne Bedenken machen. Gerade beim Schweben lernen dürfte das enorm helfen. Aber vorsichtig/langsam abheben und den Heli genau beobachten, ein HH-Kreisel kann durch das Tragen zum Startpunkt vor dem Start prinzipbedingt auf Vollausschlag stehen.
Später beim ersten Rundflug ist dann nochmal Vorsicht angesagt, denn der HH-Kreisel hält das Heck bedingungslos in seiner ursprünglichen Richtung, wenn man das Heck nicht aktiv mitsteuert. Gerade alte Flächenflieger, die nie ein Seitenruder benutzt haben, tun sich da erfahrungsgemäß etwas schwer
Viele Grüße,
Holger
PS,: Wichtig: alle das Heck betreffenden Mischer im HH-Betrieb unbedings ausschlalten. Und nochmal kontrollieren ob sie wirklich aus sind...
ein HH-Kreisel kann durch das Tragen zum Startpunkt vor dem Start prinzipbedingt auf Vollausschlag stehen.
klar, der kreisel denkt, mit vollausschlag hat er die drehbewegung gestoppt... kann man das irgendwie vermeiden, vielleicht indem man den HH beim transportieren abschaltet und erst kurz vorm start wieder an??
irgendwie steckt hinter sonem Kreisel mehr, als ich mir vorgestellt habe...
eins der Rollservos ist am Boden vor dem Start bei halber Drehzahl auf Endanschlag gelaufen
dann war aber nicht der servo schuld dran, sondern eher die funke oder der empfänger oder der Empfang... kann sein dass ich grad etwas dumm frag, aber ich versteh das nicht so ganz...
...
[Funktionsweise HH voll erkannt]
...
vielleicht indem man den HH beim transportieren abschaltet und erst kurz vorm start wieder an??
Einfach bei den ersten paar Starts dran denken und beim langsamen (!!! Pitch geben das Heck beobachten und aussteuern. Das ist weit weniger dramatisch, als Du jetzt vielleicht denkst. Nach dem dritten Mal denkst Du da überhaupt nicht mehr drüber nach und machst das automatisch.
Speziell beim 401 hilft angeblich auch 3mal am Knüppel "rühren". Das erkennt der Kreisel dann und läuft auf Mitte zurück.
dann war aber nicht der servo schuld dran, sondern eher die funke oder der empfänger oder der Empfang... kann sein dass ich grad etwas dumm frag, aber ich versteh das nicht so ganz...
... oder wenn sich das Poti im Servo ungeeignet montiert ist (starr mit Platine verlötet) und diese Lötstelle auch noch daneben gegangen ist. Bei den meisten helitauglichen Servos ist das Poti deshalb mit flexiblen Drähten angeschlossen und nicht festgelötet...
um deine Uni tuts mir natürlich leid...
immer Sch**sse, wenn ein Modell abstürzt. Kürzlich ist bei uns im Verein mit seiner Maschine beim Landeanflug in ein Luftloch geraten, den rest könnt ihr euch denken...
Raptor 30 V2 mit TT39 Motor (Carbonblätter, falls du welche hast, erstmal noch nicht fliegen, die Holzlöffel aber nur bis max. 1700 U/Min)
3 mal S3152 Taumelscheibe
1 mal S3001 Gas
Gy 401 als Kreisel (DEFINITIV!!! mit unbedingt dem S9254 Heckservo!!!! Kein S3152
Als Empfänger auf jeden Fall einen guten
UND EINEN HOCHSTROMFESTEN AKKU, Z. B. 4 ZELLEN SANYO 2400
Glaub mir, wenn der Heckrotor auf einmal ausfällt, weil das Servo den Belastungen nicht mehr stand gehalten hat, ist das kein tolles Gefühl (selber schon erlebt). Wir wollen dir hier als Anfänger helfen, robbe bezahlt uns nichts dafür dass wir dir die teureren Sachen empfehlen. Ich bin, bevor ich den ersten Hubi hatte, 3 Jahre Fläche geflogen, und die mechanische Belastung, besonders durch Vibrationen, ist eine ganz andere als in Flächenmodellen.
UND EINEN HOCHSTROMFESTEN AKKU, Z. B. 4 ZELLEN SANYO 2400
mmhh, ich hab mir schon 2300er Conrad-Zellen (NiMH) gekauft...
nicht weils billig ist, sondern weil ich keine schlechten erfahrungen damit gemacht habe...
wenns nicht reicht, dann wärs ganz schön blöd, weil ich sie schon konfektioniert habe...
3 mal S3152 Taumelscheibe
1 mal S3001 Gas
Gy 401 als Kreisel (DEFINITIV!!! mit unbedingt dem S9254 Heckservo!!!! Kein S3152
Als Empfänger auf jeden Fall einen guten
hab mich schon so entschieden, björn, kannst dich also abregen
sind das Mignon-Zellen? Wenn ja, würd ich da nochmal stark drüber nachdenken. Vermutlich bekommst Du auch Schwerpunkt-Probleme (Hecklastigkeit), wenn Du einen wesentlich kleineren Akkus als vorgesehen nimmst. Wenn Du auch im Winter (T < 10°C) fliegst, würde ich weiterhin generell die Finger von NiMH lassen, selbst wenn diese hochstromfähig sind.
Speziell bei digitalen Servos (und einem schnellen Kreisel mit entsprechendem Servo) hätte ich aber auch auf der elektrischen Seite arge Bedenken. Mit etwas Glück lernt Dein Kreisel aufgrund eines Unterspannungs-Resets gerade eine neue Nullstellung, wenn am Heckrotor gerade Vollausschlag anliegt. Das gibt dann echten Kunstflug, zumindest für ein paar Sekunden
Wie schon mein Vorredner sagte: Sub-C-Klasse (z.B. RC1700, RC2400), eventuell noch 4/5-Sub-C (1600 mAh), alles jeweils NiCd-Akkus von Sanyo. Mit dem letztgenannten Akku sind aber schon nicht mehr als 4 sichere Flüge ohne Nachladen drin.
mmhh, ich hab mir schon 2300er Conrad-Zellen (NiMH) gekauft...
nicht weils billig ist, sondern weil ich keine schlechten erfahrungen damit gemacht habe...
Hallo,
um welche Positiven Erfahrungen geht es denn mit diesen Zellen ?
Ich hoffe doch nicht so in der Richtung Digi Cam oder vergleichbares. Denn solche Erfahrungen lassen sich nicht auf Helis übertragen. Eine vernünftige RC Stromversorgung wird mit NICD Zellen gemacht. Alles andere ist nicht universal einsetzbar, Stichwort Winter (Kälte)
Als Kapazität Minimum 1700 mAh.
Setze in beiden Helis ebenfalls Conradakkus ein! einmal 3300 und einmal 2300! Die Akkus sind spitze, bisher noch keine Probleme!
Gruß Julian
Das freut mich. Mich wundert nur immer wieder wo überall gespart wird. Conrad Zellen würde ich höchstens in der Fernbedienung meines Fernsehers benutzen.
Für mein gutes Gefühl brauch ich Sanyo NICD Zellen. Das bin ich meiner und der Gesundheit der umstehenden einfach schuldig !!!
Nicht das Sanyo zellen nicht ausfallen könnten, sollten sie es tun, so brauch ich mir keinen Vorwurf machen nicht alles mögliche getan zu haben für die Sicherheit.
die erfahrungen beziehen sich auf den Flugmodellbau, allerdings noch nie im "hochstrombereich"...
dass ich bei aussentemperaturen >10°C fliegen gehe, bezweifle ich... bin selber nicht ganz winterfest.
@Julian: sind deine 2300er NiMH und mignon??
wie lange setzt du sie schon ein??
mal überlegen... also die conrad-akkus könnte ich für meine flächenflieger als reserve einsetzen... müssen es nicd-Accus sein?? problem ist, dass ich kein ladegerät mit entsprechenden programm habe (nur ladestecker mit 100ma ladestrom). im winter flieg ich nicht, wie schon gesagt...
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