Hatte ein kleines Problem mit der Motordrehzahl im Kurvenflug (anderer Thread).
Aus ratlosigkeit hab ich irgendwann mal an meinem Rappi rumgespielt.
Was seh ich dann da 8o
Schwarze spuren auf den Heckblättern an der Blattwurzel bei den Griffen.
Von meinen Fliegern weiß ich, dass Aluabrieb solche schwarzen Schlieren hinterlässt.
Das einzige Teil an meinem Heckrotor, das aus Alu ist, ist die Nabe.
Kurz dran gerüttelt und tatsächlich. Die Heckrotornabe ist locker 8o
Also ab nach Haus und erst mal zuerlegt das Ding. Mein erster Gedanke war, dass vielleicht eine der langen Madenschrauben sich gelöst hat.
Denkste. Die waren Bombenfest drin und ließen sich wegen der Schraubensicherung (locktite 243) nur nach heißmachen rausdrehen.
Nachdem alles Zerlegt war, stellte sich heraus, dass sich die Alunabe wirklich etwas abgerieben hat. Die Madenschrauben, Blatthalter, Blatthalterlager und die Muttern waren aber fest.
Als mein Rappi neu war, ging die Alunabe spielfrei über die Heckrotorwelle. Jetzt hab ich da Spiel drin. Ist aber nicht viel.
Ich hab die Nabe jetzt mit Locktite 648 (das grüne) und die Maden wieder mit 243 gesichert. Jetzt wackelt nix mehr!
) Da der Heckrotor beim 30er, 50er und 60er Rappl gleich ist, schlage ich vor, dass ihr das mal bei euerem checkt.
Wenn die Nabe wackelt und sei es nur minnimal, muss leider der Heckrotor zerlegt werden, weil von außen nicht festzustellen ist, ob sich nicht doch eine der Madenschrauben gelöst hat.
Wäre nicht ungefährlich wenn sich im Flug der Heckrotor verabschiedet 8o .
Gruß
Anderl

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