ich bin ein relativer Anfänger. Fliege seit November letzten Jahres, seit Juni den Protos 500 - mein erster "großer" Heli. Ca. 90 Flüge, bislang 3 Crashes, 2 durch Blödheit, 1 durch technischen Defekt.
Jetzt mein Problem:
Beim Schweben setzt der Motor aus. Es ist wie wenn ich den Throttle Cut betätige. D.h. Leistung kurz weg, Heli setzt auf, dreht wieder an.
Ich habe auch schon das Forum durchforstet und einiges probiert.
Erstmal die Ausrüstung:
Protos 500 CFK, wie er aus der Box kommt. Dazu Savöx Servos, Spektrum AR 7200 BX mit Microbeast FBL System. Funke ist eine DX6i.
Regler ist von YGE.
Außerdem habe ich mir paar Positionsleuchten angebaut. Das Problem kann ich aber auch ohne die Leuchten nachstellen.
Nach einem vermuteten Kabelbruch habe ich die Kabel am Motor gekürzt und neue Goldies angelötet.
Jetzt die Situation:
Ich kann das recht gut reproduzieren. Einfach bisschen Schweben, dann passiert das irgendwann. Heli zuckt einmal heftig mit dem heck nach rechts, gleichzeitig geht die Leistung weg. Das Zucken erkläre ich mit dem heftigen Drehmomentwechsel. Gleicht der Gyro dann auch gleich wieder aus.
Der heli bleibt steuerbar. D. h. ich kann den dann auch gut landen. Während der Landung dreht der Motor wieder an. Kein Blinken, kein Piepsen - weder im Empfänger noch im Regler.
Für mich heißt das, dass beide konstant Strom haben und keinen Fehler feststellen.
Was wurde unmittelbar vor Auftreten des Problems verändert bzw. ist passiert:
- relativ heftiger Crash, alle kaputten Teile ausgetauscht. Danach 7 Flüge ohne Symptome. Beim 8. Flug hatte ich einen ersten Aussetzer. Danach 3 Flüge ohne Probleme (Dachte es wären die Batterien der Funke gewesen)
- Dann Aussetzer beim Einschweben. Seitdem arbeite ich an dem Problem
- Seit dem Crash fliege ich andere Blätter (Früher SAB, jetzt Spinblades)
- Verschiedene Lösungsversuche:
1. Kabel zwischen Regler und Empfänger ausgetauscht. Kein Erfolg.
2. Positionsleuchten abgesteckt. Problem immer noch vorhanden.
3. Motor zerlegt, Stromzuführung gecheckt, blanke Stellen gefunden, Schrumpfschläuche drüber. Kein Erfolg.
Ich weiß aus Gesprächen und von paar Posts, dass das auch eine ßberlast-Abschaltung sein kann.
Ich kann das nicht auf der Werkbank reproduzieren. Habe den Heli ohne Rotorblätter (Haupt- und Heckrotor) auf der Werkbank laufen lassen, ca. 5 Minuten. Mehrfach. Auf 70% (meine Flugeinstellung) und auf 80% um einfach mal mehr Leistung abzuverlangen. Habe dabei versucht, ungefähr die Knüppel sachte um die Schwebeposition zu bewegen. Dann mal Vollausschlag, um etwaige Zusammenbrüche durch kaputte (zu viel Strom ziehende) Servos provozieren.
Die Funke funktioniert mit meinem mcpx und am Phoenix wunderbar (mit dem Modell das ich auch mit dem Protos verwende). Sollte also auch kein Problem mit Potis, etc. sein.
Ich habe die den Motor zerlegt und geschaut, ob sich irgendwelche Magneten verschoben haben (siehe Bild, wenn ich das Hochladen hinbekomme).
Dabei habe ich festgestellt, dass bei einer Zuleitung das blanke (bzw. lackierte?) Kupfer zu sehen war. Das habe ich durch Schrumpfschläuche gelöst.
Bisher kein Erfolg. Jetzt bin ich ratlos. Würde als nächstes einfach mal die Goldies vom Motor ablöten und nochmal anlöten. Wenn das nix bringt, neuer Regler und/oder neuer Motor.
Sollte ich mal die Einstellungen des Reglers überprüfen? (Wie mache ich das, brauche ich dazu die Prog-Karte?) Der ging ja bisher auch und habe seither nix verändert. Würde auch denken, dass sich eine falsche Einstellung sofort und auch auf der Werkbank reproduzierbar zeigt.
Evtl. statische Aufladung? Sollte ich das nicht auch auf der Werkbank sehen?
Hilfe!!!
Grüße,
Siegi



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