Welchen Quadrocopter für Anfänger?

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  • s.nase
    Senior Member
    • 12.11.2011
    • 1400
    • San
    • Berlin

    #16
    AW: Welchen Quadrocopter für Anfänger?

    Ich hab mich am Anfang recht viel mit den kleinen Dinger geschäftig, fast schon zu viel, weil ich was brauchbares für meinen 6Jährigen Neffen basteln wollte.

    Stimmt die originalen Plastik DoppelAkkusStecker sind mit Vorsicht zu betrachten. Wenn man die nicht gewissenhaft zusammen steckt, verbiegen sich schnell mal die Kontakte. Das war auch das allererste was ich getauscht hatte, gegen 2mm Federkontaktstecker. Zum Schluß hatte ich sogar die 2mm Stecker etwas gekürzt, damit sie handlicher werden.

    V222 & V959 waren die ersten die ich probiert habe. Von der Flugleistung Flugdauer und Erkennbarkeit sehr gut, weil man halt relativ einfach auch größere Akkus(bis 1000mAh) dran hängen kann, und weil die Untersetzung bessere MotorEffektivität ermöglicht. Nur leider verdreckt das offene "getriebe" sehr schnell, was den SPaß gerade am Anfang schnell mindert. Es gibt solche Untersetzten q-Copter auch mit Vollverkleidung um das Getriebe, leider haben die keine Kugellager auf der Propellerwelle und größere Akkus sind auch nur sehr schwer verwendbar(zu kleines Akkufach). Aber trotzdem die bessere Alternative als die q-Copter mit offenem Getriebe. Sowas wie den SYMA X5C z.B., der ist mit seinem großem weißem Gehäuse sehr gut erkennbar und sieht auch in der Dämmerung oder in der Nacht sehr gut aus, und die Kammera lässt sich schnell an- und abmontieren.

    Ich habe aber was für den Spielplatz gesucht, also "sandfest" und kindersicher. Und da war halt der H05N am besten geeignet. Denn kann man bedenkenlos auch von einem 6Jährigen auf einem voll besetzten Sandspielplatz fliegen lassen. Da hatte ich halt nur größere Akkus gemacht(inkl. 2mm STecker) und ein 3fach Steckerlader. Die Dinger gibt es wohl mittlerweile in einer neuen Version mit Beleuchtung. Die hab ich aber selber nicht getestet.

    Dann hatte ich noch die Direktantrieb Hubsan Dinger. ALso den kleinen H107L, und den größeren H107C. Den H107L fand ich nicht so pralle, weil man keine größeren Akkus sinnvoll drunter hängen kann. Aber der H107C wird eine kleine Rakete, wenn man die Kamera raus nimmt und dafür größer Akkus rein packt. Der hat halt große 8.5mm GlockenankerMotoren in einem sehr kleinen Gehäuse(wenig Luftwiderstand). Wenn man will kann man den auch mit 70Kmh über die Wiese jagen. Das klingt dann fast wie ein kleiner Formel1Wagen. ABer er lässt sich auch auf zahm einstellen und ist dann auch anfängertauglich. Damit man das kleine Ding bei den Geschwindigkeit aber noch sehen kann, sollte man sich ein weißes Gehäuse vom H107D kaufen, und das etwas anpinseln. Oder wenigstens einen H107C mit rotem Gehäuse kaufen. Die schwarzen Gehäuse(mit rot oder grünen streifen) sind in der Luft nur sehr schlecht zu erkennen. Für den Spielplatz ist das Ding dann aber schon zu schnell. Zum Ausfliegen braucht es dann schon ne große Wiese.

    Zum Schluss hatte ich mir dann noch ein eigenen LeiterplattenFrame für den H107C gebaut. Das hatte bei gleichem Gewicht etwas mehr SPannweite und geringeren Querschnitt als das OrginalFrame. Dadurch konnte man ihn auch bei hohen Geschwindigkeiten deutlich exakter steuern.

    Ach und ne Wurf Leine sollte man immer mit dabei haben, um den Copter auch mal schnell und schonend aus einem Baum bergen zu können. Einfach über den LandeAst werfen und den Copter durch beherztes wackeln am Ast herunter schütteln.

    Bei den GetriebCoptern verschleißen die Zahnräder sehr schnell. Da sich die Zahnräder nur mit viel AUfwand austauschen lassen, muß man öfter mal den ganzen Arm tauschen. Dafür halten die relativ großen und langsam drehende Popeller ohne weiteres auch mal ein Crash aus.

    Bei den Dingern wo der Prop direkt auf der Motorwelle sitzt, muß man selten mal die Motoren tauschen, wenn sie ausgschlagen sind. Das dauert aber deutlich länger als der ständige Zahnradverschleiß an den GetriebeCoptern. Dafür gehen die kleine und schnelldrehenden Props praktisch bei jedem Crash kaputt. Manchmal kann man die geknickten Props auch noch mit dem Fingernagel wieder glätten. Ein neues PropellerSet sollte man aber immer dabei haben. Dafür dauert der Propellerwechsel nur wenig Sekunden, und der Flug kann weiter gehen.

    Alles im Allen fliegt man die DirektantriebsCoper wesentlich mehr, bevor ne Reparatur nötig wird. Meine Empfehlung ist da ein Hubsan H107C oder ein Syma x5c

    Bis auf den LIANSHENG LS114 hab ich alle hier beschrieben Minicopter ausgiebig ausprobiert.
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    • Flappsohr
      Senior Member
      • 02.05.2005
      • 1034
      • Tugrul

      #17
      AW: Welchen Quadrocopter für Anfänger?

      Ich will ja nicht unken, aber der H8C ist m.M.n. deutlich besser als der Syma X5C -> 2S Akku anstatt 1S, deutlich bessere Kamera, etwas bessere FC, der H8C "verträgt" 950mah Nanotech Akkus vom HK (passen ohne ßnderung in das Batteriefach), standart mäßig geht der Controller etwas weiter (wir haben bei beiden Funken W-Lan Router Antennen dran gelötet, der fliegt jetzt so weit, dass man ihn nicht mehr sehen kann).
      Ich finde die Größe des H8C optimal für Anfänger, da er für Draußen gut geeignet ist und auch auf die Entfernung noch gut zu erkennen ist (auch wegen der LED's), aber auch Drinnen geflogen werden kann, da er sehr stabil fliegt und auch Propguards hat.

      Habe die Ehre...
      "Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet." H. R.

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      • Andi.DD
        Member
        • 02.03.2015
        • 217
        • Andreas
        • Ungarn

        #18
        AW: Welchen Quadrocopter für Anfänger?

        Ich habe seit Kurzem den JJRC H6C. Der ist optisch und technisch offenbar mit dem Hubsan H107C eng verwandt oder identisch. Ich bin damit auch im Freien ganz zufrieden. Er machte bei leichtem Wind weniger Probleme als mein Simulus GH-720 Heli (WLToys V913 - Fixpitch). Er lässt sich von brav bis wild über einfachen Tastendruck umstellen. Der Schutzrahmen ist am Anfang sicher auch gut und hilfreich.
        Die Videoqualität am Tag finde ich auch gut. Nur der Ton muss beim Ansehen des Films aus sein. Das Motorengeräusch verursacht sonst einen Tinitus.
        [FONT="Arial Narrow"]Goblin Fireball WoH, Goblin 500 Sport, RaceCopter - Spektrum DX8G2, DJI Mavic 2 Pro[/FONT]

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        • soundmaster
          Senior Member
          • 29.07.2012
          • 3784
          • Otis

          #19
          AW: Welchen Quadrocopter für Anfänger?

          FP Helis haben auf jeden Fall viel mehr Probleme im Wind als Quadcopter

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          • wachtel
            Member
            • 26.04.2012
            • 373
            • Konrad

            #20
            AW: Welchen Quadrocopter für Anfänger?

            Versicherung ist wirklich wichtig.
            Ich könnte mir gut vorstellen, dass es bei den Versicherungen ein Mindestalter für Modellflug gibt. In fast allen Bedienungsanleitungen steht z.B. Mindestalter 14 Jahre.
            Möglicherweise orientieren sich die Versicherungen daran!

            Da fast alle Multicopter höher als 30m fliegen können, ist der Betreiber automatisch Teilnehmer am Luftverkehr und muss damit die Luftverkehrsordnung einhalten.

            Wenn er keine gültige Versicherung hat begeht er eine Straftat. Ist wahrscheinlich genauso einzustufen wie Autofahren ohne KFZ-Versicherung.

            Sicher gibt es auch für die Teilnahme am Luftverkehr ein Mindestalter.

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            • Andi.DD
              Member
              • 02.03.2015
              • 217
              • Andreas
              • Ungarn

              #21
              AW: Welchen Quadrocopter für Anfänger?

              Zitat von soundmaster Beitrag anzeigen
              FP Helis haben auf jeden Fall viel mehr Probleme im Wind als Quadcopter
              Das habe ich gemerkt. Aber bei 50 cm Rotordurchmesser zu 16 cm Gesamtdiagonale des kleinen Spionagekäfers fand ich das schon interessant.
              [FONT="Arial Narrow"]Goblin Fireball WoH, Goblin 500 Sport, RaceCopter - Spektrum DX8G2, DJI Mavic 2 Pro[/FONT]

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              • s.nase
                Senior Member
                • 12.11.2011
                • 1400
                • San
                • Berlin

                #22
                AW: Welchen Quadrocopter für Anfänger?

                Bei den kleinen SPielzeugQuadcoptern(z.B. LS124 oder H05N) brauchst du keine Versicherung. Kammera ist am ANfang zwar ein ganz lustiges Gimmick(um dem Nachbarn aufs Dach zu linsen), aber spätestens wenn man anfängt den Copter richtig zu fliegen(und nicht nur vor dem nächsten Absturz zu retten) dann wird die Kammera völlig uninteresant. Selbst mit mit der 3Mpix/60FP sind brauchbare Aufnahmen mit den kleinen QCoptern kaum zu machen. SIe sind einfach viel zu klein und haben daher ja auch ein viel zu wackeliges+spritziges Flugverhalten.

                Das es auch 7.4V 8x20mm CorelessMotoren gibt hab ich garnicht gewust. Oder werden im H8C die 4.2V Motor mit 2sLipos angefeuert?

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                • Andi.DD
                  Member
                  • 02.03.2015
                  • 217
                  • Andreas
                  • Ungarn

                  #23
                  AW: Welchen Quadrocopter für Anfänger?

                  Zitat von s.nase Beitrag anzeigen
                  Bei den kleinen SPielzeugQuadcoptern(z.B. LS124 oder H05N) brauchst du keine Versicherung.
                  Wie kommst du darauf?
                  [FONT="Arial Narrow"]Goblin Fireball WoH, Goblin 500 Sport, RaceCopter - Spektrum DX8G2, DJI Mavic 2 Pro[/FONT]

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                  • s.nase
                    Senior Member
                    • 12.11.2011
                    • 1400
                    • San
                    • Berlin

                    #24
                    AW: Welchen Quadrocopter für Anfänger?

                    Meine Katze fischt den H05N stendig aus der Luft, und hat sich dabei noch nie weh getan. Selbst wenn du die Dinger aus 100m fallen lässt, werden sie wegen ihrer relativ großen Querschnittsfläche nie besonders schnell(Fallschirmeffekt). KLar wenn du sie bei SturmWindstärken gegen den Kopf bekommst, wirst du dir mit Sicherheit weh tun. Aber das gild auch für ne halbe Tafel Schokolade.

                    MiniQuad´s mit offenen Prop´s können im ungünstigen Fall Schnittwunden erzeugen. Wir haben das mit den kleinen Dinger (max. 8x20mm CorelessMotoren) mal provozieren wollen. Gelungen ist es uns aber selbst nach duzend Versuchen noch nicht.

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                    • Andi.DD
                      Member
                      • 02.03.2015
                      • 217
                      • Andreas
                      • Ungarn

                      #25
                      AW: Welchen Quadrocopter für Anfänger?

                      Zitat von s.nase Beitrag anzeigen
                      MiniQuad´s mit offenen Prop´s können im ungünstigen Fall Schnittwunden erzeugen. Wir haben das mit den kleinen Dinger (max. 8x20mm CorelessMotoren) mal provozieren wollen. Gelungen ist es uns aber selbst nach duzend Versuchen noch nicht.
                      Ich wollte hier eigentlich nicht schon wieder eine Diskussion zur Haftpflicht!!!-Versicherung lostreten. Da gibt es schon genug.
                      Du solltest aber bedenken, dass solche Experimente im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen können. Dann denkst du sicher anders über die Versicherung.

                      Ende meinerseits.
                      [FONT="Arial Narrow"]Goblin Fireball WoH, Goblin 500 Sport, RaceCopter - Spektrum DX8G2, DJI Mavic 2 Pro[/FONT]

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