Ich hab mich am Anfang recht viel mit den kleinen Dinger geschäftig, fast schon zu viel, weil ich was brauchbares für meinen 6Jährigen Neffen basteln wollte.
Stimmt die originalen Plastik DoppelAkkusStecker sind mit Vorsicht zu betrachten. Wenn man die nicht gewissenhaft zusammen steckt, verbiegen sich schnell mal die Kontakte. Das war auch das allererste was ich getauscht hatte, gegen 2mm Federkontaktstecker. Zum Schluß hatte ich sogar die 2mm Stecker etwas gekürzt, damit sie handlicher werden.
V222 & V959 waren die ersten die ich probiert habe. Von der Flugleistung Flugdauer und Erkennbarkeit sehr gut, weil man halt relativ einfach auch größere Akkus(bis 1000mAh) dran hängen kann, und weil die Untersetzung bessere MotorEffektivität ermöglicht. Nur leider verdreckt das offene "getriebe" sehr schnell, was den SPaß gerade am Anfang schnell mindert. Es gibt solche Untersetzten q-Copter auch mit Vollverkleidung um das Getriebe, leider haben die keine Kugellager auf der Propellerwelle und größere Akkus sind auch nur sehr schwer verwendbar(zu kleines Akkufach). Aber trotzdem die bessere Alternative als die q-Copter mit offenem Getriebe. Sowas wie den SYMA X5C z.B., der ist mit seinem großem weißem Gehäuse sehr gut erkennbar und sieht auch in der Dämmerung oder in der Nacht sehr gut aus, und die Kammera lässt sich schnell an- und abmontieren.
Ich habe aber was für den Spielplatz gesucht, also "sandfest" und kindersicher. Und da war halt der H05N am besten geeignet. Denn kann man bedenkenlos auch von einem 6Jährigen auf einem voll besetzten Sandspielplatz fliegen lassen. Da hatte ich halt nur größere Akkus gemacht(inkl. 2mm STecker) und ein 3fach Steckerlader. Die Dinger gibt es wohl mittlerweile in einer neuen Version mit Beleuchtung. Die hab ich aber selber nicht getestet.
Dann hatte ich noch die Direktantrieb Hubsan Dinger. ALso den kleinen H107L, und den größeren H107C. Den H107L fand ich nicht so pralle, weil man keine größeren Akkus sinnvoll drunter hängen kann. Aber der H107C wird eine kleine Rakete, wenn man die Kamera raus nimmt und dafür größer Akkus rein packt. Der hat halt große 8.5mm GlockenankerMotoren in einem sehr kleinen Gehäuse(wenig Luftwiderstand). Wenn man will kann man den auch mit 70Kmh über die Wiese jagen. Das klingt dann fast wie ein kleiner Formel1Wagen. ABer er lässt sich auch auf zahm einstellen und ist dann auch anfängertauglich. Damit man das kleine Ding bei den Geschwindigkeit aber noch sehen kann, sollte man sich ein weißes Gehäuse vom H107D kaufen, und das etwas anpinseln. Oder wenigstens einen H107C mit rotem Gehäuse kaufen. Die schwarzen Gehäuse(mit rot oder grünen streifen) sind in der Luft nur sehr schlecht zu erkennen. Für den Spielplatz ist das Ding dann aber schon zu schnell. Zum Ausfliegen braucht es dann schon ne große Wiese.
Zum Schluss hatte ich mir dann noch ein eigenen LeiterplattenFrame für den H107C gebaut. Das hatte bei gleichem Gewicht etwas mehr SPannweite und geringeren Querschnitt als das OrginalFrame. Dadurch konnte man ihn auch bei hohen Geschwindigkeiten deutlich exakter steuern.
Ach und ne Wurf Leine sollte man immer mit dabei haben, um den Copter auch mal schnell und schonend aus einem Baum bergen zu können. Einfach über den LandeAst werfen und den Copter durch beherztes wackeln am Ast herunter schütteln.
Bei den GetriebCoptern verschleißen die Zahnräder sehr schnell. Da sich die Zahnräder nur mit viel AUfwand austauschen lassen, muß man öfter mal den ganzen Arm tauschen. Dafür halten die relativ großen und langsam drehende Popeller ohne weiteres auch mal ein Crash aus.
Bei den Dingern wo der Prop direkt auf der Motorwelle sitzt, muß man selten mal die Motoren tauschen, wenn sie ausgschlagen sind. Das dauert aber deutlich länger als der ständige Zahnradverschleiß an den GetriebeCoptern. Dafür gehen die kleine und schnelldrehenden Props praktisch bei jedem Crash kaputt. Manchmal kann man die geknickten Props auch noch mit dem Fingernagel wieder glätten. Ein neues PropellerSet sollte man aber immer dabei haben. Dafür dauert der Propellerwechsel nur wenig Sekunden, und der Flug kann weiter gehen.
Alles im Allen fliegt man die DirektantriebsCoper wesentlich mehr, bevor ne Reparatur nötig wird. Meine Empfehlung ist da ein Hubsan H107C oder ein Syma x5c
Bis auf den LIANSHENG LS114 hab ich alle hier beschrieben Minicopter ausgiebig ausprobiert.

Aber bei 50 cm Rotordurchmesser zu 16 cm Gesamtdiagonale des kleinen Spionagekäfers fand ich das schon interessant.
Kommentar