Hallo, nach langer Zeit bin ich auch mal wieder hier. Ich soll für meinen Arbeitgeben ein paar Fakten zusammentragen. Es soll ein Multicopter für die Inspektion und Dokumentation von Hausfassaden und Dächer eingesetzt werden. Da ich bei den Multicopter quasi bei null anfange, benötige ich ein paar Tipps.
Es sollen Video und Fotoaufnahmen gemacht werden. Also hochwertige Kameras. Das Landegestell sollte klappbar sein. Die Flugzeit sollte schon länger als 7min sein. Gibt es Systeme, die die GPS-Daten und Höhendaten mit protokollieren?
Was muss der Multicopter noch können?
Gruß
Michael
(ich möchte nicht unvorbereitet bei Händlern anrufen, daher die Fragen)
@Andreas, der sieht ja schon gut aus, dürfte ja Top of the Art sein
@Taumel, was heisst fliegen? Rundflüge sollen nicht gemacht werden. Er sollte im stationären Flug stabil sein. Ist das Ding schwieriger zu fliegen als ein Heli vor 20 Jahren?
Ist das Ding schwieriger zu fliegen als ein Heli vor 20 Jahren?
Das kommt drauf an. Im Prinzip nicht, aber ein Multikopter hat Crashpotential, dass dem kleinen Maxi das Staunen kommt. Von wegen fliegt von selber!
Fliege anfangs niemals mit einem Kopter mit Kamera dran oder mit einem Kopter, der mehr als 700 Gramm wiegt oder mehr als 300 Euro kostet! Niemals nicht!
Es gibt zum Beispiel Leute, die starten vom Boot aus, dann tun sie ihre Freundin beim Wasserskifahren filmen, bis der Akku leer ist. Dann macht der Kopter "Coming Home", hihi, bloß dass dort kein Boot mehr ist, wo er sich die Koordinaten gemerkt hat. *Platschgluckgluck*
Bonus:
Beim DJI Inspire 1 bekommt man zurzeit übrigens einen teuren Koffer gratis dazu geschenkt!
Zuletzt geändert von Taumel S.; 09.12.2014, 15:43.
Es kann zum Beispiel sein, dass Solardächer oder Stromleitungen den Kompass verwirren oder auch das GPS. Dann kann es recht eng werden, wenn man nicht gut manuell fliegen kann oder den Schalter für den manuellen Modus nicht findet.
Oder Winddüseneffekte bei Hausfassaden, sodass selbst das beste GPS keine Chance mehr hat.
@ Taumel
Er kann Heli fliegen. Damit ist so ein Copter für ihn eine Einschlafnummer. Egal welcher.
@TO
Neben dem Kauf solltest du aber einige andere Dinge bedenken.
Aufstiegsgenehmigung, Haftpflichtversicherung etc.
Da sind die Dinge bei gewerblicher Nutzung ganz anders geregelt als bei Hobbypiloten.
@Taumel, was für einen Kompass meinst Du? Ich kenn es nur so, dass der Kurs aus den GPS-Daten errechnet werden. Wenn der Wind um eine Hauswand so stark ist, dass er sich selber nicht mehr stabilisiern kann, wirst Du manuell auch keine Chance habe. Irgendwoe sind Leistungsgrenzen. Manuell könnte man ihn aus den Bereich rausfliegen....
@Thorsten, die rechtlichen und versicherungsrtechnischen Fragen sind ein anderes Thema. Das sollte schnell geklärt sein.
Es kann zum Beispiel sein, dass Solardächer oder Stromleitungen den Kompass verwirren oder auch das GPS. Dann kann es recht eng werden, wenn man nicht gut manuell fliegen kann oder den Schalter für den manuellen Modus nicht findet.
Wer hat dir den das erzählt? solar dächer stören Mag oder gar GPS. da würde mich mal die Quelle davon interessieren Schwachfug.
Zum Thread Ersteller
Es kommt drauf an ob du was steckbares Willst ala DJI und dich mit dessen unzulänglichkeiten abfindest aber schneller in der Luft bist ! da nahezu plugnplay.
Oder aber energie und auch Zeit investierst und dich ein wenig in das AutoQuad Projekt einliest AutoQuad | Autonomous Multi Rotor Vehicle Controller
damit hast du eine perfekt ! fliegende Schwebeplattform die weder im abstieg anfängt zu schaukeln ( oder bei den teuflischen Windfahneneffekt ) noch irgenwelche andren Probleme hat. Allerdings brauchts da etwas Geduld bis zum Erstflug. Die Zeit bis dahin hat die die neue DIMU (neue Sensorik) jedoch stark verkürzt!
@Taumel
ich kenne kein Anzeigegerät, dass die die digitalisierte Daten von einem Schnapskompass anzeigt. Es sind doch alles errechnete Werte. Aber ich lass mich gerne aufschlauen. Wie sieht denn so ein Kompass aus?
@Dentist
selber bauen ist keine Option. Wer haftet dann im Falle des Falles? Gewährleistung muss schon bei Händler liegen.
Dann bleibt nur was fertiges klar.
Gewährleistung im Crashfalle?? das wird sicherlich schwierig dann, mit dem Händler.da gehn wir mal nicht von aus
gewährleistung auf den Kopter bzw Teile ok.
Das Foto von Taumel zeigt im grunde den GPS mast von DJI. darin ist die Gps Antenne das Emfpangsmodul dazu sowie der kleine elektronische kompass. der kompass sollte möglichst weit weg von "strahlenden " also stromkabeln.dahersitzt er mit im GPS Mast.
der kompass der darin sitzt ist ein kleiner Chip ähnlich diesem
die erste Frage wird sein, selber bauen oder Plug&Play aus der Kiste fliegen?
Wenn der Chef bezahlt, dann möglichst auf ein Komplettpaket gehen wie der Copter im ersten Link. Die Kamera der Kiste will jedoch über einen 2. Operator gesteuert werden.
Das DJI Inspire 1 ist sicher gut, muss aber am Markt noch die Stabilität beweisen.
Kenne noch keinen der das Teil fliegt ... in den EU Shops zumindes auch noch ohne Liefertermin. Da hier der Schwerpunkt beim rauf- und runterfahren der Arme, wandert, ist das ne zusätzliche Herausforderung für die Flightcontrol.
Wenn es etwas Modellbau sein darf, dann wäre die Autoquad 6 Plattform sicher eine gute Wahl. Da musst Du dann die Komponenten selber zusammenbauen: Rahmen/Motoren/Flightcontrol/Regler/Einziehbares Landegestellt/etc.
Ist aber für einen Modellbauer nicht schwer.
Wenn das Ganze kostenoptimiert über die Bühne laufen soll, ist man beim ARM-O-Copter (ein ßsterreicher) sicher auf der richtigen Seite.
Das ist aber von Anfang an ein großes Bastelprojekt !!! Mit jedoch genauso großen Potential, da sehr viel Hirnschmalz in der Software steckt.
Und noch zur Erklärung:
Die Dinger fliegen sehr eigenstabil bzw. haben so eine Art selfleveling Funktion, die den Copter in Waage hält. Nicht wie beim Heli, der wenn er einmal driftet dann immer schneller wird. (die ganz billigen Flightcontrolls für 30,-€ mal aussen vor gelassen)
Wenn Du den Copter mit Hilfe von GPS an den "Lufthaken" hängst, also Position Hold einschaltest, dann braucht man zwingend einen Kompass, der der Software/Regelkreis sagt, in welche Richtung die Nase schaut. Mit GPS weis der Copter nur, wo er sich gerade auf der Erde befindet, aber nicht wo vorne ist. Erst aus den Daten von GPS und Kompass ist die Software in der Lage den Punkt zu halten.
Mit einem Höhensensor (Baro) kann dann auch noch die Höhe gehalten werden. Vorausgesetzt es sind alles Sensoren peinlichst kalibriert. Sonst gehts in die Hose. Aber ansonsten hat so ein Kopter nicht mehr Crashpotential wie ein Heli, eher weniger, solange man auf ein paar wichtige Punkte achtet.
Je nach Software Ausstattung und Hersteller können die Dinger noch Wegpunkte und Kreise autonom fliegen. Bei manchen ist das noch zusätzlich kostenpflichtig.
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