nachdem ich in den letzten Tagen (endlich) die Gelegenheit hatte meine neue Freya zu testen, möchte ich nun hier - ganz exhibitionistisch - meine ersten Eindrücke schildern.
Erstmal die Ausstattung:
HIROBO SST Eagle Freya EX II SWM
Motor OS MAX 91 HZ
F3C Dämpfer HATORI 90FS-3
Taumelscheibe 3 x Futaba 9252
Gasserver 9252
Gyro 611 mit BLS 251
Drehzahlregler GV-1
Spannungsversorgung Kokam 2S mit 2000mAh über EMCOTEC DPSI Micro
Rotorblätter HIROBO F3C-Blätter und RADIX 710er Blätter.
Sprit: 10% Nitro, 18% Aerosynth 3
Der Zusammenbau:
Der Zusammenbau war (bis auf zwei drei kleine Hürden) ein Genuss. Beim Zusammenbau drängte sich zwischendurch der Verdacht auf, dass 1 kg des Gesamtgewichts von der Menge an Schrauben kommt
. Das Ding ist ein richtiger Panzer. Bis auf die Heckeinheit macht alles einen extrem hochwertigen Eindruck. Das Heckgehäuse ist ebenfalls sehr hochwertig. Lediglich die Anlenkung machte auch mich einen etwas "billigen" Eindruck. Ich musste diese auch mehrfach bearbeiten bis sie spielfrei und leichtgängig war. Im Heck ist halt noch sehr viel Kunststoff verbaut...
Einen weiteren Kritikpunkt finde ich den Starter, bei dem auf den Freilauf verzichtet wurde. Hier kann man sich darüber streiten was besser ist...
Ein bisschen Kritik finde ich wäre auch am Lieferumfang angebracht. Nicht dass der Baukasten nicht vollständig wäre, aber das war's dann auch schon. Sämtliche Teile sind exakt abgezählt. Bei meinen Aligns waren immer ein paar Ersatzkugelköpfe und zum Teil auch Ersatzschrauben dabei. Da man die Kugelköpfe am Kopf zum Teil kürzen musste ist mir in diesem Zuge einer kaputt gegangen. Passiert zwar nur einmal, da man dann weiss mit was für Material man es zu tun hat aber da kein Ersatz dabei war musste ich halt schnellstens welche nachordern. Leider passen scheinbar nur die Originalen, da ich verschiedene Köpfe ausprobiert habe. Hirobo scheint hier ein Sondermaß zu fahren (Ist den erfahrenen Piloten bestimmt bekannt).
Wie gesagt: Es sind nur ein paar Kleinigkeiten gewesen, die mich gestört haben. Ansonsten war der Bausatz top!
Erstflug:
Ich war am Freitag Nachmittag alleine am Platz. Hatte noch nie einen 90er Heli. Grundeinstellung hatte ich nach Anleitung eines Vereinskollegen durchgeführt (Danke Bernd!). Rotorblätter waren die originale F3C Blätter. Sprit rein, Elektronik kurz überprüft, Glühkerzenstecker drauf und Starter aufgesteckt. Der Motor lief sofort. Superleise aber wie eine Nähmaschine. Habe ihn dann zwei drei Minuten im Standgas laufen lassen. Dann etwas Gas rein. Wow. Läuft hoch wie eine Turbine. Habe ihn dan weiter 5 Minuten mit verschiedenen niedrigen Drehzahlen laufen lassen. Jetzt langsam auf etwa 1200 bis 1300 Umdrehungen am Kopf. Der Heli hebt ganz sanft ab. Etwas nachgetrimmt und das Teil steht in der Luft wie festgedübelt. Mann war ich beeindruckt. Eine paar leichte Rundflüge mit achten usw. habe meinen Eindruck noch vertieft. Nach dem Erstflug musste ich den Riemen nachspannen, da der Heli bei niedrifgen Drehzahl angefangen hat zu nicken. Nach dem Nachspannen des Riemens war wieder alles super.
Mittlerweile habe ich etwa 12 Tanks verflogen. Mein Vereinskollegt hat mir heute das Teil noch super eingestellt (nochmals Danke Bernd). Die letzten 8 Tanks mit den Radix Blättern. Das Teil ist unglaublich. Mit den langen Radix hebt er bei Drehzahlen ab, bei denen man nie für möglich halten würde das ein Heli fliegt. Und dabei steht er auch noch super ruhig in der Luft. Die letzten Füge habe ich mit Kopfdrehzahlen bis etwa 1900 Umdrehungen gemacht. Loops, Rollen usw. fliegt er mit einer unglaublichen Präzission. Der Motor lässt sich davon nicht sehr beeindrucken.
Fazit:
Ich habe den Schritt diesen Heli zu kaufen in keinster Weise bereut und würde es immer wieder tun. Auch die Kombi mit dem OS 91 HZ und dem F3C Hatori geht super. Das Teil ist so leise, dass man teilweise meint einen Elektroheli in der Luft zu haben.
Und zum Schluss:
Hier noch ein paar Bilder des Hauptaufbaus (die Klettbänder waren einfach günstiger und noch vorhanden
):








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