Ich muss mich nach langem wieder ein mal an euch wenden, da ich mit einem Problem nicht weiter komme!
Vor 2 Tagen stand ich wieder mal auf meiner Wiese und zog so meine Runden durch die Lüfte. Alles funktionierte einwandfrei und kein Anzeichen von Problemen

Nach ein paar Runden machte ich mal wieder einen ßberschlag. Ich denke in Fachkreisen nennt sich diese Figur "Flip". Der Erste ging sauber durch. Auch der Zweite.
Beim Dritten: ich zog Nick, der Hubi stellte sich ordnungsgemäß auf und versuchte auf den Rücken zu kommen, also in dem Bereich wo man merkt oder glaubt, die Rotordrehzahl geht etwas runter und der Drehzahlregler gibt dem Motor mehr Stoff, merke ich, dass wohl der Motor seine Drehzahl erhöht! Aber die Rotordrehzahl schlagartig einbricht! Das Motorgeräusch ist auch so als ob der Motor OHNE Belastung läuft. Er hält schöne seine Drehzahl aber diese wird nicht an die Rotorblätter weitergegeben!!!
Also, rein mit dem Autorotschalter und runter mit dem Hubi - diesen Vorgang machte zu diesem Zeitpunkt erst ein Mal zuvor in meiner 3 jährigen Hubilaufbahn
Ging aber ohne Schaden über die Bühne 
Meine erste Vermutung, nach einer groben Besichtigung des Helis am Flugfeld, war die Kupplung! Zu Hause angekommen baute ich auch den Motor aus und besichtigte diese. Sie war wohl schon etwas Mager, aber hier im Forum habe ich schon andere Kupplungsglocken/beläge gesehen. Nichts desto trotz habe ich mich dazu entschlossen den Belag zu wechseln. Also Alten ordentlich raus und Neuen sauber eingeklebt.
Aber jetzt kommts, heute habe ich den Hubi wieder zusammengebaut und das Problem ist nach wie vor vorhanden. Die Kupplung greift nicht. Soll heißen, wenn ich den Hubi starte, zupft die Kupplung (so wie ich es gewohnt bin und war) schön an der Glocke. Aber sobald ich mehr Gas gebe und die Drehzahl erhöhen will, tut sich nichts. Der Motor dreht super hoch. Aber nicht die Rotorblätter!!! Ich kann die Kupplungsglocke mit den Fingern locker "anhalten"!!! Dies sollte aber meiner Meinung und Erfahrung nach nicht sein, da die Kupplung und Glocke in Betrieb ja eine "relativ feste" Einheit bilden sollten.
Auf der Kupplung, Belag und in der Glocke ist kein Fett oder sonstiges Schmiermittel, wodurch diese durchrutschen könnte!
Kupplung sitzt fest auf der Antriebswelle des Motor, also auch da kein Durchrutschen.
Das Ritzel welches auf der Kupplungsglocke aufgepresst ist dürfte auch fest sitzen.
Hat von euch noch jemand eine Idee wo hier der Wurm begraben sein könnte?
Vermutlich sehe ich vor lauter Wald die Bäume nicht!
Danke schon mal im voraus für eure Tipps und Hilfe
lg
Michael

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