Für die "großen" gibts Lipo-Blitzer, LipoSaver etc.. Der kleine mSR hat zwar eine blaue Betriebs-LED, die einen aber nur nachträglich darüber informiert, dass die unfreiwillige Landung auf einen leeren Akku zurückzuführen war.
Diese Situation beflügelt meine Bastellust: Einen LipoBlitzer für 1S gibt es zwar, allerdings schlägt er mit mindestens 8g Gewicht zu Buche, was nicht im akzeptablen Bereich liegt. Es muss auch einfacher und/oder leichter gehen! Diese Idee möchte ich gerne hier zur Diskussion stellen, in der Hoffnung, es findet sich der eine oder andere, der sich beteiligen möchte und der helfen kann.
Ich erinnere mich dunkel an einen ähnlichen Thread im Bereich Akku & Ladung, der aber ohne jegliche Resonanz blieb, deshalb mein jetziger Versuch in diesem Bereich des Forum...
Folgende Fragen wären zu klären:
1. Ab welcher Spannung schlägt der Low-Voltage-Cut tatsächlich zu? Dieser Wert müsste bis auf eine Stelle hinterm Komma genau ermittelt werden. Meine Email-Anfrage an HH Deutschland wurde nicht beantwortet.
Ab wann (Spannung) sollte ein "Warnsignal" erfolgen und in welcher Weise.
2. Wie schwer darf eine elektronische Schaltung sein, damit sie das Flugverhalten nicht beeinträchtigt.
3. Wie kann ein Einbau erfolgen, ohne die Modularität des mSR zu beieinträchtigen.
4. Die Konstruktion sollte möglichst "crash-fest" sein.
5. Welche elektronischen Komponenten könnten zum Einsatz kommen.
6. Was sonst noch?
Zu einigen Punkten habe ich schon Vorstellungen/Ideen, die ich hier schon mal anbringe:
zu 1.
Fliege ich den Akku bis zum Einbrechen, zeigt mein LipoChecker eine Restspannung von ca. 3,0V an. Wenn ich mich richtig an meine Experimente mit dem Robbe-Lader erinnere, bricht die Spannung zum Ende hin erheblich ein, folglich sollte bei einer Restspannung unter Last bereits bei 3,6V ein Warnereignis eintreten, um kontrolliert landen zu können. Eine einfache LED könnte aufleuchten oder erlöschen, je nach dem, wie man es realisieren kann.
zu 2.
Die Gewichtszunahme dürfte nicht mehr als 2-3 Gramm sein, das entspricht ungefähr dem Anbau eines wuchtigen Landegestells, je leichter desto besser... Vielleicht können SMD Komponenten (LED, Widerstand, Diode) zur erheblichen Gewichtsersparnis beitragen.
zu 3.
Ich könnte mir vorstellen, ein kleines Plasikplättchen als Basis zu verwenden (ähnlich LED-Beleuchtung des mCX2) und die Komponenten darauf festzukleben. Ein doppelseitiges Klebeband könnte das Plättchen im vorderen Bereich der Haube halten, evtl. als Huckepack auf der 5in1.
Eine unausgereifte Idee war, eine weiße SMD-LED als Landescheinwerfer in der Spitze der Haube zu montieren. Geht sie aus, sollte man langsam aber sicher landen. Das wäre ein neckischer MOD, der sogar einen tieferen Sinn hat

zu 4.
Die unter 3. genannte Landescheinwerfer-LED wäre nicht crashfest zu realisieren, klar. Eine SMD-LED könnte am Rahmen montiert (verklebt) werden, dann stellt sich aber die Frage, wie die Verdrahtung vernünftig und gewichtseinsparend gelöst werden könnte. Lackierter Fädeldraht könnte zum Einsatz kommen, diesen ordentlich verlegt und mit Klebstoff fixiert, wäre möglich. Aber wö könnte(n) die LED(s) angebracht werden, damit sie auch ein wenig Sinn macht. "Positionslampen" rot/grün rechts und links?
zu 5.
Habe beim Stöbern diesen Thread gefunden. Das wäre mal ein Ansatzpunkt. Leider wurde der Thread nicht weiter geführt. Die Anregung mit dem Spannungsteiler fand ich interessant. Ich kenne mich leider mit Elektronik nur mäßig aus und kann daher nicht abschätzen, ob da was geht...
zu 6.
Fürs Zusammenbauen von SMD-Bauteilen wäre ein Lötkolben mit feiner Spitze und eine ruhige Hand nötig und für die Verdrahtung ein geschicktes Händchen

Ich bin gespannt, ob ich Gleichgesinnte finde!
-==[Schubsi]==-





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