caliber 450

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  • The_Birdeater
    The_Birdeater

    #31
    Re: caliber 450

    Hey!

    Na das darf doch net war sein. Bei Kyosho lebt ja noch einer!
    Die Antwort von Kyosho überrascht mich ein wenig. Sogar ein 27er Ritzel wird jetzt "ausdrücklich" empfohlen.
    Wieder ein Grund mir keine Sorgen mit meiner Kombi zu machen.

    Ich bin jedoch sehr gespannt, was Kyosho bezüglich der Rotorkopfdrehzahl für Rundflüge im Aussenbereich sagt.

    Gruss, Aaron

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    • muemmel
      Member
      • 31.03.2003
      • 274
      • steffen

      #32
      Re: caliber 450

      Hi,

      was sollen se denn schon groß sagen? Das Ding ist von der Größer her ein T-Rex, wiegt etwa dasselbe wie ein T-Rex, also ist es auch zu fliegen wie ein T-Rex. Angenehmer Nebeneffekt wird (hoffentlich) die wesentlich exaktere spielfreiere Anlenkung sein. Der Heli wird, so man sich die Mühe macht bei den PushPull-Anlenkungen die Pfannen alle leichtgängig zu machen voraussichtlich wesentlich exakter am Knüppel hängen.
      Grenzen gibts höchstens bei den maximalen Drehzahlen, was die Blatthalter aushalten. Aber wer da nicht nur die Sau sondern die Wildsau rauslassen will, kommt sowieso nicht um Alublatthalter mit Drucklagern drumherum. Da auch beim Caliber die Blattlagerwelle 4 mm ist, werden die vom Rex auch hier passen.
      Ich hab mir das Teil auf der Messe in Leipzig angesehen und muß sagen, der Heli hat das Zeug zu einem echten ßberflieger, aber er hat nur das Zeug dazu und ist noch keiner. Da sind noch ein paar Böcke drin, die für die Tuningteilehersteller eine gutes Betätigungsfeld abgeben.
      Das wichtigste ist, daß man nicht alles nach Vorschrift zusammenbaut. Die Anweisung, den Empfänger direkt püber dem Regler festzukleben kann man getrost in die Tonne treten. Dann brauchts auch keinen PCM- oder SPCM-Empfänger. Hinten sind schon die Schlitze für eine weitere Grundplatte vorgearbeitet, also bitte eine einziehen und den Empfänger nach hinten.
      Das Landegestell ist der Witz aus Schildburgshausen. Durch die Seitenplatten durchgesteckt und dann mit 16! statt mit 4 Schrauben festgemacht. Völlig übertrieben und wenn man Pech hat brechen bei einer härteren Landung gleich die Seitenteile weg. Ein paar geeignete Befestigungswinkel und dann ein Rex-Landegestell drunter.
      Die Ansteuerung des Hecks ist ebenfalls gut gemeint, aber in Teilen schlecht gemacht. Absolut spielfrei wie ne F3C-Maschine, aber bei jedem Riemennachspannen an den beiden Ansteuerdrähten die Länge nachkorrigieren, das muß aus den Tiefen eines Sadomaso-Studios gekommen sein. Der Heckservohalter gehört bei riemengetriebenen Helis ans Heckrohr. und dann gleich die beiden Schlabberdrähte weg. Entweder nen 3mm CFK-Röhrchen drüber oder gleich 3mm-CFK-Röhrchen nehmen und in die Enden Gewindestifte einharzen. Also Tuningteilehersteller, Eure Findigkeit ist gefragt.
      Genauso die Kopfansteuerung. Ein wirklich absolu spielfreier Kopf, und dann ca 20° schräge Anlenkstangen und unten jede Menge Kippelspiel in der verbindung zwischen Pitchkompensatorhebel und Taumelscheibe. Die abgekröpte Verbindung der Pitchmischerhebel zur Taumelscheibe durch ein völlig gerade nach unten geführtes Teil ersetzen und alle Anlenkungen sind gerade und in einer Reihe. Da stehen dann auch die nach oben führenden Anlenkstangen gerade. Zum Ausgleich dann die Taumelscheibe mit einer virtuellen Taumelscheibendrehung von 40°-50° ansteuern und die Speilfreiheit und Exaktheit ist ca um den Faktor 10 gewachsen. Oder gleich noch einen Schritt weiter gehen und die Taumelscheibe statt mit den vorhandenen PushPull-Anlenkungen mit Galeerensklaven und einfachen Umlenkhebeln wie bei der 45°-Futura-Anlenkung von Robbe-Schlüter anlenken. Das wären im Endergebnis weniger beteiligte Pfannen und damit leichtgängiger, und eine noch exaktere Anlenkung mit mechanischer Mischung.
      Somit auch hier ein großartiges Experimentierfeld für Tuningteilehersteller und Seitenplattenfräser.

      Gruß Mümmel das Mümmel
      \ /[br](°°)_).[br][br][br]Mümmel ante portas

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      • xconsult
        Member
        • 12.05.2003
        • 852
        • Michael
        • Ã?sterreich

        #33
        Re: caliber 450

        ... die Antwort bezüglich der empfohlenen Rotorkopfdrehzahl ist nun auch eingelangt

        für den normalen Schwebebetrieb wird eine Rotorkopfdrehzahl von ca. 2.400 U/Min
        empfohlen. Für weiträumiges Fliegen und Kunstflug / 3D sind Kopfdrehzahlen ab
        2.800 U/Min empfohlen.
        bedeutet, dass der Motor bei einer Untersetzung von 13:1 ~ 3500 - 4100U/V leisten sollte --> (2400* 13) / (11,1 * 0,8)

        Gruß
        Michael
        mSR TBS Disco Pro Sylphide 90 NEX E6-550 Vibe 50 NEX Forza 450
        GruÃ? Michael

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        • maxx2504
          maxx2504

          #34
          Re: caliber 450

          Zitat von muemmel
          Hi,

          was sollen se denn schon groß sagen? Das Ding ist von der Größer her ein T-Rex, wiegt etwa dasselbe wie ein T-Rex, also ist es auch zu fliegen wie ein T-Rex. Angenehmer Nebeneffekt wird (hoffentlich) die wesentlich exaktere spielfreiere Anlenkung sein. Der Heli wird, so man sich die Mühe macht bei den PushPull-Anlenkungen die Pfannen alle leichtgängig zu machen voraussichtlich wesentlich exakter am Knüppel hängen.
          Grenzen gibts höchstens bei den maximalen Drehzahlen, was die Blatthalter aushalten. Aber wer da nicht nur die Sau sondern die Wildsau rauslassen will, kommt sowieso nicht um Alublatthalter mit Drucklagern drumherum. Da auch beim Caliber die Blattlagerwelle 4 mm ist, werden die vom Rex auch hier passen.
          Ich hab mir das Teil auf der Messe in Leipzig angesehen und muß sagen, der Heli hat das Zeug zu einem echten ßberflieger, aber er hat nur das Zeug dazu und ist noch keiner. Da sind noch ein paar Böcke drin, die für die Tuningteilehersteller eine gutes Betätigungsfeld abgeben.
          Das wichtigste ist, daß man nicht alles nach Vorschrift zusammenbaut. Die Anweisung, den Empfänger direkt püber dem Regler festzukleben kann man getrost in die Tonne treten. Dann brauchts auch keinen PCM- oder SPCM-Empfänger. Hinten sind schon die Schlitze für eine weitere Grundplatte vorgearbeitet, also bitte eine einziehen und den Empfänger nach hinten.
          Das Landegestell ist der Witz aus Schildburgshausen. Durch die Seitenplatten durchgesteckt und dann mit 16! statt mit 4 Schrauben festgemacht. Völlig übertrieben und wenn man Pech hat brechen bei einer härteren Landung gleich die Seitenteile weg. Ein paar geeignete Befestigungswinkel und dann ein Rex-Landegestell drunter.
          Die Ansteuerung des Hecks ist ebenfalls gut gemeint, aber in Teilen schlecht gemacht. Absolut spielfrei wie ne F3C-Maschine, aber bei jedem Riemennachspannen an den beiden Ansteuerdrähten die Länge nachkorrigieren, das muß aus den Tiefen eines Sadomaso-Studios gekommen sein. Der Heckservohalter gehört bei riemengetriebenen Helis ans Heckrohr. und dann gleich die beiden Schlabberdrähte weg. Entweder nen 3mm CFK-Röhrchen drüber oder gleich 3mm-CFK-Röhrchen nehmen und in die Enden Gewindestifte einharzen. Also Tuningteilehersteller, Eure Findigkeit ist gefragt.
          Genauso die Kopfansteuerung. Ein wirklich absolu spielfreier Kopf, und dann ca 20° schräge Anlenkstangen und unten jede Menge Kippelspiel in der verbindung zwischen Pitchkompensatorhebel und Taumelscheibe. Die abgekröpte Verbindung der Pitchmischerhebel zur Taumelscheibe durch ein völlig gerade nach unten geführtes Teil ersetzen und alle Anlenkungen sind gerade und in einer Reihe. Da stehen dann auch die nach oben führenden Anlenkstangen gerade. Zum Ausgleich dann die Taumelscheibe mit einer virtuellen Taumelscheibendrehung von 40°-50° ansteuern und die Speilfreiheit und Exaktheit ist ca um den Faktor 10 gewachsen. Oder gleich noch einen Schritt weiter gehen und die Taumelscheibe statt mit den vorhandenen PushPull-Anlenkungen mit Galeerensklaven und einfachen Umlenkhebeln wie bei der 45°-Futura-Anlenkung von Robbe-Schlüter anlenken. Das wären im Endergebnis weniger beteiligte Pfannen und damit leichtgängiger, und eine noch exaktere Anlenkung mit mechanischer Mischung.
          Somit auch hier ein großartiges Experimentierfeld für Tuningteilehersteller und Seitenplattenfräser.

          Gruß Mümmel das Mümmel
          Super Text...hat aber nichts mit dem Thema zu tun...

          Bin mal gespannt ob das beim Birdy funktionieren wird mit dem Ritzel, fast so wie er selber da ich ihm ein wenig geholfen hab bei seinem Heli. Die Aussage von Kyosho klingt aber ziemlich gut. Denke mal er wird keine Probleme mit seiner Motor-Akku-Ritzel-Kombi haben.

          Es sei auch nochmal betont, das er einen 400 XP hat. Der hat ein ganz anderes Chassis als der 450er.

          Kommentar

          • muemmel
            Member
            • 31.03.2003
            • 274
            • steffen

            #35
            Re: caliber 450

            Hi,

            ich denke, daß die Grundaussage, daß er so groß und so schwer wie ein Rex ist und somit wohl auch so geflogen werden will (also mit Rex-Drehzahlen) schon was mit dem Thema zu tun hat.

            Wobei ich aber bei den angegebenen "ab 2800" mit schweren Carbon-Blättern mit den normalen Blatthaltern ein wenig Bauchschmerzen hätte.

            Zumindest der Fred-Titel und die Aussage von Kyosho bezogen sich eindeutig auf den 450 V:

            Gruß Mümmel das Mümmel
            \ /[br](°°)_).[br][br][br]Mümmel ante portas

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            • The_Birdeater
              The_Birdeater

              #36
              Re: caliber 450

              Hallo!

              450V, 400 XP. Hin oder her. Getriebe ist identisch und das Gewicht des Helis nahezu auch. Da ist nicht viel was die beiden Modelle unterschidet.
              Demnach wird sich auch das Flugverhalten nicht grossartig unterscheiden.

              Meiner Meinung nach ist eines der Modelle daher eh mehr oder weniger "überflüssig". Kyosho hätte statt des 450V lieber mal einen grösseren modernen E-Heli jenseits der 450er Klasse auf den Markt bringen sollen. So in der EP Concept-Grösse oder noch grösser von mir aus. Das soll jetzt nicht heissen, dass der 450V schlecht ist. Im Gegenteil. Ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Modell. Aber naja was solls...

              Fakt ist, dass das 28er Ritzel jetzt verbaut wurde. Was dabei nun herum kommt bleibt abzuwarten. Weiterhin zu spekulieren hilft da auch nicht weiter. Ich werde demnächst einfach die noch fehlenden Komponenten besorgen und dann heisst es "probieren geht über studieren".
              Wenn nicht klappt, weis ich ja was zu tun ist und woran es liegt.

              Gruss, Aaron

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              • Albert
                RC-Heli Team
                • 17.04.2001
                • 8599
                • Albert
                • MFC Hochstadt

                #37
                Re: caliber 450

                Hallo,
                hab seit kurzen (dienstag) auch einen 450 V und bisher hat er meinen Attacken bei Drehzahlen von ~ 2800 standgehalten. Auch mit 25 gr. schweren CFK-Blättern.

                Konstruktiv hätte man am 450 V einiges einfacher machen können, allerdings fliegerisch geht er ziemlich identisch mit dem T-Rex 450 SE. d.h. bei identischen Pitchwerten, Blättern, Drehzahlen und zyklischen Ausschlägen nicht anders zu erwarten.

                Albert
                Das Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!

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                • xconsult
                  Member
                  • 12.05.2003
                  • 852
                  • Michael
                  • Ã?sterreich

                  #38
                  Re: caliber 450

                  Hallo,

                  hab seit kurzen (dienstag) auch einen 450 V und bisher hat er meinen Attacken bei Drehzahlen von ~ 2800 standgehalten. Auch mit 25 gr. schweren CFK-Blättern.
                  ... und wie sieht Dein Setup aus: Servos, Motor, Ritzel, Regler, Blätter & Akku ?

                  Gruß
                  Michael
                  mSR TBS Disco Pro Sylphide 90 NEX E6-550 Vibe 50 NEX Forza 450
                  GruÃ? Michael

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                  • The_Birdeater
                    The_Birdeater

                    #39
                    Re: caliber 450

                    Hi zusammen!

                    Wie versprochen melde ich mir hier nach dem ersten Flug.

                    Er fliiieeeegt!
                    Jawoll. Mein Caliber 400 XP ist heute das erste mal abgehoben. Fliegt sehr gut. Sehr stabil und ruhig.
                    Ich bin jedenfalls nicht enttäuscht. Entgegen einiger Meinungen bezüglich des 28er Ritzels kann ich nur sagen, dass es wunderbar funktioniert.
                    Der 450TH Motor liefert gut "Saft". Mit 60% Regleröffnung ging er schon gut ab. Da geht aber noch mehr.

                    Fazit: 28er Ritzel reicht vollkommen.


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                    • maxx2504
                      maxx2504

                      #40
                      Re: caliber 450

                      Erfahrung ist halt durch nichts zu ersetzen. Glückwunsch Aaron

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