Meine Zeit ist im Moment leider sehr begrenzt, dennoch ausnahmsweise eine Antwort:
Ich hatte irgendwann mal im Schwebeflug getestet, was passiert, wenn ich ordentlich Gas gebe: Er steigt langsam hoch, die Rotordrehzahl bricht stark ein. Erwartet hätte ich, er saust wie ein Blitz nach oben. Aber gut, das liegt dann eben an der Qualität der elektrischen Bauteile. Und/oder vielleicht auch daran, dass ich noch drehzahlgesteuert steige/sinke .
Beim Gasgeben im Schwebeflug geht er rasant nach oben, die Drehzahl bricht bei korrekter Pitcheinstellung nicht ein. Anderenfalls stimmt etwas nicht. Du steigst auch nicht drehzahlgesteuert, sondern pitchgesteuert. Spätestens kurz vor der Mittelstellung des Knüppels sollte maximale Drehzahl erreicht sein, die allenfalls noch ganz minimal zu Vollgas hin ansteigt. Stimmt das nicht, so muss der Pitch entsprechend neu eingestellt werden.
Ist das von Loctite gesichert? Ich habe bisher Loctite 648 hier stehen. Das bedeutet wohl, bei der neuen Blattlagerwelle sollte ich das auch wieder sichern. Ist schon heftig, wie fest das ist. Muss doch mit einem Trick wieder zu lösen sein.
Natürlich ist das gesichert. Die Schrauben müssen erst mit einem Lötkoben am Schraubenkopf sauber erhitzt werden, sonst gehen sie zu Bruch. Spanne die Welle gegebenenfalls in ein Bohrfutter.
Was mich noch ärgert, ist die WK-2603. Die braucht ja acht Batterien, meine DX6i nur vier Stück. Die DX6i habe ich in sechs Wochen fliegen (7h Flugzeit mSR X) einmal aufgeladen. Und dazu noch gleich gesagt: Die WK-2603 wirkt vom Material viel billiger und liegt mir nicht so gut in der Hand wie die DX6i. Und die Sticks bewegen sich auch nicht so schön.
In die WK gehört ein spezieller Lipo für ca. 15 Euro (Live Hobby), der hält ewig. Mignon Akkus (und dann auch noch NiMh) sind absoluter Mist. Die DX6i kostet das vierfache des Aufpreises für einen WK, das ist nun wirklich nicht vergleichbar. Der WK liegt mit kurz gemachten Knüppel mindestens so gut in der Hand wie ein DX6i, bei kleinen Händen sogar besser.
Nächster Schritt war nun, die Lerninhalte der RC Heli Action #11/2011 umzusetzen. Also habe ich angefangen, zuerst einmal die Servos zu kontrollieren. Im Bericht steht drin, die Ruderhörner sollten nach dem Einschalten (Gasknüppel Mittelstellung, Schalter auf Kunstflug) ungefähr horizontal liegen. Hier muss ich praktisch die kleine Schraube lösen und den Hebel etwas "versetzen". Die Verbindung aus dem Servo raus hat ja so eine Art Raster, daher ist das immer nur in bestimmten Schritten möglich.
Im Bericht steht "grob senkrecht". Das sichert eine gleichmäßige und maximale Reaktion in der Mittellage, und zugleich eine ungefähre Mittelstellung der Servos.
Danach habe ich kontrolliert, dass die Taumelscheibe nach dem Einschalten waagerecht liegt. Das tat sie natürlich nicht mehr, da ich an den Servos umgestellt habe. Also die Kugelpfannen an den Gestängen etwas verdreht, bis das wieder stimmte. Im Gegensatz zu den Angaben in der Zeitschrift sind meine Werte nicht 29/29/27, sondern 26/28/29 (rechts, vorne, links). Initial waren sie 27/25/28.
Das ist doch von Heli zu Heli verschieden, und völlig egal. Hauptsache die TS steht horizontal. Die angegebenen Zahlen sind die Walkera Vorgaben.
Die oberen Gestänge von der Taumelscheibe zum Rotor sollten genau die gleiche Länge haben. In der Zeitschrift hatten sie 31/31. Ich habe jedoch die Länge verändern müssen, nachdem ich die Blätter um 90 Grad gedreht habe und mit einem Meterstab die Höhe der Blattspitzen vom Boden aus gemessen habe. Sie haben nun 32/33.
Das ist doch von Heli zu Heli verschieden, und völlig egal. Hauptsache der Spurlauf der Blätter stimmt. Verändere die Länge so, dass der Spurlauf in Ordnung ist, und in Mittelstellung des Knüppels im Kunstflugmodus der Pich Null ist.
Ergebnis beim Blattspitzentest, ist rechts/links auch unterschiedlich. Siehe Bild mit den Maßangaben zur Blattspitzenmethode.
Eine Seite:
Bei Gasknüppel 50 habe ich 15,9cm, bei 0 habe ich 11,2cm und bei 100 habe ich 20,2cm. Daraus ergibt sich ein a von 4,7 nach unten und a von 4,3 nach oben.
Nach der Formel a = 0,0174 * L * P, ergibt das für P = a / (0,0174 * L) zum einen den Wert -10,8 Grad und +9,9 Grad.
Was soll denn das? Schalte Flugwahl auf Normal, und stelle dann -2 Grad und +9 Grad ein, genau wie auf Seite 56 beschrieben. Eine ganz leichte Unsymmetrie der "andern" Seite ist kein Problem. Wenn das nicht so funktioniert, ist irgend was faul.
Noch ein Hinweis: Keine Korrekturen am Sender mit Subtrim, Traveladjust und den Trimmreglern. Der V370D05 ist ein FBL-System!! Keine Copyright Bilder veröffentlichen, das kann ßrger geben.
danke für Deinen Beitrag. Mit den Zahlen dachte ich mir schon, dass es Richtwerte sind und sie sich unterscheiden. Hatte aber erwartet, dass sie ähnlicher sind.
Nachdem ich nun die Servos durch Vertauschen der Arme (danke Juky für diese Idee) tatsächlich viel besser hinbekommen habe, konnte ich auch die Längen der Verbindungsstangen anpassen.
Damit ist das nächste Thema nun die Blattspurlage und Pitch einstellen.
Peter, ich kann meinen Beitrag nicht mehr editieren. Sorry für das Bild. Habe es von meinem Speicher gelöscht, damit geht der Link nun in's Leere.
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