Yeah! Erstflug sauber geschafft! :-)

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  • holger
    Member
    • 02.07.2002
    • 778
    • Holger

    #16
    Yeah! Erstflug sauber geschafft! :-)

    Hi Joachim,

    jetzt ist's engültig ein Motor-Thread

    Habe nur einen Gaslimiter in meiner MC24, weiß aber, was Du meinst....
    Noch besser. Such dir eine Pitch-Knüppelstellung um 0 bis -1° uns setzte einen zusätzlichen Punkt in der Gaskurve. Den kannst Du dann hoch und runter drehen.

    lso in meiner MC24 muß ich schon das Gas auf -50% stellen, um im Schwebeflugpitchbereich nicht über eine noch erträgliche Rotordrehzahl von sagen wir ca. 1500 rpm zu kommen.
    Probier erst mal, wo genau der Motor wirklich in Reso ist. Wenn Dir das dann zuviel ist, verlängere einfach das Reso um 2 cm und probiers nochmal. Ich denke, es verkompliziert die Sache am Anfang nur unnötig, eine Schwebe- und eine Flugdrehzahl abzustimmen. Eine Sache fällt mir gerade noch ein: Welches Ritzel hast Du drauf? Versuch am Anfang nicht, eine Motordrehzahl unter 15000 rpm abzustimmen, das macht die Einstellerei nur unnötig schwer. Eventuell die 22-Zahn-Kupplungsglocke benutzen, um die Rotordrehzahl zu reduzieren. Was für eine Kupplungsglocke ist im Starlet? Kunststoff?

    Kann das denn normal sein?
    Ich denke schon. Die Gasanlenkung hat natürlich auf solche Prozentzahlen auch einen großen Einfluss (Differenzierung).


    (btw., auch wenn´s offtopic wird: Mit welchen Mitteln mißt Du eigtl. in der Praxis Deine Drehzahl?)
    Ich habe den großen Multimeter-ähnlichen von Conrad. Damit kann man beqem aus 3-4m Entfernung messen. Kostete seierzeit 100 DM, ist aber sehr zu empfehlen.


    Ok, heißt das, daß Du mit dem Drehzahlregler grundsätzlich nie in die Resonanzdrehzahl kommen willst, oder nur, daß Du mit dem Drehzahlregler Dich grundsätzlich der Resonanzdrehzahl nie nähern willst?
    Ich schalte meinen Regler nur in der Schwebephase (1300rpm) ein, da da mein Motor mit der Gaskurve allein schwer auf einer konstanten Drehzahl zu halten ist. Fürs Rumheizen mit der hohen Drehzahl ist er aus. Dabei ist er auch überhaupt nicht nötig, da das Reso für eine ziemlich konstante Drehzahl sorgt. Ich denke mal, Du kannst auf den Regler erst mal getrost verzichten. Das bringt nur zusätzlich Komplexität ins System.

    die Motore werden mit einer "Fabrikeinstellung" angeliefert. Bei OS ist die Leerlaufnadel fast immer viel zu fett eingestellt. Das führt zu unsicherem Leerlauf und es besteht die Gefahr dass der Motor bei längerem Leerlauf überflutet und ausgeht. Aus diesem Grund drehe ich die Leerlaufnadel vor dem ersten Starten sofort 1/4 Umdrehung zu.
    Ich würde diese Nadel eher Teillastnadel nennen. Die Voreinstellung ist natürlich stark spritabhängig. Könnte aber durchaus sein, da die Japaner selbst ja wohl kaum Methanol im Nitro haben.
    Aber solange der Heli im Stand nicht ausgeht, würde ich mich nicht weiter um den Leerlauf sorgen, im Flug muss es passen! Ich weiss jetzt nicht, welchen Vergaser der OS50 hat, aber bei meinem 60H wirkte sich die "Standgasschraube" bis mindestens halb offenem Vergaser stärker aus als die Düsennadel. Aber natürlich beeinflussen sich die beiden gegenseitig, wäre ja sonst zu einfach.
    Meinen 60H stelle ich so ein: zuerst die Teillast- und Vollgasnadel und soweit aufdrehen, dass der Motor überall sicher viertaktet. Dann die Vollgasnadel schrittweise zudrehen, dass der ein Motor bei einem 3-Sekunden-Vollgassteigflug aus dem Viertakten herauskommt. Der Rest (viertakten bei weniger als Vollpitch) wird dann nur mit der Teillastnadel eingestellt. Hinterher probiere ich dann nochmal, ob sich was verbessert, wenn ich die Vollgasnadel etwas zu und die Teillast etwas auf mache (und umgekehrt), und dann passt es eigentlich.

    Vor einer Situation möchte ich Dich noch warnen: Wenn Du an der Teillastnadel in Richtung mager herumdrehst, kann es plötzlich passieren, das nach dem schlagartigen Zumachen des Gaslimiters der Motor noch einige Sekunden mit einem sehr dünnen Klang weiter in der Drehzahl bleibt. Um das rechtzeitig zu merken, sollte man auch nie ne Zeitverzögerung beim Schliessen des Gaslimiters programieren. Dann _sofort_ die Teillastnadel eine Viertel weiter auf drehen! Anderenfalls wirst Du irgendwann die Reste des Pleuels im gesamten Motor verteilt finden.

    Viele Grüße,
    Holger


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    • Joachim Wunder
      Joachim Wunder

      #17
      Yeah! Erstflug sauber geschafft! :-)

      Hi Maik,

      Das ist kein Problem !!!!!!!!!! !!sondern die Regel es läßt sich durch den bei uns "dünnen" sprit

      bzw den Druckanschluß begründen . Keine Sorge weiter-üben .
      Hmm, nun bin ich wirklich etwas verwirrt, da eine Fraktion die Leerlaufnadeleinstellerei zu unterstützen scheint, und die andere nicht. *scherz* )

      Die in der B-Anleitung stehenden Werte beziehen sich auf 20-30% Nitro und entsprechend

      viel (25%) Oel .
      Grrr, hätten die Japaner oder Graupner ja auch mal dazuschreiben können. X(

      2 : " zu viel Leistung " *****??

      - das kommt dir nur am Anfang so vor weiterhin ist der OS 50 ein wirklich "starkes Stück"

      Drehzahlregler verwenden !
      Habe ich gemacht, obwohl mir andere ja davon anfänglich abraten. Jedenfalls habe ich gestern festgestellt, daß ich mit +33% Servoausgang auf Ausgang 8 meines Empfängers eine ordentlich stabile Drehzahl hinbekomme. -> Ja, ich weiß, daß man zunächst erstmal ganz präzise die Gas-/Pitch-Kurve schön sauber einstellen soll. Hole ich auch gleich beim nächsten Flug nach. )

      Hm, bin nun noch immer etwas verwirrt, inwieweit ich an der Teillastnadel nun doch mal vorsichtigst herumschrauben soll. -> Bei den meisten Motoren für´s Flächenfliegen heißt die Zweitschraube Airbleed-Schraube, und da mußte ich bisher bei meinem Sprit noch nie was herumdrehen. Ist aber schon wieder ein gánz anderes Thema und somit offtopic, ich weiß... .

      Thx & Cu,
      Joachim

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      • Maik Otto
        Maik Otto

        #18
        Yeah! Erstflug sauber geschafft! :-)

        Oh , oh Joachim ,

        kommst du vor lauter "schreiberei" auch noch zum fliegen ??

        Jedenfalls habe ich gestern festgestellt, daß ich mit +33% Servoausgang auf Ausgang 8 meines Empfängers eine ordentlich stabile Drehzahl hinbekomme
        ..........interessant ist wie hoch die Drehzahl den nun wirklich ist *********??

        33 % können alles oder nichts sein ?( Eine Aussage mit gemesenen!!!!!!!!& #33;!!! Werten

        ist Un-ab-ding-bar !!!!!!!!!! !!!!!!!!!! !!!!!!!!!! !!!!!!!!!&# 33; Werte zwischen 1500-1600 machen sich

        bestens.!!!!!!!!&# 33;!

        inwieweit ich an der Teillastnadel nun doch mal vorsichtigst herumschrauben soll. -> Bei den meisten Moto
        .......auch darüber wurde schon oft , sehr oft , diskutiert . Die B-Anleitung des Motor zeigt diesen

        Vorgang ......bestens!!!!!!!&# 33; beschriftet und bebildert . Läuft der Motor ganz gut

        verbietet sich ein ""rumschrauben """ , sollte er zu heiß werden drehst du die

        " Schlitzschraubenkonus"" .........MINIMAL ..............in Richtung Kupplung (fetter)

        Bei dem Kühlgebläse des Starlet ist aber , bei halbwegs passender Einstellung ,

        eine ßberhitzung nicht zu-befürchten . Ergo : bleibt der"kleine Konus "" erst-mal

        in der Werkseinstellung und die Hauptnadel ca 3/4 bis 1 Umdrehung auf .

        Kommentar

        • Maik Otto
          Maik Otto

          #19
          Yeah! Erstflug sauber geschafft! :-)



          schau auch nochmal schau auch nochmal hier

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          • Joachim Wunder
            Joachim Wunder

            #20
            Yeah! Erstflug sauber geschafft! :-)

            Hi Maik,

            ja, ich weiß natürlich wie man die Leerlaufeinstellung gemäß B-Anleitung einstellt. Problematisch bei Graupner ist jedoch häufig, daß die B-Anleitungen in der Realität nicht zu gebrauchen sind. Dies trifft besonders auf die empfohlene Düsennadeleinstellung zu z.B.

            Ich besorge mir jetzt erstmal neuen Sprit mit 10% Nitroanteil, und dann gehe ich von neuem an´s Werk.

            Viele Grüße,
            Joachim

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            • Anderl
              Anderl

              #21
              Yeah! Erstflug sauber geschafft! :-)

              Hi

              Vergiss doch bitte mal ganz schnell, dass dein 50er Motörchen die Uni-Mechanik zerreißt
              Der Starlet hat im Grunde eine Uni-Expert Mechanik, was eine abgespeckte UNI2000 darstellt.
              Die krieg ich mit meinem 61er HGL WC nicht in die Knie, also der 50er dann schon gar nicht!

              Und das mit der Sauberen Pitch/Gaskurve würd ich vor dem nächsten Flug machen, sonst kann es passieren, dass dein Drehzahlregler (wozu bauste den Ballst überhaupt ein ?( ) dir den Motor abwürgt.

              Gruß
              Andi

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              • Joachim Wunder
                Joachim Wunder

                #22
                Yeah! Erstflug sauber geschafft! :-)

                Hi,

                Vergiss doch bitte mal ganz schnell, dass dein 50er Motörchen die Uni-Mechanik zerreißt
                Also bei 50% Vergaseröffnung bei 5° Pitch ist die Leistungsentfaltung schon eher als brachial einzustufen. Mag´ ja sein, daß die Leistungsentfaltung eh nicht proportional zur Vergaseröffnung ist. Das will ich gar nicht behaupten... .

                Der Starlet hat im Grunde eine Uni-Expert Mechanik, was eine abgespeckte UNI2000 darstellt.
                I know...

                Die krieg ich mit meinem 61er HGL WC nicht in die Knie, also der 50er dann schon gar nicht!
                Vielleicht ist bei Dir die Leistungsentfaltung ja linear, und dann sieht das schon wieder anders aus.. !?

                Und das mit der Sauberen Pitch/Gaskurve würd ich vor dem nächsten Flug machen,
                Hatte ich ja vor dem Erstflug eh ganz penibel gemacht, und mußte dann mit meinem Profitrimm-Modul ganz schön heftig nachtrimmen, da - wie gesagt - 50% offener Vergaser bei 5° Pitch eine viel zu hohe Drehzahl auf den Rotor brachte...

                sonst kann es passieren, dass dein Drehzahlregler (wozu bauste den Ballst überhaupt ein ?( ) dir den Motor abwürgt.
                Ja, diese Befürchtung hatte ich auch, aber meine Einstellungen der Teillast- und Düsennadel schienen doch so gut zu sein, daß der Motor nicht ansatzweise zum Abwürgen neigte, weder bei Vollnegativ- noch bei Vollpositiv-Pitch. 8)

                Bis denne...

                Cu,
                Joachim

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