Meine Cobra in Kärnten

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  • Michael Vogler
    RC-Heli TEAM
    • 24.05.2006
    • 4685
    • Michael
    • im Verein, Wild und viel in Kärnten ;-)

    #16
    AW: Meine Cobra in Kärnten

    Hallo Dieter,

    das kenne ich, wenn Du mit der Taumelscheibe schon am Anschlag bist mußt Du die Kurve mehr oder weniger mit dem Heck erzwingen - ist zwar Gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber gut.

    Gerade am Anfang ist viel Platz sehr von Vorteil, aber das weißt Du ja selber.

    Ich halte Dir die Daumen, dass sie mit den anderen Paddeln besser und angenehmer für Dich zum fliegen ist.

    Viele Grüße
    Michael

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    • Tobi Gräf
      Senior Member
      • 22.11.2009
      • 1372
      • Tobias
      • von der Schule

      #17
      AW: Meine Cobra in Kärnten

      Du kannst die Kurve auch mit Gas unterstützen, für Linkskurven gibst du einen kurzen Gasstoß, bei Rechtskurven kurz Gas wegnehmen (also lieber nur Linkskurven unterstützen).
      Mich hat das vor einem schönen Baum in Greifenburg bewahrt. Problem ist manchmal, dass einem der Heli vor der Kurve zu schnell vorkommt, aber Gas wegnehmen und dann linkskurve fliegen funktioniert einfach schlecht.....
      Aber du hast recht, Dieter, Cobra DS und Gazelle mit Drehzahlsteuerung brauchen Platz....
      Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
      Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...

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      • Tobi Gräf
        Senior Member
        • 22.11.2009
        • 1372
        • Tobias
        • von der Schule

        #18
        AW: Meine Cobra in Kärnten

        Das träge Flugverhalten kann man etwas kompensieren, indem man den Einstellwinkel der Blätter geringer einstellt, dann schwebt der Heli zwar nicht mehr in Knüppelmitte, steigt aber auch nicht mehr so stark weg und hat eine höhere Kopf und Heckdrehzahl => mehr Steuerfolgsamkeit auch mit leichten Paddeln, oder indem du die Blätter einfach um ca. 5-7cm kürzt. Mach dir einfach mal nen zweiten Blattsatz oder nen Ersatzrotor. Auch durch das kürzen steigt die Drehzahl und alles wird besser.
        Auch die Verwendung anderer Blätter kann das Flugverhalten beeinflussen.
        Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
        Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...

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        • Dieter
          Member
          • 03.10.2001
          • 832
          • Dieter
          • UMBC Litschau

          #19
          AW: Meine Cobra in Kärnten

          Hallo Michael, hallo Tobi!

          Danke für eure Tipps.
          Den Einstellwinkel habe ich schon reduziert, wie du (Tobi) es geschrieben hast. Ich werde mal mit den Kunststoffpaddeln inkl. Gewichten experimentieren. Gottseidank schmeiß ich fast nix weg - solche Robbe- Gewichte habe ich noch.

          Prinzipiell bin ich ja mit der Cobra zufrieden, nur ist es mir zweimal bei Flugtagen passiert, dass durch plötzlich aufkommenden Wind der Heli einfach abgetrieben wurde ( noch dazu in Richtung Sicherheitszaun). Einmal konnte ich den Hubi gerade noch landen, beim zweiten Mal hat das Ding auch an Höhe gewonnen, sodass ich etwas mehr Gas rausnehmen musste. Leider hat dann der Motor versagt und der Heli ist aus 3 Metern runtergefallen ... Aber er fliegt bald wieder.

          lG,
          Dieter
          von Schlüter/Hegi Bell Huey Cobra bis TDSF ist vieles dabei...

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          • Tobi Gräf
            Senior Member
            • 22.11.2009
            • 1372
            • Tobias
            • von der Schule

            #20
            AW: Meine Cobra in Kärnten

            Ja, Wind (vor allem Böen) und ein Drehzahlheli (vor allem in der Größe) vertragen sich nicht so gut....
            Ich wurde den Einstellwinkel reduzieren, bis die Cobra bei etwa 75% Knüppelweg schwebt. So kann man ganz ordentlich fliegen. ERwarte aber allgemein keine Wunder von der Cobra.
            Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
            Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...

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            • Michael Vogler
              RC-Heli TEAM
              • 24.05.2006
              • 4685
              • Michael
              • im Verein, Wild und viel in Kärnten ;-)

              #21
              AW: Meine Cobra in Kärnten

              Ich wurde den Einstellwinkel reduzieren, bis die Cobra bei etwa 75% Knüppelweg schwebt.
              Das wäre mir zu wenig, da ist nach oben ja gar keine Reserve mehr da.

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              • Tobi Gräf
                Senior Member
                • 22.11.2009
                • 1372
                • Tobias
                • von der Schule

                #22
                AW: Meine Cobra in Kärnten

                Da ist noch genug Reserve, da die Cobra dann nicht mehr so wegsteigt und das Abfangen wesentlich leichter und direkter wird. Der Cobra Rotor arbeitet am Drehzahl limit, vor allem in einem Bereich, in dem der Motor relativ wenig Leistung erzeugt. Durch die höhere Kopfdrehzahl und den geringeren Einstellwinkel arbeitet der Motor in einem wesentlich effektiveren Bereich, so dass bei dem Gasschub zum Abfangen nicht so viel Zeit vergeht, bis die Drehzahl sich ausreichend erhöht hat. Bei der Originaleinstellung benötigt der Motor beim Durchsacken des Helis ca 3 Sekunden, bis ein Effekt spürbar wird, eine lange Zeit. Ein viertel Gasweg ist deswegen vollkommen ausreichend, da der Motor und der Heli deshalb auch besser reagieren.
                Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
                Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...

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                • Tobi Gräf
                  Senior Member
                  • 22.11.2009
                  • 1372
                  • Tobias
                  • von der Schule

                  #23
                  AW: Meine Cobra in Kärnten

                  Mit heutigen Anlagen kann man sich dann auch eine Gaskurve machen, so dass bei Knüppelmitte das Gas etwa 75% (geht nur bei verringertem Einstellwinkel der Blätter) geöffnet wird. Dann bleibt der Knüppelweg wie gewohnt
                  Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
                  Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...

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                  • Tobi Gräf
                    Senior Member
                    • 22.11.2009
                    • 1372
                    • Tobias
                    • von der Schule

                    #24
                    AW: Meine Cobra in Kärnten

                    Zitat von Tobi Gräf Beitrag anzeigen
                    Der Cobra Rotor arbeitet am Drehzahl limit, vor allem in einem Bereich, in dem der Motor relativ wenig Leistung erzeugt.
                    Ich meinte hier bei der Originaleinstellung der Blätter , und das untere Limit bei der Rotordrehzahl...
                    Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
                    Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...

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                    • UliF
                      Member
                      • 19.10.2010
                      • 170
                      • Uli

                      #25
                      AW: Meine Cobra in Kärnten

                      Hallo Michael,

                      einen schönen Cobra-Flug zeigst Du da in dem Video.
                      Ich halte es übrigens so wie Du, was die Knüppelstellung beim Schweben angeht: +/- Mitte. Ich habe auch lieber noch ein wenig Reserve, wenn's drauf ankommt.
                      Bei starkem Gegenwind will sie dann natürlich lieber oben bleiben

                      @ Dieter: Ich fliege alle meine drehzahlgesteuerten Modelle (Cobra, D-S22 und Heli-Baby) mit den originalen Alu-Steuerflügeln. Ist natürlich immer eine Frage der Gewöhnung. Ich habe mich gut darauf eingeschossen und komme gut damit klar.
                      Interessanterweise ist die D-S22 im Vergleich zur Cobra trotz identischem Rotorsystem (S-Rotor) und gleichem Gewicht (5,4 kg) deutlich agiler.
                      Die Cobra erfordert da noch mehr vorausschauendes Steuern. Insbesondere auf der Rollfunktion sind Vollausschläge, unterstützt von starkem Heckrotorinput, keine Seltenheit, um das Modell um die Kurve zu bewegen.

                      Grüße

                      Uli

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                      • Tobi Gräf
                        Senior Member
                        • 22.11.2009
                        • 1372
                        • Tobias
                        • von der Schule

                        #26
                        AW: Meine Cobra in Kärnten

                        Hallo Uli,
                        wir haben uns über die Thematik ja schon mal unterhalten, du hast es einfach, montiere einfach mal den DS Kopf auf deine Cobra. Bin gespannt wie du das findest.
                        Viele Grüße, Tobi
                        Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
                        Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...

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                        • UliF
                          Member
                          • 19.10.2010
                          • 170
                          • Uli

                          #27
                          AW: Meine Cobra in Kärnten

                          Hi Tobi,

                          das klingt so, als hättest Du bereits eine Idee, wie ich das finden könnte.

                          Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich die Cobra mit dem DS-Rotor so benimmt wie die D-S22 jetzt. Die Rotoren sind annähernd identisch: gleicher Durchmesser, Stabistangenlänge, Gewichte, Schlaggelenkabstand vom Mast usw.
                          Das Profil der Blätter meines Cobra-Rotors ist geringfügig dicker, aber ob's das ist?
                          Meine Vermutung geht eher in Richtung Aerodynamik der Rümpfe...
                          Wenn es demnächst noch ein paar schöne Tage mit wenig Wind hat, werde ich es mal austesten. Muss nur vorher der D-S22 noch einen neuen Riemen zum Anlassen spendieren...

                          Ciao

                          Uli

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                          • Tobi Gräf
                            Senior Member
                            • 22.11.2009
                            • 1372
                            • Tobias
                            • von der Schule

                            #28
                            AW: Meine Cobra in Kärnten

                            Eigentlich sollte die DS einen geringeren Blattdurchmesser aufweisen, als die Cobra. Fliegst du die Cobra schon mit kürzeren Blättern *??
                            Durch einen kleineren Rotorkreis steigt wie oben schon erwähnt die Motordrehzahl, es ist verblüffend um wieviel bissiger (und damit im ansprechverhalten schneller) der Motor dann wird.
                            Aus diesem Grund hab ich gefragt.
                            Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
                            Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...

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                            • UliF
                              Member
                              • 19.10.2010
                              • 170
                              • Uli

                              #29
                              AW: Meine Cobra in Kärnten

                              Zitat von Tobi Gräf Beitrag anzeigen
                              Eigentlich sollte die DS einen geringeren Blattdurchmesser aufweisen, als die Cobra. Fliegst du die Cobra schon mit kürzeren Blättern *??
                              Ich habe meine Rotoren noch mal nachgemessen: Auf der Cobra fliege ich schon ein klein wenig kürzere Blätter, Kreisdurchmesser 158 cm. Der D-S22 Rotor hat 156 cm.

                              Nachgemessen in den beiden Originalbauplänen von Schuco-Hegi komme ich bei der Cobra auf 79,5 cm Radius, also 159 cm; bei der D-S22 sogar nur auf 77 cm, sprich 154 cm Durchmesser. Wobei sich die Frage stellt, ob die Baupläne diesbzüglich als Maß der Dinge zu betrachten sind, denn die sollen ja primär als Hilfe für den Aufbau der Spantengerüste in den Rümpfen und die exakte Positionierung der Mechanik dienen. In den Bauanleitungen kann ich keine Angaben zum Rotordurchmesser finden. Die Angaben aus dem Hegi Katalog (MK11) sagen D-S 156 cm und Cobra 160 cm. (Die ersten Cobras aus Dieter Schlüter's "Kellerproduktion" hatten wohl einen größeren Rotor (167-170 cm?).

                              Ich vermute, dass der gegenüber der D-S22 fast 40 cm längere Cobrarumpf mit tiefer liegendem Schwerpunkt den Unterschied in der (zumindest von mir subjektiv so empfundenen) größeren Trägheit ausmacht. Vielleicht erzeugen auch die geringfügig dickeren Blattprofile auf meinem Cobra-Rotor etwas mehr Auftrieb und Widerstand, so dass ich im Schnitt mit insgesamt etwas geringerer Rotor-RPM unterwegs bin.
                              Wie gesagt, bei Gelegenheit werde ich mal tauschen. Vielleicht gibt's ja 'ne ßberraschung...

                              Uli
                              Zuletzt geändert von UliF; 09.10.2013, 11:17.

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                              • Tobi Gräf
                                Senior Member
                                • 22.11.2009
                                • 1372
                                • Tobias
                                • von der Schule

                                #30
                                AW: Meine Cobra in Kärnten

                                Mit sicherheit tut der Rumpf durch seine schlanke Form mit der hohen, geraden Seitenfläche sein übriges zur Flugstabilität.
                                Der Schwerpunkt ist jedoch nicht ganz so wichtig, da der Neutralpunkt des Schlaggelnkrotors bei beiden Modellen etwa 25 cm über (!!!!) der Rotornabe liegt, weshalb der Schwebeflug betrachtet auf die Zyklischen Funktionen sehr gutmütig zu schweben ist.
                                Im Vergleich dazu liegt der Neutralpunkt bei heutigen Konstruktionen nur ca 1-2cm über der Nabe.
                                Die DS/Cobra mit S-Rotor hängt als förmlich wie ein Pendel unter diesem Punkt. Der Runde DS Rumpf bietet einfach weniger Luftwiderstand für seitliche Bewegungen, ist dafür bei Vorwährtsfahrt auch nicht so richtungsstabil in der Luft. Die Cobra stellt da ein ganz anderes Extrem dar.
                                Prinzipiell kann man aber die zyklische Folgsamkeit durch Drehzahlerhöhung sowie etwas leichtere Paddel erhöhen.
                                Aber prinzipiell hat die Cobra/DS jeweils ein sehr eigenes Flugverhalten, durchaus gutmütig aber es gibt halt immer was zu tun, wobei man hier sehr resolut ans WErk gehen kann.
                                Sie haben halt ihre, liebens- und erhaltenswerten Eigenheiten !
                                Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
                                Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...

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