ausserdem ist die Graupner Lockheed 286 doch noch gar kein richtiger Oldie, da die letzten Exemplare noch bis weit in die 90er verkauft wurden.......aber schön ist sie
Ok Peter,
aber ich habe hier im Forum gelesen "...ab 20 Jahre ist es ein Oldie" meine ist von 1987. Nun rechne mal nach!?
Sollte es sich nun dann verhalten z.B. wie bei PKWs, da gibt es das H - Kennzeichen seit ein paar Jahren ab 30 Jahre, vorher waren lange Jahre die 25 Jahre als Grenze zum H-Kennzeichen gesetzt.
Also wie ist dann nun bei Modellhelis?
Lookheed 286h,Agusta A119,Vario Bell 230,Vario Bell 212,Hallmann Lama, Bell Ranger
Genau gesagt stand da ursprünglich mal 25 Jahre.
Um mehr Zulauf zu bekommen hatte jemand das geändert.
Ich denke 25 Jahre sind nicht zu hoch angesetzt - allerdings soll das ja nur ein Richtwert sein und kein totales Ausschlußkriterium.
Wenn die Lockheed noch kein Oldtimer ist, dann sagen wir halt Youngtimer dazu und der darf dann auch...ferttttischhh...
ähm... Peter, bisher war für die Einstufung als Oldie ja wohl das Erscheinungsjahr ausschlaggebend, andernfalls brächte das ja selbst unserer "klassichen" Oldies in Schwierigkeiten: Die Kavan-Hubschrauber wurden hier noch in den 90ern beim großen C als aktuelle Modelle vertrieben, einschließlich des abenteuerlichen Kreiselsystems, und jetzt schließlich über den Amerikaner noch immer - das kann also kein Kriterium sein.
Die HEIM-Lockheed (286h) erschien 1986, also vor 26 Jahren, und das ist doch eigentlich entscheidend.
Hallo Wolfgang,
schön, daß Du das ansprichst.
Für mich persönlich ist es tatsächlich ein Kriterium um bestimmte Hubschrauber zu sammeln, oder eben nicht.
Bei der Einteilung zum Oldie gebe ich Dir recht, könnte eigentlich das Erscheinungsjahr gerechnet werden.
Leider sehe ich bei unseren Helis, im Gegensatz zu echten Luftfahrzeugen nicht anhand einer Seriennummer, wann sie genau hergestellt wurden.
Ausnahmen sind dabei eingeschlagenen Zahlen in den Getrieben von Müller Alouetten......
Gedanklich schwierig wird es, wenn das gute Stück mit sehr vielen Reproteilen, oder gar komplett aus neuen Teilen aufgebaut wurde. Wo ist hier die Grenze?
Ich weiß, das ist reine Kopfsache aber selbst ein Oldtimer (Auto), bei dem im Prinzip nur noch das Fahrgestell original ist, ist für mich kein richtiger Oldtimer mehr.
Zuletzt geändert von Peter Sperber; 11.01.2013, 09:33.
Für mich persönlich ist es tatsächlich ein Kriterium um bestimmte Hubschrauber zu sammeln, oder eben nicht.
Bei der Einteilung zum Oldie gebe ich Dir recht, könnte eigentlich das Erscheinungsjahr gerechnet werden.
Leider sehe ich bei unseren Helis, im Gegensatz zu echten Luftfahrzeugen nicht anhand einer Seriennummer, wann sie genau hergestellt wurden.
Ausnahmen sind dabei eingeschlagenen Zahlen in den Getrieben von Müller Alouetten......
Gedanklich schwierig wird es, wenn das gute Stück mit sehr vielen Reproteilen, oder gar komplett aus neuen Teilen aufgebaut wurde. Wo ist hier die Grenze?
Ich weiß, das ist reine Kopfsache aber selbst ein Oldtimer (Auto), bei dem im Prinzip nur noch das Fahrgestell original ist, ist für mich kein richtiger Oldtimer mehr.
Laßt es uns in diesem ohnehin sehr überschaubaren Kreis doch nicht komplizierter machen als nötig:
Hier geht es den meisten doch weniger um das Sammeln "echter" Oldtimer, also Modellen, die unverändert mehrere Jahrzehnte hinter sich haben und nun im Museum "endgelagert" werden, sondern eher darum, die alten Modelltypen zu restaurieren, sie wieder in Betrieb zu nehmen und "artgerecht" zu fliegen. Es gibt keinen Wettbewerb, also braucht es auch keine all zu engen Regeln und Definitionen.
Eine Abgrenzung braucht es, wie schon geschrieben, eigentlich nur für unsere Treffen, damit die Freude am "artgerechten" Fliegen unserer Oldies nicht dadurch getrübt wird, dass neuere, leistungsstärkere und entsprechend präsentierte Modelle den Oldies "die Schau stehlen" und den Frust erzeugen, nicht einmal bei einer einzigen Veranstaltung im Jahr unter sich zu sein.
Für diese Abgrenzung ist das Erscheinungsjahr das einfachste Kriterium, denn das läßt sich anhand alter Modellbaukataloge, Veröffentlichung in der Fachpresse oder Bauanleitungen noch am einfachsten nachvollziehen. Das Herstellungs- oder Baudatum des einzelnen Modells ist unter diesem Aspekt uninteressant: Es gab so gut wie keine "Werksaufbauten", denen man eine Seriennummer zuordnen könnte, sondern jedes Modell war letzlich ein Einzelstück, ein Unikat, das der Modellbauer nach seinem Geschmack und Können erstellte und dabei durchaus von den Vorgaben der Bausatzhersteller abwich, wenn er auf echte oder vermeintliche Fehler oder Schwächen stieß.
Die selbe Freiheit haben wir bei der Restauration, ob man dazu nun neue oder aufgearbeitete Originalteile verwendet, Reproteile oder selbst erstellte Modifikationen, die man auch damals hätte vornehmen können. Dabei hat natürlich jeder seine individuellen Idealvorstellungen: Für den einen müssen es möglichst unveränderte, alte Originalteile sein mit entsprechender "Patina", andere möchten das "historische" Modell in möglichst neuwertigem Zustand haben, in noch besserem Zustand als damals im Durchschnitt usw. Manche ändern sogar die Antriebsart auf Elektromotor, aber was soll's, solange die Flugcharakteristik erhalten bleibt und solange kein fliegendes "Funny Car" dabei herauskommt (Dragster mit Karosserie eines Normalfahrzeugs) ist das doch o.k., selbst wenn man das selbst nicht machen würde.
Unter dieser sehr lockeren Betrachtungsweise sollte es eigentlich möglich sein, sich auf ein Alter von 25 Jahren zu einigen, bezogen auf das Erscheinungsjahr, und das dann aber - unter dem oben geschilderten Gesichtspunkt - auch konsequent einzuhalten.
Bezogen auf die HEIM-Lockheed hieße das dann: 286h (mit "Hängemechanik") ist 1986 erschienen, gehört also schon dazu, während 286 UNI (mit Uni-Expert-Mechanik) erst 1991 erschienen ist, also noch etwas warten muß, um zu den Oldies zu gehören.
Laßt es uns in diesem ohnehin sehr überschaubaren Kreis doch nicht komplizierter machen als nötig:
Hier geht es den meisten doch weniger um das Sammeln "echter" Oldtimer, also Modellen, die unverändert mehrere Jahrzehnte hinter sich haben und nun im Museum "endgelagert" werden, sondern eher darum, die alten Modelltypen zu restaurieren, sie wieder in Betrieb zu nehmen und "artgerecht" zu fliegen. Es gibt keinen Wettbewerb, also braucht es auch keine all zu engen Regeln und Definitionen.
Hallo Wolfgang,
wenn Du mich schon zitierst, solltest Du bitte meinen Beitrag nicht für eine, aus Deiner Sicht verallgemeinerte Ansicht darstellen. Daher habe ich geschrieben: "Für mich persönlich....." und das meinte ich auch.
Deshalb mache ich es wohl nur für mich persönlich komplizierter als es ist....
Aus Deiner Sicht mag es nicht verständlich sein, daß jemand die alten Hubschrauber sammelt und sie im Originalzustand nur zum Ansehen ins Regal stellt. Solche Leute gibt es aber und dazu zähle ich auch.
Aus Deiner Sicht mag es nicht verständlich sein, daß jemand die alten Hubschrauber sammelt und sie im Originalzustand nur zum Ansehen ins Regal stellt. Solche Leute gibt es aber und dazu zähle ich auch.
wo bitte liest Du aus meinem Beitrag Unverständnis für die persönlichen Vorlieben jedes Einzelnen heraus? Genau des Gegenteil ist eigentlich der Fall. Daher habe ich ja auch den ersten Satz mitzitiert, in dem Du das nachfolgende als Deine persönliche Ansicht kennzeichnest, das Hobby zu betreiben.
Dennoch sollte es aber erlaubt sein, auf der Grundlage von Postings im selben Thread auch allgemeine Gedanken zum Thema zu äußern und, wie in diesem Fall, einen Konsens anzubieten für die Rahmenbedingungen, was mein Anliegen war.
Wenn ich Dir dabei zu nahe getreten sein sollte, war das bestimmt nicht meine Absicht, und ich entschuldige mich dafür.
(Manchmal macht mir persönlich das hier keine rechte Freude mehr...)
Meine persönliche (Nicht-Mod-)Meinung: ich lese hier gerne mit, trage mich mit dem Gedanken, ins Thema Oldies einzusteigen und freue mich darüber, dass es in diesem Board wesentlich aggressionsfreier, sachlicher und fachlicher zu geht als in anderen hier auf RHF.
Von da her meine ich, dass man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen sollte
Zum Unter-Thema "Was ist ein Oldtimer":
Auf Wikipedia wird darauf eingegangen, dass sowohl das Museumssammeln als auch das weiter-in-Betrieb-halten zum "Oldtimer" gehört. Es wird auch erwähnt, dass die zeitlichen Grenzen fließend sind und verschiedene Definitionen haben.
Die für mich zentrale Wikipedia-Aussage ist:
"Ohne weitere Angaben meint der Begriff Oldtimer im Deutschen Kraftfahrzeuge mit Sammlerwert, die nicht mehr als reine Gebrauchsfahrzeuge dienen, sondern auch zu repräsentativen, spekulativen oder ideellen Zwecken. Oldtimer sind zumeist Sammlerstücke. Es muss sich nicht immer um ein gut erhaltenes oder restauriertes Fahrzeug handeln, auch unrestaurierte im Originalzustand belassene Autos und Motorräder gehören dazu."
Von da her scheint mir eine zeitliche Definition a la "25 Jahre" oder "30 Jahre" nicht zweckmäßig sondern einengend und auch die Gebrauchsart "Steht im Museum" oder "Fliegt wie früher" sollte keine Begriffsdefinition sein.
LG
Kurt
Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil
Hallo Kurt, dein Ansatz ist in meinen Augen sehr gut. In der KFZ Oldtimerbranche gab es ähnliche Diskussionen und "Kämpfe" zum Thema "Alter".
Inzwischen hat sich hier alles ganz gut von selber arrangiert, die Altersgrenzen sind nur für den Gesetzgeber (KFZ- Steuer) und Versicherungen wichtig.
Ich denke, das wird auch hier passieren.
Für die Zulassung von Modellen bei Oldie-Events ist immer noch der Aktive Veranstalter zuständig, im Forum gibt es auch klare Regeln, und es wird wohl jeder damit leben müssen, dass auch Modelle, welche für viele wohl nie ein Oldie sein werden, trotzdem ausreichend alt sind, und auch hier und bei Treffen auftauchen werden.
Genau so wie es viele jungere Klassiker gibt, welche wohl manch einer gerne auf Treffen oder hier sehen würde.
Im Zweifelsfall also einfach den entsprechenden Moderator oder Veranstalter fragen, der Rest wird sich ganz sicher von selber entsprechend entwickeln.
Auch Youngtimer und Klassiker haben ihre Berechtigung, genau so wie alle Varianten des Sammelverhaltens oder die Vorlieben beim Restaurieren. Böse Zungen würden behaupten, dass die meißten sogenannten Restaurierungen eigentlich Renovierungen sind, in anderen Sektoren des Oldtimer oder Antiquitätenhobbies sind die Anspruche weit höher als hier !!!
Ich denke das wichtigste ist wohl Leben und Leben lassen. Manchmal hab ich das Gefühl , dass schon manch einer, mit einem potentiellen künftigen Oldie hier durchaus verschreckt wurde, schade eigentlich...
Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...
wo bitte liest Du aus meinem Beitrag Unverständnis für die persönlichen Vorlieben jedes Einzelnen heraus?
Hallo Wolfgang,
dann habe ich Deinen Satz:
"Hier geht es den meisten doch weniger um das Sammeln "echter" Oldtimer, also Modellen, die unverändert mehrere Jahrzehnte hinter sich haben und nun im Museum "endgelagert" werden, sondern eher darum, die alten Modelltypen zu restaurieren, sie wieder in Betrieb zu nehmen und "artgerecht" zu fliegen. "
wohl falsch interpretiert und entschuldige mich wiederrum bei Dir.
ich wollte mit meiner Anfrage keine Grundsatzdiskussion auslösen.
Mir ist es auch nicht wichtig ob mein Graupner/Heim Lookheed 286h Heli nun ein echter Oldtimer ist oder nicht nachdem er nun mit E-Motor fliegt. Ob nun 20 - 25 - oder 30 Jahre was solls, ich werde nicht damit zu einen Treffen fahren.
Er steht da und kann bewundert werden und ich fliege das Ding auch sehr gern und erfreue mich an dem Flugbild, vielleicht wie der Sammler der an seiner Sammmlung im Regel vorbei geht ohne seine Schätze zu fliegen.
Auch die Müller Alouette wird von mir zum E-Heli umgebaut. Weil ich sie gerne fliegen möchte und das mit so einen original Verbrenner in meinem Verein ganz in der nähe von Berlin nicht möglich ist. Der eine wird sich dabei die Haare raufen und das als Stilbruch ablehnen. Für mich macht es aber auch den Reiz aus die alten Teile wieder mit "meiner" Technik in die Luft zu bekommen und mich am Flugbild zu erfreuen. Und der Umbau mit all seinen Schwierigkeiten und Herausforderungen macht mir als Modellbauer richtig Spaß.
Ich finde jeder sollte seinen Spaß und seine Freude an "seinem" Hobby habe wie es ihm gefällt. Es gibt dabei kein richtig oder falsch, kein schwarz oder weiß.
Also nix für ungut Männer
Gruß aus Berlin
Zuletzt geändert von Helinobby; 10.02.2013, 14:18.
Lookheed 286h,Agusta A119,Vario Bell 230,Vario Bell 212,Hallmann Lama, Bell Ranger
@Norbert: so wie ich die Leute kennen lernte, kann ich mir nicht vorstellen dass jemand was dagegen hätte wenn du mit deinem Elektro-Oldie fliegst. Es durfte ja sogar schon mal ein 3D Flug gemacht werden. Das ist es auch was ich an den Leuten hier im Oldie-Bereich sehr schätze, dass eine grosse Toleranz vorhanden ist. Selbstverständlich kann man anderer Meinung sein und darüber diskutieren, aber es hat immer ein Niveau und wir nie beleidigend!
Was es für mich ausmacht ist, dass wir nicht in dieser schneller, stärker, komplizierter --Spirale sind. Wir erfreuen uns der Oldies und haben Spass am diskutieren und fliegen!
Es soll ja ein entspannendes Hobby sein ;-)
Es durfte ja sogar schon mal ein 3D Flug gemacht werden.
Ich glaube nicht , dass das etwas mit dürfen zu tun hat. Der Heli war ganz klar ein Oldie und fliegen darf damit jeder , wie er kann. Ich fand die Vorführung sehr beeindruckend, da man die Leistungsfähigkeit der damaligen Modelle gut vor Augen geführt bekommt.
Ich fand die Vorführung klasse.
Eindrucksvoll war in meinen Augen auch, wie Gerd sein FP Helibaby mal richtig herumtoben lies.
Eins ist damit wohl klar geworden, Oldies sind alles, nur nicht langweilig.....
Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...
Meiner Meinung nach sind Oldies nicht mehr und weniger als alte Geräte welche eben mit oder nach den Vorlieben des Besitzer erhalten werden.
Was alt ist oder nicht kann so gar nicht postuliert werden. Für den einen ist ein Zeitraum von Wichtigkeit, während für den anderen ein Mengenverhältnis der hergestellten Stück zählt.
Sammler haben im Grunde alle eines gemeinsam. Sie können es einfach nicht sehen, dass das alte Fundstück zu seinem Ursprung zurück geführt wird. Manche behaupten dass sei krank... Ich kann für mich nur sagen, dass eben Erinnerungen an eine schöne Zeit wach werden und das ich mich darin gerne wiederfinde...
Andere sagen wieder, ich konnte es als Kind nie haben, jetzt hol ich das nach usw.
Es bleibt also reine Ansichtssache, denn was ich als selten und wertvoll empfinde, kann dem anderen mitunter völlig egal sein.
In Wikipedia ist dies recht interessant beschrieben... Sammeln - Wikipedia
LG, Robert
Zuletzt geändert von Helisammler; 12.09.2013, 10:36.
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