Bell 212 Twin Jet

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  • klauss
    Member
    • 14.07.2003
    • 632
    • Klaus
    • MCB-Bregenz

    #61
    AW: Bell 212 Twin Jet

    Hallo!

    @Mark
    Da ich mit meinen 212'ern ausreichend orig. Rotorblätter bekommen habe werde ich diese verwenden.
    Hast jetzt auch 2 umfangreiche Beschreibungen erhalten ;-). Bei den Flügen der beiden in Kitzingen konnte man sich auch von der Richtigkeit überzeugen.

    @Wolfgang
    Hast du bei deiner auch die lange Rotorwelle mit Domlager drin?? Du würdest also aus Vorbildgetreue zur längeren tendieren und hättest dann auch noch den Vorteil zumindest ein wenig höher zu sein.

    Schöne Grüsse
    Klaus

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    • WGS
      WGS
      Member
      • 15.09.2010
      • 675
      • Wolfgang

      #62
      AW: Bell 212 Twin Jet

      Zitat von klauss Beitrag anzeigen
      @Wolfgang
      Hast du bei deiner auch die lange Rotorwelle mit Domlager drin?? Du würdest also aus Vorbildgetreue zur längeren tendieren und hättest dann auch noch den Vorteil zumindest ein wenig höher zu sein.
      Genau so ist es.
      Grüsse
      Wolfgang

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      • Bell
        Member
        • 20.12.2012
        • 205
        • Mark

        #63
        AW: Bell 212 Twin Jet

        Hallo,
        habe eben noch mal in der Einbauanleitung "Mechanik" nachegelesen. Pitchbereich von +1 bis +5 Grad. Für Trainingsflüge wird sogar als Minimum +2 Grad empfohlen. Hierdurch soll das Absinken der Rotorebene im Außenbereich, verursacht durch zB unbeabsichtigte heftige Steuerbewegungen bei einzelnen Flugzuständen, weitgehend vermieden werden.
        Liebe Grüße
        Mark

        Kommentar

        • Bell
          Member
          • 20.12.2012
          • 205
          • Mark

          #64
          AW: Bell 212 Twin Jet

          Hallo zusammen und allen ein frohes neues Jahr!!!

          ßber die Feiertage habe ich mir meine Bell 212 mal in Ruhe angeschaut und meine Fragen aufgeschrieben. Könnt Ihr mir weiterhelfen? Das wäre super und ich bedanke mich schon im Voraus!!!

          Fehlende Teile:
          1. Die Führungskulisse Pitchhebel (22) fehlt. Hat jemand die Maße, damit ich sie nachbauen kann?
          2. Das Führungsrohr aus Alu für die Heckrotor-Ansteuerung nebst Bowdenzug (160). Kann ich hier eigentlich einen normalen Brems- oder Schaltungszug für ein Fahrrad/Motorrad nehmen?
          3. Das Führungsrohr aus Messing für den Heckrotor-Antrieb nebst Stahldraht. Muß ich auf eine besondere Materialqualität achten? Oder reichen die Maße aus der Anleitung und dann ab in den Baumarkt? Gibt es ggf. sogar bessere Lösungen für den Antrieb?
          4. Alle Plastik-Tiefziehteile (Abschlußdeckel, Lampen, Düsenatrappen, usw). Wollte ich aus ßsterreich nachbestellen.
          5. Die beiden Winkelbefestigungen (176) für die Kufenstreben. Die wollte ich weglassen, oder sind sie doch sinnvoll/wichtig?. Gleiches gilt für die 4 Gummigewindeeinsätze (177). Sind die wichtig? Wenn ja, welche Maße (Höhe/Durchmesser/Gewindegröße) hatten sie damals?
          6. Ein Heckrotorblatt fehlt auch. Die Heckrotorblätter wollte ich, wie auch die beiden Hauptrotorblätter, neu bei holzblaetter.de einkaufen. Wie bespannt Ihr die Holzblätter? Mit Selbstklebefolie oder mit Bespannpapier und dann ein paar Mal streichen und schleifen? Hat jemand Erfahrungen mit den Nachbaublättern?
          7. Die Bauunterlagen/Anleitungen. Den Schnellbauplan kann ich nachbestellen. Meine Anleitung -Zelle- ist ok, Die Anleitung -Mechanik- ist leider verklebt, da sie vermutlich mal feucht geworden ist. Habt Ihr eine tolle Idee, wie man die Blätter wieder trennen kann? Es geht mir hier nur um die Rettung der Anleitung, die Infos zum Zusammenbau habe ich bereits bekommen (Danke Wolfgang!). Hier gibt es im Netz nur Widersprüchliches: mal mit Wärme mal in den Kühlschrank, mal wieder feucht machen, mal in die Mikrowelle�.

          Fragen zum Aufbau:
          8. Bislang sind ja nur einige Holzteile in der Zelle eingeklebt worden. Muß ich die Klebestellen nachkleben?
          9. Kleben wollte ich gemäß Anleitung mit -UHU endfest 300-. Gibt es hier bessere Alternativen?
          10. Ich habe früher Holz-Holz immer mit Weisleim (zB Ponal) geklebt. Ist das noch zeitgemäß? Oder nimmt man jetzt hierfür auch einen passenden Sekundenkleber?

          Herzlichen Dank für Eure Mühe, Tipps und Unterstützung!!
          Liebe Grüße
          Mark

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          • es_age
            es_age

            #65
            AW: Bell 212 Twin Jet

            Zitat von Bell Beitrag anzeigen
            9. Kleben wollte ich gemäß Anleitung mit -UHU endfest 300-. Gibt es hier bessere Alternativen?
            10. Ich habe früher Holz-Holz immer mit Weisleim (zB Ponal) geklebt. Ist das noch zeitgemäß? Oder nimmt man jetzt hierfür auch einen passenden Sekundenkleber?
            zu 8: Kommt darauf an... Ich fürchte das kann nur derjenige beurteilen, der die geklebten Teile anfassen kann
            zu 9: Ich bin großer Fan vom Endfest 300. Für mich gibt es nix besseres, wenn es dauerhaft, zäh, belastbar werden soll.
            zu 10: Weißleim für Holz! Sekundenkleber kann ich nicht empfehlen (es sei denn bei Balsa, in einigen Fällen). Holzleim zieht prima in das Holz ein und macht die Verbindung porentief...
            Cyanacrylat schafft das bei porösem Holz zwar auch, aber die Beschaffenheit ist ausgehärtet sehr spröde, was bei den feinen Vibrationen im Hubi kontraproduktiv ist.

            Aber ich glaube da hat jeder so sein eigenes Rezept... o.g. ist also nur meine Meinung :-)

            Viel Erfolg!

            Kommentar

            • caravelle
              Member
              • 09.08.2008
              • 770
              • horst
              • Verein oder auch schon mal wild

              #66
              AW: Bell 212 Twin Jet

              Hallo Mark,
              hast eine PN von mir !
              LG Horst

              Kommentar

              • WGS
                WGS
                Member
                • 15.09.2010
                • 675
                • Wolfgang

                #67
                AW: Bell 212 Twin Jet

                Hallo Mark,

                Deine Fragen beantworte ich gern, natürlich aus meiner eigenen Sicht der Dinge, die keinen Anspruch auf Alleingültigkeit erhebt :

                Zitat von Bell Beitrag anzeigen
                Fehlende Teile:
                1. Die Führungskulisse Pitchhebel (22) fehlt. Hat jemand die Maße, damit ich sie nachbauen kann?
                Das Ding suche ich auch vergebens, aber es ist nicht so kritisch: Entscheidend ist, dass der Schlitz schräg hindurchführt, so dass der Pitchhebel flächig aufliegen kann und nicht eingeklemmt wird. Die Maße des Teils sind weitgehend beliebig, es dient ja nur als (sehr lockere) Führung für den Pitchhebel. Man könnte auch einfach zwei Kunststoffrohre in entsprechendem Abstand auf den Spant aufkleben.

                2. Das Führungsrohr aus Alu für die Heckrotor-Ansteuerung nebst Bowdenzug (160). Kann ich hier eigentlich einen normalen Brems- oder Schaltungszug für ein Fahrrad/Motorrad nehmen?
                Ich würde einfach einen normalen Bowdenzug aus dem Modellbaubereich (z.B. Graupner) nehmen.
                3. Das Führungsrohr aus Messing für den Heckrotor-Antrieb nebst Stahldraht. Muß ich auf eine besondere Materialqualität achten? Oder reichen die Maße aus der Anleitung und dann ab in den Baumarkt? Gibt es ggf. sogar bessere Lösungen für den Antrieb?
                Das Messingrohr ist normale Standardware, da gibt es nichts besonderes. Der Stahldraht 1,2mm ist allerdings in der erforderlichen geraden Ausführung sehr schwer erhältlich, aufgerollt nutzt er Dir nichts, er wird nicht rund laufen. Die üblichen Abmessungen aus dem Modellbau sind mit 100cm zu kurz. (ggf. könnte ich helfen, ich habe noch Originalwellen).
                Nein, es gibt hier keine bessere Lösung, mach' das am besten wie vorgesehen.
                4. Alle Plastik-Tiefziehteile (Abschlußdeckel, Lampen, Düsenatrappen, usw). Wollte ich aus ßsterreich nachbestellen.
                Mach' das.
                5. Die beiden Winkelbefestigungen (176) für die Kufenstreben. Die wollte ich weglassen, oder sind sie doch sinnvoll/wichtig?. Gleiches gilt für die 4 Gummigewindeeinsätze (177). Sind die wichtig? Wenn ja, welche Maße (Höhe/Durchmesser/Gewindegröße) hatten sie damals?
                Das kommt zunächst mal darauf an, welche Kufenbrücken Du verwenden willst. Wie schon mal erwähnt, habe ich bei meinem 212 deutlich vorbildähnlichere Kufenbrücken aus 5mm Federstahl verwendet, die noch mit einem 7mm ABS-Rohr aufgedickt sind. Die Schwingmetalle sind überflüssig, ich habe sie weggelassen. Die Winkelbefestigungen habe ich aus Alu-U-Profil hergestellt, sie dienen hauptsächlich dazu, die beiden Befestigungspunkte links und rechts mit einander zu verbinden und somit diesen Bereich stabiler/belastbarer zu machen. Außerdem habe ich daran gleich die Stahl-Kufenbrücken mit stabilen Schellen befestigt. Ein kleineres U-Profil an der vorderen Befestigung dient als Halterung für den Keilriemen im Flug, gerade so, wie bei den Kunststoffteilen.

                6. Ein Heckrotorblatt fehlt auch. Die Heckrotorblätter wollte ich, wie auch die beiden Hauptrotorblätter, neu bei holzblaetter.de einkaufen. Wie bespannt Ihr die Holzblätter? Mit Selbstklebefolie oder mit Bespannpapier und dann ein paar Mal streichen und schleifen? Hat jemand Erfahrungen mit den Nachbaublättern?
                Sorgfältig schleifen, ggf. mit Porenfüllen streichen und wieder schleifen (Körnung 600) Wurzel- und Endbereich farbig streichen (ich nehme immer noch Spannfix Immun schwarz), schließlich mit Selbstklebefolie bekleben: Letzteres ist ßbungssache, es im ersten Anlauf faltenfrei hinzukriegen, aber man kann es lernen .
                7. Die Bauunterlagen/Anleitungen. Den Schnellbauplan kann ich nachbestellen. Meine Anleitung -Zelle- ist ok, Die Anleitung -Mechanik- ist leider verklebt, da sie vermutlich mal feucht geworden ist. Habt Ihr eine tolle Idee, wie man die Blätter wieder trennen kann? Es geht mir hier nur um die Rettung der Anleitung, die Infos zum Zusammenbau habe ich bereits bekommen (Danke Wolfgang!). Hier gibt es im Netz nur Widersprüchliches: mal mit Wärme mal in den Kühlschrank, mal wieder feucht machen, mal in die Mikrowelle�.
                Sorry, dazu fällt mir nichts ein, deshalb scanne und archiviere ich ja alles, was mir unterkommt, um solche Probleme zu vermeiden.
                Fragen zum Aufbau:
                8. Bislang sind ja nur einige Holzteile in der Zelle eingeklebt worden. Muß ich die Klebestellen nachkleben?
                Kann nicht schaden, alles mit dünnflüssigem CA-Kleber zu tränken.
                9. Kleben wollte ich gemäß Anleitung mit -UHU endfest 300-. Gibt es hier bessere Alternativen?
                Nein.
                10. Ich habe früher Holz-Holz immer mit Weisleim (zB Ponal) geklebt. Ist das noch zeitgemäß? Oder nimmt man jetzt hierfür auch einen passenden Sekundenkleber?
                Da bin ich recht kompromißlos: Weißleim gehört für mich seit den 70er Jahren an nichts mehr, was fliegen soll. Da gibt es für mich nur Epoxi- oder Cyanokleber, bei manchen Teilen auch Polyesterkleber (Stabilit express). Weißleim altert/fault und bringt nur unerwünschte Feuchtigkeit ins Modell (wie geschrieben: persönliche Ansicht).
                Grüsse
                Wolfgang

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                • Bell
                  Member
                  • 20.12.2012
                  • 205
                  • Mark

                  #68
                  AW: Bell 212 Twin Jet

                  Hallo Wolfgang,
                  herzlichen Dank für Deine Mühe!!!
                  1. dann ist nur die schräge, seitliche Führung des Pitschhebels wichtig?
                  2. muß der Zug einen bestimmten Durchmesser haben? Ich habe mir Deine Fotos von Deinem Servokasten angeschaut, Du nutzt dort auch einen gedrehten Zug, oder?
                  3. kannst Du mir ggf. für den Antriebszug eine PN/email schicken? Danke
                  5. eigentlich wollte ich die original Holz-Kufenstreben nehmen. Alternativ hatte ich an rundes ALU-Rohr gedacht, da es dem Original näher kommt. An die Verbindung der unteren Rumpfhälften hatte ich auch schon gedacht, müßten die Kräfte nicht durch die Streben aufgenommen werden können? Hast Du ein Foto von Deinem Landegestell?
                  6. Also helle Folie und nicht Papier? Welche Art von Folie, Bügelfolie für Flugzeugtragflächen oder geht auch normale wie zB "d-c-fix"?
                  10. hast Du da eine bstimmte Marke?
                  Nochmals Dnake für Deine Tipps!!!!
                  Liebe Grüße
                  Mark

                  Kommentar

                  • WGS
                    WGS
                    Member
                    • 15.09.2010
                    • 675
                    • Wolfgang

                    #69
                    AW: Bell 212 Twin Jet

                    Hallo Mark,

                    Zitat von Bell Beitrag anzeigen
                    1. dann ist nur die schräge, seitliche Führung des Pitschhebels wichtig?
                    Ja.
                    2. muß der Zug einen bestimmten Durchmesser haben? Ich habe mir Deine Fotos von Deinem Servokasten angeschaut, Du nutzt dort auch einen gedrehten Zug, oder?
                    Ja, einen normalen, im Modellbau gebräuchlichen Bowdenzug, bestehend aus einem Kunststoffrohr 3/2mm und einer 1,9mm Stahllitze. Das gibt es von allen namhaften Modellbaufirmen, z.B. Graupner Best.-Nr. 732
                    3. kannst Du mir ggf. für den Antriebszug eine PN/email schicken? Danke
                    Gern, aber wofür jetzt? Das habe ich nicht ganz verstanden. Meinst Du die 1,2mm Antriebswelle?
                    5. eigentlich wollte ich die original Holz-Kufenstreben nehmen. Alternativ hatte ich an rundes ALU-Rohr gedacht, da es dem Original näher kommt. An die Verbindung der unteren Rumpfhälften hatte ich auch schon gedacht, müßten die Kräfte nicht durch die Streben aufgenommen werden können? Hast Du ein Foto von Deinem Landegestell?
                    Die Holzbügel würden, ohne Schwingmetalle montiert, die Zugkräfte schon aufnehmen. Sie sind zwar typisch für den alten Graupner-Heli, aber aus optischen Gründen habe ich es nicht über mich gebracht, sie am Modell zu lassen (hätte ich auch in den 70ern nicht gemacht). Alurohr knickt bei ßberlastung ein und kann nicht wieder gerichtet werden, man muß die Kufenbrücken dann nach harten Landungen auswechseln (WIK-Bo105-Besitzer wissen, wovon ich schreibe). Die beschriebenen Bügel sehen recht vorbildähnlich aus, sind extrem robust und lassen sich nach ßberlastung wieder zurückbiegen, aber da müßte schon einiges passieren. Zudem sind sie leichter, als die Holzbrücken. Das ist aber wieder so ein Fall, wo jeder selbst entscheiden muß, was er will, und wenn er einen authentischen Oldie will, wie er "authentisch" definiert.
                    Werde heute nachmittag ein Foto machen.
                    6. Also helle Folie und nicht Papier? Welche Art von Folie, Bügelfolie für Flugzeugtragflächen oder geht auch normale wie zB "d-c-fix"?
                    10. hast Du da eine bstimmte Marke?
                    Keinesfalls Bügelfolie. Früher hat man d-c-fix benutzt, aber der Kleber schmiert auch nach längerer Zeit noch. Heute nimmt man am besten die ORACAL Plotterfolie 751, man muß aber sehr sauber schleifen, denn die Folie ist sehr dünn, und jede Unebenheit darunter zeichnet sich ab. Dafür kann man damit aber auch gestreifte Rotorblätter herstellen, z.B. rot/weiß oder schwarz/weiß.
                    Grüsse
                    Wolfgang

                    Kommentar

                    • es_age
                      es_age

                      #70
                      AW: Bell 212 Twin Jet

                      Zitat von WGS Beitrag anzeigen
                      Weißleim altert/fault und bringt nur unerwünschte Feuchtigkeit ins Modell
                      Seit über 30 Jahren baue ich nun Tragflächenmodelle. Klar, auch mit moderneren Materialien. Aber Holz an Holz, das nicht höchste Belastungen aushalten muss (wie Wurzelrippen, Holmaufnahmen im Rumpf usw.) klebe ich seit Jahr und Tag mit Holzleim.

                      Selbst im Großflugzeugbau fliegen heute noch alte Holzkisten die komplett mit Holzleim aufgebaut wurden.

                      Gut, nun muß man natürlich sagen das Leim nicht gleich Leim ist. Auch wenn es für den Normalbürger eine Flasche im Baumarkt ist auf der "Ponal" draufsteht. Es gibt mehrere Arten von Leim und auch diverse Beanspruchungsgruppen. Die Gruppe D4 hält beispielsweise auch fließendes Wasser und häufigen Kondensatansatz aus. Da "fault" nix!

                      Und heutiger Leim zieht auch sicherlich keine Feuchtigkeit an, wenn man den passenden für seine Umgebung ausgewählt hat.

                      Da unsere Hubschrauber seltenst mit fliessendem Gewässer in Berührung kommen, ist eigentlich der Ponal Classic absolut in Ordnung. Express würde ich nicht nehmen, da der durch das schnellere Abbinden nicht tief genug eindringen kann.

                      Leim lässt sich auch mit Wasser verdünnen um ihn großflächig aufstreichen zu können. Er lassen sich Verbindungen durch erhitzen noch einmal lösen, korrigieren und erneut verbinden.
                      Die "wasserfeste" Version ist auch gegen Feuchtigkeit hervorragend resistent und wenn abgebunden wird er nicht spröde wie beispielsweise CA.

                      Also ich bin großer Fan von Weißleim/Holzleim und arbeite sehr gerne damit. Deswegen kann ich die vernichtende und leider auch undifferenzierte Aussage keinesfalls so stehen lassen. Du mögest mir das verzeihen...

                      Gruß, Stefan

                      Kommentar

                      • WGS
                        WGS
                        Member
                        • 15.09.2010
                        • 675
                        • Wolfgang

                        #71
                        AW: Bell 212 Twin Jet

                        Zitat von es_age Beitrag anzeigen
                        Selbst im Großflugzeugbau fliegen heute noch alte Holzkisten die komplett mit Holzleim aufgebaut wurden.
                        Schon in den 60er Jahren baute z.B. Schleicher seine "Holzkisten" (K2B, K6, K7, K8, K13 etc.) nicht mit Weißleim, sondern mit "Araldit", einem schwarz-braunen Kunstharzkleber.

                        Da ich nicht vorhabe, hier Glaubenskriege zu führen, hatte ich mehrfach in dem Beitrag erwähnt, dass es sich um meine persönliche Sicht der Dinge handelt. Auch wenn man das bezgl. Weißleim als undifferenziert ansieht (stimmt eigentlich nicht, für Möbel nehme ich das Zeug ja auch), meine Erfahrungen aus fast 50 Jahren Modellflug sind eben so, und zu den darauf beruhenden Aussagen stehe ich in vollem Umfang.
                        Natürlich kann man es auch anders machen.

                        In diesem Sinne: Eh' dass ich mich aufrege, ist's mir lieber gleich egal.
                        Grüsse
                        Wolfgang

                        Kommentar

                        • es_age
                          es_age

                          #72
                          AW: Bell 212 Twin Jet



                          In dem PDF Dokument geht es um Leim, der auch für den NEUbau von Luftfahrzeugen zugelassen ist. Ich glaube Wolfgang, wir können uns darauf einigen, das es viele Sorten von Leim gibt. Darunter auch durchaus welche, die man heutzutage eher als Harz betiteln würde. Auch Zweikomponentenleime gibt es.

                          Oben habe ich wohl selbst nicht klar genug differenziert und man konnte durchaus verstehen ich behaupte das manntragende mit dem heute bekannten "Weißleim" gebaut wurden. Sind sie natürlich nicht. Deswegen habe ich es "Holzleim" genannt.

                          Ich hab Dich jetzt auch nochmal per PN angesprochen und denke, wir können jetzt hier wieder zum Topic zurück kehren. :-)
                          Aufregen wollte ich Dich sicher nicht.

                          Liebe Grüße, Stefan

                          Kommentar

                          • Bell
                            Member
                            • 20.12.2012
                            • 205
                            • Mark

                            #73
                            AW: Bell 212 Twin Jet

                            Hallo Wolfgang, hallo Stefan,
                            danke für Eure Tipps! Ich wollte keinen "Kleber-Krieg" starten, wobei ich es durchaus gut finde, wenn kontrovers diskutiert wird. Das macht ja auch Sinn - und sicherlich kleben beide Varianten für meine Belange das Holz ausreichend, langfrsitig zusammen.
                            Ich kenne diese neuen CA-Kleber nicht. Im Netz hatte gelesen, damit den Bereich um die Holzrotor-Blattbefestigungen zu "verhärten". Ist das sinnig, oder sollte man hier mit Messingbuchsen arbeiten? Da man die Blätter ja nicht "andrehen" kann, müßte sonst ja immer eins abgeschraubt werden. Das vergnatzt doch bestimmt oder?
                            Liebe Grüße
                            Mark

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                            • es_age
                              es_age

                              #74
                              AW: Bell 212 Twin Jet

                              Zitat von Bell Beitrag anzeigen
                              Ich kenne diese neuen CA-Kleber nicht
                              Bist Du sicher? CA = CyanAcrylat. Im Volksmund "Sekundenkleber". Auch den gibts natürlich in verschiedensten Qualitäten und Spezialrezepten.
                              Ich mag den nicht so gerne. Zum einen wegen der giftigen Dämpfe, zum anderen weil man den nicht so gut "kontrollieren" kann. Es geht halt alles zu schnell. Und gerade auf Holz, kann es auch schnell mal zu unschönen "Auswüchsen" kommen, die dann schlecht wieder zu bereinigen sind. (Da rede ich aber eher von Balsaholz. Auf Hartholz habe ich damit noch nichts gemacht)

                              Aber da ich mit dem Zeug nicht so gerne arbeite habe ich wahrscheinlich auch einfach nicht den richtigen Dreh damit raus...

                              Bevor Du mit CA anfängst zu arbeiten: Stell Dir schon mal Aceton bereit. Das löst CA an und ist für das reinigen von versehentlich verschmutzen Teilen unabdingbar.

                              Viel Erfolg, Stefan

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                              • Bell
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                                • 20.12.2012
                                • 205
                                • Mark

                                #75
                                AW: Bell 212 Twin Jet

                                Hallo Stefan,
                                hmm, wo Du nun so nachfragst... Ich dachte, es wäre Sekundenkleber gewesen, mit dem man die Blattbefestigungen widerstandsfähiger macht, aber vielleicht habe ich da auch etwas verwechselt.
                                Liebe Grüße
                                Mark

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