Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

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  • Rolli
    Senior Member
    • 22.08.2006
    • 2403
    • Rolf
    • auf allen Feldwegen

    #1

    Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

    Die Bell 222 von Ewald Heim ( 1972 ) hat mich immer schon fasziniert. Das stabile Einziehfahrwerk hat bisher noch nie versagt.
    Nun steht sie seit geraumer Zeit im Bastelkeller mit einem Verbrenner als Antrieb. Das sollte sich ändern.
    Die von E. Heim entwickelte Bell 222 hat eine Hängemechanik ( Von Vario weiterentwickelt)
    Der Motor u. die Anlenkung der Taumelscheibe wurde ausgebaut. Da die Mechanik vorn vom Kühlkörper getragen wurde, habe ich mich für die neuen Seitenteile von Vario entschieden.

    Die Rudermaschinen wurden vorn ausgebaut u. sind nun in den Seitenteilen untergebracht. Dadurch ergab sich vorn Platz für den 2 x 5 S - Akku. Der Kühltunnel wurde ausgebaut u. alles fein säuberlich verspachtelt u. geschliffen. Die 40 jährige Farbe wurde geschliffen u. erneuert.
    Sender u. Empfänger wurden auf Jeti 2,4 GHz umgerüstet. Das alte Kreiselsystem von Robbe wurde durch das -MICROBEAST- ersetzt. Der Rotorkopf wurde auf FBL umgebaut, indem die Paddelebene abgeschnitten u. die Rotorkopfbremse als Abschluss eingeschraubt wurde.

    Da ich gute Erfahrung mit Hacker gemacht habe, setzte ich auch hier als Motor den A 50 - 12- l u. als Regler den x 75 Opto pro ein.
    Das alte HZR wurde gegen das neue Riemenrad von Vario mit 55 Zähnen ausgetauscht. Ebenfalls von Vario Zahnriemen u. Motorträger. Das Motorritzel mit 16 Zähnen ist von MßDLER. Mit diesen Komponenten erreiche ich eine ßbersetzung von 1 : 13,75 u. am Kopf 1.550 U/ Min.
    Die Haube habe ich etwas modifiziert. Der Akkuwechsel sollte möglich ohne mir die Finger zu verbiegen, möglich sein. Nun kann ich die Haube nach vorn herausziehen, gehalten wird sie durch ein Magnet. Der Akku wird von oben in das Cockpit eingeführt u. oben mit dem Regler verbunden. Der Akku ist somit innerhalb von 30 Sekunden eingesetzt u. verbunden.
    Die Scheiben wurden mit neuen S-Gummis von Vario eingesetzt.
    Nun erscheint meine gute - alte - Bell 222 wieder im neuen Glanz.
    Gruß
    Rolf
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    MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.
  • WGS
    WGS
    Member
    • 15.09.2010
    • 675
    • Wolfgang

    #2
    AW: Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

    Hallo,

    Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    ie Bell 222 von Ewald Heim ( 1972 ) hat mich immer schon fasziniert
    da hast Du Dich aber um ca. 10 Jahre vertan: Das Modell kam um 1982 heraus und ist damit auch "erst" knapp 30 Jahre alt.

    ßbrigens: Wenn Du in das Fahrwerk weichere Federn einsetzt, z.B. vom sonst identischen Fahrwerkssatz der Graupner Bell 230, und die entsprechenden Anschläge, steht der Heli auch vorbildgetreu auf der Piste und nicht so hochbeinig. Außerdem besteht dann nicht mehr die Gefahr, dass bei am Boden stehendem Modell und niedrigen (negativen) Pitchwerten plötzlich ein einzelnes Fahrwerksbein einknickt und der Rotor über den Boden schleift.
    Grüsse
    Wolfgang

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    • Rolli
      Senior Member
      • 22.08.2006
      • 2403
      • Rolf
      • auf allen Feldwegen

      #3
      AW: Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

      Zitat von WGS Beitrag anzeigen
      da hast Du Dich aber um ca. 10 Jahre vertan
      Oh,sorry.
      Stimmt, wenn ich nachdenke, dann kann es nur 1982 gewesen sein.

      Mein Freund hat mit dem Fahrwerk seiner Bell 222 derbe Probleme. Ständig knickt ein Rad ein, ich kenne solche Probleme aus vergangenen Jahren nicht.
      Gruß
      Rolf
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      • WGS
        WGS
        Member
        • 15.09.2010
        • 675
        • Wolfgang

        #4
        AW: Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

        Hallo,

        Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
        Mein Freund hat mit dem Fahrwerk seiner Bell 222 derbe Probleme. Ständig knickt ein Rad ein,
        na das meine ich doch. Unabhängig davon, dass das Auftreten des Problems abhängig ist von Gewicht, Drehzahl und Negativpitch sieht es ja auch ziemlich ungeschickt aus, wenn das Modell dasteht wie "der Storch im Salat".
        Die gestreckte Position der Federung wird eigentlich nur für den eingefahrenen Zustand des Fahrwerks benötigt, damit die Räder weit genug in ihre Schächte gelangen.
        Vorbildgetreu ist es bei ausgefahrenem Fahrwerk, dass die Fahrwerksbeine nach dem Aufsetzen so weit einfedern, dass die Schwingen etwa horizontal liegen.
        Weil eine weiche Federung beim Modell leicht zu unvorhersehbaren Bodenresonanzen führt, wurden bei der Bell230 (dem Nachfolger des Modells wie auch des Originals) einfach kleine Anschläge für die Schwinge angebracht und weiche Federn verwendet, die zwar zum Einfahren die Fahrwerksbeine noch zuverlässig strecken, beim Landen aber in jedem Fall bei allen drei Beinen sicher bis zu den Anschlägen einfedern. Der zusätzliche Aufwand ist minimal, und das Modell steht gleich viel realistischer da.
        Wenn ich mich recht entsinne reicht es sogar, einfach nur die dicken, inneren Federn wegzulassen und lediglich die äußeren Federn (aus dem dünneren Draht) zu verwenden. Im Zweifelsfall kannst Du Dir das ja mal im Bell230-Handbuch ansehen, das es als PDF-Download bei Graupner gibt.
        Grüsse
        Wolfgang

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        • Rolli
          Senior Member
          • 22.08.2006
          • 2403
          • Rolf
          • auf allen Feldwegen

          #5
          AW: Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

          Zitat von WGS Beitrag anzeigen
          Wenn ich mich recht entsinne reicht es sogar, einfach nur die dicken, inneren Federn wegzulassen und lediglich die äußeren Federn (aus dem dünneren Draht) zu verwenden. Im Zweifelsfall kannst Du Dir das ja mal im Bell230-Handbuch ansehen, das es als PDF-Download bei Graupner gibt.
          Hi Wolfgang, nützlicher Beitrag. Das schau ich mir mal genauer an.
          Gruß
          Rolf
          MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.

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          • Rolli
            Senior Member
            • 22.08.2006
            • 2403
            • Rolf
            • auf allen Feldwegen

            #6
            AW: Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

            Nun sind auch Rotorkopf u. Heckrotor montiert.
            Angehängte Dateien
            MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.

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            • padell
              Member
              • 10.02.2012
              • 39
              • Paul
              • Stans

              #7
              AW: Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

              Hallo, dein Beitrag hat mich sehr gefreut. Grund, ich bin am selben Projekt. Hätte da noch eine Frage. Bekommt man irgend wo Scheiben für diesen heli.
              Heli. Logo 600, Logo 690, Chronos, Bell 222, AS 350 Ecureuil, �vülar,

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              • Rolli
                Senior Member
                • 22.08.2006
                • 2403
                • Rolf
                • auf allen Feldwegen

                #8
                AW: Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

                Schau mal hier, kann aber nicht dafür garantieren, ob sie passen werden
                Rolf
                Bell 222 Scheibensatz - VARIO Helicopter
                MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.

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                • WGS
                  WGS
                  Member
                  • 15.09.2010
                  • 675
                  • Wolfgang

                  #9
                  AW: Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

                  Hallo,

                  es passen auch die Scheiben von der Graupner/Heim Bell 230.
                  Grüsse
                  Wolfgang

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                  • heli-22
                    Member
                    • 13.01.2008
                    • 44
                    • marco

                    #10
                    AW: Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

                    haste auch mal ein bild von der mechanik?

                    ich möchte meine modelle auch umbauen.

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                    • Rolli
                      Senior Member
                      • 22.08.2006
                      • 2403
                      • Rolf
                      • auf allen Feldwegen

                      #11
                      AW: Restaurierung einer Bell 222 v. E.Heim

                      Ja, hier sind zwei:
                      Angehängte Dateien
                      MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.

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