hier mal ein kleiner Bericht über meinen neuen Lipower-Akku von Minicopter, den ich im Joker 1 einsetze.
Der Zusammenbau war nicht besonders schwierig, was auffiehl war, dass alle 60 Einzelzellen fast genau auf der gleichen Spannung lagen. Dadurch war das Balancen beim ersten Mal laden schnell erledigt. Leider hatte ich einen Bausatz der ersten Serie, bei dem nicht gleich alle Teile beilagen, aber ich gehe davon aus, dass diese Probleme nun gelöst sind.
Der Akku wurde dann mit dem durchsichtigen Schrumpfschlauch und den durchsichtigen Plexiglasplatten versehen. Ich hätte es nicht gedacht, aber der Akku macht optisch sehr viel her. Auf dem Platz gab es viele "aaaahhhs" und "ooohhs".
Zum Fliegen ist zu sagen, dass der Joker mit dem sehr leichten Minicopter-Akku nicht mehr wiederzuerkennen ist, obwohl ich vorher auch schon Lipos im Joker hatte. In Verbindung mit dem Actro 24-4 und dem Jazz-Regler 55/32 ergibt sich eine Kombination, die kaum Wünsche an Leistung offen lässt. Es können Mega-große Loopings geflogen werden, die ich vorher nur vom ThreeDee-MP kannte. Auch im Piru-Flip gibt es keinerlei Drehzahleinbrüche mehr, mit denen ich vorher zu kämpfen hatte. Das einzige, was ich feststellen musste, ist, dass die Empfangsanlage durch den Leistungsumsatz bei hohen Drehzahlen um 1800 U/min weniger Reichweite hatte. Es muss also auf die Kabelführung, Antennenführung und den Sitz der Ringkerne (möglichst nahe am Empfänger) geachtet werden. Es empfiehlt sich auch, bei Graupner Anlagen einen SPCM-Empfänger einzusetzen.
Auch bei Außentemperaturen um 25 Grad und Flugzeiten um 8 Minuten bleibt der Akkus trotz ziemlicher 3D Beaspruchung relativ kühl. Hier ist eindeutig der Actro 24-4 das Nadelöhr. Wegen des Motors sollte man nicht 5 Minuten am Stück nur Rollenkreise fliegen.... Ich schalte zwischendurch z.B. auf dem Rücken einfach mal die Drehzahl runter, dann kann der Motor wieder etwas durchatmen.

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