Logo 500: Was ist los?
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Sven Lürex
Re: Logo 500: Was ist los?
Ich habe in der Uni gelernt, das bei einer Pfeilverzahnung ein Teil Axialesspiel brauch um minimalste Höhenunterschiede auszugleichen. Da dies die Mechanik nicht kann, kann es nur beim Motor gehen. Wenn du jetzt einen gut gefertigten Motor hast, reicht das Spiel evtl nicht.Zitat von Maverick1977
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Re: Logo 500: Was ist los?
So wie ich den Beitrag auf RR lese, "twisted" die Welle des Motors. Also nicht reines Axialspiel im Sinne einer Bewegung entlang der Achse, sondern regelrechtes Eiern. Obwohl, bei anderen Mechaniken funktioniert das ja auch. Aber Pfeilverzahnung ist halt Neuland.
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Heligary
Re: Logo 500: Was ist los?
Eben. Andere Hersteller testen sowas erstmal jahrelang (Avant AuroraZitat von Maverick1977Aber Pfeilverzahnung ist halt Neuland.
).
Nein mal im Ernst. Mich hatte es schon gewundert, dass selbst die Teampiloten erst seit kurzem das pfeilverzahnte Getriebe einsetzen.
MfG Gerald (der mit dem Kauf eines Logo 600 jetzt noch wartet, bis die anderen Käufer den "Betatest" abgeschlossen haben)
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Re: Logo 500: Was ist los?
Ich denke halt, dass man mit Gewalt alles kaputt kriegt. Mich wundert überhaupt, dass die Mechaniken das alles aushalten, was mittlerweile von ihnen abverlangt wird. Eigentlich ist ja alles sehr filigran, das ganze Gestänge-Klimbim, Kugelköpfe usw. Wundert tut mich, dass da nie was passiert.
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f5buli
Re: Logo 500: Was ist los?
ßbrigens!
Ich habe meinen Logo 500 3D schon wieder verkauft!!
Gruß
Uli
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M A R C U S -
Re: Logo 500: Was ist los?
Hi
Das notwendige Axialspiel ist einerseits gegeben durch eine mögliche auf-und ab Bewegung des Freilaufes auf der Welle, wenn man darauf achtet unter den Sprengring eine dünne Passscheibe zu legen, und keine dicke. Zweitens ist Spiel, wenn überhaupt notwendig, dann so gering das es durch die Flexibilität des Zahnradmaterials ausgeglichen werden kann. Wir verwenden schließlich keinen gehärteten Stahl sondern Kunststoff, wenn er auch noch sehr hochwertig ist
Den meisten wird sicher aufgefallen sein das das Material des Hauptzahnrades weder staubt, noch matt wird oder sonstigen Verschleiß zeigt (Was auch mit der Pfeilverzahnung zusammenhängt, erzeugt im Lauf keine Vibrationen)
Das geht so lang wie der Motor steif genug ist das alles im Eingriff bleibt. Fakt ist das es die Motoren sind die leider nachgeben. Leider verwenden die wenigsten Außenläuferhersteller gehärtete Wellen, die Bauart bedingt den Rest.
Wen der Logoverkauf glücklich macht ..
GrußBazinga
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M A R C U S
Re: Logo 500: Was ist los?
Ich finde es trotzdem schwach, daß mit zweierlei Maß gemessen wird.
Die neuen Logo 500 3D gehen mit Alu-Motorplatte und Modul 0.5 UND Modul 0.7 raus.
Sprich die "Erstbesteller" sind die Deppen
Hab jetzt 3 Logo hier stehen (Logo 10 XL, Logo 10 3D und den Logo 500 3D)
Der Service ist enttäuschend, Anfragen bei Mikado werden teils gar nicht beantwortet!
Ob mein nächster Heli ein Logo wird ist abzuwarten
Gruß
Marcus
siehe auch hier :
es stören sich schon mehr Piloten dran
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Re: Logo 500: Was ist los?
Echt, ein klemmender Freilauf kann sich schneller als Umdrehungsfrequenz auf der Welle auf- und abbewegen?
Hattest Du im Vorfeld nicht mal geschrieben, daß der Motor für den Axialausgleich zuständig sei?
Wenn die Flexibilität des Zahnrades den Axialausgleich macht, entstehen die Schäden dann durch die undefinierten Schwingungsüberlagerungen mit der weichen Motorwelle?
Die Motoren, die ich bisweilen zerlegt und umgewickelt habe, hatten alle gehärtete Wellen. Ich habe mal gelernt, daß auch eine harte Welle schwingt- nur eben mit anderer Frequenz und Amplitude bei gleicher Anregung. Verformen sich die weichen Wellen etwa dauerhaft? Um welche Motoren handelt es sich?
Vibriert ein geradeverzahntes Zahnrad zwangsläufig? Warum ist mir das bei meinen Motorradrenngetrieben nie aufgefallen?
Könnte es auch sein, daß die Flexibilität des Hauptzahnrades nicht ausreicht, der Motor deswegen so steif (fixiert) sein muß und es weiterhin Probleme geben wird, solange der Axialausgleich eines der Radpaare nicht definiert stattfindet- z.B. durch eine Elastomeraufhängung des Antriebszahnrades?
Gruß Jörg
akopalüze nau
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Re: Logo 500: Was ist los?
Wer behauptet denn das Schäden durch nicht vorhandenen Axialausgleich entstehen ? Wer sich das ganze mal betrachtet wird feststellen das dort so gut wie garnichts ausgeglichen werden muss, das Hauptzahnrad läuft sehr sauber in der Spur, korrekte Montage vorausgesetzt! Leichter Schlag ist leider immer gegeben bei Spritzguss. Das läuft im Bereich weniger Zehntel, ohne weitere Probleme wird das durch den Kunststoff aufgenommen. Auch stärkere Axiallast bereitet keine Probleme! Wie gesagt es ist keine 100%ig passgenaue Stahl-Stahl Paarung. Es geht einfach kaputt wenn es die Motorwelle wegbiegt, wenn einfach eine große Last auf die Rotorwelle gegeben wird und der Zahneingriff gestört wird. Resonanzschwingungen oder sonstiges haben damit garnichts zu tun. Actro Motorwellen sind im übrigen nicht gehärtet, mit Orbit Motoren funktioniert es dagegen. Das ist Fakt und beruht auf ausgiebigen Prüfstandversuchen, reproduzierbar und immer ab der selben zugefügten Bremslast.
Geradeverzahnungen erzeugen Bauartbedingt durch den "harten" Eingriff der Zähne Vibrationen im Hochfrequenzbereich, welche den feinen Zahnabrieb erzeugen! Bei der Pfeilverzahnung findet dieser dermaßen gleichmäßig statt das es garnicht zum Abrieb kommt. Nicht nur mein Zahnrad sieht noch nach diversen Flügen aus wie frisch eingebaut
Bazinga
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M A R C U S
Re: Logo 500: Was ist los?
Wunderbar fachgesimpelt. Trotzdem betreibt Mikado einen 2-klassen-service.
Man könnte zumindest eine Nachbesserung der bereits ausgelieferten Bausätze erwarten, oder?
Gruß
Marcus
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Re: Logo 500: Was ist los?
Tach,
wie sieht denn euer Prüfstand aus Daniel?
Ab wie viel Watt Motoreingangsleistung passiert dies? (Um einen groben Vergleichswert zu haben, den man einfach ermitteln kann - Drehmoment messen ist ja eher schwierig...
)
bis denn
Sebastian
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Gast
Re: Logo 500: Was ist los?
Zitat von 4D Daniel JetschinDas geht so lang wie der Motor steif genug ist das alles im Eingriff bleibt. Fakt ist das es die Motoren sind die leider nachgeben. Leider verwenden die wenigsten Außenläuferhersteller gehärtete Wellen, die Bauart bedingt den Rest.Hallo,Zitat von 4D Daniel JetschinEs geht einfach kaputt wenn es die Motorwelle wegbiegt, wenn einfach eine große Last auf die Rotorwelle gegeben wird und der Zahneingriff gestört wird. Resonanzschwingungen oder sonstiges haben damit garnichts zu tun. Actro Motorwellen sind im übrigen nicht gehärtet, mit Orbit Motoren funktioniert es dagegen. Das ist Fakt und beruht auf ausgiebigen Prüfstandversuchen, reproduzierbar und immer ab der selben zugefügten Bremslast.
das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Demnach müsste sich die Motorwelle ja wie Gummi hin und her bewegen. Denn wenn es eine Motorwelle verbiegt dann ist sie krumm und unbrauchbar. Wieso sollte sich dann aber mit der Aluplatte eine ßnderung ergeben. Das Problem - die Motorwelle - wird nicht beseitigt. In anderen Helis funktionieren die Motoren ja auch.
Wenn sich hier etwas "verbiegen" kann, dann ist das IMHO der komplette Motor. Durch den "weichen" Kunststoff und vielleicht auch noch durch die Wärmementwicklung sich kann der Motor unter Last leicht hin und her bewegen. Durch dieses Walken lockert sich der Lagersitz - den Rest kann man sich denken. Hier schafft die Aluplatte Abhilfe (welche IMHO ohnehin rein gehört).
Das Problem welches durch eine zu weiche Motorwelle verursacht wird, wäre durch ein Gegenlager (welches ja auch inzwischen für 24,90 EUR! angeboten wird) zu beseitigen.
Unabhängig von alledem bietet Mikado wie schon erwähnt einen 2-Klassen-Service und die Kunden sind mal wieder Beta-Tester. Vielleicht hätte man das CAD mal früher beiseite schieben sollen und das ganze Zeug in der Praxis testen.
Interessant - wusste ich bislang nicht - hat aber auch eine gewisse Aussage.Zitat von HeligaryNein mal im Ernst. Mich hatte es schon gewundert, dass selbst die Teampiloten erst seit kurzem das pfeilverzahnte Getriebe einsetzen.
Ob ich wie geplant einen Logo 600 3D mit V-Stabi kaufen werden ist mehr als fraglich geworden. Auf jeden Fall werde ich erst mal abwarten...
Gruß
Markus
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Sven Lürex
Re: Logo 500: Was ist los?
Ich glaube es liegt doch wohl ehr an der Motorhalterung als an der Welle.Zitat von 4D Daniel JetschinEs geht einfach kaputt wenn es die Motorwelle wegbiegt, wenn einfach eine große Last auf die Rotorwelle gegeben wird und der Zahneingriff gestört wird. Resonanzschwingungen oder sonstiges haben damit garnichts zu tun. Actro Motorwellen sind im übrigen nicht gehärtet, mit Orbit Motoren funktioniert es dagegen. Das ist Fakt und beruht auf ausgiebigen Prüfstandversuchen, reproduzierbar und immer ab der selben zugefügten Bremslast.
Die Knickung ist ein Sonderfall der Druckbeanspruchung. Wird bei einem auf Druck beanspruchten schlanken stabförmigen Bauteil ein bestimmtes Verhältnis von Länge zu Querschnitt überschritten, kann noch vor Erreichen der zulässigen Werkstoffwiderstandswerte (zulässige Druckspannung σbzul, Elastizitätsmodul E) ein Ausknicken des Bauteiles auftreten. Dies hängt auch von der Einspannung des Bauteiles ab.
Daher evtl der Tausch auf die Aluhalterung?
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Re: Logo 500: Was ist los?
HF-Schwingungen durch ein geradeverzahntes mechanisches Getriebe?
Das ein fehlendes/falsches Zahnflankenspiel auf Grund von Unterdimensionierung zu Schäden führt ist mechanisch nachzuvollziehen, aber doch kein Manko einer Geradverzahnung, oder wie jetzt?
Sind bei einer Momentabstüzung von Hauptwelle, Hauptzahnrad zur Motorwelle keine axialen Bewegungen im Spiel?
Torsiert das HZ dabei nicht?
Wenn ihr "den Effekt" auf dem Prüfstand reproduzierbar simulieren konntet; habt ihr auch probiert ob ein andersser bedämpftes Hauptzahnrad (z.B. durch materialverjüngende Nuten) den Effekt in einen anderen Bremslastbereich verlagert?
Ist denn nun mit der Aluplatte definitiv Ruhe, oder wird es Empfehlungen bzgl. der zu verwendeden Motoren geben?
Ich habe weiterhin ungedämpftes Interesse an einen L-600, aber irgendwie würde ich das schon alles gerne wissen.
Die Vermutung, daß die Schäden ausschließlich auf fehlenden Axialausgleich beruhten, führte ich auf die seinerzeit
gemachte Aussage zurück, daß dieser durch die Motorlagerung stattfände.
Da das nicht der Fall sein konnte- Axiale Fixirung durch Stell- oder Sicherungsringe bzw. Kreiselkräfte der drehenden Glocken- tippte ich auch auf die elastische Verformung des Kunststoffzahnrades. Deshalb die Schlußfolgerung, daß deren undefinierte Bedämpfung mit den Problemen zusammenhängt.
Woher soll unsereins denn Wissen, was der wirkliche Grund ist?
Mikado beantwortet mir per mail nicht einmal wieviel Pole, Nuten und Wicklungen der von Ihnen vertriebene Z-Power Motor hat. Meinem Händler haben sie es auch nicht erzählt.
Soll ich nur noch die Kadse im Sack kaufen?
Gruß Jörg
akopalüze nau
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