Logo 600, Erdung des Hecks

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  • rifirafi
    Gelöscht
    • 16.07.2008
    • 349
    • Raphael

    #1

    Logo 600, Erdung des Hecks

    Hallo,

    jetzt hat es (nur im ßberkopf- Rückwärtsflug) bei mir auch einige male am Heck gezuckt. Und da ich sowieso gerade Heckanlenkung und Riehmen wechsle möchte ich auch das Heck erden.
    Habe mir dazu das "Erdungskit" von Mikado gekauft.

    Meine Frage ist ob ich die Erdung in den Minuspol des Reglers bzw. Akkus führen muss, oder, und das währe mir lieber, ich auch auf einen Minuspol am Empfänger erden kann? Dann muss ich nicht noch ein Kabel durch den ganzen Heli verlegen.

    mfg
  • elvio3
    Senior Member
    • 31.01.2007
    • 1769
    • Renzo
    • Schweiz, Widen (AG)

    #2
    AW: Logo 600, Erdung des Hecks

    Hallo Rafi,

    Also ich hab es so gemacht und seither hatte ich nie mehr einen Zucker



    Viele Grüsse
    Renzo
    Kraken 580, Blade 150 S, Spirit 2, XNova, Hobbywing, DX9 BE

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    • Stephan Schrade
      Stephan Schrade

      #3
      AW: Logo 600, Erdung des Hecks

      Also besser ist die Verbindung zum Regler Minus.

      Beim Anschluss an den Empfänger habe ich Bauchweh.
      Bei den kleinen Spannungen mit denen da drin gearbeitet wird, möchte ich Störungen so weit wie möglich davon fernhalten.

      Ciao Stephan

      Kommentar

      • rifirafi
        Gelöscht
        • 16.07.2008
        • 349
        • Raphael

        #4
        AW: Logo 600, Erdung des Hecks

        Danke!

        Der Thread beantwortet meine Frage!

        Das Erden am Empfänger haben anscheinend schon einige ohne Probleme gemacht. Jemand da der damit schlechte Erfahrungen gemacht hat?

        mfg

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        • Eddi E. aus G.
          Gast
          • 12.12.2003
          • 6399
          • Edward

          #5
          AW: Logo 600, Erdung des Hecks

          Hi.

          Ich hatte lange im 500er SE eine leitende Verbindung vom Heckrohr auf Minus der VStabi und keine Probleme. Was man machen sollte, ist einen Widerstand dazwischen hängen.

          Man leitet damit ja keine Störung ein, sondern schafft eine Verbindung, so dass das Potential gleich ist und der "Funke" erst gar keinen Anlass hat, dorthin überzuspringen.

          Grüßle

          Eddi

          Kommentar

          • rifirafi
            Gelöscht
            • 16.07.2008
            • 349
            • Raphael

            #6
            AW: Logo 600, Erdung des Hecks

            Zitat von Eddi E. aus G. Beitrag anzeigen
            Hi.

            Ich hatte lange im 500er SE eine leitende Verbindung vom Heckrohr auf Minus der VStabi und keine Probleme. Was man machen sollte, ist einen Widerstand dazwischen hängen.

            Man leitet damit ja keine Störung ein, sondern schafft eine Verbindung, so dass das Potential gleich ist und der "Funke" erst gar keinen Anlass hat, dorthin überzuspringen.

            Grüßle

            Eddi

            Was für einen Widerstand?

            mfg

            Kommentar

            • Eddi E. aus G.
              Gast
              • 12.12.2003
              • 6399
              • Edward

              #7
              AW: Logo 600, Erdung des Hecks

              Ich zitiere hier mal den Meister:

              50kOhm ist ok. Leistung 1/8 Watt reicht dicke. Der Widerstand dient als Schutz vor zu hohen Strömen, aber statische Ladungen enthalten nur extrem wenig Energie wenn sie gleich abgeleitet werden.
              Grüßle

              Eddi

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              • dutchie
                Member
                • 01.09.2008
                • 621
                • Jan
                • Landesbergen, Bad Oeynhausen-Lohe

                #8
                AW: Logo 600, Erdung des Hecks

                Hallo,
                ich habe anfangs auch nur das Heckrotorgehäuse mit dem Heckrohr, und dann das Heckrohr mit Empfängerminus verbunden. Es reicht aber nicht! Da ich ein AC-3X verbaut habe, sieht man im Display durch Pixelfehler ob es probleme mit statischen Aufladungen gibt. Im Flug gab es zwar keine Zuckungen, aber nach einem Totalausfall durch statische Aufladungen bin ich sehr vorsichtig geworden.
                Ich habe die Motorplatte dann noch mit dem Heckrohr verbunden, seitdem ist absolute Ruhe.

                Also bitte entweder die Motorplatte (oder Akkuminus, so empfiehlt es wohl Mikado) mit anschließen!

                Probleme durch das Einbinden des Empfängers in den Potentialausgleich habe ich noch nicht feststellen können, ich habe noch nicht mal einen Widerstand im Kabel. Ich bin auch nicht selber darauf gekommen den Empfänger mit anzuschließen, den Tipp habe ich von Christian Samuelis bekommen. Und er wird es nicht empfehlen, wenn er damit schon mal Problemes gehabt hätte.

                Gruß
                Jan
                Zuletzt geändert von dutchie; 15.10.2010, 03:39.
                Diabolo / Warp 360 / EC 145

                Kommentar

                • redfelix
                  redfelix

                  #9
                  AW: Logo 600, Erdung des Hecks

                  Ich hab bei meinem SE den mitgelieferten Potentialausgleich nach Anleitung gemacht und alles ist bestens.Im SE flieg ich einen Pyro mit Jive 120HV.
                  In meinem 6003D hab ich alle arten von Potentialausgleich durchgemacht und das zucken nur mit Graphit 33 am Riemen weggebracht.Im 3D flieg ich einen Scorpion Motor mit Jive 80HV.

                  Ohne Graphit hatte ich das volle Programm an zuckern in allen Achsen.Riemen eingesprüht und weg wars.Scheinbar kommt das bei mir vom Motor.

                  Ist mir aber egal solange es nicht zuckt....

                  Kommentar

                  • Stratus
                    Member
                    • 02.07.2010
                    • 251
                    • Christopher
                    • Kressbronn

                    #10
                    AW: Logo 600, Erdung des Hecks

                    Also ich hatte bei meinem Logo auch das volle Programm.
                    Trotz gut leitender Verbindung von Heckrotor - Heckrohr und Heckrohr - Motorplatte.
                    Seit ich zusätzlich das Heckrohr an die Empfängermasse angeschlossen habe ist Ruhe.

                    Gruß Chris

                    Kommentar

                    • edwinkoolen
                      edwinkoolen

                      #11
                      AW: Logo 600, Erdung des Hecks

                      Ich gebrauche immer Grafit33 auf meinen Riemen. Habe dies auf meine letzte 8 helies gebraucht und nie Problemen gehabt. Einfach mit einen Tuch auftragen , trocknen lassen, und fertig

                      Edwin

                      Kommentar

                      • Woodcat
                        Member
                        • 05.05.2008
                        • 63
                        • Thorsten
                        • Mainz

                        #12
                        AW: Logo 600, Erdung des Hecks

                        Wir hatten damals auch alles probiert : Fasst , Jeti und Ifs.
                        Das einzige was ohne Erdung bis heute funktioniert ist der Spektrum Sattelit.
                        Voodoo 600,Futaba T12 FG

                        Kommentar

                        • dh7lk
                          Member
                          • 29.06.2007
                          • 260
                          • Lutz
                          • Saarmund bei Berlin

                          #13
                          AW: Logo 600, Erdung des Hecks

                          Hier eine kleine Zusammenfassung, die ich schon irgendwann mal eingspielt habe. Also bitte nicht rummäckern weil ich den Link nicht mehr finde ;-)


                          Allg. Anleitung Potentialausgleich

                          Das Grundprinzip ist: Der Heli besteht aus Kunststoffteilen, die sind ein recht guter Isolator und einigen Metallteilen, diese sind sehr gute Leiter. Durch die bewegten Teile, ganz besonders der Heckriemen, kann es zur Ladungstrennung kommen und verschiedene Teile des Helis bekommen stark unterschiedliche Potentiale. Irgendwann kann die Differenzspannung zwischen den Teilen derart hohe Werte annehmen, das es zur Entladung, Durchschlag (Funken, Blitz) kommt. Dies ist störend, wenn es unglücklicher Weise in der Nähe oder sogar direkt in die Teile der Fernsteuerung (Servos, Kabel, VStabi etc.) einschlägt. Typisch für diese Entladungen sind unregelmässige Störungen, ''Zucker'', im schlimmsten Falle Zerstörung. Auch kann der Empfänger ausserTritt geraten und geht trotz geringer Entfernung in Fail Safe. Diese Aufladungen und die damit verbundenen störenden Entladungen sind bei trockener Luft eher als bei feuchter Luft anzutreffen. Mal isses, mal isses net...

                          Wer sich für die Theorie interessiert findet bei wikipedia.org unter dem Stichwort ''van-de Graaff-Generator'' eine nette Erklärung samt Skizzen, die sich auf fatale Weise dem Riemenantrieb und Heckrotor unserer Helis gleichen!

                          Abhilfe: Sinn der ganzen Massnahmen ist es, das Aufladen auf unterschiedliche Potentiale zu vermeiden, indem alle Bauteile, die ein unterschiedliches Potential annehmen könnten, leitend miteinander verbunden werden. Somit können die unterschiedlichen Potentiale ausgeglichen werden, es kommt nicht zu ßberschlägen. Die dabei fliessenden Ausgleichsströme sind sehr sehr gering. D.h. es reichen sehr kleine Drahtquerschnitte aus, bestimmend ist eher die mechanische Festigkeit der Verbindungen.
                          Die wichtigste Verbindung am ''van-de-Graaff-Generator-HECK'' ist das Heckrohr.
                          Die Aluminiumoxidschicht der Heckrohre ist NICHT-leitend, also entweder abschmirgeln, bis man auf blankes Alu kommt oder z.B. durch eine Schraube mit dem Aluminium eine Verbindung herstellen.
                          Beim Logo 600 in der Karbonversion kann man sehr einfach die Achse der Andruckrolle mit dem Heckrohr verbinden, siehe Foto. Das abisolierte Ende z.B. zwischen Heckrotorhalterung und einer freigeschirgelten Stelle des Heckrohres einklemmen.
                          Bei einem Karbonrohr muss die klare Harzdeckschicht vorsichtig abgeschirgelt werden, ähnlich wie am Alurohr, um auf die leitende Kohlefaserschicht mit dem Draht zu kommen.
                          Der gleiche Vorgang dann am anderen Ende des Rohres kurz vor dem Rumpfeintritt. Im Foto erkennbar: Der Draht ist mehrmals um das freigeschmirgelte Rohr gelegt. Die hässliche Stelle ist mit schwarzem Isolierband und 2 Kabelbindern abgedeckt, für hübschere Lösungen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
                          Der Anschlußdraht (besser -Litze) geht zum Motorgehäuse oder zur Motorplatte. Egal wie, es sind wieder die leitenden Teile zu verbinden.
                          SEHR WICHTIG: Den Erfolg der ganzen Aktion kann und sollte man unbedingt messen.
                          Mit einem Vielfachinstrument, das sollte wohl jeder haben, wird im Widerstandsmessbereich der Widerstand zwischen den Verbingungen überprüft. Bei Alurohr dürfen das bestensfalls einige wenige Ohm sein. Beim Karbonrohr kommt man wegen der schlechteren (aber doch erstaunlich guten) Leitfähigkeit auf Werte um die 50 Ohm und niedriger. Sollte der Durchgangswiderstand wesentlich höher oder unendlich sein, ist eine der Kontaktstellen nicht ok!

                          Masseverbindung mit der Masse der RC-Anlage: Ein etwas heikles Thema. Die o.a. Vorkehrungen sorgen bei allem was ich gesehen habe normaler Weise für Ruhe. Man kann die Empfängermasse auch mit einbeziehen. Bei 35MHz Anlagen hat das auch Auswirkungen auf die Antenne, die zusätzliche Masseverbindung kann verbessernd wirken, wenn die Antenne vom Heckrohr entgegengesetzt geführt ist (Dipolanordnung). Bei Parallelführung, also Antenne zum Heckrotor/Seitenleitwerk gespannt, auch sich negativ auswirken! Bei Ghz Anlagen ist das egal.
                          Im Störungsfalle, Motor hat Wicklungsschluß zum Gehäuse o.ä. und einer Verbindung zur Masse von Regler und/oder Empfängermasse können hohe zerstörerische Ströme fliessen. Wer hier ganz vorsichtig sein möchte, kann hochohmige Widerstände in die Leitungen legen. Die Ableitung der hohen Spannungen wird nicht beeinträchtigt, aber Fehlerströme aus Anlage, Akku, Regler und Motor kann man verhindern. Der Wert ist völlig unkritisch, z.B. 47 KOhm (Kiloohm!) tun es. Die Widerstandbelastung ist auch egal, man nehme eher mechanisch stabile Versionen, also etwa 1/4 bis 1 Watt Typen. Links und rechts das Kabel anlöten, schwarzen Schrumpfschlauch macht die Sache unauffällig (kein Foto dabei).
                          Angehängte Dateien
                          TRex450SE, Logo103D, Logo6003D, Logo600(xl), Logo 800, MC-24+Spektrum, div. Flächenmodelle

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                          • *Wolle*
                            *Wolle*

                            #14
                            AW: Logo 600, Erdung des Hecks

                            Hallo
                            In den neuen Baukästen vom Logo 600 ist ein Erdungsset dabei.
                            Einmal hinten am Heck von der Schraube des Riemenandrucklager direkt zum Heckrohr.
                            Und einmal vorne vom Heckrohr zum Minuspol des Reglereingangs .(Also zwischen dem Akku Minus und Regler Minus

                            So ist es gezeichnet auf einen extra beigelegten Zettel.
                            Von der Erdung der Motorplatte sieht man da gar nix und steht auch nix dabei.

                            Ist das eventuell auch richtig so*



                            Wenn aber die Erdung am jive 80hv angeschlossen ist am Minuspol des Reglereingangs und man startet den programiermodus des Reglers dann geht er da nicht rein und der motor macht nur ganz kömische Geräusche.

                            Wenn ich nun den Minus wegmanche am Regler Minus dann geht der Regler auch wieder in den programiermodus und alles ist normal.

                            Weis da jemand Rat *
                            gruß Wolle

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                            • eurix
                              eurix

                              #15
                              AW: Logo 600, Erdung des Hecks

                              Ha sieh an die Nachbarn basteln schon Logo .. ich hole meinen 600se morgen ab...

                              bin mal gespannt wie dass mit der ERdung dann bei mir funzt

                              Kommentar

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