Geringe Drehzahl des MP-RIGID

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Sebalexx
    Senior Member
    • 27.11.2003
    • 3045
    • Sebastian

    #16
    AW: Geringe Drehzahl des MP-RIGID

    Tach,

    ein Vereinskollege hatte in einem Logo 14 der aller ersten Serie (labberchassis) auch ähnliche Probleme. Der Akkubereich war dort sehr flexibel, bei bestimmten niedrigen Drehzahlen fing er an sich aufzuschwingen, mit steigenden Ausschlägen (erinnerte an Rodeo-Reiten).

    Lösung war damals ein unten verkürztes Chassis, mit zusätzlichem Aufhängungspunkt der Akkuplatte, bei dem der Akkubereich deutlich steifer war.

    Also genau die andere Richtung wie oben schon mal erwähnt...

    Ist einfach sehr komplex und viele Wege "können" zum Ziel führen, geht ja nur darum einen bestimmten Resonanz-Frequenz-Bereich so zu verschieben, dass er nicht mehr stört.

    Aus dem Grund, dass der Akku eine recht große Masse hat und nicht unbedingt "fast" unkontrolliert schwingen sollte, wird er z.B. beim Shark und auch bei Suzi-Hans oben im Chassis fixiert und sitzt damit direkt am steifer ausgelegten Hauptteil der Mechanik. Womit der Akkuschacht nur noch Akkuschutz (ok nur beim Shark ) und Landegestellträger ist, jedoch im Flug keine wirkliche Masse tragen und am schwingen hindern muss.

    bis denn
    Sebastian

    Kommentar

    • Carsten aus LA
      Carsten aus LA

      #17
      AW: Geringe Drehzahl des MP-RIGID

      Komisch nur, dass die Schwingungen bei mir stärker werden, je steifer der Heli wird.

      Kommentar

      • Sebalexx
        Senior Member
        • 27.11.2003
        • 3045
        • Sebastian

        #18
        AW: Geringe Drehzahl des MP-RIGID

        Tach,

        wenn der Akku vorher sogar mit Spiel oder extrem weich befestigt war, war er ja fast entkoppelt, hängt der Akku z.B. übertrieben gesehen an einem Seil am Hubi, hat er keinen Einfluss mehr. (Edit: Zumindest auf das Schwingungsverhalten des Chassis an sich)

        Ist er jedoch irgendwo an der Mechanik richtig befestigt, gehört er zu der schwingenden Masse und da macht dann eine härtere oder weichere Anbindung und die Dimension der Masse wieder einen Unterschied.

        Im obigen Beispiel war der Akku steif an der Mechanik befestigt, die Seitenplatten waren jedoch so flexibel, dass der Akku im niedrigen Drahzahlbereich schwingen konnte. Mit der steiferen Mechanik kann er dies sicherlich immer noch, dies aber eben in einem anderen Drehzahlbereich - wenn dies dann 2600 am Kopf wären stört es also nicht mehr.

        Du bist jetzt eben genau in dem Bereich, in dem es nicht passt.

        Wenn an der Akkubefestigung keine einfache ßnderung möglich ist, ist es sicherlich einfacher die Kopfdämpfung zu verändern, da können z.B. bei identischer Dämpfung auch weichere oder härtere Rotorblätter eine Rolle spielen.
        Ausserdem das Mechanikgewicht im Verhältnis zum Rotorgewicht.
        Beispiel Logo 400, die bereits in den anderen Logos und sogar im extrem bauähnlichen Logo 10 verwendeten Dämpfungen haben im 400er nicht funktioniert und es musste eine angepasste Version erstellt werden.

        Flybarless sollte die Dämpfung schon immer so hart wie möglich sein, muss aber natürlich so weich wie nötig ausgelegt werden.

        bis denn
        Sebastian
        Zuletzt geändert von Sebalexx; 06.03.2009, 00:56.

        Kommentar

        Lädt...
        X