Es begann alles damit, dass sich bei meinem NT im Flug das Resorohr durch die Motorvibration verdrehte und dabei der Drucktankschlauch abging, was dazu führte, dass der Motor bei einer Rückenflugeinlage abwürgte und der Heli bei der darauf folgenden Notlandung Schaden nahm.
Der NT wurde von mir in Stand gesetzt, wobei alle meiner Meinung nach relevanten Teile ausgetauscht wurden. Zusätzlich wurde der Heli von mir mit NHP Heckrotorblättern bestückt, da ich deren Flugeigenschaften testen wollte. Bei dem nun folgenden Testflug ergab es sich, dass eine Heckrotorblatthalterschraube riss und der Heli sich in der Luft zerlegte und mit voller Wucht einschlug. Als Grund hierfür stellte sich heraus, dass bei meinem ersten Unfall die Schraube wohl geschädigt wurde und dann durch die steifen NHP Heckblätter den Rest bekommen hatte. Mittlerweile wird ja auch vom Gebrauch dieser Blätter am NT abgeraten.
Etwas verunsichert durch die Geschehnisse habe ich damals Jan kontaktiert und ihn gebeten Haupt und Heckrotor instand zu setzen und festzustellen warum die Schraube gebrochen ist. Als die Teile wieder bei mir eintrafen und ich den NT repariert hatte stellte ich dann fest, dass der NT sich schüttelt.
Nach einigen Messungen und Tests stellte ich fest, dass das Paar NHP Hauptrotorblätter welches ich benutzte ein kleines Bisschen verdreht war. Ich habe das nie in Grad gemessen, aber es waren 1-2 Umdrehungen am Pitchgestänge nötig um es auszugleichen. Daraufhin hab ich die Frage hier im Forum gestellt, ob dies der Grund für mein Schüttelproblem sein könnte. Ich bekam einige Tipps, die ich auch alle brav befolgte. Es ging von Kugelköpfe weichquetschen über Dämpfungsgummis austauschen bis hin zu anderen Rotorblättern. Dies alles half nichts. Im Gegenteil mit anderen Rotorblättern war es sogar noch schlimmer. Damit war zumindest schon mal klar, dass es an den NHP Blättern nicht lag. Etwas später entbrannte dann hier im Forum die -Experten-Diskussion zu diesem Thema, die bisweilen ja recht hitzig und praxisfern geführt wurde. Ich wollte schon da etwas dazu schreiben nur hatte ich mein Schüttelproblem noch nicht gelöst und wollte nicht ohne Tatsachen dastehen.
Glücklicherweise konnte ich mir von einem Vereinskollegen einen nagelneuen Rotorkopf leihen. Hiermit konnte ich (zunächst) kein Schütteln feststellen. Ich war der Meinung, dass es also an meinem Rotorkopf liegen musste. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste war, dass mein NT mit dem neuen Rotorkopf auch schüttelte. Er tat dies nur bei etwas höheren Drehzahlen. Das Schütteln trat im ßbringen in folgender Form auf: Unterhalb von 1300 Umin kein Schütteln, bei 1300 Umin starkes Schütteln (ca. 1-2cm hin und herwackeln der Kufen) und bei höheren Drehzahlen nahm die Amplitude des Schüttelns immer mehr ab bis man es dann nur noch an den Spritschläuchen sehen konnte. Ich bat Jan daraufhin meinen Rotorkopf noch mal zu inspizieren, da ich mit den mir zu Verfügung stehenden Mitteln keinen Unterschied zu dem Rotorkopf meines Vereinskollegen feststellen konnte. Da ich den neuen Rotorkopf nur bei 1300 Umin getestet hatte ging ich ja noch davon aus, dass der funktioniert. An meinem Rotorkopf selber konnte Jan nichts feststellen und aus Zeitmangel auch keine weiteren Tests durchführen. So schickte er den Kopf plus ein neues Zentralstück zurück mit der Bitte es selber zu testen. Zuvor sollte ich aber noch die Passscheiben zwischen Blatthalter und Delrinbuchse entfernen um die Dämpfung etwas weicher einzustellen. Dies brachte jedoch auch keine Besserung so dass ich das Zentralstück umbaute. Wieder nix, mein NT hatte immer noch Parkinson und ich war mit meinem Latein bald am Ende. Ich habe mir daraufhin nochmals den neuen Rotorkopf geliehen und getestet und wie schon weiter oben geschrieben herau

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